Sonnenallergie
Homöopathie bei einer Sonnenallergie und
Mallorca Akne

Zunehmend reagieren Menschen bei
Sonnenbestrahlung mit allergischen Reaktionen auf der
Haut, wie Hautrötung, Hautjucken und
Pusteln...
Zunächst muss man unterscheiden, um was es sich
genau handelt, denn die Rötung der Haut mit Jucken und / oder
Pusteln werden im Volksmund gerne unter "Sonnenallergie"
zusammengefasst - vor allem wenn diese Symptome im Urlaub
auftreten. Erst danach stellt sich die Frage, ob mit
Homöopathie behandelt werden sollte.
Die Sonnenallergie
Die häufigste "Sonnenallergie" ist die Polymorphe
Lichtdermatose, die vor allem an Hautpartien auftritt, die
noch nicht an Sonne gewöhnt sind. Symptome sind meist: Quaddeln
und Flecke mit Hautrötung und Hautjucken, evtl. auch Bläschen
und Pusteln. Wichtig ist hier vor allem eine vernünftige
Sonnencreme (von Stiftung Öko Test getestet), mit hohem
Lichtschutzfaktor.
Bei bereits bekannter Sensibilität der Haut auf
Sonnenlicht, kann Hypericuum D6 als
Verhütungs- und Vorbeugungsmittel genommen werden, sobald man
sich der Sonne aussetzt.
Ebenso beugt Calcium carbonicum D12 diesen
allergischen Überempfindlichkeit der Haut vor.
Im akuten Fall der Sonnenallergie hat sich Acidum
fluoricum D6 als das Mittel der Homöopathie bewährt -
je nach schwere der Symptome evtl. stündlich genommen. Dies
wäre auch das Mittel der Wahl, wenn man sich nicht sicher ist,
was man nehmen soll.
Bei grundsätzlicher Überempfindlichkeit gegen Sonne
und Hitze mit Blutandrang und Hitzestau zum Kopf, sollte man an
Lachesis D12 denken. Dieses Mittel paßt auch
oftmals gut für Frauen bei Hitzewallungen im Klimakterium, vor
allem dann, wenn beengende Kleidung an Hals und Taille
nicht vertragen wird.
Die Mallorca Akne
Die Mallorca Akne trifft ungefähr 5% der Menschen mit
Sonnenallergie. Dabei entstehen eher Knötchen in der Haut, die
akneartig sind. Das Problem sind hierbei die fetthaltigen
Bestandteile in der Sonnencreme oder einer anderen Lotion;
manchmal reicht auch schon der körpereigene Talg (eher
selten).
Wichtig ist hier nicht die Homöopathie, sondern die
Verwendung eines fettfreien Sonnengels und der Verzicht auf
Bodylotions u.ä. Wichtig ist auch zu wissen, dass es nicht
reicht, ein "hypoallergenes" Produkt zu verwenden, weil dieses
ja auch Fette enthält.
Photoallergische
Reaktionen
Nicht zuletzt müssen noch Medikamente erwähnt werden, die
mit Sonnenlicht auch zu unangenehmen Reaktionen führen...
Hierzu gehören Antibiotika, einige Schmerzmittel und Diuretika,
sowie z.B. auch Johanniskrautpräparate.
Lesen Sie dazu auch die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren
Arzt oder Apotheker :-)
Siehe auch Kapitel: Allergie

Mit den besten Wünschen,
Ihr

Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge der
Sebastian Kneipp Akademie
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