Sepia: Das homöopathische
Arzneimittelbild
Mittelherkunft und arzneiliche Wirkung von Sepia
Mittelherkunft
Das homöopathische Mittel Sepia succus (sep.) wird aus der getrockneten Tinte des Tintenfisches Sepia
officinalis gewonnen. Sepia wurde in zahlreichen Untersuchungen bereits in unterschiedlichen Potenzen an Frauen und
Männern geprüft, auch von Hahnemann.
Kern des Mittels
Das Sepia-Bild zeichnet sich durch Gleichgültigkeit, allgemeines Desinteresse und eine ablehnende Haltung
gegenüber gewohnten Arbeiten aus. Der Betroffene ist selbst bei nahe stehenden Personen unfähig, Liebe oder
Zuneigung zu entwickeln, auch wenn er sich um sie sorgt. Er zeigt sich ausgesprochen träge, sowohl körperlich als
auch geistig, und wirkt zuweilen apathisch.
Der Sepia-Typ hat zumeist dunkles Haar und dunkle Haut mit übermäßiger Pigmentierung. Speziell die Gesichtshaut
kann eine blasse bis gelbliche Färbung mit einem gelben bis bräunlichen Nasensattel aufweisen. Eine zusätzliche
rote Fleckenbildung am Hals und im Gesicht (bei Erregung) ist bei ihm nicht ungewöhnlich. Er isst gerne Süßes,
speziell Schokolade, und zeigt eine Abneigung gegen Brot, Fett, Fleisch und Milch.
Aufgrund der starken Wirkung auf die inneren weiblichen Genitalien zählt Sepia zu den Hauptmitteln bei
Frauenleiden, hat aber eine Reihe weiterer Indikationen – auch bei Männern. Sepia wirkt insbesondere auf das
Hormonsystem und die Beckendurchblutung.
Mögliche Symptome
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Antriebslosigkeit
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Energie- und Ausdauermangel
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Teilnahmslosigkeit
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niedriger Blutdruck
Schläfrigkeit tagsüber
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nachts ruheloser Schlaf, auch mit Angstträumen
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erschöpfte Reizbarkeit
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häufiges, oft grundloses Weinen
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schlechte Blutzirkulation mit örtlichem Blutandrang
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niedrige Körpertemperatur bei Mangel an Lebenswärme
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Kälteempfindlichkeit
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Kälte einzelner Körperteile
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Hitze- und Kältegefühl im Wechsel
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großer Hunger im Wechsel mit Appetitverlust
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Leere- oder Klumpengefühl im Oberbauch
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Harninkontinenz
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abnehmender Geschlechtstrieb (Frauen)
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gesteigertes Sexualverlangen (Männer)
Sterilität und Impotenz
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Empfinden, als dränge die Gebärmutter nach unten
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klimakterische Beschwerden, wie z. B. Hitzewallungen
Besserung bringen …
- starke körperliche Anstrengung
- Wärme
- Druck
- kalte Getränke
- Kaltbaden
- frische Luft
- Anziehen und Übereinanderschlagen der Beine
- guter Schlaf
Verschlechterung bringen …
- extreme Temperaturen
- Kälte und kalte Luft
- Schnee und Schneeluft
- warmfeuchtes Wetter
- bevorstehende Gewitter
- leichte körperliche oder geistige Anstrengung
- langes Stillsitzen
- Bücken, besonders nach dem Essen
- Trost
- Berührung
- Geschlechtsverkehr
- Schwangerschaft
- bevorstehende und ausgeklungene Menses
- Morgen- und Abendstunden
- Einschlafphase
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