Hashimoto-Thyreoiditis

  • Guten Tag,
    ich habe mich gerade erst angemeldet + habe bereits ein Anliegen -
    Bei mir wurde vor einiger Zeit eine Hashimoto Thyreoiditis sowie eine Nebennierenschwäche festgestellt - gibt es alternative oder naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten ??? ((möchte eigentlich keine Hormone nehmen!!!))


    Würde mich sehr über Erfahrungen + Rückmeldungen freuen!!! :)
    Liebe Grüße Isis

  • Entgiften, entgiften, entgiften. Nach meiner Erfahrung stehen sämtliche Autoimmunkrankheiten in direkter Verbindung mit Umweltgiften, die sich an unterschiedlichen Stellen im Körper (wie Schilddrüse, Niere usw.) abgelagert haben und das Organ an ihrer Funktion und Regeneration hindern.
    Basisentgiftung: Chlorella. Über Monate oder schlimmstenfalls Jahre.
    Aber es funktioniert. :)

  • Guten Tag liebe Avalonis,
    Danke für deine Antwort!! :) Diese bestätigt mich erstmal in meinem Gefühl es ohne Chemie zu versuchen -


    Hatte nach meinen neuerlichen Recherchen (war/bin derzeit AU, da nichts mehr ging) vor, neben Chorella auch Zeolith od. Bentonit zu nehmen.
    Unsicher bin ich mir noch hinsichtlich einer konkreteren Ausleitung der Schwermetalle?
    Mit Bärlauch + Koriander - es soll eine günstige Reihenfolge geben, damit die Schwermetalle nicht gelöst werden + sich dann erneut im Organismus/Gehirn wieder einlagern. Oder reicht erst mal Chorella? ((schreibst ja Basisentgiftung))
    Gäbe es noch eine gute Quelle - da es im www. mittlerweile unzählige Anbieter + Preise gibt -


    Dir einen guten Tag :) LG Isis

  • Liebe Isis,


    ja, es gibt im Netz Ausleitungsprotokolle. Einfach nach Dr. Klinghardt und Ausleitungsprotokoll googeln.


    Ich möchte aus meiner praktischen Erfahrung berichten:
    Es braucht jeder eine andere Menge Chlorella und startet auch zu anderen Zeiten mit Bärlauch, Knoblauch, Koriander und Omega3.
    Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, sich durch einen Energetiker, Heilpraktiker oder Arzt, der sich damit auskennt, begleiten zu lassen. Eigenregie ist gut, aber wenn es zu unerwünschten Reaktionen kommt, weiß man dann doch nicht immer weiter.
    Nach meinen Recherchen wirken Zeolith und Betonit nur im Darm, Chlorella geht bis in die Knochen, da sie eine Einzeller-Alge ist.
    Die Logik der Entgiftung ist, dass erst im Körper der Belastungspegel so weit runter muss, dass er unter dem des Gehirns ist, erst dann kann man mit Koriander das Zentralnervensystem angehen. Das kann man sich wie einen Druck vorstellen. Die Stoffe gehen immer dorthin, wo weniger Druck ist. Damit wird verhindert, dass die Gifte ins Gehirn gehen anstatt raus. Koriander wirft die Gifte aus dem Gehirn und Chlorella sammelt sie ein.
    Ich persönlich verwende ausschließlich die Produkte von Biopure.


    :)

  • Liebe Avalonis,
    Herzlichen Dank für deine erneute Antwort!!! :) wünsche mir gerad mal wieder einen smile der den shen Gruß macht - also Danke von Herz + Seele!!! (und natürlich meinem Leib, der sich bereits über/auf Unterstützung freut!!)
    Lieben Gruß Isis :)

  • Hallo an alle!


    Habe gestern von einer Bekannten erfahren, daß bei ihr " Haschi " diagnostiziert wurde. Also ehrlich gesagt habe ich zuvor noch nie von so einer Krankheit gehört. Es soll sich um ein Schilddrüsenproblem handeln.


    Wer hat Erfahrung bzw. aus dem Naturmedizinischen Rat.... oder gibts da nur Tabletten.


    Und gibt es bei dieser Krankheit eine Aussicht auf vollkommene Heilung.


    Erbitte Meinungen , Erfahlungen und Lösungen.


    Liaben gruss an alle und danke für das wunderbare FORUM Mary

  • Hashimoto, das ist eine entzündliche Schilddrüsenerkrankung, die sich irgendwann als Unter- oder Überfunktion manifestiert.


    "Meine" Hashimoto-Klienten konnte ich mittels Entgiftung wieder in den grünen Bereich bringen.

  • Sollte ein Jodmangel festgestellt werden, so wird allgemein geraten:


    "Eine ausreichende Jodversorgung mit 150 bis 200 Mikrogramm pro Tag ist in Mangelgebieten wie Deutschland somit durch den vorsichtigen Verzehr von jodhaltigen Nahrungsmitteln wie Meeresfischen oder Nahrungsergänzungsmitteln (wie Meeresalgen-Präparaten) möglich. Ebenso ist die Einnahme von Jodtabletten möglich. Eine schädliche Überdosierung tritt bei einer Dosierung von 500 µg oder mehr pro Tag ein."
    Quelle:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jodmangel


    Manche homöopathisch arbeitenden Ärzte empfehlen zusätzlich in bestimmten Fällen (Kropfbildung in Folge von Jodmangel) einen Aufenthalt an der Nordseeküste.

  • Hallo Mary,
    ich habe selber seit über 30 Jahren Hashimoto Thyreoiditis - mit teilweise nicht so schönen Zeiten und Beschwerden.
    Der Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung; die Schilddrüse wird als Fremdkörper/ Eindringling angesehen und wird durch den eigenen Körper "angegriffen". In Folge der Erkrankung wird Schilddrüsengewebe zerstört, die Schilddrüse wird immer kleiner und produziert nicht mehr genug eigenes Hormon. Medikation ist L-Thyroxin, welches man in Form von Tabletten zu sich nimmt; die Dosis wird durch Blutuntersuchung festgelegt (TSH, Ft4, Ft3 und die Antikörper).
    Es gibt wohl Menschen, die L-Thyroxin einnehmen und ansonsten keinerlei weitere Beschwerden mit der Erkrankung haben. Die beneide ich! Ich kenne etliche Frauen, die Hashi haben und trotz einer durch Blutuntersuchung geregelten Versorgung mit Thyroxin Beschwerden haben. Aber wie gesagt - es muss nicht so sein. Richtet sich wohl auch danach, wie lange der Hashi schon unerkannt vorhanden war und eine Unterversorgung bestand. Soweit ich das als Laie (und nur am eigenen Leibe) beurteilen kann, fehlen auch meist andere Mineralstoffe/Vitamine im Körper.
    Ich nehme seit einigen Jahren Selen zusätzlich zum L-Thyroxin ein. Damit habe ich die Höhe meiner Antikörper drastisch reduziert. Die Antikörper zeigen die Entzündung in der SD an.
    Zusätzliche Jodgaben sollten dringend vermieden werden!, da dadurch bei Hashimoto die Entzündung angetrieben wird.
    Eine SD-Unterfunktion oder Überfunktion ist nicht dasselbe wie die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto oder Morbus Basedow! Ich empfehle deiner Freundin dringend einen Endokrinologen aufzusuchen, damit neben der Blutuntersuchung auch Ultraschall der SD gemacht werden kann, und zwar jährlich. DAran kann man erkennen, inwieweit sich die SD verkleinert hat; die Darstellung einer inhomogenen SD bestätigt neben der Abnahme der Antikörper im Blut auch wiederum die Hashimoto-Diagnose.
    Das ist ein diffiziles Thema, weil etliche Ärzte sich nicht wirklich damit auskennen (wollen).
    Ich drücke deiner Freundin die Daumen!
    So, ich hoffe, das war jetzt nicht zuuuuu lang :-)


    LG Ela

  • Hallo Isis,
    meine jüngste Tochter hat auch Hashimoto und fast keine Haare mehr auf dem Kopf. Ausgelöst wurde diese Erkrankung durch eine Hepatitis-B-Impfung, also ein Impfschaden. Er wurde leider nicht als solcher erfasst.
    Ich konnte sie endlich nach Jahren davon überzeugen, zu einer Heilpraktikerin zu gehen. Bei meinen Empfehlungen zu hoch dosiertem Vitamin D, Selen u.a. hat sie immer nur abgewunken und ihr L-Thyroxin weiter geschluckt.
    Noch hat sie nicht den ersten Termin abgesprochen :-(


    Aber ich habe bereits mit ihr gesprochen und sie macht ein viel versprechendes komplexes Programm:
    - Entgiftung/Ausleitung (wurde ja bereits genannt)
    - Mitochondrientherapie/Zellsymbiosetherapie
    - Mikroimmuntherapie
    - Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie (Beseitigung von Entzündungsprozessen)
    - Orthomolekulare Therapie in Kombination mit Zellsymbiosetherapie (Vitamin-D-Status und mehr)
    Sie hat bereits Erfahrung mit der Behandlung dieser Erkrankung.
    Ich kann nur noch hoffen ;o)


    Mit so einem Programm sollte es bei dir auch möglich sein, diese Erkrankung nachhaltig zu überwinden.
    LG bermibs

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Der Meinung bin ich auch. Deshalb habe ich ja meine Jüngste gedrängt, endlich zu einer Heilpraktikerin zu gehen, die genau bei der Entgiftung ansetzt und auch die komplexe Zellsymbiosetherapie anwendet.
    Der erste Schritt mit der Anamnese ist getan. Ich hoffe, sie bleibt dran :whistling:
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Ich diskutiere nicht gegen Pharmastudien und dgl.
    Ich kann nur aus meiner bescheidenen, aber vielsagenden, praktischen Erfahrung als Kinesiologin berichten.
    Die Entscheidung, etwas Grundlegendes zu machen oder Symptome zu behandeln (=in meinen Augen oft zu pflegen), bleibt jedem selbst überlassen.