Ein Bein ist kürzer - Beinlängendifferenz

  • Lieber René,


    ich hätte gerne deine Erfahrung/Einschätzung zur Diagnose "Beinlängendifferenz" gehört/gelesen.


    Mir wurde als 6-Jährige diese Diagnose gestellt, inkl. "Röntgenbeweis" und ich bekam Einlagen, um die Differenz auszugleichen. Als ich erwachsen war, war ich bei einem APM-Therapeuten, der mir einfach das Kreuzdarmbeingelenk korrigiert hat und ich hatte plötzlich keine Beinlängendifferenz mehr. Mein Glück war, dass ich Einlagenverweigerin war, sonst wäre ich heute wirklich schief.


    War das Zufall, ein Einzelfall oder ist das nach wie vor gängige Praxis, so zu diagnostizieren?

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • hallo avalonis!
    ja das kenne ich auch... lasse mir dann mit der Dorn und Breuss methode, das kreuzdarmbeingelenk einrichten, dann gehts wieder ne zeitlang, aber es verschiebt sich leider immer wieder mal.
    lg. mary

  • Zitat von mary

    hallo avalonis!
    ja das kenne ich auch... lasse mir dann mit der Dorn und Breuss methode, das kreuzdarmbeingelenk einrichten, dann gehts wieder ne zeitlang, aber es verschiebt sich leider immer wieder mal.
    lg. mary


    Wenn es nicht hält, wäre es anzuraten, zu schauen was energetisch/emotional dahinter stehen könnte. Da meldet sich offensichtlich was.
    Die Hüfte gehört zum Basis-Chakra. Der Wille zum Leben, Mut, Wut, Existenzangst, die Farbe Rot, Trommelmusik, Nebennieren, Nieren und Blase.

  • Das ist eines meiner Lieblingsthemen.


    Also: zunächst einmal sollte entschieden werden, ob es sich um eine wirklich oder eine "scheinbare" Beinlängendifferenz handelt. Ausführlicher dazu gehe ich in meinem Beitrag: Beckenschiefstand - Beinlängendifferenz: Symptome und Ursachen ein.


    Ein Wort zu den "beliebten" Hackenkeilen / Fersenerhöhungen: Es gibt einige Dinge in der Medizin, die ich als groben Unfug bezeichne - und die Fersenerhöhungen gehören mit Sicherheit dazu. Denn wenn ein Bein wirklich kürzer ist, muss der gesamt Fuß erhöht werden und nicht nur die Ferse. Liegt keine echte Beinlängendifferenz zugrunde, ist der Keil erst Recht Unfug! Vielleicht ist auch irgendwann dem Letzten klar, dass wenn ich nur die Hacke erhöhe, es auch zu einer Rotation in der Hüfte (und in der Folge der Wirbelsäule) kommt, mit den daraus resultierenden (möglichen) Problemen.


    Lösungen für eine scheinbare Beinlängendifferenz gibt es zahlreiche: Dornmethode, Chiropraktik, Manuelle Therapie und einige mehr. Die Methoden funktionieren auch alle (mehr oder weniger). Meines Erachtens kommt es vor allem darauf an, dass der Therapeut das jeweilige Verfahren beherrscht.


    Kommen wir zum Problem, dass die Sache oftmals nicht stabil bleibt und sich wieder "verschiebt". Das ist ja nicht nur beim Beckenschiefstand so. In meinem Beitrag zur Chiropraktik beschreibe ich es so:

    Zitat


    "Bei akuten Blockierungen reicht meistens eine Behandlung mit Chiropraktik, um das Problem zu beheben. Wenn jedoch schon länger Probleme bestehen, kann eine wiederholte Behandlung notwendig sein. Dabei sollte das entscheidende Kriterium sein, dass sich die beschwerdefreie Intervalle vergrößern.


    Wenig sinnvoll erscheint es in diesem Zusammenhang, wenn Sie wegen der gleichen Beschwerden in regelmäßigen oder gar kürzeren Abständen immer wieder zum „einrenken“ müssen. Sollte dies der Fall sein, ist der tatsächliche „Fokus“ eventuell an einem ganz anderen Ort lokalisiert. In diesem Fall wäre Chiropraktik nicht die geeignetste Methode."

    Nach meiner Erfahrung braucht der Patient dann "Übungen", um die Faszial- und Muskelstrukturen so zu trainieren und auszugleichen, dass das System "stabil" und auch belastbar bleibt.


    Wahrscheinlich kommt jetzt gleich wieder die Frage nach den Übungen, aber das ist wirklich zu komplex, um das in einigen Worten zu beschreiben. Ich bereite dazu aber mal ein Buch oder eine DVD vor. Oder man komme zu einem meiner Workshops / Seminare :)

  • Mit diesem leidigen Problem habe ich seit meiner Jugend auch mehr oder weniger zu kämpfen. Anlässlich meiner Musterung mit knapp 18 Jahren wurde ein "Beckenschiefstand" von ca. einem Zentimeter festgestellt ("links zu kurz"). Bis Anfang der Neunziger (knapp 50 Jahre) wurde diesbezüglich nichts unternommen und hatte auch keine offensichtlichen Probleme damit.


    Erst im Zusammenhang mit zunehmenden Beschwerden in den Knien und der Lendenwirbelsäule (Knorpelverschleiß Gelenk/Bandscheiben) verpasste mir meine damalige Orthopädin einen 1-cm-Keil im linken Schuh, den ich ca. 10 Jahre (bis Anfang 2008 ) getragen habe. Ab ca. 2006/07 kamen dann andere Probleme, die nicht mit dem Verschleiß zusammenhingen.
    Den hatte ich Anfang 2008 mit Glucosamin und Chondroitin in den Griff bekommen. Nach Falschdiagnose Bandscheibenvorfall stellte sich eine lumbale Spinalkanalstenose heraus.


    Meine Vermutung, dass durch diesen Keil und zusätzlichen Druck auf die Skoliose die Stenose begünstigt wurde, wird durch meinen jetzigen Orthopäden für möglich gehalten. Er hat auch von einem erneuten Keil abgeraten.
    Ich hoffe, dass diese Erkenntnisse, die ja auch hier bestätigt werden, für mich nicht zu spät kommen :rolleyes:
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Nachdem ich über 30 Jahre immer wieder das Problem hatte, dass mein Sakralgelenk im unteren Rücken sich verschiebt, ich dadurch einen sogenannten einseitigen Hexenschuss bekam, haben mir vor allem:
    - tägliche Übungen geholfen, die die Rückenmuskulatur des unteren Rückens stärken
    - ständiges warmhalten des unteren Rückens mittels Angora-Nierenwärmers
    - Übungen, die den Beckenschiefstand beheben, die man lernen und selbst durchführen kann, wenn´s dann doch "ausrastet":
    nach "Ziillgrei". Da gibt es ausgebildete Therapeuten, die dies unterrichten. Kann man im Internet finden- seit ich diese Methode
    kenne, passiert es nur noch sehr selten und
    - auch Osteopathen können oft Schlimmeres verhindern
    Aber vor allem gilt: Nicht rasten und rosten sondern: üben, üben, üben. Am besten jeden Tag. :thumbsup:


    Herzliche Grüße evamarielouise ;)

  • Die Quantenphysik eröffnet heute völlig neuartige Therapiemöglichkeiten bei Rückenschmerzen und Körperfehlstellungen. Programmierte Lichtquanten, die wie Sonnenlicht sanft auf den menschlichen Körper abgestrahlt werden, aktivieren die Selbstregulierung des Haltungsapparates. In kurzer Zeit können so Fehlstellungen im Atlas, Kieferbereich und Becken / Beckenschiefstände völlig schmerzfrei korrigiert werden. Funktionale Beinlängendifferenzen werden aufgehoben. Bei ca 100 Computer Behandlungen habe ich im letzten Jahr keinen Rückfall zu verzeichnen.



  • Zum Thema Beinlängendifferenz kann ich aus 8-jähriger Erfahrung als Vitametikerin sagen, dass meist ein Beckenschiefstand durch verspannte und dadurch verkürzte Muskulatur die Ursache ist, objektiv sichtbar dadurch, dass nach mehreren Behandlungen kontinuierlich beim Kontroll-Beintest ein Ausgleich sichtbar wird. Näheres zu dieser Vitametik-Methode unter https://www.vitametik.de/ (Berufsverband mit Adressen aller ca. 300 Praxen bundesweit). Auch bei Babys und Kindern bestehen häufig schon muskuläre Anspannungen, teilweise durch schwere Geburt, Schulstress u.V.m.

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