TBC Wo Antibiotika sinnvoll sind!

  • Laut NDR siind im Landkreis Cloppenburg insgesamt 4 Fälle an TBC erkrankte Personen bekannt. Die Männer arbeiten in Schlachthöfen und kommen aus Rumänien. Dass es im Osten noch TBC- Erkrankungen gibt, ist bekannt.

    Ich frage mich, ab wann werden solche Mitarbeiter überprüft?

    Eine Arbeit in der Lebensmittel-INDUSTRIE sollte bei Verdacht auf Erkrankung verboten werden .

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Dass es im Osten noch TBC- Erkrankungen gibt, ist bekannt.

    Ich befürchte, Mycobacterium bovis, der Erreger der Rindertuberkulose ist auch hier nicht ausgestorben, ich teste ihn immer wieder, zumindest schwach.

    Ich vermute einen Zusammenhang mit Milchprodukten, man hat vor 20 Jahren die regelmäßigen Kontrollen eingestellt, deshalb vermutet es kaum einer.

    https://www.agrarheute.com/tie…tuberkulose-faelle-547902


    Aber ich glaube auch, dass wir viele Erreger latent im Körper haben, das Immunsystem sie in Schach hält, weil es diese Erreger ja schon ewig gibt und ihm bekannt sind. Wir leben in sauberer Umgebung, haben Heizung, Kanal, frisches Wasser und genug zu essen, sodass wir nicht ganz schutzlos diesen Erregern ausgeliefert sind. Neben Antibiotika haben wir auch viele Kräuter, die uns rechtzeitig genommen, vor einer argen Erkrankung schützen, ebenso Bettruhe und gesunde Ernährung.


    Diese Seuchen wüten vor allem da, wo es schmutzig ist und die Menschen hungern müssen.

  • Der Erreger wird durch Tröpfcheninfusion übertragen, kann aber im Fleisch weiterleben. Oral ( über Milch) zu sich genommen, wird er über die Magensäure getötet.

    Problematisch bei Menschen mit Protonenpumpenhemmern, deren Magensäureproduktion eingeschränkt ist.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Weniger als du jetzt denkst!

    Wegen der Tuberkelpartikel wird Milch pasteurisiert und homogenisiert.

    Die verbleibenden Substanzen dürften Informationen des befallenen Produkts sein.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Wegen der Tuberkelpartikel wird Milch pasteurisiert und homogenisiert.

    ja, aber nicht alle. Es gibt ja auch viele Rohmilchprodukte, Joghurt, Käse, Butter.

    Tuberkulose ist ja eine Zoonose, also von Tier auf Mensch übertragen.

    Es sind anscheinend auch einige Wildtieren (besonders Rotwild) zumindest in Österreich betroffen.


    Ich weiß auch nicht, ob die Tuberkuloserreger auf normale Antibiotika noch reagieren.


  • Mit TBC kann man sich zwar tatsächlich über Rohmilch infizieren, im Westen gilt die Tuberkuloseerkrankung von Rindern aber schon seit 1997 als ausgerottet. Rindertuberkulose ist anzeigepflichtig.

    Als antibiotische Behandlung kommen heute vier Medikamente zur Anwendung, die über 4-6 Monaten verabreicht werden müssen.

  • ...im Westen gilt die Tuberkuloseerkrankung von Rindern aber schon seit 1997 als ausgerottet. Rindertuberkulose ist anzeigepflichtig...

    Ja, es "gilt", weil seit 20 Jahren nicht mehr getestet wird.

    Ich glaube es nicht, weil ich die Frequenz der Erreger ständig teste.


    Etwa ein Drittel aller Menschen hat eine latente TBC. Krank werden vor allem Menschen mit einer schlechten Abwehrlage. Das betrifft Suchtkranke, Diabetiker und Menschen, die in extrem armen Verhältnissen leben.

    https://derstandard.at/2000076…en-bezueglich-Tuberkulose


  • Dirk S. Im NDR- Beitrag wurde der konkrete Baktetetienstamm nicht erwähnt. Nur Tuberculosis...?!


    Die AB- Behandlung bei einem Patienten lief wegen Erregerresistenz über 20(!) Monate.

    Alle Formen sind nach IFSG anzeigepflichtig.

    Wo die Infektion statt fand ,ist auch nicht klar. Dir Männer hatten untereinander keinen

    Kontakt.

    Man sollte erwarten , dass zuallererst die Viecher untersucht werden. Meine Nachbarin ist Amtsveterinärin u meinte, dass gehöre zum Standard.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


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  • Ja, es "gilt", weil seit 20 Jahren nicht mehr getestet wird.

    Ich glaube es nicht, weil ich die Frequenz der Erreger ständig teste.

    Ja klar, weil es keine 100 %ige Ausrottung irgendwelcher Krankheiten gibt.

    Und es wird sehr wohl getestet. Zum Beispiel mit dem Interferon-Test Boviga®. Und zwar in den Schlachthäusern. Dort wird auf entsprechende pathologisch-anatomische Veränderungen geachtet. Grundlage ist die "Verordnung zum Schutz gegen Tuberkulose des Rindes (Tuberkulose-Verordnung)".

  • Es gibt 100 Arten vom Mycobacterium , viele wohl apathogen im Schmutz , Staub und Pflanzen.

    Ja, ich hab einige in der Software, aber in dem Fall geht es um Mycobacterium Tuberculosis und Bovis, bzw. Bovine Tuberkulose.

    Andere im Programm sind z.B. M. African, M. Scrofulaceum (Scrofula), M. Leprae, M. Avium


    Als schulmedizinisches Mittel dagegen wird Isoniazid angezeigt.

  • ich kenne Frequenzmessungen zu Genüge.

    Wenn hier 2 Bereiche sich überlapoen, wird es fürs Gerät schwierig zu differenzieren!

    Oder in der Software sind nicht alle Erreger aber Ähnliche.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)