MIH und Co - demineralisierte Zähne bei 6 jährigem Kind

  • Hallo Forum,

    Mein Kind klagte über Empfindungsstörung am sog. 6-Molaren Backenzahn. Ich schaute nach und sah braune Flecken. Noch dazu ist einer der Schneidezähne schon seit 1-2 Jahren am bröckeln und immer wieder empfindlich. Dies hatten wir bereits von einem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt kontrollieren lassen.

    Jetzt - durch Umzug - kamen wir zu einer jungen Kollegin und zeigten ihr den Backenzahn. Zunächst übersah sie ihn und den Schneidezahn und dachte wir wären nur zur normalen Kontrolle da. Als ich nachhakte, schaute sie erneut nach und meinte : ahja, das ist ein neues Erscheinungsbild was mit der Unterdosierung von fluorid herführt.

    Mist dachte ich, da denkst du, du machst es richtig und fluoridierst nicht und Zack hat dein Kind demineralisierte Zähne.

    Was kann ich tun, fragte ich? Ernährung?

    Nö, das ist alles gelaufen, hier hilft nur noch fluorhaltige Zahnpasta.

    Ich marschierte nach Hause mit dem Rezept für elmex Gelee in der Tasche.

    Dann begann ich zu lesen.

    Nix unterfluoridi dingsbums !

    MIH gibts schon deutlich länger und die Ursachen sind nicht bekannt. Was hat im übrigen Windpocken damit zu tun?! Weiß da jemand was? Oder ist das wieder nur Panikmache.

    Zudem ist es wahrscheinlich kein MIH, denn wir hatten ja bereits schon den bröckelnden Scheidezahn - vielleicht eher Amelogenesis Imperfecta?

    Und warum guckt die Ärztin da nicht genauer hin? Oder ist es letzendes doch egal, weil es nur Milchzähne sind. Nun ja der Backenzahn ist der erste bleibende und der sieht jetzt nicht so toll aus.

    Wäre die Behandlung bei Amelogenesis eine andere?!

    Was kann ich oder sollte ich denn nun tun?

    Noch mal zur Ärztin und nachhaken?

    Sie meinte eh, wir sollten uns nun engmaschiger sehen. Aber warum übersieht sie es dann erst?!

    Also ich kann doch nicht auf allen Gebieten zum Fachmann werden. Halleluja!


    Liebe Grüße

    Nadja

  • ahja, das ist ein neues Erscheinungsbild was mit der Unterdosierung von fluorid herführt.

    Das finde ich recht merkwürdig, da mein Sohn dasselbe Zahnbild hatte, als seine Zweiten kamen, nur sagte unser Zahnarzt damals die Zähne seien demineralisiert durch D-Fluoretten und zu häufige gabe von fluoridhaltigen Antibiotika.


    Ich würde zuerst einmal den Zahnarzt wechseln.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Welche Kinderkrankheiten hat das Kind durchlebt? Wie wurden selbige "behandelt"? Hatte das Kind diie Möglichkeit, vererbte "Gifte" auf natürlichem Wege selbständig auszumerzen?

    Wie sieht die Ernährung aus? Wurde gestillt ?Hat die Mutter sich in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ihren Genen entsprechend ernahrt? Wurde in der Schwangerschaft auf Genussgifte wie Alkohol und Kaffee bzw. auch Tee von stationären Handel verzichtet ?

    Zähne "modern" nicht selten Keilförmig von innen heraus , wenn die Zahnhygiene ansonsten nicht der Auslöser sein kann. Was auf ein ganz anderes Problem hinweist. Zahnärzte wissen das sehr wohl!

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • Hat die Mutter sich in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ihren Genen entsprechend ernahrt?

    Man kann auch alles verkomplizieren, hm?


    Man wird bereits, wenn man schwanger ist, wie eine Kranke behandelt, das finde ich schon schlimm genug, dann werden einem vor der Geburt Horrorszenarien geschildert, und nun kommt noch hinzu daß man sich wie eine Maschine seinen Genen entsprechend ernähren soll, anstatt einfach die Schwangerschaft zu genießen, sich auf die Geburt zu freuen, und Obst und Gemüse nach Lust und Intuition zu essen.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Die Verantwortung für das Kind beginnt bereits bei der Zeugung bzw. ernährungstechnisch gesehen, weit davor.

    MfG



    „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

    ,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

  • Verantwortung ist leider für Viele ein Fremdwort.


    Gruß Hannah

    Leider aber werden wir auch von Kleinauf darauf konditioniert Verantwortung immer abzugeben, an Kindergärtner, Eltern, Lehrer, Ärzte, und letztendlich an den Staat. Das muß man erst einmal durchschauen, bevor man es durchbrechen kann.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."