Entzündung / Bakterien im Harnleiter - Erfahrungen, Tipps und naturheilkundliche Möglichkeiten

  • Hallo,

    mein Mann hat aufgrund von leichten Schmerzen im Harnleiter und nach Urinuntersuchung das Antibiotikum Levofloxacino 500 mg verschrieben bekommen. Es wurde das Bakterium „Enterococcus faecalis“ im Urin festgestellt. Woraufhin ihm der Arzt dieses Teufelszeug 2x am Tag je 500 mg verschrieben hat! Da er selten etwas in Frage stellt, und ich auch fachlich nicht in der Lage bin ihm eine andere Therapie zu empfehlen, hat er gestern begonnen (2x500 mg) und heute Früh 1 x500 mg zu nehmen. Bis jetzt klagt er nur über Übelkeit und etwas Müdigkeit. Ich wusste zwar das dieses Fluorchinole viele schlimme Nebenwirkungen haben, habe aber heute noch einmal den Beitrag von René Gräber gelesen.😢 Ich hatte schon vermutet das dies einfach total überdosiert ist und mit „Kanonenkugeln auf Spatzen schiessen“ ist.

    Und nun meine Frage,

    Kann er die Tabletten jetzt nach den 3 Tabletten absetzten? Und ist jetzt „das Kind schon in den Brunnen gefallen“? Wenn er absetzt,, wie dann weiter behandeln um eine Verbreitung der Bakterien im Körper zu verhindern? Muss es tatsächlich behandelt werden?

    Wenn ich eine Harnwegsentzündung habe greife ich auf Blasen- und Nierentees, Mannose mit Cranberry, viel Trinken und Wärme zurück.

    Voraus gegangen war eine Behandlung mit Cefixima 400 mg 1x Täglich. Nach tagelangen immer schlimmer werdenden Nierenschmerzen und dann in einer Nacht Fieber, Durchfall und extreme Übelkeit war mein Mann 2 Tage (05.12.-06.12.25) im Krankenhaus. Er wurde durchgecheckt (Ultraschall, Röntgen, Blut, Urin, Stuhl) und man hat ihm ein Breitband Antibiotikum intravenös (Cefixima) gegeben. Dann am 2. Tag 06.12.25) abends entlassen worden und am nächsten Tag (07.12.25) abends mit dem Cefixima für 7 Tage angefangen. Die Beschwerden waren bis auf ein leichtes Ziehen im Bereich des rechten Harnleiter weg. Im Liegen dann aber doch noch so unangenehm das am 16.12. das Urin zur Untersuchung abgegeben wurde. Daraufhin kam dann gestern am 20.12.25 die Mitteilung wie oben beschrieben vom Arzt. Woraufhin mein Mann gestern mit der Behandlung begonnen hat. Noch dazu sind wir zur Zeit in Spanien und können auch nicht so einfach auf Hilfe zurückgreifen. Das Levofloxacino zu verschreiben war vom Arzt die letzte Handlung bevor er in den Weihnachtsurlaub gegangen ist 😬 Was mich vermuten lässt, das er einfach auf „Nummer Sicher“ gehen wollte.

    Vielen lieben Dank schon einmal im Voraus 🙏

    Ulrike

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Servus Blacky,

    Gegen Bakterien im Harnbereich gibt es genug Alternativen gegenüber dem Pharmaangebot.

    Neben Kräutertees wie Bärentrauben, Birkenblätter, Brennessel, Goldrute, Katzenbart, wacholder oder Schachtelhalm ist auch Ingwertee bei Blasenentzündung ein vielgetrunkenes Hausmittel. Auch Apfelessig, Knoblauch , Cranberry-, Blaubeeren- und Preiselbeesaft helfen.

    Meerrettich (Kren) wird dank seiner enthaltenen Scharfstoffe und Senföle (Glucosinolate) , Oregano,- Piment und Thymian sind starke Bakterienkiller die ebenfalls zu den Hausmitteln bei Blasenentzündung zählen..

    Der stärkste natürliche Entzündungshemmer ist Curcumin,

    Auch Mannose ist bekannt Harnwegsinfekte behandel zu können.

    Wichtig ist viel trinken um die Keime auszuspülen. mindestens 2 Lt/ Tag. Dazu immer warm halten. Hitze tötet Bakterien.

    Vitamin D spielt eine große Rolle bei der Stärkung des Immunsystems und der Abwehr von Infektionen.

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

  • Gegen Bakterien im Harnbereich gibt es genug Alternativen gegenüber dem Pharmaangebot.

    Danke für die Tipps…. einiges kenne ich bereits. Wirken die denn so stark das eine Infektion damit behandelt werden kann? Und wie sieht das denn mit dem Absetzen des Antibiotikum aus, kannst Du dazu auch etwas sagen?

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (21. Dezember 2025 um 17:28)

  • Servus Blacky,

    Levofloxancin gehört zu den Fluochinolonen, die schwerwiegende Nebenwirkungen aufweisen.

    Der CHMP bestätigte, dass die Anwendung der verbleibenden fluorchinolonhaltigen Antibiotika eingeschränkt werden sollte.Die Einschränkungen für die fluorchinolonhaltigen Antibiotika bedeuten, dass diese nicht angewendet werden sollten. ES wird nicht nur der Ereger sonder auch der Wirt mitgetötet.

    Restharn in der Blase vermeiden: Restharn ist ein ständiges Infektionsrisiko.

    Das Ausschleichen des Präparats wäre zu empfehlen.

    Mit freundlichen GRüßen- Guenter

  • bermibs 21. Dezember 2025 um 17:27

    Hat den Titel des Themas von „Levofloxacino Normon 500 mg bei Bakterien im Harnleiter“ zu „Entzündung / Bakterien im Harnleiter - Erfahrungen, Tipps und naturheilkundliche Möglichkeiten“ geändert.
    • Offizieller Beitrag

    So wie Guenter schon schreibt, ist D-Mannose ein probates Mittel gegen Bakterien in der Blase und im Harnleiter.

    Möglich wäre auch CDL/MMS.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Das Seltsame ist:
    Enterococcus faecalis ist ein grampositives Bakterium, das natürlicherweise im Darm von Menschen und Tieren vorkommt. Es gehört zur Gruppe der fakultativ anaeroben Kokken und ist resistent gegenüber vielen Antibiotika, was es zu einem relevanten Krankenhauskeim (Nosokomialkeim) macht.

    Obwohl es normalerweise harmlos ist, kann es bei immungeschwächten Personen Infektionen verursachen, wie Harnwegsinfektionen, Endokarditis (Herzinnenhautentzündung), Wundinfektionen oder Bauchfellentzündungen (Peritonitis).

    Ein besonderes Risiko geht von multiresistenten Stämmen aus, wie vancomycinresistenten Enterokokken (VRE), die schwer zu behandeln sind.


    Hatte 2023 einen Extra-Thread zu Kapuzinerkresse-Meerrettichwurzel erstellt, in dem ich allerlei verlinkt habe, dass die Wirkung von Kapuzinerkresse-Meerrettich bestätigt, denn uns hat Angocin über sehr lange Zeit immer sehr gut geholfen. Auch mein Mann hatte trotz zahlreicher Allergien nie Probleme damit.
    Dazu hatte ich auch die Angocin-Beilage aus 2005 vor der Pharmaklage verlinkt, die die Wirksamkeit in besonderer Weise bestätigt hat, da ich sie noch auf meinem PC abgespeichert habe.
    Schon vor 20 Jahren hatte Angocin genau die gleichen Zusatzstoffe einschl. Macrogol enthalten, wie aktuell.
    Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel, auch Senföle genannt▪

    Habe gerade nachgeschaut und auch gegen Enterococcus faecalis ist Angocin (oder ein entsprechendes Produkt mit Kapuzinerkresse-Meerrettichwurzel) laut Fachinformation wirksam.

    An der Stelle bin ich der Ansicht, was schaden die wenig attraktiven Zusatzstoffe im Vergleich zu einem gefährlichen Fluorchinolon? Einfach kein Vergleich.
    Zu Fluorchinolonen hatten wir z.B. hier geschrieben: RE: Ciprofloxacin geschädigt

    Auch ein guter Nieren-Blasentee aus der Apotheke wird hilfreich und unterstützend sein.
    Blacky, Du machst ja eigentlich schon alles richtig.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • „Levofloxancin gehört zu den Fluochinolonen, die schwerwiegende Nebenwirkungen aufweisen.“

    „Der CHMP bestätigte, dass die Anwendung der verbleibenden fluorchinolonhaltigen Antibiotika eingeschränkt werden sollte.Die Einschränkungen für die fluorchinolonhaltigen Antibiotika bedeuten, dass diese nicht angewendet werden sollten. ES wird nicht nur der Ereger sonder auch der Wirt mitgetötet.“

    Hallo Guenter, du schreibst das der CHMP bestätigt…… kannst Du mir dazu sagen wo dies steht? Bzw. wo ich das nachlesen kann?

    Grüße

    Ulrike

  • Hallo die Mama,

    die Frage wo das her kommt haben wir uns auch schon gestellt🤔 Zumal es beim KKH Besuch am 06.12. nicht getestet (nicht vorhanden war?) und auf ein anderes Bakterium behandelt wurde. Bis jetzt hat mein Mann aufgrund der Antibiotika Einnahme noch keine Mannose genommen. Ich werde morgen mal versuchen den Bericht/Laborbefund, trotz Urlaub des Arztes, zu bekommen….. und vielleicht auch noch Infos warum er zu diesen Hammern rät. Die Angst vor einer Sepsis usw. ist da und ich bin auch nicht vom Fach um solche Entscheidungen zu treffen.
    Vielen Dank Ulrike

  • Hier solltest Du alle Links dazu finden.: https:/ / search.brave.com/ask…+auch+der+Wirt+mitgetötet▹

    aktuelle bestimmungen Levofloxacin europa: https:/ / search.brave.com/ask…ungen+Levofloxacin+europa▹

    Die Schulmedizin berücksichtigt in der Regel keine alterativen Therapien. In Krankenhäusern ist sie der Schulmedizin ganz besonders verpflichtet.

    Denke, die Entscheidung für ein Fluorchinolon hatte der Arzt getroffen, da es sich laut meinen Eingangssätzen bei Enterococcus faecalis um einen Krankenhauskeim handelt, der resistent gegenüber vielen AB ist.

    E. faecalis ist die häufigste Spezies unter den krankenhauserworbenen Enterokokken-Infektionen und verursacht etwa 60–95 % der durch Enterokokken bedingten Erkrankungen in Krankenhäusern. Zusammen mit Enterococcus faecium verantworten beide Spezies fast 75 % aller Enterokokken-Infektionen. Während E. faecium zunehmend an Bedeutung gewinnt, bleibt E. faecalis der dominierende Erreger in vielen klinischen Kontexten.

    Auch wenn der Erreger eigentlich nichts Besonderes ist und normalerweise harmlos als Teil der gesunden Darmflora von Mensch und Tier vorkommt, kann es bei immungeschwächten Patienten zu schweren nosokomialen Infektionen führen. Besonders auf Intensivstationen, in onkologischen und transplantationsmedizinischen Abteilungen stellt er im Krankenhaus eine bedeutende Bedrohung dar.

    Auch wenn es heißt:
    Seit 2019 sollen Fluorchinolone nicht mehr verwendet werden zur Behandlung:

    • leichter bis mittelschwerer Infektionen (z. B. unkomplizierte Harnwegsinfektionen, Pharyngitis, Rhinosinusitis),
    • viraler Infektionen,
    • zur Prophylaxe (z. B. Reisediarrhöe),
    • wenn alternative, sicherere Antibiotika verfügbar sind.

    Sie sollten nur noch bei schweren Infektionen eingesetzt werden, bei denen andere Therapien nicht geeignet sind – beispielsweise bei komplizierten Harnwegsinfektionen oder schweren Atemwegsinfektionen.

    kann der Arzt wahrscheinlich entscheiden, dass eine schwere Infektion vorliegt, da sie nach der ersten Behandlung nicht geheilt wurde, und dann werden bei Enterococcus faecalis eben standardmäßig Reserve-AB eingesetzt.<X

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (21. Dezember 2025 um 21:16)

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Ich könnte mir vorstellen, das Sepsis am 5.12. ein Thema war, denn Du hattest ja geschrieben:

    Zitat

    Nach tagelangen immer schlimmer werdenden Nierenschmerzen und dann in einer Nacht Fieber, Durchfall und extreme Übelkeit war mein Mann 2 Tage (05.12.-06.12.25) im Krankenhaus. Er wurde durchgecheckt (Ultraschall, Röntgen, Blut, Urin, Stuhl) und man hat ihm ein Breitband Antibiotikum intravenös (Cefixima) gegeben. Dann am 2. Tag 06.12.25) abends entlassen worden und am nächsten Tag (07.12.25) abends mit dem Cefixima für 7 Tage angefangen.

    Eine Blasenentzündung kann zur Sepsis (Blutvergiftung) führen, wenn die Bakterien über die Harnleiter in die Nieren aufsteigen und dort eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) auslösen. Von dort können sie in die Blutbahn gelangen und den gesamten Körper infizieren.

    Risikofaktoren

    • Unbehandelte oder chronische Harnwegsinfektionen
    • Geschwächtes Immunsystem
    • Diabetes
    • Harnabflussstörungen (z. B. durch Prostatavergrößerung, Harnsteine)
    • Blasenkatheter

    Warnzeichen einer drohenden Sepsis

    • Hohes Fieber mit Schüttelfrost
    • Starke Rücken- oder Flankenschmerzen
    • Übelkeit, Erbrechen
    • Verwirrtheit oder Benommenheit
    • Schnelle Atmung, beschleunigter Puls

    Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der sofortige antibiotische Behandlung im Krankenhaus erfordert.

    Dein Mann hatte zu der Zeit also mehrere offenbar typische Symptome einer drohenden Sepsis gezeigt.
    Zunehmende Schmerzen, Fieber, Magen-Darm-Probleme und extreme Übelkeit.:/

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • So wie Guenter schon schreibt, ist D-Mannose ein probates Mittel gegen Bakterien in der Blase und im Harnleiter.

    Möglich wäre auch CDL/MMS.

    Hallo Bermibs, mein Mann hat verständlicherweise Angst das sich das Bakterium weiter ausbreitet und ich bin nicht vom Fach. Deshalb werde ich versuchen den Arzt trotz seines Urlaub zu erreichen, um den Laborbefund bitten und fragen warum es seiner Ansicht nach diese Behandlung sein muss. Ob es auch anders Behandelt werden kann.
    Grüße Ulrike

  • Hallo,

    mein Mann hat aufgrund von leichten Schmerzen im Harnleiter und nach Urinuntersuchung das Antibiotikum Levofloxacino 500 mg verschrieben bekommen. Es wurde das Bakterium „Enterococcus faecalis“ im Urin festgestellt. Woraufhin ihm der Arzt dieses Teufelszeug 2x am Tag je 500 mg verschrieben hat!

    ........

    Typisch Arzt, mit Kanonen auf Spatzen schießen und die Patienten als Versuchsratten missbrauchen. Das können die gut. Aber die Patienten sind auch mit shuld, da sie leider oft unkritisch handeln. Bei leichten Schmerzen als Symptom gleich dieses gefährliche Antibiotikum zu verschreiben ist nicht nachvollziehbar. Die KI wurde hier ja schon bemüht, allerdings nicht vollständig, denn die KI sagt zum Thema auch Folgendes:

    Zitat

    Fluorchinolone können manchmal wirken, aber aufgrund der Resistenzproblematik und der begrenzten Wirksamkeit in vielen Fällen sind sie oft nicht die erste Wahl; ein aktuelles Antibiogramm ist unerlässlich, um die beste Therapie zu bestimmen.