Seit der Magenspiegelung mit Biopsien: stechende Schmerzen & Spannungsgefühl – ist das noch normal?

  • Hallo zusammen,

    ich hatte kürzlich wegen Verdacht auf Reflux/Ösophagitis eine Magenspiegelung. Ich bin ohne Betäubung hin, weil ich vor ein paar Jahren nach einem Erstickungsding schon mal eine Endoskopie im Wachzustand hatte und dachte: okay, das pack ich wieder. Im Nachhinein: ganz ehrlich, mit Betäubung wär’s für alle entspannter gewesen… inklusive mir.

    Während der Spiegelung hab ich wirklich jede einzelne der fünf Probenentnahmen total gemerkt (Zwölffingerdarm, Magen, Speiseröhre). Das fühlte sich an wie so ein „rupfen“ innen drin, mega unangenehm und irgendwie nicht richtig. Und ich hab mich auch gefragt, warum der Arzt überhaupt so viele Proben nehmen musste. Direkt danach war ich komplett fertig (kalter Schweiß, Schüttelfrost) und bin nach so 20 Minuten im Aufwachraum nach Hause. Auf dem Heimweg hatte ich beim Aufstoßen so einen leichten Blutgeschmack. Dachte erst: ja okay, wird schon normal sein. Aber dazu kamen direkt so stechende Schmerzen an den Stellen, wo die Proben genommen wurden, vor allem im Magen und im 12-Fingerdarm. Das hat die ganze Magenregion richtig angespannt, so als würd da alles verkrampfen.

    Mir wurde gesagt, sobald die Rachenbetäubung weg ist kann ich normal essen und trinken. Hab dann etwas Reis probiert… und es tat beim Schlucken richtig weh, diesmal eher tiefer unten in der Speiseröhre. Deshalb hab ich ein paar Tage fast nur Flüssigzeug gegessen (Suppen, Drinks usw.).

    Nur: die Schmerzen im Magen und im Zwölffingerdarm sind nicht besser geworden. Die Praxis meinte, wenn’s nach 3–4 Tagen noch da ist, soll ich ins Krankenhaus. Hab ich dann auch gemacht. Dort wurde der Bauch abgetastet, Bauchdecke war wohl nicht bretthart, also meinte man: Perforation eher unwarscheinlich. Und ich soll wieder Pantoprazol nehmen. Das hab ich dann 5 Tage genommen, aber es hat null geholfen… eher im Gegenteil. Der Reflux wurde schlimmer und es brannte/stach/spannte alles noch mehr.

    Zwischendurch hab ich noch mit einem Gastroenterologen telefoniert (so über drei Ecken). Der meinte, ich soll zur Entspannung 4x 500mg Paracetamol nehmen, damit der Körper „locker lässt“. Hat bei mir aber garnix gebracht, hab dann nach 5 Tagen wieder aufgehört. Er meinte als Ferndiagnose, könnte sowas wie Bauchfellentzündung sein (was mich natürlich noch mehr beruhigt hat… nicht). Seit ein paar Tagen nehme ich wieder jeden Morgen 40mg Pantoprazol vorm Haferbrei und hoffe einfach, dass es irgendwann greift. Ultraschall hab ich auch machen lassen, ohne neue Erkenntnisse. Dabei hab ich erfahren, dass Ultraschall wohl eh nicht so mega geeignet ist, um Magen/Speiseröhre/12-Fingerdarm richtig zu beurteilen… naja.

    Ich hab das Bett oben etwas höher gestellt, esse nur kleine Portionen (Haferflocken, Laugenbrezel, Gemüse, Obst), kein Kaffee, kein Alkohol, und gehe 2x am Tag spazieren. Und trotzdem wird’s seit zwei Wochen kein Stück besser. Bin ich einfach zu ungeduldig? Wie lang dauert sowas normalerweiße bis es abheilt? Ich mach mir echt Sorgen, dass bei der Biopsie irgendwas schief gelaufen ist :/

    Hat jemand ne Idee, was das sein könnte oder was man noch abklären lassen sollte?

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Hallo Renate,

    was glaubst Du warum ich schon seit vielen Jahren nicht mehr zum Arzt gehe. ;) Vor langer langer Zeit hatte ich auch Sodbrennen, wollte aber keine Magenspiegelung und auch keine Chemie. Lag bei mir wohl an der falschen Ernährung, am Rauchen und an den Amalgam-Füllungen. Seitdem ich mich von all diesen Ursachen verabschiedet habe, ist das Sodbrennen verschwunden.:):thumbup:

    Ich empfehle Dir eine Teemischung aus Johanniskraut, Ringelblumen-Blüten und Akazien/Robinien-Blüten. Wirkt gewebe-heilend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und entgiftend. Viel Erfolg und gute Besserung! Man lernt wohl ein Leben lang aus seinen Erfahrungen.

  • Servus REnate,

    Lass die Finger von Parazetamol und all seinen Verwandten. Sie decken nur das Problem zu ohne den Grund oder Ursache zu mindern. Du hast Dir bei der Darm- Magenspiegelung entweder eine REizung oder einen Infekt eingeholt. Da ist absolute Schonung des Verdauungstraktes angebracht. Vielehobbys Tee ist ein guter Vorschlag.

    Dazu gibt es eine ganze Anzahl von Kräutern die entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften haben. Kurkuma ( Curkumin) und Ingwer stehen an erster Stelle. So auch Rosmarien, Salbei, Thymian und Oregano Malve und Kamille.

    Leinsamen, geschrotet oder ganz in wasser gequollen helfen die Magen- Darmschleimhaut wieder ins Lot zu bringen.

    Bezüglich Pankreas ist eine Blutuntersuchung auf Alpha Amylase empfehlenswert

    Gegen die SChmerzen wäre MSM eine gute Alternative. Selbst würde ich auch zu CDL tendieren. DA ist Locke 38 zu fragen.

    mit freundlichen GRüßen an Hamburg- Guenter

  • Danke euch beiden fürs Antworten!

    Ich nehm auf jeden Fall mit, dass ich den Verdauungstrakt gerade echt mehr schonen muss. Tee/Kräuter (Kamille/Malve/Salbei etc.) und evtl. Leinsamen klingt nach was, das ich unkompliziert testen kann. Paracetamol lass ich dann lieber weg ... hat mir eh nichts gebracht.

    Wegen der Sache mit Pankreas (Alpha-Amylase) behalt ich im Hinterkopf und sprech das beim Arzt mal an, falls es so weitergeht. Danke!

  • Ich würde Schonkost mit kleinen Mahlzeiten bevorzugen, warme und milde Speisen, Schleimstoffhaltiges (Eibischwurzel, Isländisch Moos, Gelbe Leinsamen - sehr fein geschrotet als warmes Brei, Flohsamenschalen, Süßholzwurzel)
    Möhren,- Fenchel,- Süßkartoffel-, Pastinake-/Petersilienwurzel- Brei (gedünstet), Banane, Knochenbrühe aus Rind/Huhn aus Bio-Weidehaltung, Kollagen (aus Knochenbrühe), Kräutertees (Salbei, Melisse (nicht zu stark) und Pfefferminztee, Fencheltee, Kümmeltee, Kamillentee), Aloe‑Vera‑Saft
    Als NEM würde ich einnehmen: L‑Glutamin, MSM (Methylsulfonylmethan), Vitamin C, Vitamin E natürlich, Vitamin A (Retinylpalmitat), bioaktive B-Vitaminie, Vitamin D, Zink (Zinkbisglycinat),Selen (Natruimselenit), Omega‑3‑Fettsäuren (EPA/DHA), Grüner-Tee-Exrakt, Wilde-Heidelbeeren-Extrakt. Probiotika (Lactobacillus‑Stämme), Magnesium, Curcumin (Piperin-freie Version), Ingwer‑Extrakt, Enzian+Artischocke+Löwenzahnextrakt, Weihrauchextrakt.
    Vermeiden würde ich: Kaffee, Alkohol, Nikotin, scharfe Gewürze, Industrielle Speisen, Frittiertes, Gebackenes, Kohlensäurehaltiges.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Seit ein paar Tagen nehme ich wieder jeden Morgen 40mg Pantoprazol vorm Haferbrei und hoffe einfach, dass es irgendwann greift. Ultraschall hab ich auch machen lassen, ohne neue Erkenntnisse. Dabei hab ich erfahren, dass Ultraschall wohl eh nicht so mega geeignet ist, um Magen/Speiseröhre/12-Fingerdarm richtig zu beurteilen… naja.

    Hallo Renate, ich hatte ja 2018 den Magendurchbruch und habe anschließend wider besseres Wissen über ca. 3 Monate hinweg auch 40 mg Pantoprazol genommen, 2x täglich. Seit der OP hatte ich keine Probleme mehr und deshalb eigentlich gar keinen Grund das zu nehmen.
    Ich dachte damals, sie haben mich gerettet, dann kann ich auch Mal ihren Mist nehmen. Wird schon nicht so schlimm werden.

    Aber das Zeug hat Megaviele mögliche Nebenwirkungen. Im Nachhinein hat man dann keine Ahnung, woher zusätzlich auftauchende Probleme kommen und kann auch nix beweisen.
    Hätte mich besser durchsetzen und Ranitidin nehmen sollen, wenn schon. Das wirkt anders und hat weniger Nebenwirkungen.
    Nach einer Magenspiegelung zur Prüfung, und ich hatte zwar damit gespielt, mir aber doch Propofol geben lassen, war alles in Ordnung und ich habe das Pantoprazol abgesetzt.
    Aber auch das Propofol ist eine Risiko. Hast Du schon Recht.
    Nach der OP habe ich zuhause Anfangs hauptsächlich Grießbrei gegessen, mit Honig und zerlassener Butter. (Manche verziehen ja das Gesicht, wenn sie das hören ^^, aber ich liebe Grießbrei.)

    Vor dem Magendurchbruch hatte ich über Jahre Magenprobleme. Insgesamt kann ich deshalb nur empfehlen Du versuchst Ingwertee von Teekanne (diverse andere haben nicht gewirkt) oder trinkst selbst gekochten Ingwertee aus in Scheiben geschnittener Ingwerwurzel. Hat mir super geholfen, seit ich es zufällig entdeckt hatte. Heißt ich hatte vor dem Durchbruch bis zu einer Konfliktsituation (Unfall eines mir unterstellten Monteurs) über Monate keine Schmerzen mehr.
    Ingwer beruhigt die Magenschleimhaut, man könnte auch sagen, es betäubt sie.

    Zudem hat man früher oft eine klassische Rollkur gemacht, wenn es Magenprobleme gab. Hätte ich gewusst, dass ich ein Magengeschwür habe, hätte ich das auch gemacht.
    Aber ich wollte vorher wegen der Verletzungsrisiken ja partout keine Magenspiegelung machen lassen.
    Manchmal könnte man meinen, wie man's macht, macht man's falsch.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Aber das Zeug hat Megaviele mögliche Nebenwirkungen.

    Ja, weder Pantoprazol noch Paracetamol würde ich einnehmen.
    Es gibt natürliche Alternativen, die ich bereits unter NEM obenstehend genannt habe.

    Nach der OP habe ich zuhause Anfangs hauptsächlich Grießbrei gegessen, mit Honig und zerlassener Butter.

    Ja, das ist nachvollziehbar. Früher, aus Unwissenheit und mangels Wissens und Alternativen, wurde auch hier Grießbrei ständig gefüttert.
    Doch heute würde ich den Grießbrei nicht verwenden. Die Grundlage für klassischen Grießbrei ist Weizen. Weizen hat hierzulande einen hohen Glutenanteil, was entzündungsfördernd ist und für die bereits gereizte Magenschleimhaut nicht von Vorteil ist. Ebenso sind weitere Zutaten des Grießbreis wie Milch bzw. Milchpulver und Verdickungsmittel (z.B. modifizierte Maisstärke) nicht von Vorteil.

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    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Naturheilung, was schreibst Du denn da von Verdickungsmittel und modifizierter Stärke?
    Gekauftes Fertigprodukt aus der Kühltheke? Igitt. Würde ich nie kaufen.

    Mein Grieß war Bauck Demeter und wurde mit Bio-Vollmilch fast täglich frisch gekocht.
    Der musste natürlich beim Essen auch warm sein, damit die Butter zerläuft, wie ich das liebe. Zimt darf natürlich auch nicht fehlen.
    Ich habe kein Problem mit Weizen und Milch, aber Bauck hat auch Dinkelvollgrieß Demeter, wenn man Weizen nicht mag.

    Ach ja. Danach bin ich übergangen auf Müsli aus Bauck Haferflocken, Biojoghurt Natur, Bio-Apfelmus und frischen Früchten nach Saison.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.