Müdigkeit und geschwollene Augenlider (Katharina)

  • Hallo,


    habe viele Baustellen die ich langsam mal angehen muß. Was mich längere Zeit schon stört sind meine geschwollenen Augenlieder. Als erstes war ich diese Woche beim Arzt und habe meine Schilddrüse untersuchen lassen da ich schon längere Zeit für meine Unterfunktion Hormone nehme. Jetzt muß ich bis Ende des Monats auf die Auswertung des Blutes warten um dann zu sehen ob ich vielleicht eine zu niedrige Dosis Hormone nehme.
    Werde demnächst auch zum Augenarzt gehen um dort alles durchschecken zu lassen.
    Dann ist der Allergologe angesagt, könnte ja auch eine Allergie sein.(zum Beispiel Pollen)
    Hoffe das ich danach schlauer bin.
    Hat jemand eine Idee was noch dahinter stecken könnte? :?: :?:
    Drinke keinen Alkohol aber esse für mein Leben gern Weingummi. Vielleicht zuviel Zucker?
    Über eine Antwort wüede ich mich sehr freuen.
    Es grüßt in ihrer netten Art und Weise Katharina :D ;)


  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Hallo Katharina,


    Hm... das wird nicht ganz einfach zu beantworten sein, denn geschwollene Augenlider und Müdigkeit, diese Kombination von Symptomen kann eine lange Liste von möglichen Ursachen beziehungsweise Störungen haben. Hier mal eine kleine Auswahl:


    akute oder chronische Sinusitis


    Heuschnupfen


    Virusinfekt


    chronisches Fatigue Syndrom


    Multiple Sklerose


    allgemeine allergische Reaktionen


    Depressionen


    Diabetes Typ-2


    Herzrhythmusstörungen


    Konjunktivitis


    Schlafapnoe


    Schlafmangel


    Anämie


    Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber)


    Aortenklappeninsuffizienz


    Ach ja: allgemeiner "Stress" und einige Nebenwirkungen von Medikamenten können auch zu geschwollenen Augenlidern führen.


    Wenn die ganzen "hässlichen" Dinge ausgeschlossen sind, rate ich generell dazu etwas für die allgemeine Immunlage und den Mineralstoffhaushalt zu prüfen. Im Bereich der Mineralstoffe könnte z.B. an das Kalium gedacht werden und zur "Entwässerung" an einen Nierenteee, evtl. in Kombination mit einem Lymphmittel, wie zum Beispiel das Lymphdiaral oder das Lymphomyosot.


    Zum „Laster“ Weingummi lässt sich Folgendes sagen:


    Die Hauptbestandteile sind in der Tat Zucker und nochmals Zucker in Form von Glukosesirup. Letzterer besteht aus Glukose und circa 5 Prozent Fruktose. Dann kommen noch Geschmacksstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe hinzu, die das chemische Gruselkabinett vervollständigen.


    Über das Suchtpotential von Zucker hatte ich bereits ein paar Artikel veröffentlicht:


    https://www.gesund-heilfasten.de/blog/zuckersucht/


    https://www.gesund-heilfasten.…och-giftigere-wahrheiten/


    https://www.gesund-heilfasten.…hr-essen-als-wir-sollten/


    Es ist durchaus denkbar, dass mit einem drastisch erhöhten Zuckerkonsum auch die Stoffwechsellage nachhaltig negativ beeinflusst wird. Müdigkeit wäre hier ein erstes und relativ unproblematisches Warnsignal des Organismus. Da Zucker Wasser bindet, käme es mit hohen Zuckerspiegeln auch zu einer „internen“ Dehydrierung, die ebenfalls zur Müdigkeit beiträgt.


    Bei regelmäßigem Konsum von Weingummi muss die Bauchspeicheldrüse zudem auf „Dauerbetrieb“ umschalten, da die zugeführte Glukose verarbeitet werden muss. Es ist leicht einzusehen, dass ein Organ im Dauerstress zu einem gewissen Zeitpunkt an Funktionsfähigkeit verliert, was sich in diesem Fall zum Beispiel als Diabetes bemerkbar machen wird.


    Aber auch andere Möglichkeiten sind denkbar, wie zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenkrebs. Aber das sind nur nicht „evidenzbasierte“ Vermutungen, für die es keine klinischen Studien gibt.

    Für Fruktose dagegen scheint es einen Zusammenhang zu geben: https://cancerres.aacrjournals.org/content/70/15/6368.abstract. Denn die Autoren dieses Artikels stellten fest, dass Fruktose eine Substanz ist, die die Proliferation (Zellteilung und Vermehrung) von Krebszellen in der Bauchspeicheldrüse vorantreibt.


    Von daher könnte ich mir vorstellen, dass ein Verzicht auf die Weingummis einiges zum Besseren gestalten könnte. Als Ersatz müssten Sie natürlich eine „ausgewogene, organische“ Diät bevorzugen. Der Spruch „man ist, was man isst“ scheint nicht unberechtigt zu sein...


    Alles Gute!!

  • Erstmal vielen Dank für die kompetente und ausführliche Antwort Herr Gräber.
    Da habe ich ja noch vieles zu bedenken und abzuarbeiten. Werde auf jeden Fall den Weingummi schon mal weglassen. Sobald ich die Kraft dazu habe werde ich mit dem Heilfasten beginnen. Habe mir auch schon den Plan von Ihnen dazu runtergeladen. Sobald ich etwas ausschließen kann und Erfolge erziele werde ich hier wieder berichten.


    Es grüßt herzlichst Katharina

  • Willkommen hier!


    Ich habe Gutes gehört von:
    Homöopatische Augentropfen Similasan (aus der Schweiz).


    Vielleicht mal danach Googeln und/oder Fachleute (Apotheker/Arzt/Heilpraktiker...) fragen.
    Nebenwirkungen laut Beipackzettel: Keine bekannt.


    LG., Marcel

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Liebe Katharina,


    ich habe immer geschwollene Augenlider, tränende Augen und bin am nächsten Tag sehr müde nach dem Verzehr von Weizenmehl und Eis - ich habe u.a. Nahrungsmittelallergien auf Kuhmilch und Weizen. Diesen Tipp bekam ich von einer Bio-Resonanz-Therapeutin.


    Ohne diese beiden Lebensmittel habe ich weniger Beschwerden mit den Augen, auch wenn Heuschnupfen zeit ist und wann ist die nicht ?


    Ich habe sehr viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten die in einem allergologischem Test nicht festgestellt wurden (ich musste ihn abbrechen, da ich sehr schwere COPD bekam). Durch das tägliche führen eines Ernährungsprotokolls habe ich meine Unverträglichkeiten überwiegend selbst festgestellt, z.B. nach dem Verzehr von Selleriesalat starke Kniegelenkschmerzen :-)


    Herzliche Grüße!