Beiträge von René Gräber

    Hier auch noch mal meine Meinung:

    Ähnliche Fälle sind bei mir in der Praxis ja keine Seltenheit.

    Ich setze da kaum auf eine Alternative Hormonbehandlung (auch nicht mit Pflanzen).

    Im Vordergrund würden vermutlich erst einmal die Allergien mit Fokus Darm stehen, wie Ragusa das ja auch schon angedeutet hat.

    Beiträge hierzu von mir habe ich ja mehr oder weniger reichlich:

    : https://www.gesund-heilfasten.de/leaky-gut-syndrom/

    : https://www.naturheilt.com/darmsanierung/

    Vom Soja halte ich übrigens nicht viel:

    : https://naturheilt.com/blog/genfood-soja/

    Ich würde das auch eher erst einmal homöopathisch angehen, dazu einige Vitalstoffe.

    Zysten, Allergien usw. lasse ich auch gerne "wegfasten", wenn die Patienten dazu bereit sind:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/heilfasten-bei-frauenkrankheiten/

    Aber wie so immer: wir können hier höchsten Anregungen liefern - und ich denke du brauchst einen Therapeut(in) vor Ort...

    Kann es - muss aber nicht. Oukubaka ist NICHT typischerweise ein Mittel, das diese Indikation hat.

    Wenn klassisch homöopathisch, dann das wirklich passende Mittel -- und das wird sicher wechseln; sprich: anfangs hilft ein Mittel, aber es werden andere notwendig werden. Die Gesamtheit der Symptome des Patienten müssen stimmen: Gemütssysmptome, Allgemeine Symptome (z.B. bessert Essen oder eher nicht?) und schließlich auch die klinischen Symptome (Helicobacter).

    Ich verweise mal auf drei Beiträge von mir:

    Homöopathie bei Magen & Darm - https://www.yamedo.de/homoeopathie-darmprobleme/▪

    Helicobacter - Ursache und Behandlung - https://www.naturheilt.com/helicobacter-pylori/

    Helicobacter ist vielleicht doch nützlich: https://www.yamedo.de/blog/hel…im-magen-nuetzlich-2011/▪

    Und hier im Forum hatten wir das Helicobacter Thema auch schon:

    Helicobacter Pylori▪

    Ja, das ist gar nicht so selten. Jedem achten Patienten scheinen keine Medikamente zu helfen. Soweit ich das beurteilen kann müssten diese Patienten stationär aufgenommen werden und es müsste verscheidene Kombination "durchprobiert" werden. Wird ja teilweise auch gemacht.

    Und dann natürlich die Frage, was sind die Alternativen?

    Hierzu würde erst einmal auf einige Beiträge von mir verweisen wollen:

    Eine Kollegin leitete mir per E-Mail einen Brief weiter, den diese an Abgeordnete des Bundestags schrieb:

    Fast täglich erschienen in der Vergangenheit negative Schlagzeilen zu unserem Berufsstand in der Presse. Immer das gleiche wird wieder und wieder gekäut – und unsere Politiker fallen darauf herein. Auch Sie in der CDU haben sich von der Stimmungsmache gegen Heilpraktiker einfangen lassen und denken über eine Einschränkung des Heilpraktikerberufs nach.

    Bei Berufshaftpflichtprämien von lediglich 15 € im Monat können wir aber gar keine größeren Schäden anrichten!

    Hebammen ohne Geburtshilfe liegen bei ca. 34 € Berufshaftpflichtprämie monatlich, Allgemeinmediziner bei ca. 43 € und Onkologen bei ca.100 € Berufshaftpflichtprämie. Es wäre so einfach für die Politik. Die Versicherungsgesellschaften müssen ihr Risiko kalkulieren und sind damit ein ganz neutraler Beobachter und Auskunftgeber. Warum interessiert eine objektive Risikoeinschätzung die CDU nicht?

    Warum hört man uns praktizierende Heilpraktiker nicht an? Es geht mir nicht um die Verbände. Diese stehen oftmals nicht einmal hinter ihren eigenen Mitgliedern.

    Ich wäre sofort bereit mich einem politischen Ausschuss zu stellen. Ja, und ich wäre auch bereit eine Nachprüfung an der Universität abzulegen. Ich fände eine Akademisierung gut. Die HP Verbände sträuben sich allerdings dagegen.

    Den Dentisten gab man früher dieses Gelegenheit. Mit dem Bestehen einer mündlichen und praktischen Prüfung waren die Dentisten dann Zahnärzte.

    Warum werden die Vertreter der Heilpraktikerverbände nicht zur Gesundheitsministerkonferenz der Länder zugelassen, wenn über den Heilpraktikerstand beraten und geurteilt wird?

    Wie kann die Ärzteschaft unsere Abschaffung fordern, wo an Ärztestreiktagen die Sterberaten drastisch zurück gehen (Quelle AOK)?

    Warum wird nach 2 Todesfällen palliativer, schulmedizinisch austherapierter (= todgeweihter) Patienten bei einem Heilpraktiker 2016 ein ganzer Berufsstand diffamiert? Und gar von der Ärzteschaft seine Abschaffung gefordert?

    Bei den Todesfällen in Göppingen durch eine Krankenschwester hingegen, wird nicht die Abschaffung aller Krankenschwestern gefordert.

    Ebenfalls in Göppingen stehen aktuell 3 Ärztinnen vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung. Das Ganze ist 2 Jahre her. Erst jetzt berichtet die Presse. Einmalig. Keine Hetzjagd. Kein Einfordern eines Verbots aller Ärztinnen.

    WARUM?

    Wir HeilpraktikerInnen handeln verantwortungsbewusst.

    Wir haben viele Fortbildungsstunden jedes Jahr, die ich ausschließlich mit den Ärzten absolviere.

    Warum diese Hetze?

    Was ist der wirkliche Grund? Es ist nicht eine Gefährdung der Patienten durch uns. Das zeigen unsere Haftpflichtprämien eindeutig und unbeirrbar an.

    Dazuhin entlasten wir das gesetzliche Gesundheitswesen.

    Ragusa "Ich glaube, durch einen Hochschulabschluß ( wie der bei den Hebammen angestrebte) würde die Akzeptanz bei Ärzte erhöhen werden."

    Mit Verlaub: Als Heilpraktiker brauche ich keine Akzeptanz seitens der Ärzteschaft. Ich respektiere und achte das, was viele Ärzte jeden Tag für ihre Patienten leisten, wenn diese Leistung im Sinne der Patienten ist, sprich: diesen wirklich hilft. Die meisten Ärzte tun dies sicher auch in gutem Glauben, spielen aber in einem System mit, mit dessen Restriktionen das Heil der Patienten gar nicht zu erreichen ist. Darüber habe ich ja schon hinlänglich berichtet:

    Und das ist ja nur eine ganz kleine Auswahl.

    Die Ärzte, die im System mitspielen, tun sich auch keinen Gefallen:

    Würde eine HP-Ausbildung an die Hochschulen verlagert, hätten wir eine "Naturheilkunde light" und die Ausbildung würde verschult werden. Sinn der HP-Regulierung war ja, dass Wissen der Naturheilkundigen und vor allem der zur Heilung befähigten Menschen (Geistheiler und andere) irgendwie zu regulieren und denen das auch zu erlauben (in gewissem Rahmen). Als das nicht reguliert war, wurden zahlreiche dieser Heiler verfolgt, Beispiel Sebastian Kneipp. Hildegard von Bingen hatte auch keine klassische Medizin-Ausbildung -- oder glaubt hier jemand, dass sie diese Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt hätte, wenn Sie Ärztin geworden wäre? Lächerlich.

    Es gibt hinreichend gute Heilpraktiker-Schulen die eine solide Ausbildung gewährleisten. Die Frage wäre, ob so eine 3-jährige Ausbildung (an "privaten" Schulen) zur Pflicht gemacht werden sollte - ähnlich wie bei den Physiotherapeuten?

    In Anbetracht der Arbeit der Heilpraktikerschaft, sehe ich keinen Bedarf etwas zu ändern.

    Warum auch? Wo sind denn die Friedhöfe mit den Toten, die die Heilpraktiker hinterlassen?

    Die klassische Medizin (Schulmedizin, Allopathie) hat diese jährlich im tausender-Bereich zu bieten:
    : https://naturheilt.com/blog/medikamente-nebenwirkung-tod/

    Alleine in Anbetracht dieser Fakten wäre eine gründliche Überarbeitung der Vorgehensweise und Ausbildung der Ärzteschaft angebracht, nicht die der Heilpraktiker (über die man freilich auch diskutieren kann).

    Diese Diskussion gestaltet sich nach dem Motto: "Was siehst du den Splitter in des Nachbarn Auge und wirst den eigenen Balken vor deinem Hirne nicht gewahr!"

    Und jetzt stelle ich mal noch ein paar provokantere Fragen:

    Sollte man einem Menschen wir Bruno Gröning zur Auflage machen sich 3 Jahre mit für ihn "unnützem Wissen" abzumühen, um das zu tun, was er ohnehin viel besser konnte?

    Und was ist mit Jesus? Der heilte Menschen reihenweise - ohne "staatliche Heilerlaubnis".

    In Westeuropa bezeichnen sich viele Menschen ja als Christen. Ich sage euch: der wesentliche Auftrag, den Jesus hinterlassen hat, war auch ein Heilsauftrag. Er forderte seine Jünger auf, ihm das gleichzutun - und das beinhaltete auch die Heilung von Menschen. Vielleicht sollten sich mal einige "Geistliche" daran erinnern?

    Zurück zur Sache:

    Ob und wie die Sache mit der Heilpraktiker-Ausbildung geregelt werden soll, ist eine Frage, die die gesamte Gesellschaft beantworten muss - und mit Sicherheit NICHT die Ärzteschaft. Über Gesetze entscheidet das Parlament, also unsere gewählten Volksvertreter.

    Aber bei unseren gewählten Volksvertretern haben wir ebenfalls eine unheilvolle Allianz, die ich ja auch immer wieder beschreibe; und da ist m.E. nicht viel zu erwarten:

    Und diese Herrschaften maßen es sich an über Gesundheit und Heilung entscheiden zu wollen?

    Und was macht die ach so evidenzblasierte "Schulmedizin"?

    Feuern ihre Kritiker und machen diese mundtot:
    : https://naturheilt.com/blog/fuehrende…undtot-gemacht/

    So sieht es aus im "System".

    Ich kann nur alle Kolleginnen und Kollegen dazu aufrufen:

    Lasst euch nicht beirren! Handelt in bestem Wissen und Gewissen. Behandelt Eure Patienten wie eure Freunde. Und vor allem: werdet selbst so heil wie möglich. Denn nur ein Heiler kann heilen.

    In diesem Sinne bin ich gerne Heilpraktiker. Heiltheoretiker haben wir schon genug.

    Ich würde die Frage auch gerne an alle Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

    Zuerst die Frage nach der Zukunft des Heilpraktiker-Berufs:

    Die Bestrebungen die Heilpraktiker abzuschaffen ist ja nicht wirklich etwas Neues.

    Aktuell ist dies ja eine Forderung der FDP. Wir haben dazu hier im Forum diesen Thread:
    FDP will Heilpraktiker langfristig abschaffen▪

    Meine Stellungnahme: https://renegraeber.de/blog/die-absch…-heilpraktiker/

    Allerdings sehe ich seit zwei Jahren starke Bestrebungen seitens bestimmter Kreise die Therapien der Heilpraktiker zu beschneiden. Das ging schon beim Procain los und zieht sich derzeit hin die Eigenblutherapie (die in der Tat wirkungsvoll ist) zu verbieten. Dazu wird das Transfusionsgesetz hervorgekramt und entsprechend ausgelegt. Das passiert alles Schrittchen für Schrittchen.

    MIt den Naturheilverfahren ist es ähnlich. Diese werden massiv diskreditiert, vor allem derzeit die Homöopathie.

    Siehe u.a.: https://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-abschaffen-2018/▪

    Da du schon recht weit mit der Ausbildung bist, würde ich diese jetzt auch fertig machen (meine Meinung).

    Ich folge da dem Rat meines Großvaters: "Bende alles was du beginnst erfolgreich!"

    Aufgegeben wird nur, wenn sich die Voraussetzungen grundlegend geändert haben und die Verfolgung des Ziels keinen Sinn mehr ergibt.

    Zur Heilpraktiker Ausbildung und der Frage nach den Schulen:

    Dazu werde ich auch häufiger gefragt. Ich rate grundsätzlich dazu sich mehrere Ausbildungsinstitute anzusehen und dort auch "Probe-Unterricht" wahrzunehmen.

    Gleichzeitig würde ich prüfen, welche Kollegen in eurem Bundesland erfolgreich arbeiten und wo die ihre Ausbildung gemacht haben. Fragt dort einfach mal nach.

    Grundsätzlich gilt: eine HP-Schule bereitet mehr oder weniger nur auf die Prüfungen vor und vermittelt das Grundwissen der Medizin. Die Fachausbildungen müssen später sowieso vertieft werden. Und hier sind die Ausbildungen für Heilpraktiker in einigen Bereichen den Ausbildungen der Ärzteschaft durchaus überlegen. Aber gute Fortbildungseinrichtungen bieten ihre Ausbildungen sowieso für Ärzte und Heilpraktiker an.

    Hochdisperses Siliciumdioxid ist ein sehr feines Pulver, das aus mikroskopisch kleinen Partikeln besteht, die im Bereich von zehn Nanometern liegen. Die Partikel liegen allerdings nicht in einer isolierten Form vor, sondern verknüpfen sich zu stabilen Aggregaten. Diese Aggregate sind einige 100 Nanometer groß. Diese Aggregate bilden größere Agglomerate, deren Ausbildung die eigentlichen Vorteile von Siliciumdioxid für seinen Einsatz in der Industrie mit sich bringt. Einer davon ist die Umhüllung von Feststoffpartikeln mit einer Schicht, bestehend aus diesen Agglomeraten. Dadurch wird die Adhäsionskraft der umhüllten Partikel herabgesetzt. Darum eignet sich hochdisperses Siliciumdioxid zur galenischen Aufarbeitung für feste Arzneimittelstoffe, also Tabletten und Kapseln.

    Die Siliciumdioxid-Partikel sind zudem in der Lage, ein dreidimensionales Netzwerk zu kreieren. Diese Eigenschaft macht man sich bei der Herstellung von Gelen zu Nutze (für Cremes, Salben etc.).

    Darum ist Siliciumdioxid als Hilfsstoff in weiten Teilen der Industrie, vor allem in der pharmazeutischen Industrie, das Alpha und Omega der Träger- und Hilfsstoffe. Das heißt mit anderen Worten, dass eine Unmenge an Medikamenten hochdisperses Siliciumdioxid enthält. Eine Liste dieser Medikamente lässt sich hier nachschauen: Medikamente mit Wirkstoff Siliciumdioxid, hochdisperses | Meine Gesundheitˍ.

    Zur Verträglichkeit und möglichen gesundheitlichen „neben“-Wirkungen scheint es so gut wie keine Untersuchungen zu geben. Man darf davon ausgehen, dass entsprechend negative Ergebnisse die Verfahrensweisen von einer ganzen Reihe von Industrien infrage stellen würde. Da ist es dann günstiger, zumindest für die geschäftlichen Belange, die Augen zu verschließen und damit auch keine ungünstigen Wirkungen zu verzeichnen.

    Die einzige Arbeit, die ich in diesem Zusammenhang hab ausfindig machen können, stammt aus dem Jahr 2006
    [https:/ / pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17181076/] und kommt aus Moskau. Hier hatte man Ratten hochdisperses Siliciumdioxid inhalieren lassen und geschaut, welchen Einfluss die Inhalation auf die Leber hatte. Die Autoren sahen das Eindringen des Pulvers in die Leberzellen. Aber hier war noch nicht Schluss. Das Pulver ließ sich auch in den Mitochondrien und im Zellkern nachweisen. Weiter sahen die Autoren die Entwicklung von Bakterien in den Leberzellen. Eine Behandlung mit Uridin reduzierte die schädlichen Effekte des Pulvers und reduzierte die Formation von eingekapselten bakteriellen Formen in den Zellen.

    Man darf also davon ausgehen, dass Medikamente, die hochdisperses Siliciumdioxid enthalten, die Leber belasten. Das heißt, dass wir hier mit einiger Wahrscheinlichkeit wieder mal eine krankmachende Form schulmedizinischer Medikation vorliegen haben.

    Ähnlich gelagerte Untersuchungen für andere Organe, die möglicherweise in ähnlicher Weise betroffen/geschädigt werden können, habe ich nicht finden können.

    Wo Siliciumdioxid noch vorkommt, dies kann man bei Wikipedia nachlesenˍ. Die Einsatzgebiete und die Verbreitung sind nahezu erschreckend vielfältig!

    Ja, mittlerweile wird Grad 4 als Diagnose gestellt, obwohl noch Gelenkspalt im Röntgenbild zu sehen ist - usw. Ich bin ja kein Facharzt für Röntgen, aber was sich da seit 30 Jahren in den "Diagnosen" bei (für mich) gleichem Bild geändert hat, ist schon SEHR merkwürdig.

    Der entscheidende Hinweis für mich bei deiner Beschreibung: viel Kraftsport und Radfahren.

    Ist ja angeblich Bestens bei Arthrose, aber weit gefehlt.

    Ich rate dazu sich dringend den Spannungszustand der betroffenen Strukturen anzusehen und eine Diagnose mittels einmaliger Therapie einzuleiten.

    Wenn das anspricht, dann wäre das komplette Krafttraining für wenigstens 6 Wochen einzustellen und ein "Faszientraining" durchzuführen:
    : https://www.der-fitnessberater.de/grundlagen-der…aszientraining/

    Leider sind die meisten Therapeuten da zu unspezifisch bezüglich Wissen und Durchführung ... aber ich kann ja nicht überall sein :-O

    Ich will hier das Thema nochmal aufgreifen, weil es auch häufiger gelesen wird.

    Also: Die von Elke angegebene Seite benennt bereits die wichtigsten Ursachen für einen anhaltenden salzigen Geschmack im Mund: Dehydrierung, Vitaminmangel, Medikamente, Erkrankungen von Zähnen und Mund, neurologisch bedingte Störungen und, was ich für besonders relevant halte, Übersäuerung. (Bevor hier Links von Webseiten gepostet werden: Schaut mal in das Impressum! Ich sehe nicht gerne die Marketingagenturen, die zahlreiche "Medizinseiten" hochziehen nur um später diese zu verkaufen oder irgendwelche Produkte zu promoten).

    Dennoch: Wie in dem Beitrag diskutiert, scheint der Salz-Geschmack auf unterschiedlichen pH-Werten in den Zellen der Geschmacksknospen zu beruhen. Eine Störung dieser pH-Werte würde somit zu einem dauerhaften salzigen Geschmack führen. Und diese Störung ist eine von vielen „Nebenwirkungen“ einer generalisierten Übersäuerung, welche aufgrund unserer sogenannten „modernen“ Ernährung immer häufiger anzutreffen ist.

    Mehr dazu in meinen Beiträgen:

    Darüber hinaus gibt es noch weitere mögliche Ursachen.

    Medikamente hatte ich bereits erwähnt. Ein typischer Vertreter für diese Kategorie ist die Chemotherapie, die dafür bekannt ist, sehr häufig nachhaltige Veränderungen im Geschmacksempfinden zu verursachen.

    Andere Ursachen für einen permanenten salzigen Geschmack wäre eine Infektion der Speicheldrüsen. Aber auch Allergien und Sinusinfektionen erhöhen die Ansprechbarkeit der Geschmacksknospen auf Salz.

    Der gastroösophageale Reflux (GÖR) kann ebenfalls Ursache für einen lang anhaltenden salzigen Geschmack sein. Neben dem salzigen Geschmack können hier auch noch die Geschmacksrichtungen bitter und sauer nachhaltig auftreten.

    Blutungen im Mund vermitteln ebenfalls das Gefühl eines salzigen Geschmacks. Hier besteht die Möglichkeit für den Betroffenen, an einer Zahnfleischentzündung zu leiden. Das Gleiche gilt für Infektionen in der Mundhöhle.

    Eine weitere Möglichkeit, an die relativ selten gedacht wird, sind auch hormonelle Veränderungen, wie sie zum Beispiel bei der Menopause oder Schwangerschaft auftreten. Auch hier besteht die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung im Geschmacksempfinden.

    Die Sache mit den Titeln war ja eher eine "lustige" Sache, die noch aus den Anfängen des Internets stammt. Damals hatten alle Foren so etwas. Da war man dann ein Greenhorn oder eine weise Eule, Klonkrieger oder Meister Yoda, Sonnenkönigin und was weiß ich nicht alles...

    Da diese Sache von zahlreichen Menschen zunehmend zu ernst betrachtet wird, habe ich diese Funktion jetzt abgeschaltet.

    Schluss mit lustig.

    Aber mal im Ernst: Nehmt das Leben mal etwas spielerischer.

    Die Entscheidung ob OP ja oder nein, wird euch leider niemand abnehmen können. Ich sehe weder ein "Ach Du mein Güte, bloss nicht operieren", noch ein "unbedingt machen lassen".

    Und genau da wird es schwieirg.

    Ich informiere die Patienten über mögliche Alternativen und deren Erfolgsaussichten.

    In einigen Fällen kann man zuwarten und sehen ob die Maßnahmen greifen sodass die OP überflüssig wird.

    Beispiel: Karpaltunnel-OP; diese OP-Termine können die Patienten nach meiner Erfahrung alle absagen, weil ich die Lösung dafür habe.

    Der vorliegende Fall ist allerdings komplexer und ich würde da nichts empfehlen wollen ohne den Patienten gesehen zu haben.

    Ihr ward ja schon bei einigen Kollegen: die enscheidende Frage ist, was dort gemacht wurde, wie lange, welche Mittel. Ohne diese Angaben kann ich nicht viel weiteres sagen...