Homöopathie – Wie Hardcore-Mediziner ihre Interessen durchsetzen wollen

Sie können es nicht lassen und wollen die Homöopathie komplett verbieten!

Die Gegner der Homöopathie, die immer wieder versuchen Ansatzpunkte zu finden, die Homöopathie zu diskreditieren, auch wenn die angeblichen Fakten aus der Gerüchteküche stammen.

Im Jahr 2010 gab es schon mal die Bestrebung, die Homöopathie abzuschaffen: Homöopathie sofort streichen! Die Begründungen hierfür waren eher geeignet, die Schulmedizin abzuschaffen.

Homöopathie nur deswegen als wirkungslos zu beschreiben, weil gewisse pharmakologische Konzentrationen von Wirkstoffen nicht gegeben sind, übersieht die Tatsache, dass Heilung nicht immer etwas mit synthetischen Substanzen und deren Konzentrationsgraden zu tun hat. Wenn dem so wäre, warum versagen dann so viele hochkonzentrierte Pharmazeutika bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen?

Ein weiteres Beispiel kommt aus dem Jahr 2017, wo SPD und „Spiegel“ die Homöopathie abgeschafft sehen wollen: SPD gegen Homöopathie – Toll! Hier kommt noch ein Schlenker hinzu. Und der bezieht sich auf die „Sicherheit für den Verbraucher“, der bei der Homöopathie angeblich nicht gewährleistet sein soll. Denn, weil die homöopathischen Präparate keine Wirkstoffe enthalten, deswegen halten sie besonders viele Nebenwirkungen bereit. Selbst unter ernstzunehmenden Pharmakologen wird dieses Ammenmärchen mit Befremden aufgenommen. Denn hier gilt eine Regel, die besagt, dass ohne Wirkung keine Nebenwirkungen und umgekehrt, ohne Nebenwirkungen keine Wirkungen zu erwarten sind. Diese Logik auf die Vorwürfe von SPD und „Spiegel“ angewendet, entlarvt den vollkommenen pharmakologischen Unsinn für ein Medikament, das angeblich nicht wirkt, weil es keine Inhaltsstoffe hat. Wo sollen da die Nebenwirkungen herkommen?

Darum schließt man messerscharf …

Auch wenn noch so hanebüchene Argumente gegen die Homöopathie hervorgebracht werden, deren abstruse Logik die intellektuelle Kompetenz der Homöopathiekritiker nur zu deutlich infrage stellt, werden jene nicht müde, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, ihr Ziel mit allen möglichen Mitteln zu erreichen.

Der sogenannte „Münsteraner Kreis“ ist so ein Sammelbecken von schulmedizinischen Homöopathieskeptikern, die es auf dessen Abschaffung abgesehen zu haben scheinen.

Ein berühmt-berüchtigtes Mitglied dieses Kreises ist Edzard Ernst, über den ich bereits einige Artikel verfasst hatte:

Weniger originell war die Begründung, die ähnlich wie bei den Impfungen gebetsmühlenartig wiederholt wurde.

Was sagt die Gebetsmühle?

Antwort: Homöopathie ist esoterisch, unwissenschaftlich etc. Hier sprechen übrigens fast immer Personen von „Esoterik“, die mir noch nicht einmal den Unterschied zwischen Esoterik und Exoterik erklären können. Ach Exoterik? So etwas gibt es auch? Na…, da weiß man ja mit wem man es zu tun hat.

Und mit dieser „Adelung dieser esoterischen Heilslehre“ müsste doch endlich Schluss gemacht werden – so die „Hardcore Schulmediziner“.

Stattdessen setzen sich die Münsteraner für den konsequenten Einsatz von evidenzbasierten medizinischen Therapien ein. Nach meinem Dafürhalten darf man unter den gegebenen Verhältnissen den Vorwurf einer „nicht wissenschaftlichen Heilslehre“ getrost an die Schulmedizin zurückreichen. Denn die Friedhöfe sind voll von Opfern der Schulmedizin, nicht von Opfern der Homöopathie! Belege, Beweise und Studien gibt es dazu genug!

Der Schulmedizin laufen bei chronischen Erkrankungen die Patienten weg

Da die Homöopathie gerade in den letzten Jahrzehnten hier in Deutschland einen enormen Zulauf zu verzeichnen hat, darf man davon ausgehen, dass das Geschäftsmodell „Schulmedizin“ einen ernsthaften Konkurrenten zu befürchten hat. Da man in der Schulmedizin aber weiß, dass ihre Effizienz bei chronischen Erkrankungen kaum der Rede wert ist, die der Homöopathie dagegen andere Erfolge aufzuweisen hat, muss man sich etwas einfallen lassen, diese Konkurrenz mundtot zu machen. Und das ist das Verbot! In diesem speziellen Fall wollte der „Münsteraner Kreis“ die Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie durchsetzen. Das eine darf man mit dem anderen durchaus gleichsetzen!

Der Ärztetag und der Verbotsantrag zur Homöopathie

Und da kommt so ein Ärztetag gerade recht. Der Nachteil eines solchen Ärztetages ist, dass dort auch Ärzte vertreten sind, die homöopathisch therapieren und somit kaum geneigt sind, einem Verbotsantrag zuzustimmen. Außerdem ist evidenzbasiert kaum erklärbar, warum die Beliebtheit der Homöopathie bei den Patienten in den letzten Jahrzehnten derartig zugenommen hat, wenn die Homöopathie aufgrund von mangelnder Wirksamkeit keine Heilerfolge vorzuweisen hat beziehungsweise hätte. Oder gibt es wieder einmal etwas an dem Geisteszustand der mit Homöopathie behandelten Patienten auszusetzen?

Die Schulmedizin therapiert keine Ursachen, sondern in erster Linie Symptome, eine Form der Behandlungskosmetik. Die Homöopathie behandelt auch Symptome (worin sie möglicherweise der Schulmedizin unterlegen ist), aber in erster Linie die Ursache für die auftretenden Symptome. Für die Schulmedizin als Geschäftsmodell ist eine kausale Heilung ein geschäftlicher Vorgang, der mit Marktprinzipien nicht zu tun hat. Oder mit anderen Worten: Wer heilt, der ist ein schlechter Geschäftsmann.

Ich gehe einmal davon aus, dass hoch potente und evidenzbasierte medikamentöse Therapien hier im Visier der Homöopathiegegner standen, wie zum Beispiel Valproinsäure, Avandia, Vioxx, Lipobay, Koate und einige mehr. Diese Medizinskandale haben in der Vergangenheit zeigen können, wie wirksam diese nicht homöopathischen Substanzen für die Patienten sind. Sie sind so wirksam, dass Avandia und Vioxx alleine in zehn Jahren Marktpräsenz rund 150-160 tausend Patienten evidenzbasiert in den Tod befördert haben. Unter diesen Voraussetzungen ist es natürlich besonders wichtig, gerade die Homöopathie auf ihre Sicherheit zu untersuchen und nicht die Schulmedizin.

Der im Mai stattgefundene Ärztetag war für die Homöopathiegegner endlich wieder einmal eine Gelegenheit, die Frage nach der Berechtigung der Homöopathie neu zu formulieren. Laut Angaben der „Ärztezeitung“ (aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/958765/weiterbildung-zank-zusatzbezeichnung-homoeopathie.html) ließ sich der „Münsteraner Kreis“ etwas besonders Originelles einfallen: Die Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie!

Verbot oder kein Verbot?

Die Ausgabe der „Deutschen Apotheker-Zeitung“ vom 11. Mai gab die wichtigsten Beschlüsse des Ärztetages für Apotheker bekannt (deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/05/11/das-sind-die-wichtigsten-beschluesse-des-aerztetages-fuer-apotheker/chapter:2). Und hier war zu lesen, dass der Antrag auf ein Verbot abgelehnt worden ist, also die Zusatzbezeichnung Homöopathie bestehen bleibt.

Man darf gespannt sein, wann und wo die Homöopathiegegner erneut zum alles vernichtenden Gegenschlag ausholen. Und man darf auf die Argumente gespannt sein, die dann gegen die Homöopathie vorgetragen werden. Denn die alten Gebetsmühlen-Klagen sind inzwischen nicht nur sattsam bekannt und langweilig, sondern scheinen auch keinen nachhaltigen Eindruck mit sich zu bringen. Ich bin fast geneigt zu sagen, dass die Sinnhaftigkeit der Gegenargumente gegen die Homöopathie bestenfalls homöopathische Konzentrationen aufweisen kann. Und da wo die Gegenargumente zu wirken scheinen, kann es sich nur um einen Placeboeffekt handeln!

René Gräber

René Gräber

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70 Kommentare Kommentar hinzufügen

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    Hermann Hempel

    11. Juni 2018 um 15:32

    Stellen Sie sich bitte einmal vor, dass Sie in eine Zitrone beissen…..
    Ihr Körper wird sofort reagieren, allein aufgrund der Vorstellung.
    Es gibt also einen zwingenden Zusammenhang zwischen Geist / Denken und Körper.

    Die evidenzbasierte Schulmedizin analysiert den Körper und vernachlässigt eine besonders wichtig zu treffende Unterscheidung zwischen Informationsträger und Information.

    Ich kann Ihnen eine Nachricht zukommen lassen und diese Nachricht kann ich auf Band sprechen, auf eine CD brennen oder notfalls in eine Baumrinde ritzen.
    Die Medizin untersucht meist den Informationsträger (also die CD oder den Baum oder den Körper) solange bis auf die Zellebene, bis garantiert auch die letzte Information verschwunden ist.
    Die Homöopathie arbeitet mit Informationen und diese homöopathischen Informationen können Sie an Alkohol binden, an Zuckerkügelchen oder auf Ihre Armbanduhr. Das ist wurscht.

    Wenn nun die Kritiker der Homöopathie in eine Apotheke gehen und viele verschiedene homöopathische Arzneien untersuchen, analysieren sie lediglich den Informationsträger und das ist meistens Alkohol oder Zucker. Kein Wunder, dass sie behaupten, da sei doch überall dasselbe drin – nämlich nix. Kein Wirkstoff. (Ab der C 21 ist tatsächlich kein einziges Molekü der Ausgangssubstanz meh enthalten.)

    Dumm nur, dass man mit demselben Argument alle Büchereien schließen müßte: verschiedene Aufschriften und überall nur Klebstoff, Papier und Farbe / Druckerschwärze drin.

    Ein Letztes zum Thema Placebo. Es gib ja auch den Nocebo-Effekt der eintritt, wenn Ihnen der Arzt seine Diagnose mitteilt oder sagt, dass Sie vielleicht noch zwei bis drei Jahre zu leben haben. Eine solche Zuschreibung hat erhebliche seelisch-geistige Auswirkungen. Sie kennen das.
    Dann doch lieber Placebo-Effekte, die streng genommen keine sind, weil der Geist doch denkt und lenkt, wie beim Gedanken an eine Zitrone oder einen schönen Erfolg, oder?

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    Danke lieber Rene für deine Newsletter,deinen Mut und deine Energie „Rumpelstilzchen beim Namen zu nennen“!

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    Homooepathie kann eventuell helfen,, wenn man an seine Wirksamkeit glaubt. Ansonsten absolut nicht. In Frankreich, wo ja Dr. Hahnemann gelebt hat, ist dies serioes untersucht worden. In meinem Falle, vor 60 Jahren probiert, totales Versagen. Ganz anders dagegen Fasten oder Intervallfasten. Mfg. Breidenbach.

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    Hallo Herr Gräber, ich schließe mich vollinhaltlich der Sigrid, 28.5. 2018, und so vielen anderen Beiträgen an. Ich danke Ihnen und bin treuer Leser Ihrer newsletter.
    Eigentlich habe ich mit dem Gedanken gespielt, wegen des „Abgleitens“ der so traditionsreichen Arbeiterpartei SPD, dieser beizutreten, aber was sich dieser Verein so arbeiter-, bzw. volksschädlich in letzten Jahren geleistet hat, kann kein denkender und verantwortungsbewußter Mensch mehr für gut heißen und unterstützen. Dieser Club ist leider so lobbyhörig geworden, (am besten belegt durch den Wechsel ehemals führender „Genossen“ nach der aktiven Parteizeit zu den Pfründen der Wirtschaft, deren Interessen sie vortrefflich bedient und sich für lukrative Pöstchen verdient gemacht haben) dass es schmerzt. Sie haben ihre Berechtigung verloren, sich Genosse für das Volk zu nennen. Gut, aber traurig, dass diese Partei so abrutscht. Ich halte sie ganz gewiß nicht auf!!

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    Hallo Renee
    ich muss dich korrigieren. Indischen Wissenschaftlern ist vor Kurzem gelungen einen Nachweis über Nanopartikel der Ausgangssubstanz zu erbringen. In Indien hat Homöopathie in der Volksmedizin einen viel höheren Stellenwert als bei uns und wird auch besser erforscht.
    Also es gibt tatsächlich einen Wirkstoffnachweis

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    Helena Kinsvater

    11. Juni 2018 um 21:15

    Ich mache seit 10 Jahren nur gute Erfahrungen mit der Homöopathie. Habe drei Kinder und alle drei wurden seit ihrer Geburt mit homöopathischen Mitteln behandelt. Ob es nun eine Mittelohrentzündung oder ein grippaler Infekt war oder oder, haben bis jetzt noch nie ein Antibiotikum oder sonstiges gebraucht. Ich und meine Kinder sind sehr glücklich einen Kinderarzt zu haben, der den Menschen ganzheitlich heilt und nicht nur die Symptome behandelt. Ich persönlich greife auch, wo es geht, auf homöopathische Mittel zurück.

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    Adelheid Neumann

    11. Juni 2018 um 21:21

    Lieber Herr Gräber!
    Ja das alte Lied …. alles was wirklich hilft und dem Menschen NICHT schadet,wird von der Schulmedizin boykottiert!

    an KARIN, die eine Kolumne schrieb:

    welche Arthrose _Mittel nehmen sie denn?
    Ich würde dringend gute Tipps brauchen, vielleicht schreiben sie mir? DANKE!

    Lieben Dank ihnen Herr Gräber, ich bin sehr glücklich,über sie die vielen Jahre so wichtige
    Infos bekommen zu haben….leider sind sie sooooo weit weg…
    mit besten Grüße an alle vom Forum
    Adelheid

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    J.-E. Clermont

    12. Juni 2018 um 09:36

    Homöopathie verbieten?
    Hallo Herr Gräber.
    Vielen Dank für ihre vielen kenntnisreichen Artikel und Ihren Einsatz für die Gesundheit Ihrer Mitmenschen.
    Ich las heute Ihren Artikel zum Thema „Homöopathie verbieten“ – Klasse! Doch mir ist weiteres dazu eingefallen. Nach der geäußerten Überzeugung und Logik dieser fanatisch, geldgierig, verblendeten Ärzte ist bei der Homöopathie doch kein Wirkstoff enthalten. Wo kein Wirkstoff – dort auch keine Wirkung – so ihre Argumentation. Trotzdem behaupten sie böse Nebenwirkungen, dass ist wider jede einfache Logik. Müsste man solche Ärzte ohne Beherrschung der Logik nicht aus ihrem Dienst entlassen? Trotzdem sagen diese damit gleichzeitig, es wirkt irgendwas, was sie nicht verstehen, also über ihr Verständnis und Wissen hinausgeht und sie geben damit ihre Unwissenheit zu. Dies stützen ja auch die vielen Berichte über erfolgreiche Behandlungen zur Gesundung von Patienten durch Homöopathie. Man kann ja vorübergehend unwissend sein, doch die absichtliche Verweigerung der Aufnahme von neuem Wissensstoff und neuen Fähigkeiten zugunsten ihrer Patienten, ist oft genug unterlassene Hilfeleistung, schädigt diese und ist bösartig und d… Was kann man mit solchen Ärzten in unserem Gesundheitssystem noch anfangen, zumal durch die Schulmedizin das Meiste zu teuer wird (…die in der Regel nur den Erhalt des „Status quo“ der Geldabschöpfung sowie der Krankheit anstrebt) und in der Homöopathie deutlich preiswerter oft die Heilung erreicht werden kann.
    Viele Grüße
    Johannes-E.

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    Fachgesellschaften.Fachgesellschaften….Nein,der Münsteraner Kreis ist keine F.G.,aber ich meine,mal gehört zu haben,dass das eine ziemliche Betonkopf-Gemeinde ist.Wer kritische Mediziner nach Fachgesellschaften fragt,hört immer wieder,dass die FG selbst oder die Eminenzen,auf denen das alles ruht, enge Verbindungen zur Pharmaindustrie haben.Gunter Frank spricht in diesem Zusammenhang von der Eminenzbasierten Medizin.
    Das Ärzteblatt ist ein Organ der med.FG.Und wenn das Äb nicht mehr weiter weiss-gegen Heilpraktiker zb-nehmen sie schon sehr gerne mal den Nationalsozialismus zuhilfe. (Die Hp-Diffamierungswelle im verg.Jahr.Verlinken kann ich das leider nicht mer.>>Archiv!!)
    Ich habe mir abgewöhnt,mich über das Ä.b. oder irgendwelche Apothekerblättchen aufzuregen.
    Wer gegen das Rauchen wettert und parallel kein Problem damit hat,20 500mg-Paracetamoltabletten online ohne Altersangabe für 1 Euro 50 zu verticken (P.ist ein „beliebtes“ Mittel für Suizid und führt bei falscher Dosierung/Kombination evtl innerhalb weniger Tage zu Leberversagen und Tod) ist für mich eher ein Drogenhändler und Heuchler,aber niemand,auf dessen Meinung ich höre.
    Die kommen immer wieder auf total bescheuerte Ideen und meist sind es Luftblasen.Als die DGIM versuchte,den lukrativ-sinnfreien Checkup35 mit neuen (Einzel-)Werten wiederzubeleben,reichte der Hinweis auf die unterirdische Cochrane-Bewertung,am nächsten Tag verschwand der Artikel….
    Ich persönlich nutze die Homöopatie nicht.Aber auf die „Gefahr durch gefährliche Nebenwirkungen“ hinzuweisen bei etwas,was doch angeblich keine Wirkung hat?!
    Von Placebo zu sprechen,bei etwas,das sehr zuverlässig Säuglingen und Tieren (!!!) hilft ?!
    Muhahaha….ich würde das mal unter „Partikulainteressen“ verbuchen.Querlesen ist da ein guter Angstlöser.Und diese ganzen Krebsmittel-,Upcoding-,Grenzwert-und ähnlichen Saue…äh,Skandale haben nach meiner Beobachtung die Granswurzelrevolution schon kräftig angetreten.Die Eminenzbasierte Medizin wird sich nicht von oben ändern!

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    Und noch:
    Wenn sich das zynisch-technisch-mechanistische Weltbild der Hightech-Medizin ändern müsste,wie die Homöopatie es erfordert,wären die Pharmas mit ihrer Hochofenchemie ziemlich geliefert,gelle.
    Bei den Tribes in Amazonien und im indisch-chinesischen Hochland ist es den Pfleglingen sogar verboten,diese weisse Medizin zunehmen.Das einzige Argument,es doch zutun,ist der zu befürchtende Tod,aber erst dann.Die schamanische Sicht auf Mensch und Natur als spirituelle Wesenseinheit kann mit diesen naturfremden Mitteln wenig bis garnichts anfangen.Davor haben Pharmas und Eminenzen RICHTIG ANGST….

  11. Avatar

    Werter Herr Gräber,

    Warum die SPD das abschaffen möchte ist doch klar. Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ist jetzt in ihrem Ruhestand bei einem Pharmakonzern beschäftigt und ziemlich an der Spitze bei den Nebenverdiensten. Neben ihrem „kärglichen“ Minister-Ruhegehalt wird sie von der Pharmazie fürstlich entlohnt. Sie hat die Praxisgebühr erfunden, Arbeitgeber bei der Finanzierung des Gesundheitswesens entlastet und den vollen KK-Beitrag auf Betriebsrenten eingeführt und das alles im Einklang mit ihrer Partei – der SPD ! Sie wird auch weiterhin noch hinter dieser Partei stehen und ihre Genossen und Herrn Spahn beeinflussen. Muss man da noch darüber nachdenken über solche Aussagen der SPD. Nur weiter so S P D !

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    Auch von mir an René Gräber vielen Dank für alle Beiträge und den Mut, weiter gegen den Strom zu schwimmen. Im vergangenen Monat Mai bekam ich eine Nachricht aus Frankreich, dass dort noch mehr „huiles essentielles“ (ätherische Öle) verboten werden sollten. Natürlich weil sie vielen Menschen und Tieren zur Linderung oder sogar Heilung verhelfen. Aromatherapie ist in Frankreich noch beliebter als Homöopathie. 2007 wurden schon 15 ätherische Öle aus dem freien Verkauf gezogen. Sie durften nur noch in Apotheken verkauft werden. (Wenigstens durfte man sie noch kaufen). 2013 gab es die EUR-Lex 2030/2013: umwelt-online.de/recht/eu/13/13_0230gs.htm
    Die Gegner der Naturheilkräfte in Frankreich reden nicht einmal mehr von „médecines alternatives“ sondern gleich von FakeMedizin. Die Ärzteinitiative #FakeMed startetet im März 2018 eine Petition (Unterschriftensammlung) von Ärzten und Gesundheitspersonal gegen diese vermaledeite Scharlatanerie. fakemedecine.blogspot.com/
    Der Conseil de l‘Ordre des Médecins (vergleichbar mit der BÄK) verlangt jetzt von der Acedémie Nationale de Médecine und dem Gesundheitsministerium, die Wissenschaftlichkeit dieser unkonventionellen Heilmethoden zu untersuchen und die (tumben und irregeleiteten) Menschen aufzuklären. Die französische Regierung hatte zuvor bereits einen Warnhinweis gegen unkonventionelle Behandlungen veröffentlicht. solidarites-sante.gouv.fr/soins-et-maladies/qualite-des-soins-et-pratiques/securite/article/les-pratiques-de-soins-non-conventionnelles
    In diesem Frühjahr wurde im Internet zu einer Petition gegen diese Verordnung aufgerufen. Man stelle sich vor, was wäre die Provence ohne huiles essentielles? Ein gelebtes Beispiel ist hier nachzulesen: terresacree.org/actualites/1643/actualite-plantes-et-huiles-essentielles-interdites-le-reglement-europeen-ue-230-2013-doit-etre-aboli-136709 Eine südfranzösische Biobäuerin pflegt ihre glücklichen und gesunden Schafe mit ätherischen Ölen, Homöopathie und pflanzlichen Dekokten. Antibiotika sind die seltene Ausnahme, alle paar Jahre vielleicht einmal. Kommt eine Delegation von Inspektor*Innen aus der DDPP (Direction départementale de la protection des populations) und stampft ihre Methoden in Grund und Boden. Das würde sich doch allles auf die Menschen übertragen, die das Fleisch ihrer Schafe essen und Schafsmilch konsumieren. (Der Artikel ist lesenswert, es gibt eine deutsche Übersetzung, nicht gut, aber verständlich). Wir sind nicht allein. England und USA kämpfen auch gegen bzw. für die alternativen Medizinen. In USA las ich einmal einen Artikel über einen Farmer, der seine Hühnchen auf traditionelle Art schlachten und sie nicht in ein Chlorbad schmeißen wollte. Er wurde von Delegierten der FDA so lange angegriffen, bis er gehorchte. Die Welt steht Kopf!

  13. Avatar

    Ja ist es nicht erstaunlich,
    dafür, dass Homöopathie angeblich so gar nichts bewirkt wird doch eine Menge gegen sie unternommen.
    Es wird ja auch immer gerne der Placebo-Effekt angeführt, weshalb Homöopathie angeblich wirkt … ja, Haustiere und kleine Kinder sind schließlich ganz besonders bekannt dafür, dass sie einfach an Kügelchen glauben und schwuppdiwupp gesund werden, ganz einfach so.
    Dass die lieben Schulmediziner sich und ihrer Medizin aber auch so gar nicht vertrauen können und einfach nur abwarten, bis die ach so „wirkungslose“ Homöopathie sich selbst abschafft, wo sie doch so wirkungslos ist.
    Ich finde die neueren Generationen von Schulmedizinern ungeheuerlich in ihrer Verantwortungslosigkeit und in ihrer Scheuklappen-Mentalität. Und man fragt sich, ob die alle ihre Zulassung bei einer Pharma-Tombola gewinnen konnten, denn die meisten scheinen wohl eher so eine Art Pharma-Vertreter mit Niederlassung zu sein als alles andere.
    Ich bin eher für eine Prüfungskommission, die mal den Ärzten auf den Zahn fühlt und ordentlich aussortiert.
    Aber denkende Menschen werden ja schon in der Schulzeit oder spätestens an der Uni aussortiert. Es werden nur noch Papagei-Menschen durchgelassen zu den wichtigen Positionen: Sie werden geimpft mit dem Glauben, sie seien wirklich sehr intelligent, wenn sie bloß nur einfach nicht selbst nachdenken und vor allem auf keinen Fall echtes Verantwortungsbewusstsein entwickeln.
    Es wäre wirklich besser, anstatt dieser sogenannten Ärzte Roboter einzusetzen, das wäre günstiger und ähnlich effektiv.

  14. Avatar

    Lieber Herr Gräber,
    habe die Kommentare zu Ihrem Bericht alle gelesen. Schließe mich nur zu gerne diesen an. Ich wünsche mir, daß Sie damit nicht aufhören die Homöopathie weiter zu vertreten, damit die Gegner nicht die Oberhand gewinnen. Ich danke Ihnen und bleibe weiterhin eine treue Leserin.
    Mein Umfeld ist z.Zt. noch von der Schulmedizin überzuegt. Aber ich arbeite daran sich mit der Homöopthie zu beschäftigen, was sehr anstrengend ist.

    MfG K.

  15. Avatar
    Ernst Hauser

    13. Juni 2018 um 16:33

    Sehr geehrter Herr Graeber,
    1. Ganz großen Dank, Anerkennung und Bewunderung für Ihre Tätigkeit zugunsten unserer Gesundheit! Dabei ist Gesundheit etwas ganz anderes als nur die Abwesenheit von Symptomen…
    2. Bitte ergänzen Sie in dem Abschnitt „Darum schließt man messerscharf …“ in der letzten Zeilenmitte im Wort „Belge“ ein „e“ in der Mitte.
    3. Wie skrupellos und aufs Geschäftemachen unser „Gesundheits“-System ausgelegt ist habe ich gerade eben erfahren dürfen, als ich mich bei mehreren „Spezialisten“ nach der besten Behandlung (m)eines schwarzen Hautkrebses erkundigte, der „unbehandelt“ im Laufe des Jahres zu einem bestimmtem „Erfolg“ führen muss. Da ich aber weder radioaktive Bestrahlung noch Elephantiasis oder sonstwelche Nebenwirkungen schätze, habe ich vor allem meine Ernährung auf Natürlich (!!) umgestellt, die Therapie der „lebensgefährlichen“ Bittermandelkerne mit ihrem „tödlichen Zyankaligehalt“ durchgezogen und die drei kontaktierten Krebskliniken auf später vertröstet. Geholfen haben mir – neben Ihren Beiträgen – die Schriften verschiedener Autoren, die vehement dagegen sind Krebs als Todesurteil zu akzeptieren. Die besten Erklärungen lieferte mir dabei Manuela Straehle (mit mehreren Titeln bei amazon zu finden).

    Antwort der Redaktion:

    Erledigt! Vielen Dank für Ihren Hinweis.
    Viele Grüße

  16. Avatar

    Ich habe meine jahrelangen Kieferhöhlen Probleme nach der langjährigen Antibiotikaarie nur mit den alternativen Mitteln in den Griff bekommen. Die Mittel wirken bei Hund und Pferd und eindeutig bei mir. Ich habe seit 2002 keine Infektionen mehr bekommen nur einmal eine Influenza. Ich kann diese Ignoranten in der Ärzteschaft nicht verstehen. Nur: man muss etwas Geduld haben. Mit der Chemopille schnell die Symptomatik unterdrücken, aber den Körper nicht umstrukturieren. Geht nicht.. Gruß aus Saarbrücken

  17. Avatar

    Ich persönlich habe dadurch recht viel Hilfe und Linderung erhalten, wo mir die üblichen Medikamente der Pharmacie viele Nebenwirkungen etc. bereitet haben

  18. Avatar
    E,Schifferdecker

    4. November 2018 um 20:22

    Hallo Herr Rene Gräber,
    ich habe HWS – Verschleis und ein kleiner Bandscheibenvorfall, bei mir kommt kein Chemisches Schmerzmittel in den Magen können die Schulmediziner selber schlucken.
    ich helfe mir Pflanzlich mit Weihrauch Kapseln 450 mg mit 65 % hochwertige Boswelliasäuren,
    und Opti MSM 1000 mg Natürliche Quelle für Schwefel von der Firma ZEIN PHARMA um die Schmerzen was zu lindern.
    Aber besser als Chemie im Körper, mit starken Nebenwirkungen!

  19. Avatar

    Ich heile mich schon seit Jahren mit der Homöopathie. Unsere Tageszeitung hat auch einen wunderbaren Beitrag von einem Professor aus München gebracht, der stets die Homöopathie bei der Behandlung mit einbezieht. Und vor vielen Jahren wurde in Moskau eine Kinderklinik mit Homöopathie errichtet, wo die Mütter ihre Kinder hinbrachten, die endlich gesund wurden. Ein Tropfen im Meer ist gar nicht so wenig, hieß die Überschrift.

  20. Avatar

    Vielen Dank für diesen interessanten Bericht!
    Ich kann nie verstehen, warum gegen Homöopathie so gewettert wird. Im Grunde sollten wir froh über die Erkenntnis sein, dass die Natur uns fast alles gibt, um uns selbst heilen zu können. Ich habe leider mehr oder weniger zu spät angefangen, und war seitdem mir Osteoporose diagnostiziert wurde. Um die Auswirkungen ein wenig zu lindern und um ggf. schlimmeres zu verhindern, nehme ich zusätzlich Vitamin K2 Dies wurde nicht nur von einem Schulmediziner, sondern auch von meiner Heilpraktikerin empfohlen.

    Generell werde ich mich in der nächsten Zeit einmal tiefergehend mit dem Thema Vitamine auseinandersetzen. Das ist wirklich eine spannende und wichtige Sache…

    Grüße und ein schönes Wochenende
    Dennis

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