Was bringen Lockdowns? Zweifel an der Wirksamkeit – Studien und Belege

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Hier ein Vergleich der an (oder mit) verstorbenen Covid-Patienten in Schweden und Deutschland: Stand 20.2.2021

Vergleich der Todesfälle Deustchland Schweden Covid-19

Die Grafik zeigt die täglich neu gemeldeten Covid-19 Todesfälle pro 1 Million Einwohner. 

In Deutschland haben wir seit dem 2. November 2020 einen Lockdown, seit dem 16. Dezember 2020 den kompletten Lockdown. Maskenpflicht in Deutschland besteht seit dem 27.4.2020.

Die Begründungen waren unter anderem Folgende:

  1. Überlastung der Kliniken vermeiden („flatten the curve“)
  2. R-Wert unter 1
  3. Inzidenzen unter 50
  4. Inzidenzen unter 35
  5. „Neue Mutationen“ die angeblich… usw. usw. (Sie kennen das)

Nun, eine Überlastung der Kliniken (im Sinn der Beatmungsplätze) gab es deutschlandweit nicht – wohl aber punktuell. Es gab deutschlandweit immer wenigstens zwischen 3.000 und 3.500 Intensivbetten, wie in folgender Grafik zu sehen:

Intensivbettenbelegung 21.1.2021

Zudem gab es 2020 auch weniger Beatmungsfälle in deutschen Krankenhäusern als 2019:
https://www.yamedo.de/blog/sari-covid-19/

Und ob es in Deutschland 2020 eine Übersterblichkeit gab, sollte man sich auch einmal näher anschauen:
https://www.yamedo.de/blog/verzerrte-statistik-uebersterblichkeit/

Aber es gab Lockdowns, frierende Kinder, depressive Kinder und Jugendliche und  verzweifelte Unternehmer, Selbstständige und vieles mehr.

Den Verlauf der Todesfälle mit Covid-19 sehen Sie oben.

Dieser Verlauf in der sogenannten 2. Welle unterscheidet sich kaum von dem schwedischen Verlauf.

Nur: In Schweden gibt es keinen Lockdown, alle Geschäfte sind geöffnet, ebenso die Restaurants und Cafés. Es besteht keine Maskenpflicht. Die Maske wird empfohlen, vor allem in Bahn und Bus aber auch dort nur zur Hauptverkehrszeit. Kontrolliert wird das alles nicht. Die Schulen sind geöffnet, die höheren Klassen ab der 10. Klasse waren geschlossen – wie es derzeit aussieht kann ich nicht exakt sagen.

Dennoch: Die Covid-19 Todesfallzahlen liegen in Schweden in der „2. Welle“ auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland.

Trotzdem gibt es seit Monaten massive Kräfte, die von Schweden ebenfalls harte Maßnahmen fordern. In Deutschland (ebenso in anderen Ländern) wird man nicht müde, den „schwedischen Sonderweg“ als gescheitert zu verurteilen.

Ja, so geht „Wissenschaft“ heute. Während der rund  1 Jahr laufenden „Pandemie“ wird noch einmal besonders deutlich, dass Evidenzbasiertheit beim eigenen Treiben anscheinend nur eine untergeordnete Rolle zu spielen hat. Ganz besonders gilt dies für die ach so beliebten Lockdowns.

Ich hatte bereits in mehreren Beiträgen darauf hingewiesen, dass Lockdowns usw. alles andere als optimal erscheinen um eine Pandemie zu bekämpfen:

Alleine das waren und sind bereits Fakten, die man nicht vom Tisch wischen kann.

Interessant im Zusammenhang mit Masken ist eine Veröffentlichung, die ich erst kürzlich zu Gesicht bekam. Der Autor: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das sich jetzt anscheinend auch zu den „Aluhutträgern“ gesellt zu haben scheint:

BfArM – Empfehlungen des BfArM – Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund–Nasen-Bedeckungen (z.B. selbst hergestellten Masken, „Community- oder DIY-Masken“), medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19).

Hier wird über die Schutzwirkung ausgesagt, dass diese angeblich nicht nachgewiesen sei. Unter Paragraf 1 zur „Mund-Nasen-Bedeckung“ („Community-Maske“) sagt das Institut Folgendes:

Träger der beschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

Und bei den Hinweisen für Hersteller von Masken steht (man glaubt es kaum):

Besondere Klarheit ist bei der Bezeichnung und Beschreibung der Maske geboten, die nicht auf eine Schutzfunktion hindeuten darf, da diese nicht nachgewiesen ist. Vielmehr sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um ein Medizinprodukt, noch um persönliche Schutzausrüstung handelt.

Aber in der ersten Corona-Welle waren die betreffenden ein- oder mehrlagigen Baumwolltücher als gängiger Infektionsschutz akzeptiert.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Die richtige Maske, am richtigen Ort kann sehr wohl sehr nützlich sein.

Studien die gegen einen Lockdown sprechen

Im August 2020 wurde ein Beitrag[1] veröffentlicht, der den Titel trug: „Lockdowns and Mask Mandates Do Not Lead to Reduced COVID Transmission Rates or Deaths, New Study Suggests“ (Lockdown und Maskenpflicht führen nicht zu verringerten Covid-19 Übertragungsraten oder Todesfällen). Im Beitrag wurde eine Studie[2] des „National Bureau of Economic Research (NBER)“ besprochen, die ebenfalls im August 2020 veröffentlicht wurde.

Was dürfen wir hier erfahren?

Die drei Autoren hatten sich Länder und Bundesstaaten der USA herausgesucht, die mehr als 1000 Covid-19-Todesfälle bis zum späten Juli zu verzeichnen hatten. Es waren dann 25 US Bundesstaaten und 23 Länder aus aller Welt, die in die Auswertung dieser Studie aufgenommen worden waren. Um welche Bundesstaaten und Länder es sich handelt, das wird in der Studie (siehe Link) aufgezählt.

Die vorhandenen Daten und die Analyse dieser Daten der aufgezählten Länder und Bundesstaaten ergab dann vier Hauptpunkte, die Fakten zu Covid-19 beinhalten.

  1. Sobald eine Region die Zahl von 25 Covid-19-Todesfällen erreicht hatte, fiel innerhalb eines Monats die Wachstumsrate für Todesfälle pro Tag auf ungefähr Null (0). Mit anderen Worten: Gleichgültig welches Land oder welcher Bundesstaat und unabhängig von deren aufgestellten Gegenmaßnahmen – die Todesraten pro Tag hörten innerhalb von 20-30 Tagen nach Überschreiten des Schwellenwerts von 25 Todesfällen auf anzusteigen.
  2. Nachdem dies erfolgt war, begannen die Todesfälle pro Tag entweder abzunehmen oder der momentane Trend verlief auf einer flachen Kurve (also keine Zu- oder Abnahme der Todesfallrate).
  3. Die Variabilität der Trends von Todesraten über alle untersuchten Regionen (Länder und Bundesländer der USA) ist seit Beginn der „Pandemie“ scharf abgefallen und verbleibt seitdem auf einem niedrigen Niveau. Alle studierten Staaten und Bundesstaaten sind in der Folge mehr und mehr miteinander vergleichbar in ihren Trends geworden und seitdem auch so geblieben.
  4. Die Beobachtungen in den Punkten 1-3 lassen den Schluss zu, dass der effektive R0-Wert schon nach den ersten 30 Tagen nach Beginn der „Pandemie“ weltweit um die „1“ oszillierte.

Die Schlussfolgerung der Autoren war, dass die Datentrends, die man analysiert hatte, ernstzunehmende Hinweise ablieferten, dass die sogenannten „nicht-pharmazeutischen Interventionsmaßnahmen (NPI)“, also Lockdown, Schulschließungen, Reisebeschränkungen, Bleibt-zu-Hause-Appelle, Verbot von Veranstaltungen, Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht, keinen signifikanten Einfluss auf die allgemeinen Übertragungsraten von SARS-CoV-2 hatten und haben.

Eine dänische Arbeit kommt zu ähnlichen Ergebnissen

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Vergleichs-Studie über die „zweite Welle“ in Dänemark. Während dieser „Welle“ wurde für einige Landesteile wie dem Norden ein Lockdown verhängt. Andere Regionen der skandinavischen Nation waren von den Maßnahmen nicht betroffen. Zwar folgte ein Rückgang der Infektions-Raten, dies aber in ganz Dänemark.

Der Lockdown war nach Meinung der Autoren demnach nicht der Grund für den Rückgang von Infizierten. Zudem wiesen die Forscher nach, dass die zweite Welle schon vor dem Lockdown abebbte. Ob dies daran liegt, dass die Dänen in Lockdown-freien Regionen sich freiwillig restriktiv verhielten, können die Wissenschaftler allerdings nicht sagen. Die Autoren folgern dennoch, dass sowohl ein „freiwilliger“ als auch ein erzwungener Lockdown möglicherweise nutzlos ist.[4]

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Leicht zu behaupten, aber schwer zu beweisen?

Es stellt sich natürlich auch die Frage, was die gleich verlaufenden Trends in den USA mit den Geschehnissen in den jeweiligen US-Staaten zu tun haben?

Und hier scheint der Hund begraben zu sein.

Denn nicht alle Länder und US-Bundesländer haben alle unisono die gleiche Strategie gefahren. Es beginnt damit, dass die von der Politik verordneten Gegenmaßnahmen zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten gestartet wurden.

Die Autoren der NBER-Studie postulieren eine Überschätzung der Maßnahmen gegen die Infektionen. Dies beruhe auf einer voreingenommen Ausblendung von Variablen. Ein Schlüsselkandidat für eine solche Ausblendung von Variablen ist die wahre Ursache für den Abfall der Infektionsraten nach dem ersten Monat der „Pandemie“. Und der Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Interaktion unter den Menschen einfach nicht mit den epidemiologischen Modellen übereinstimmt, die für die offiziellen Zahlen benutzt wurden.

Wir wissen ja von der WHO und von Herrn Ferguson aus Großbritannien, sowie Herrn Drosten, dass in solchen maroden computergestützten Vorhersageszenarien bereits zuvor von Millionen von Toten gefaselt wurde, 2009 wie 2020. Und nichts trat ein. Kein Wunder also, dass dieser Trick ebenfalls nicht bei den NPI funktioniert.

Ein weiterer Grund, an der Wirksamkeit der NPI zu zweifeln ist die Tatsache, dass die Übertragungsraten zeitweise trotz gelockerter Restriktionen weltweit auf einem sehr niedrigen Niveau gelegen haben. Da hätte man doch einen Anstieg der Infektionen und vielleicht sogar der Todesraten erwarten dürfen, oder?

Dies mag auch eine mögliche Erklärung sein, warum ein Großteil der Regierungen die PCR-„Test“-Aktivitäten vervielfacht haben, um so einen Anstieg der Übertragungsraten künstlich zu erzeugen. Und da ist es von Vorteil, dass der PCR-„Test“ eine Fehlerquote für falsch-positive Ergebnisse von um die 2 % hat, die bei 1 Million Tests pro Woche immerhin bis zu 20.000 „Fälle“ suggerieren, die in Wirklichkeit einfach nur falsch positiv sind.

Selbst ein positiver Test heißt nicht zwingend, dass eine Infektion vorliegt, da ein Test kein Virus nachweist, sondern nur genetische Moleküle, die angeblich zu einem Virus gehören. Ob das Virus dabei noch intakt ist oder ob es sich hier um Trümmer handelt, das lässt sich aus so einem Test nicht erschließen.

Ein „Lockdowner“ denkt um

Dr. Ari Joffe hatte den Lockdown einst befürwortet. Der Kinderarzt für Infektionskrankheiten arbeitet am Stollery Children’s Hospital in Edmonton und ist Professor am Lehrkrankenhaus der University von Alberta. Nachdem er die „Kollateralschäden“ des Lockdowns mit den Gefahren durch Covid-19 verglichen hatte, ist er anderer Meinung. Er schätzt den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gesamtschaden des Lockdowns zehnmal so hoch ein wie die Virusinfektion.

Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Joffe nach einer Kosten-Nutzen-Analyse, die auch gesundheitliche Konsequenzen des Maßnahmenbündels berücksichtigt. Er stellte zum Beispiel die Frage, wozu die Konzentration des Gesundheits-Systems auf Corona bei Patienten mit anderen Erkrankungen führt. Wenn die Behandlung von Tuberkulose, Malaria, HIV und weiteren Infektionen vernachlässigt wird, steigt die Sterblichkeit ebenso an wie durch „hängende“ Impfketten. Auch Arbeitslosigkeit, Einsamkeit und die Zunahme von Depressionen während des Lockdowns senken unweigerlich die Lebenserwartung. Zu den riskanten Vernachlässigungen in der Krankenbetreuung gehören auch Sucht-Therapien, wobei der Amerikaner speziell die Opiod-Krise in seiner Heimat im Blick hat.

Sogar Schulschließungen haben langfristige Auswirkungen auf die Dauer der Lebenszeit. Denn schlecht qualifizierte und wenig verdienende Menschen leiden nicht nur verstärkt unter chronischen Krankheiten, sondern sterben auch früher. Diese Effekte, die ein Lockdown nach sich zieht, werden sich erst in der Zukunft zeigen und sind zurzeit nur durch Modell-Rechnungen wie Joffes Arbeit absehbar.

Dr. Joffe schlägt Maßnahmen vor, die gezielt Risiko-Gruppen schützen. Dazu zählen Hochbetagte, Menschen in Pflegeheimen oder Massenunterkünften sowie chronisch Kranke. Schul- und Kitaschließungen lehnt der Infektiologe ab. Bei Kindern verliefe eine Covid-Erkrankung weniger gravierend und Super-Spreader seien die Kleinen und Jugendliche auch nicht. Die Weiterbeschäftigung von beschwerdefreien Covid-Positiven im Pflegebereich befürwortet Joffe ebenso. Nur so könne ein verschärfter Pflegenotstand ausgeschlossen werden.[5]

Studien und Hinweise, die ähnliche Tendenzen zeigen

Eine Studie in den USA belegt indes, dass sich während eines gemäßigten Lockdowns die Corona-Zahlen in gleichem Maße entwickelten, wie unter extrem strengen Beschränkungen. Diese Autoren kritisieren deshalb die völlig überzogenen Einschränkungen wie Schul- und Geschäftsschließungen. [6]

Ähnlich gelagerte Ergebnisse zeigt der Vergleich zwischen dem „strengen Lockdowner“ Österreich und der in dieser Hinsicht etwas lässigeren Schweiz. Hier lag die 7-Tage-Inzidenz am 19. Februar 2021 bei 81, während Österreich trotz restriktiver Maßnahmen auf dem hohen Niveau von 124 Fällen pro Woche und 100.000 Einwohnern.

Und auch in Kroatien wäre nach dem Erdbeben am 28. Dezember mit einen erheblichen Anstieg der Corona-Zahlen zu rechnen gewesen. Internationale Helfer strömten ins Land und die Bürger des Balkanstaates hatten andere Sorgen als die AHA-Regeln einzuhalten. In der Covid-19-Statistik schlägt sich das Ereignis jedoch nicht nieder (Stand: 20. Januar)

Fazit

Die Studienlage zeigt eindrucksvoll, was man ein Jahr nach Beginn der Corona-Welle hat beobachten können. Wie bei Grippewellen auch gibt es bei Covid-19 natürliche Verläufe, die sich dadurch auszeichnen, dass sich zu Beginn die Infektion schnell ausbreitet, um dann nach einer „Pause“ eine Folgewelle zu generieren. Und das vollzieht sich, ohne dass wir bis jetzt wissen, wie dies zu verhindern ist.

Die Autoren der NBER-Studie fragen dann noch, wo die von den Regierungen durchgeführte „Viruskontrolle“ effektiv eine Veränderung des Infektionsverlaufs gezeitigt hatte? Für die Autoren gibt es nur die erschreckende Antwort, dass es anscheinend keine Evidenz für diese Maßnahmen gegeben hat.

Wenn der Lockdown wenigstens keinen Schaden anrichtete, könnte wir damit ja noch leben. Doch die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen geraten völlig aus dem starren Blick nur auf „Corona“.

Schlusssatz: „Wenn wir uns um die Evidenz zu diesem globalen Experiment Sorgen machen, dann müssen wir eingestehen, dass die meisten Regierungen vollkommen daneben lagen“.

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Quellen:

[1]     Lockdowns and Mask Mandates Do Not Lead to Reduced COVID Transmission Rates or Deaths, New Study Suggests – AIER

[2]     Four Stylized Facts about COVID-19

[3]     How Japan tackled coronavirus without lockdowns, avoided 3 C’s – Business Insider

[4] „https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.28.20248936v1“ Lockdown Effects on Sars-CoV-2 Transmission – The evidence from Northern Jutland 

[5] https://www.preprints.org/manuscript/202010.0330/v2

[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33400268/

Dieser Beitrag wurde im September 2020 erstellt und letztmalig am 20.2.2021 überarbeitet und ergänzt.

René Gräber

René Gräber

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4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar
    Ruth Häusermann

    28. März 2021 um 10:59

    Guten Tag Herr Gräber
    Ich verschlinge ihre Artikel beinahe wortwörtlich….Ich bin im Moment allein auf weiter Flur mit meinen Ansichten. Mein Partner, krebskrank, Chemo, Arzt in weiss-hörig, wird nächste Woche, einen Tag nach 4-stündiger Chemotherapie, GEIMPFT. Ich drehe beinahe durch. Ja ich weiss, es ist sein Leben. Er ist so überzeugt dass alles gut kommt….
    Danke dass ich kurz etwas schreiben durfte.
    Freundliche Grüsse
    Ruth Häusermann, Schweiz

    Antwort René Gräber:
    Ich weiß, was Sie meinen… Sie schreiben aber etwas sehr Entscheidendes: Er ist überzeugt, dass es gut wird. Und da würde ich ihn auch lassen. Aber Sie sind in einer Partnerschaft und da ist es eine gemeinsame Aufgabe – dies muss der Partner dann aber auch annehmen wollen…
    Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft und Ihnen beiden alles Gute!

  2. Avatar

    Vielen Dank für die übersichtliche Zusammenfassung der Lage, soweit. Es ist kein Wunder, dass hier kaum Kommentare zu finden sind. Es traut sich keiner mehr irgendetwas zu sagen – egal was.

    Mich erinnert das Corona-Szenario an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, nur dass wir eine Kaiserin, 16 Kurfürsten nebst ausgesuchten Experten haben. Wer will so vielen Leuten zurufen: Hey, Ihr habt gar keine Kleider an – Ihr seid auf dem Holzweg.

    Apropos Experten: Der allseits medienpräsente Karl Lauterbach ist gar nicht der gesundheitspolitische Sprecher der SPD. Das ist eine Frau Sabine Dittmar, die sicherlich auch etwas zum Thema beizutragen hätte. Dies ist nur ein Beispiel.
    Wir Zuschauer sehen immer nur dieselben Gesichter in dieser schlechten Inszenierung und können nicht einmal das Theater verlassen.

  3. Avatar

    Vielen Dank Herr Gräber,

    ich habe Ihre Print-Zeitungen imTSP in Preetz entdeckt! Gerne verteile ich in der „richtigen Gelegenheit“ welche um aufzuklären. Ich meine, gerade die Aufklärung über gesunde Möglichkeiten dieser Verwirrung zu begegnen, bietet einen lockeren Zugang als es politisch anzugehen, zu Menschen, die in der Einheits-Meinung feststecken. Ich höre dann, „ach ja so kann man es auch sehen“. Eine Impfung gegen einen vielleicht besseren Schnupfen, der marketingtechnisch in den Mittelpunkt unseres Lebens ges(h)etzt wird, da gibt es es doch viel effektivere und gesündere Mittel (wie sie es beschreiben, einfach eine bewegte & überlegte Lebensweise).

    Ideen, wie man diese fundierten & gesunden Ideen weiterträgt nehme ich gerne an und unterstütze es sie tatkräftig. Falls Sie mal wieder in Preetz sind, gerne zum persönlichen Austausch.

    Antwort René Gräber:
    Ach, das ist ja lieb, dass sie hier dazu berichten 🙂 Vielen Dank für das Vertrauen!

  4. Avatar

    Warum hört man nichts mehr von China? laut Zeit.de gibt es dort keine Todesfälle mehr und kaum Fälle. Vielleicht testen die nicht mehr, dann auch keine Fälle, oder sie sind alle immun dagegen und haben Superpower. Aber wie schaffen die das und wir nicht?
    Ich sehe, dass dieser Virus und seine immerwährende Erwähnung die Menschheit spaltet. Die Medien, Politik … sehen nur schwarz und weiss. So, aber nicht so. Und das ist dann auch die Meinung der Mehrheit, so scheint es. Dabei gibt es viele Möglichkeiten und Wege, dieses Virus zu erfassen. Auch in der Vorbeugung und Heilung.
    Ich bin immer dankbar Ihren Newsletter zu lesen. Ich fühle mich dann nicht so alleine mit meiner Meinung.
    Bitte weiter so.
    Liebe Grüsse
    Kati

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