Beiträge von René Gräber

    Dieses Thema ist sicherlich auch für alle Leser interessant, die sich mit "Ernährung" beschäftigen.

    Zu meinem Beitrag: https://www.gesund-heilfasten.de/blog/gefaehrliche-smoothies/ schrieb ein Leser bezüglich der Lektine:

    Zitat

    Deine Aussagen zum Thema Lektine teile ich nicht ganz. Lektine sind teilweise doch recht hitzestabil und benötigen häufig eine Erhitzung über 110°c über eine Dauer von mehr als 10 Minuten, um sie in ihrer Wirkung unschädlich zu machen. Ganz besonders hitzestabil ist das Weizen-Lektin WGA. Daraus folgend sinjd m.E. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und vor allem Soja (auch noch wegen der Phytinsäure) keine empfehlenswerten Lebensmittel, die häufig auf unserem Speiseplan stehen sollten. Ich selbst lebe seit einiger Zeit hervorragend ohne diese Lebensmittel und konnte meine Gesundheit, einschl. vieler meiner Blut-Laborwerte dramatisch verbessern.


    Meine Antwort:

    Lektine kommen in „allen Farben und Größen“. Sie können giftig sein, hitzestabil, anti-biotisch wirksam, hitzeempfindlich, ungiftig, entzündungsfördernd, entzündungshemmend und so weiter. Das heißt mit anderen Worten, dass die Eigenschaften von dem von Dir erwähnten Beispiel Weizen-Lektin (Weizenkeimagglutinin) nicht auf andere Lektine übertragbar sind. Eine nähere Charakterisierung der Lektine hatte ich seinerzeit unter

    Das Leaky-Gut-Syndrom – Löcher im Darm?ˍ geschrieben, wo Weizenkeimagglutinin und einige andere Substanzen im Getreide als „Anti-Nährstoffe“ charakterisiert werden. Unter Brot und Getreideprodukteˍ gehe ich nochmals kurz auf die Rolle der im Getreide befindlichen Lektine ein.

    Weniger problematisch – als „gutes“ Beispiel für die Wirksamkeit von Lektinen – sind die Lektine der Brennnessel (Brennnessel-Agglutinin UGA). Hierzu siehe auch Die Brennnessel: Inhaltsstoffe – Anwendung – Wirkungˍ. Dieses Lektin aktiviert T-Lymphozyten und verhindert (bei Mäusen) die Ausbildung von Lupus erythematodes und Nierenentzündungen. Außerdem wirkt es anti-viral.

    Andere Lektine sind notwendiger Bestandteil bei der Proteinsynthese, da sie hier als Chaperone dienen, wie Calnexin und Calreticulin im Endoplasmatischen Retikulum. Die Aufgabe dieser Lektine als Chaperone ist, neu gebildete Proteine beim Aufbau der Sekundärstruktur zu helfen, d.h. die korrekte Faltung der neuen Proteine wird erst durch diese Lektine ermöglicht. Ohne diese Chaperone wären die neuen Proteine mit inkorrekter Faltung funktionsuntüchtig und damit biologisch nicht verwertbar.

    In Wikipedia (Lektineˍ) gibt es eine gute Zusammenstellung der verschiedenen Klassen von Lektinen und ihren Eigenschaften. Die meisten Lektine binden spezifische Kohlenhydrate beziehungsweise Zuckermoleküle.

    Meine Aussage zur Hitzestabilität der Lektine bezog sich auf Gemüse, in dem jedoch kein Weizen-Lektin zu finden ist. Kochen ist zum Beispiel bei Gartenbohnen die einzige Möglichkeit, die toxische Wirkung von Phasinen in den Bohnen zu eliminieren. Daher stimme ich zu, dass Gemüse einen anderen Gesundheitswert hat als Getreideprodukte. Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Lektinen, die hier zu finden sind, ist jedoch ein nicht zu unterschlagender Bestandteil.

    Herzlich Willkommen! Und lass die anderen ruhig lächeln :)

    Mich haben Sie aus der Uniklinik anno 96 nach Hause geschickt mit weiteren Chemiebomben und der Aussage "Da können wir auch nichts mehr machen."

    Was seitdem daraus geworden ist beschreibe ich ja umfassend ^^

    Beste Erfahrungen mache ich seit (fast) Jahrzehnten mit der Nepro Rella von der Firma Nestmann. Klar: ich muss oftmals auf Produkte ausweichen, die rezeptierbar sind (in Apotheken erhältlich), sodass die Patienten das auch von den Kassen erstattet bekommen.

    Gerade der Bereich der Algenpräparate ist sensibel. Da braucht man einen verlässlichen Hersteller.

    Hallo Bernd,

    exakt das sind die Probleme auch aus meiner Sicht. Letztlich ist das natürlich eine Geldfrage. Und manche wollen sich das halt nicht leisten. Auch ich finde z.B. sie Sachen von Living Fuel teuer. Aber im Detail betrachtet macht es Sinn. Ich muss den Patienten aber in der Praxis Dinge aufschreiben, die hier in Deutschland "rechtskonform" oder erstattungsfähig sind - und da haben wir bei den Allround-Produkten nach denen Dennis fragte ein echtes Problem.

    Ich tendiere allerdings gerne zu Produkten, die z.B. bestimmte Heilpilze oder Heilpflanzen beinhalten. Da ist das Living Fuel natürlich ein sehr guter "Allrounder".

    Zitat von Inge

    Sobald sich jemand auch nur eine Meile einer Erklärung annähert, warum alternative Heilmethoden wie die Homöopathie funktionieren, wird er seitens starker "Interessengruppen" sofort "zurückgepfiffen".


    Oh ja, da werden eine Menge Graben- und Interessenkämpfe ausgetragen. Leider nicht zum Wohl der Patienten.

    Wenn man sich mal ansieht, was sich "Big Pharma" alles so leisten darf (siehe u.a. https://www.naturheilt.com/medikamentenskandal/), dann kommt man schon ins Grübeln. Was wäre wohl zu erwarten, wenn eines der Alternativen Therapieverfahren derartige Bilanzen und Nebenwirkungen aufzuweisen hätte?

    In der Süddeutschen las ich letzte Woche einen Kommentar zu einer Studie, nach der "widerlegte Mythen die Haltung von Impfgegner verstärken sollen". Als Aufhänger dient das Gerücht, dass eine Grippeimpfung angeblich Grippe auslösen könne. Das tut sie natürlich nicht. Impfgegner werden in diesem Beitrag als "engstirnig" abgetan. Und dann wird natürlich wieder einmal vor den Folgen der Grippe gewarnt und das es verantwortungslos sei nicht "die potenziell gravierenden Folgen" einer Grippe für sich und seine Kinder einzugestehen.


    Na: das ist ja wieder ein schönes Schauermärchen, das uns da seitens der "Drohmedizin" verabreicht werden soll. Der gute Schreiber in der SZ (Sebastian Herrmann), hat da wohl ein paar Fakten übersehen und einige nicht zulässige Schlussfolgerungen gezogen.

    Naja, vielleicht liest er noch irgendwann einmal meine Ausführungen (inkl. Studienlage) dazu:
    : https://freie-impfentscheidung.de/grippeschutzimpfung/

    In Anbetracht möglicher Nebenwirkungen bestimmter Impfungen, wage ich diese "Rechnung" stark zu bezweifeln. Wenn es nur halbwegs stimmt (was ich hier beschreibe: https://freie-impfentscheidung.de/mmr-impfung-und-Autismus/), dann sieht die Rechnung nämlich ganz anders aus. Und das ist "nur" die MMS Impfung...

    Ein Alternative ist das Bittersalz. Aber das schmeckt natürlich ähnlich. Es gibt Firmen, die haben ein paar Sachen dazu gemischt, sodass es "besser" schmeckend ist, wie z.B. das F.X. Passagesalz:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/passagesalz/

    Bei bzw. vor Darmspiegelungen verordnen die Ärzte gerne aber ganz andere "Sachen" / Medikamente. Das ist von Praxis zu Praxis unterschiedlich.

    Zur Anwendung kommen z.B. Natriumpicosulfat, Bisadocyl oder auch die Macrogole. Manche Hersteller kombinieren auch die "Zutaten" wie z.B. das relativ beliebte Picoprep: Magnesiumcitrat und Natriumpicosulfat.

    Zusätzlich empfehlen manche Praxen auch noch sog. Miniklistiere wie zum Beispiel das Microklist etc. Aber das würde keinesfalls zu Vorbereitung ausreichen...

    Also aus der Ferne ist es natürlich immer schwierig eine Antwort zu so einem Fall abzugeben.

    Das Wesentliche, was man nämlich nicht beurteilen kann ist: Wie gravierend, bzw. bedrohlich ist dieser Fall jetzt? Kann man das "natürlich" ausheilen? Bekommt das der Körper (mit Unterstützung) alleine hin? Oder wird das bedrohlich und es muss wirklich ein Antibiotikum her?

    Zum Fall - und hier kann ich nur "allgemein" sprechen: Das Resthüsteln zeigte an, dass die Sache nicht wirklich ausgeheilt war. Der Körper versucht das dann in einem akuten Prozess erneut "auzuheilen" (bellender Husten etc.). Antibiotika etc. führen nach meiner Erfahrung letzlich wieder zu einer "Einheilung", nicht Ausheilung. Aber wie oben angesprochen: man muss prüfen, wie es um den Fall steht (=Prognose).

    Wenn die akute Sache vorüber ist, kann man sich weitere Gedanken machen, wie man das angehen möchte. Die von Bernd vorgeschlagenen Mittel (MMS, Petroleum etc.) sind meiner Erachtens für Kinder nicht nötig. Bei einigen Sachen sehe ich die Dinge auch etwas "enger" - zum. Bsp: MMS. Aber das ist eine andere Diskussion.

    Für Kinder halte ich immer noch eine klassische homöopathische Therapie für zielführend. Parallel dazu sind Vitalstoffe und Probiotika immer eine gute Idee.

    Bei Kindern rate ich zum Bactoflor für Kinder:
    : https://www.naturheilt.com/bactoflor/

    Genau deswegen bringe ich ja so viele Beiträge (und schreib mir die Finger wund), damit die Patienten endlich mal sehen, dass viele Medikamente sie nicht von ihrem Leiden befreien, sondern geradewegs in die nächste chronische Erkrankung katapultieren.

    Das fängt bei den Medikamentenskandalen an:
    : https://www.naturheilt.com/medikamentenskandal/

    Neuester Fall:
    : https://naturheilt.com/blog/pharmaska…n-gkv-bio-2014/ (eine Glanzstück der Pharmabranche!)

    und geht weiter mit den besten Medikamenten zum Krankwerden:
    https://www.yamedo.de/blog/med…nte-zum-krankwerden-2012/▪

    Ach... es ist zum Mäusemelken ;(

    Die wesentliche Schritte zur "Gesundheit" hatte ich ja hier beschrieben:

    : https://renegraeber.de/blog/5-schritte-zur-gesundheit-2014/ ^^

    Ich würde meinen, dass bei derart niedrigen Vitamin D Spiegeln 12.000 I.E. eine brauchbare Dosierung sind. Wie bereits oben angedeutet: nicht jeder Patient veträgt eine "extrem" hohe Dosierung problemlos. Die 12.000 I.E. sind m.E. bei allen Patienten gut verträglich.

    Ich rate generell aber auch dazu weitere Vitalstoffe im Auge zu behalten, nicht nur das Vitamin D ;)

    Also das der Pricktest immer noch durchgeführt wird, grenzt schon an Lächerlichkeit.
    1. Wird der Test manchmal nicht "richtig" durchgeführt
    2. (Und das ist viel wichtiger) - liefert der Test viel zu viele falsch positive und falsch negative Befunde.

    Zum Fall: Es wäre interessant, wie der Husten damals behandelt wurde. Solche Fälle von "Resthüsteln" treten meiner Erfahrung nach dann auf, wenn der Husten damals mit sog. "unterdrückenden" Hustenmitteln etc. behandelt wurde.

    Bei Kindern rate ich in solchen Fällen fast immer zu einer klassischen homöopathischen Behandlung, denn gerade bei Kindern ist diese relativ einfach (weil nicht viele Mittel in Frage kommen). Ich rate dazu einen erfahrenen Homöopathen aufzusuchen.

    Ich kann die Thesen von Herrn Popp nur unterstützen:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/biophotonik-lichtquanten/

    Aus diesem Grund lehne ich übrigens auch die Mikrowelle zum kochen ab:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/mikrowelle/

    Daraus ergeben sich die Konsequenzen für unsere Lebensmittel und deren Auswahl, so wie ich das u.a. in meinem Interview zur "gesunden und richtigen" Ernährung beschreibe:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/

    Ja, das ist Dchungel, in dem man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Ich habe mir ein Buch dazu erspart und das ganze Thema in nur vier Worten beantwortet: https://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/

    Das ist alles. Man braucht nicht mehr "Richtlinien". Natürlich könnte man zu jedem dieser 4 Worte ein Buch schreiben, aber die gibt es ja schon.

    Und zum ganzen Diäten-Dschungel, habe ich ja auch eine Serie verfasst:

    : https://www.gesund-heilfasten.de/diaeten-im-test/

    Der wesentliche Aspekt dabei sind die Infrarotstrahler. Diese haben unterschiedliche Stärken und Eindringtiefen. Auch die Anordnung der Strahler in der Kabine spielen eine Rolle. Das ist ein durchaus komplexes Thema. Das Internet bietet eine Reihe von Informationen seitens verschiedener Hersteller.