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Mittwoch, 3. Juni 2015, 11:11

Probleme mit der Leber/Vertrage kein Fett mehr

Hallo Zusammen,

...
Im Moment ist mein Hauptproblem meine Leber. Ich hatte sie recht gut hinbekommen und habe dann zwei entscheidende Fehler gemacht. Ich habe Olivenölblätterextrakt genommen und L-Arginin Hydroclorid. Ich wollte beides zur Blutdrucksenkung, da mein Blutdruck genzwertig ist und ich keine Medis aus der Schulmedizin einnehmen möchte.
Leider haben die beiden Dinge meiner Leber geschadet. Seit dem vertrage ich kein Fleisch und kein Fett mehr. Vorher waren diese Lebensmittel übehaupt kein Problem.
Ich nehme schon einige Sachen ein z.B. Mariediestel, Gerstengras, Chlorella, Reishi, spagyrische Heilmittel, aber nichts funktioniert. Langsam habe ich Angst, daß ich Leberzirrose habe.
Vielleicht nehme ich auch zuviel. Es ist nicht immer so daß viel, viel hilft.
Ich verfolge das Forum mit großem Interesse.
Vielleicht hat jemand eine Idee.
Ich wünsche allen einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Roswitha

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (3. Juni 2015, 21:02) aus folgendem Grund: Thema in Vorstellung und Krankheiten geteilt


bermibs

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2

Mittwoch, 3. Juni 2015, 21:51

Hallo Roswitha,

das sind für mich recht außergewöhnliche Reaktionen, zumindest was das Olivenblattextrakt betrifft. Das hat eigentlich positive Wirkung auf die Leber.
Dazu zwei Beiträge von René bzw. Zentrum der Gesundheit. Eine Leberschädigung wäre äußerst ungewöhnlich.

Anders sieht es mit dem L-Arginin-Hydrochlorid aus. Warum hast du gerade diese für mich unbekannte Verbindung genommen? In der orthomolekularen Literatur von Burgerstein finde ich nicht diese Verbindung, nur reines L-Arginin.
Diese Aminosäure ist eigentlich recht sicher in der Dosierung. Allerdings kann bei längerer Überdosierung durch verstärkte NO-Freisetzung nitrosativer Stress auftreten. Das wäre eine mögliche Erklärung.
Dazu Burgerstein:
"Bei der längerfristigen Einnahme von hohen Arginindosierungen besteht die Gefahr von nitrosativem Stress durch die erhöhte NO-Synthese und Peroxynitrit-Bildung. Daher empfiehlt sich bei therapeutischer Argininsupplementierung eine Kombination mit Antioxidanzien wie Vitamin C und/oder Mischtocopherolen (vor allem Gamma-Tocopherol)."

Wie hoch waren denn deine täglichen Arginin-Dosen? Burgerstein gibt 1 - 6 Gramm L-Arginin an.

Nitrosativen Stress kannst du ganz einfach bei einem Pulmologen testen. Die haben ein Messgerät für NO in der Ausatemluft. Der Test kostet 20 € und der ideale Referenzbereich ist 10 - 15 ppb (part per billion).
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Franz-Anton

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3

Donnerstag, 4. Juni 2015, 04:20

Hallo Roswitha

Durch über viele Jahre Kortison Verabreichung hatte ich auch einen gravierenden Leberschaden. Da hilft auf langer Sicht nur eine gezielte Ernährungsumstellung.Der Blutdruck hat sich dann automatisch normalisiert, sowie Cholesterin und Harnsäure gesenkt, den Körper entwässert, das Bindegewebe regeneriert. Nachzulesen unter meinen Beitrag zur gesunden Ernährung. Nur so bin ich wieder gesund geworden und benötige heute keine Medikamente mehr.
Viele Grüße
Franz-Anton
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Franz-Anton« (4. Juni 2015, 04:38)


4

Freitag, 5. Juni 2015, 13:20

Probleme mit der Leber/Vertage kein Fett mehr

Hallo Bernd , Hallo Franz-Anton,

vielen Dank für Eure Anteilnahme.
Ja, es ist recht ungewöhlich, wie meine Leber auf das Olivenölblätterextrakt reagiert hat.
Ich nehme an, daß die Olivenölblätter auch entgiften und daß, das zu viel für meine Leber war.
(Ich habe schon seit 1980 Probleme mit der Leber).
Ernähungsumstellung habe ich 2011 gemacht. Ich achte extrem auf das was ich esse. Es gibt nur so viele Ernährungsratschläge, der eine ist für Rohkost, der andere sagt, keine Rohkost nur gekochtes usw. Es ist wirklich nicht einfach und keiner weiß genau welche Ernährung die optimale ist.
Ich mische beides, ich esse Rohkost aber auch gekochtes, aber keinerlei Fertigprodukte, keinen Zucker außer Obst, viel Gemüse und Salat, Reis, Getreide, aber auch Eier und Fisch. Ich würde auch etwas Fleisch essen, aber nur biologisches, aber z.Zt. verträgt meine Leber auch kein Fleisch.
Ich nehme jetzt ganz hochdosiert Mariendiestel ein (450mg). Ich fühle, daß es besser ist. Ich habe auch gelesen, daß die Alpha-Liponsäure gut für die Leber sein soll. Diese empfieht auch der Rene.
Um nochmals auf das Arginin zu sprechen zu kommen. Ich dachte, es wäre gut gegen den Bluthochdruck. Es gibt ja das Präparat Telcor in der Aotheke. Das hatte ich auch genommen. Nur war mir das auf die Dauer zu teuer. Da habe ich im Internet ein L-Arginin gefunden von Biomenta. Die Firma hatte sich ganz gut angehört und die Rezessionen bei Amazon auch (nur die waren gekauft).
Ich hatte mir über die Zusammensetzung keine Gedanken gemacht. Und wie ich jetzt herausgefunden habe, gibt es Arginin in einer basischen Verbindung und als Säure, also Hydroclorid. Ich hatte leider das mit der Säure erwischt und ich glaube die Säure hat meine Leber nicht vertragen.

Ich wünsche allen einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Roswitha

bermibs

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5

Freitag, 5. Juni 2015, 22:27

Hallo Roswitha,

L-Arginin und weitere Mikronährstoffe (in der Nahrung oder auch als Supplement) ist gut gegen Bluthochdruck, aber eben die basische Form. Mariendistel unterstützt unter anderem die Entgiftungsarbeit der Leber. Ich nehme auch eine Kapsel je Tag.

Wenn du dich der richtigen Ernährungsart zuordnest, dann ist die Frage der Ernährung nicht schwer zu beantworten.
Entgegen landläufiger Schulmeinung sind wir keine Omnivoren (Allesfresser) sondern Frugivoren (Fruchtfresser). Das hat schon der Hamburger Zahnarzt Dr. Richard Lehne 1938 durch Gebissvergleich festgestellt. Das was wir heute mit tierischer und industrieller Kost treiben, ist Selbstmord auf ganz kleinen Raten.

Frugivore heißt nicht Null Prozent tierisch. 100 % gibt es bei keiner natürlichen Ernährungsart. Ich sehe unser Optimum bei 10 % und weniger. Unsere nächsten Verwanden, die Schimpansen, haben gerade einmal 3 %.
Der zweite extrem wichtige Punkt ist die Naturbelassenheit unserer Nahrung, also frisch "von der Hand in den Mund". Und wenn man weis, dass keine Chemie dabei ist auch ungewaschen (ganz wichtige Oberflächenbakterien -> B12).

Mit Rohkost bist du vollkommen auf dem richtigen Weg. Der beste Beweiß, dass erhitzte Nahrung ungesund ist, sind folgende Fakten:
- bei Temperaturen über 45 Grad werden die ganz wichtigen pflanzlichen Enzyme zerstört
- bei Temperaturen über 80 Grad kann Verdauungsleukozythose auftreten
Der Körper erkennt diese Nahrung als ernährungsfremd und reagiert mit Immunabwehr (Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen).

Wer heute noch die Regel von Hildegard von Bingen "nur erhitzte Nahrung essen" anführt, hat die Erkenntnisse unsere Zeit vollkommen verschlafen.
Von diesen grundlegenden Erkenntnissen wirst du auch bei der orthodoxen Schulmedizin nichts hören, die nach wie vor auf ihre pharmazeutische Chemie und nicht auf die Natur schwört.
Liebe Grüße
Bernd
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Franz-Anton

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6

Samstag, 6. Juni 2015, 12:05

Hallo Roswitha

Zu deiner Mariendistel Therapie kann ich dir noch täglich einen Liter Bambusblättertee empfehlen.
Dieser Tee hat einen sehr hohen Gehalt an natürlichen Silizium ( Kieselsäure ) und entgiftet auf natürlicher weise die Organe.
Bei regelmäßigen trinken verhindert er die Aufnahme von toxischen Stoffen im Körper,regeneriert das Bindegewebe, stärkt Haarwurzel und Fingernägel. Er ist frei von Coffein und Gerbsäure und ist sehr basisch, dazu noch ohne Nebenwirkungen. Auch beugt Silizium gegen Knorpel Verschleiß vor.
Diesen Bambustee trinke ich bereits seit 5 Jahren täglich und hat meinen Körper entwässert und von Kalkablagerungen befreit.
Viele Grüße
Franz Anton
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7

Samstag, 6. Juni 2015, 15:43

Kokosöl bei Leberprobleme

Hallo Roswitha

der Körper benötigt dringend Fett zur Regeneration der Zellen

ev. hilft dir dieser Beitrag weiter (siehe Zitat)

Zitat

Mit einer bereits geschädigten Leber hat man Schwierigkeiten, Pflanzenfette zu verwenden, da der Fettstoffwechsel gestört ist. Das gesunde Kokosöl enthält die MCT-Fette, die mittellange Fettsäureketten. Diese werden vom Körper besonders gut und leicht aufgenommen, liefern so schnelle Energien und belasten Leber und Galle nicht. Kokosöl verträgt man auch bei einer durch Alkohol geschädigten Leber gut. Das wertvolle Öl schützt die Zellen gleichzeitig vor einer erneuten Schädigung.

Kokosöl kann helfen, geschädigte Zellen in der Leber zu regenerieren. Das aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnene Öl enthält viele gesunde mittelkettige Fettsäuren. Diese Fettsäuren gelangen direkt in die Leber, aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung von Kokosöl wird so die Regeneration der Zellen unterstützt. Ebenso schützt Kokosöl die Leber gegen freie Radikale und Toxine wie Alkohol.


in meinem Kokosölbuch steht im Prinzip das selbe wie im Link, und zus. Sylimarin (Mariendistelextrakt) und 1000mg Vit.C tägl.
soll auch helfen

ev. hilft dir das weiter


mfG Manfred

PS: nur natives kalt gepresstes Biokokosöl verwenden (z.B. Dr.Goerg ,Ölmühle Solling usw.)
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

bermibs

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8

Samstag, 6. Juni 2015, 20:47

Hallo Manfred,

da bin ich ja auf der richtigen "Spur" ;) Ich verwende auch Dr. Goerg Bio-Kokosöl von topfruits.de. Da bezahlt man auch nicht mehr als bei Amazon und ich habe ein gutes Gefühl bei diesem Anbieter.
Das wäre auch eine Möglichkeit für dich, Roswitha. Kokosöl kann ich nur empfehlen.
Liebe Grüße an euch beide
Bernd
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9

Samstag, 6. Juni 2015, 21:55

da bin ich ja auf der richtigen "Spur" ;) Ich verwende auch Dr. Goerg Bio-Kokosöl von topfruits.de. Da bezahlt man auch nicht mehr als bei Amazon und ich habe ein gutes Gefühl bei diesem Anbieter.
Das wäre auch eine Möglichkeit für dich, Roswitha. Kokosöl kann ich nur empfehlen.
Liebe Grüße an euch beide
Bernd


Hallo Bernd

ja , Dr. Goerg Kokosöl ist sicher eines der besten Produkte am Markt, es wird auch vom Autor meiner Bücher
(der Kokosexperte Dr.Bruce Fife) als hervorragend bewertet, auch der Preis ist sehr gut bei deinem Anbieter, Versandkosten sind wohl bei Stammkunden kein Problem (frei ab 30€)

für Heilwirkungen sollte man das unbehandelte Premiumöl nehmen, das ist nicht dampfbehandelt, und hat dann noch alle wichtigen Inhaltstoffe drinnen, Dr. Goerg Kokosöl hat vor allem einen hohen Anteil an Laurinsäure, und das ist ein wichtiger Faktor (Laurinsäure ist eben auch viel in der Muttermilch enthalten, und hat einige positive Wirkungen)

mfG Manfred
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10

Montag, 8. Juni 2015, 10:22

Probleme mit der Leber/Vertage kein Fett mehr

Hallo Bernd, Hallo Franz Anton, Hallo Manfred,

Danke für Eure Antworten.

Manfred,
Ich habe zu Hause 3 Sorten Kokosnußöl, 1. zum braten (hocherhizbar) 2. naturbelassenes Kokosöl 3. Kokosmuß von Dr. Georgs.
Ich kann keines davon verwenden. Sobald ich nur ein kleines bißchen davon nehme, bekomme ich ein ungutes Gefühl auf der rechten Seite im Bauch. Dann wache ich garantiert zwischen 1 Uhr bis 3 Uhr nachts auf, bekomme Schweißaubrüche und kann dann für zwei Std. nicht mehr einschlafen. Das ist genau die Leberzeit.
Bevor ich das Olivenölblätterextrat und das Arginin genommen hatte, konnte ich Butter, Käse, Fleisch, eben alles essen.
Das einzige Fett was ich jetzt einigermaßen vertrage ist Olivenöl. Ich hoffe, daß sich das irgendwann mal wieder ändert und daß sich meine Leber wieder regeneriert, dann werde ich mein Kokosöl genießen, denn ich mag es sehr.

Franz Anton
Den Bambusblättertee werde ich mir auch besorgen. Muß man beim Kauf auf etwas spezielles achten?

Ich habe mir das Buch MITOCHONDRIENTHERAPIE gekauft.
Ich habe von dem Arginin zwischen 2700 und 3600 mg eingenommen. Hier habe ich das auch mit dem NO gelesen.
Also meine Einnahme war noch grenzwertig. Ich glaube,daß den Schaden nicht das Arginin verursacht hat, sondern das Hydroclorid. Denn das ist eine Säure und die hat meine Leber und vielleicht auch meine Nieren geschädigt.

Bernd, ernährst Du Dich hauptsächlich von Früchten? Wie deckst Du Deinen Eiweißbearf?

Was ich in letzter Zeit immer wieder lese, daß man auf einen ausgeglichen Insulinspiegel achten soll. Leider haben die Früchte außer vielen Vietaminen usw. auch viel Fruchtzucker und der ist gar nicht gut. Ich esse natürlich auch Obst, aber nicht mehr so viel wie früher. Gerade auch das mit dem Eiweiß finde ich schwierig. Ich ess keine Milchprodukte, aber auch kein Soja. Im Moment esse ich viel Eier, fast jeden Tag eines. Ich bin mal auf meinen Cholersterinspiegel nächste Woche beim Arzt gespannt.

Ich finde es sehr nett, hier im Forum gleichgesinnte Leute zu treffen. Ich habe das Gefühl, daß sich viele Leute nicht sehr für Ihre Gesundheit interessieren. Aber vielleicht waren die ja nie wirklich krank.

Ich wünsche allen einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Roswitha

bermibs

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11

Montag, 8. Juni 2015, 10:36

Hallo Roswitha,

ich bin kein "Vollveganer" sondern ein "Überwiegend-Veganer" ;)
So wie ich schon schrieb, gibt es in der Natur keine "reine" 100 %-ige Ernährungsart. Die gibt es nur im Kopf mancher Menschen. Meinen Eiweiß-, besser Aminosäurenbedarf decke ich mit geringen Mengen Fleisch (vorzugsweise Geflügelfilet, Fisch u.a.), Sojaprodukte, Nüsse/Kerne und neuerdings mit Hanfsamen. Den bekommt man preisgünstig im Web und ist nicht viel schlechter als Chiasamen mit Mikronährstoffen besetzt.

Bei Eiern als Eiweißspender brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Die Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel sind nahezu Null. Viel wichtiger ist die Versorgung mit anderen wichtigen Mikronährstoffen, allen voran den Omega-3-Fettsäuren EPA/DHA (Leinöl, Rapsöl, Fischöl, Perillaöl, Chia-/Hanföl).

Angesichts deiner Probleme solltest du dich aber trotzdem parallel nach einem geeigneten Therapeuten umsehen. Derartig schwere Leberprobleme bedürfen einer professionellen Begleitung.
Schaue bitte einmal in folgene Aufstellung: Therapeuten CST
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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12

Montag, 8. Juni 2015, 11:50

Hallo speedy

schade dass du Kokosöl nicht mehr verträgst :(
ich hoffe das wird wieder

ich verwende zur Deckung von Eiweiss Eier (freilaufende Hühner im Ort vom privaten Züchter) und
auch viel Hanfsamen (Protein = Eiweiss)
ich verwende dieses Produkt(geschält)

ich streue es über das Brot mit Kokosfett drauf , oder über den Salat , oder in meinen Smoothie mit etwas Obst, Kokossnuss, Joghurt (aber kein Magerjoghurt) verschiedene Nüsse und etwas Moringa Zimt und Kurkuma dazu

mfG Manfred
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »kokosfan« (8. Juni 2015, 12:11)


Franz-Anton

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13

Montag, 8. Juni 2015, 12:04

Hallo Roswitha,
Habe dir zu Bambusblättertee ein Bestell - Adresse gesendet über Pin.
Viele Grüße,
Franz-Anton
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bermibs

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14

Montag, 8. Juni 2015, 22:19

Hallo Roswitha,

noch ein kleiner Nachtrag zu den Kohlenhydraten (z.B. Fruchtzucker):

Unser Körper braucht neben Fetten und Proteinen auch Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Wir können und dürfen darauf nicht verzichten. Entscheidend ist die Relation und die Art der Kohlenhydrate.
Hauptenergieträger für den Menschen sind die Fette mit ca. 40 - 50 % des Gesamtenergiebedarfes. Proteine und Kohlenhydrate halten sich mit 25 - 30 % die Waage.
Bei den Fetten sind alle Arten wichtig, insbesondere Omega 3. Tierisch ist bis auf Butter und Fischöl out.
Die Ausdauer steht bei uns evolutionsmäßig im Vordergrund und deshalb auch die überwiegende Energiegewinnung über Fett als kontinuierliche Versorgung. Schnellkraft wird vorrangig über Kohlenhydrate sichergestellt.

Einen relativ konstanten Insulinspiegel erreichst du mit naturbelassenen gebundenen/komplexen Kohlenhydraten, die nur langsam verdaut werden. Hier besteht auch keine große Gefahr der Überversorgung. Spätestens nach dem dritten Apfel hast du keinen Appetit/Verlangen mehr darauf (Sättigung). Wenn du auf deine inneren Signale Appetit, Sättigung u.a. achtest und dir nichts reinzwingst, dann hast du von diesem Fruchtzucker nichts zu befürchten.
Ganz anders sieht es mit raffiniertem Fruchtzucker aus, der sofort ins Blut schießt und den Insulinspiegel nach oben treibt.

Die Gleichsetzung von naturbelassenen (frischen) Früchten und raffiniertem Zucker (auch generell industrielle Verarbeitung) durch die Schulmedizin und offizielle Gesundheitspolitik (besser Krankheitspolitik) ist mehr als scheinheilig. Damit werden die Menschen von artgerechter Ernährung abgehalten.
Ich esse jeden Tag im Schnitt zwei Äpfel, eine Banane und einiges mehr an Obst je nach Jahreszeit. Dagegen ist jede industrielle Verarbeitung nicht tauglich und sei es nur Apfelmus aus Äpfeln.
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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15

Montag, 8. Juni 2015, 23:29

Hallo

da ich das Kapitel mit Fruktose gerade auch in meinem Buch von Dr.Bruce Fife gelesen habe , habe ich noch einige Hinweise

Fructose in Lebensmitteln stammt nicht von Früchten, es wird von der Lebensmittelindustrie gerne verwendet weil es billiger ist als Saccharose, und der Name sugeriert einem dass es Fruchtzucker aus Früchten wäre, es wird aber aus Maissirup Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt, es ist eines der intensivsten raffinierten Zuckerformen überhaupt, und ist mit Fruchtzucker in Früchten nicht vergleichbar, auch wenn diese auch Saccharose und einen Teil Fructose enthalten, aber das ist in der Kombination mit Balaststoffen Vitaminen und Mineralien in einer natürlichen Frucht unbedenklich

Fructosezusätze in Lebensmittel dagegen sind äusserst bedenklich, sie können vom Körper kaum verwertet werden, und belasten die Leber sehr stark (Fetteinlagerungen und zirrhotisch bei Tierversuchen) und haben negative Auswirkungen auf Herzerkrankungen Bluthochdruck und Diabetes , sie stören den Insulinhaushalt und das Sättigungsgefühl (hemmt Liptin) und künstliche Fructosezusätze aus Lebensmittel werden hauptsächlich im Körperfett beim Bauch abgelagert, ebenso steigt der Trigliceridspiegel an.

Quelle Dr. Bruce Fife "das Keto Prinzip"
und hier steht auch einiges dazu

mfG Manfred
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16

Dienstag, 9. Juni 2015, 12:22

Probleme mit der Leber/Vertage kein Fett mehr

Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten.

Bernd ich habe mir die Therapeutenliste einmal angeschaut und tatsächlich gibt es bei mir in der Nähe von der Arbeit in Frankfurt am Main einen Therapeuten, der sich ganz gut anhört. Ich werde mich noch etwas mehr über diese Zellsymbiosetherapie erkundigen und ihn dann evtl. aufsuchen. Zellsymbiose hört sich so an, als wäre es für die Leber besonders geeignet. Ich habe zwar in vier Wochen einen Termin bei meinem Arzt, aber außer für Sonographie und Labor, also für die Diagnostik, ist er nicht zu gebrauchen. Ich habe von Ihm noch nie einen brauchbaren Rat bekommen im Bezug auf Verhaltensweise bei Lebererkrankung. Das einzig gute, daß er mir im Jahr 2002 verordnet hat ist das Medikament Urso. Das hat damals sehr geholfen. Also doch etwas gutes hat er schon getan, alle anderen Ärzte kann man vergessen.

Franz Anton, ich bin neu in diesem Forum und deshalb verstehe ich das mit dem Pin nicht.

Manfred, danke für Deine Ausführungen zu Fruchtzucker. Wenn ich bedenke daß ich im Jahr 2004 noch Kuchen gebacken habe extra mit gekauftem Fruchtzucker und dachte, ich verpasse dem Kuchen dadurch eine gesunde Note.
Aber seit 2011 nehme ich überhaupt keine verarbeitet Lebensmittel mehr zu mir. Seit dem geht es mir 200% besser. Es ist natürlich auch Arbeit immer zu kochen und alles einzeln zuzubereiten. Früher habe ich mir mal hier und da unterwegs etwas zu Essen gekauft. Jetzt muß ich immer planen und alles mitnehmen. Das ist schon Arbeit und aufwendig, wenn man täglich 8,5 Stunden arbeiten gehen muß. Aber man wird belohnt, mit guter Laune und einem guten Gefühl.
Heute ist mir die Idee gekommen, wie ich evtl. das Kokosfett langsam vertragen könnte. Ich warte jetzt erst nochmal 1 Woche ab und mach weiter mit der Mariendiestel und dann werde ich mir Artischokensaft kaufen und in mein Essen einen Teelöffel Kokosöl hingeben und vorher Artischockensaft trinken. Mal sehen ob das fuktioniert.

Noch ein anderes Thema. Eßt Ihr noch Lachs Hering und Makrele und andere Fische?
Ich esse noch Seelachs und Kabeljau. Bis vor 3 Wochen habe ich 1 mal die Woche Lachs und Hering gegessen. Ich habe aber jetzt gelesen, daß gerade die fetten Fische mit den Omega 3 Fettsäuren und besonders der Lachs aus norwegischer Zucht extremt verseucht sein sollen. Deshalb nehme ich jetzt Krillöl von Dr. Hittich ein, und zwar 2 Kapslen jeden Tag.

Die verseuchen das Essen mit Ihrer Chemie immer mehr und unsere Regierung schaut dabei zu, erlaubt immer höhere Grenzwerte. Das ist der moderene Holocost. Die wollen die Renten sparen. So kommt es mir langsam vor. Ich finde, man sollte etwas dagegen tun.

Ich wünsche Euch eine schönen Tag.
Liebe Grüße
Roswitha

Franz-Anton

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17

Dienstag, 9. Juni 2015, 15:02

Hallo Roswitha,
Das ist eine private Nachricht von mir wo auf deiner Profilseite angezeigt wird, Bambustee, Versandhändleradresse
Viele Grüße
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Dienstag, 9. Juni 2015, 21:48

Hallo Roswitha,

die Zellsymbiose Zelle - Mitochondrien betrifft nicht nur die Zellen der Leber sondern alle Zellen des Körpers. Nur wenn diese Symbiose optimal läuft, kann es für den Menschen Gesundheit geben. Auch die Psyche bedarf als Grundlage diese optimale Symbiose.

Ich werde dir noch ein, zwei Links zu diesem Thema als (P)ersönliche (N)achricht schicken.

Für die Entgiftung der Leber bin ich heute bei einem HP aus Hamburg mit dem Produkt "Clean Body Detox" fündig geworden. Es ist zwar nicht gerade billig, aber für eine Kur kann man es durchaus in Betracht ziehen. Die Inhaltsstoffe (Heilpflanzen/Mikronährstoffe) sind jedenfalls vielversprechend:
- Mariendistel
- Chlorella/Spirulina
- Artischocke
- Klettenwurzel
- Brennnessel
- Kurkuma
- Mateblätter
- Lemongras
- Cystein
- Alpha-Liponsäure
- 3 B-Vitamine

Liebe Grüße
Bernd
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Dienstag, 9. Juni 2015, 23:08

Manfred, danke für Deine Ausführungen zu Fruchtzucker. Wenn ich bedenke daß ich im Jahr 2004 noch Kuchen gebacken habe extra mit gekauftem Fruchtzucker und dachte, ich verpasse dem Kuchen dadurch eine gesunde Note.


Hallo Roswitha

mir geht es in letzter Zeit ähnlich, ich lese einfach zuviel Bücher und in diversen Foren, und jetzt komme ich nach und nach immer tiefer in die Materie , und merke schön langsam , was für ein Unsinn in den letzten Jahrzehnten verbreitet wird, und dies geht in viele Richtungen, dabei geht es hauptsächlich um wirtschaftlichen Nutzen, und nicht um unsere Gesundheit, aber es gibt auch unsinnige Fehleinschätzungen (z.B. Sonne meiden)

ich esse hauptsächlich selbst gefangene Fische (Forellen ,Lachsforellen) aus kristallklarem Gebirgsquellwasser (Angelsee auf 1123 m Seehöhe)

mfG Manfred
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Avalonis

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Mittwoch, 10. Juni 2015, 08:10

Möglicherweise ist es kein körperliches Problem sondern ein anderes.
Wie zum Beispiel ein emotionales oder systemisches, dem auf eine andere Art als mit Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel beizukommen ist.

https://www.bacopa.at/odok/btna/fichtinger001.pdf
Liebe Grüße
Avalonis