Was kann Padma 28?
Padma 28 wirkt nachweislich gegen die Schaufensterkrankheit und Raucherbein. Lesen Sie hier mehr zu
Erfahrungen und der Anwendung.
Aus Asien kommen nicht nur so erfolgreiche Therapieverfahren wie die Akupunktur oder Ayurveda. Aber nicht alles kommt nur aus China oder aus Indien:
auch aus Tibet (der Heimat des Dalai Lama), gibt es wirksame therapeutische Hilfe.
Eines der am besten untersuchten Präparate ist Padma 28, ein
Gemisch aus verschiedenen Heilkräutern, das vor allem gegen Durchblutungsstörungen und
Arteriosklerose
eingesetzt wird.
Ich erinnere mich noch an meine Heilpraktiker-Ausbildung in den 90er
Jahren -- da wurde das Mittel noch als Geheimtipp hinter vorgehaltener Hand weitergegeben; ein ältere Kollege
meinte damals zu mir: "Dieses Mittel alleine wird dir viele dankbare Patienten bescheren..."
Padma 28 - Welche Heilerfolge sind belegt?
Bestens erprobt ist Padma 28 bei Durchblutungsstörungen.
Padma 28 wurde erfolgreich bei Patienten eingesetzt, die an Durchblutungsstörungen litten. Dänische Mediziner haben 1994 am Hospital von Frederiksberg
das Mittel bei Patienten mit der so genannten Schaufensterkrankheit (medizinisch korrekte Fachbezeichnung:
periphere arterielle Verschlusskrankheit) eingesetzt.
Bei der Schaufensterkrankheit sind die Durchblutungsstörungen und die Beschwerden in den Beinen der Patienten so
stark, dass die Patienten schon nach wenigen Metern Gehstrecke Schmerzen in den Unterschenkeln verspüren und z. B.
bei einem Stadtbummel vor jedem Schaufenster pausieren und sich ausruhen müssen - daher der Begriff
"Schaufensterkrankheit". Manche Patienten halten auch regelrecht Ausschau nach Sitzmöglichkeiten.
Bei der oben erwähnten dänischen Studie nahmen 18 Patienten täglich 4 Tabletten Padma 28. Eine gleich große
Kontrollgruppe erhielt lediglich ein Scheinmedikament (Placebo) ohne Wirkstoffe.
Zu Beginn der Untersuchung betrug die durchschnittliche schmerzfreie Gehstrecke der Patienten etwa 100 Meter.
Nach 4 Monaten hatte diese sich in der Padma 28 Gruppe verdoppelt. In der Placebo-Gruppe war sie dagegen
unverändert schlecht.
Bei diesen Beschwerden kommt Padma 28 auch in Frage:
- Kribbeln in Händen und Füßen ("Ameisenlaufen")
- Schwere und Spannungsgefühle in den Beinen
- "Einschlafen" der Hände und Füße
- Neigung zu Wadenkrämpfen
- Wadenschmerzen beim Gehen wegen Durchblutungsproblemen
- Raucherbein
Als sog. "Letztmittel" konnte ich bereits während meiner Assistenzzeit erstaunliche Wirkung von Padma 28 beim
sog. Raucherbein-Syndrom beobachten - auch bei Patienten die schon einen Termin in der Klinik für eine Amputation
hatten! Selbst bei zahlreichen dieser Patienten konnte in Kombination mit einer Sauerstoff-Ozon-Therapie eine
Amputation verhindert werden.
Als Nebenwirkungen treten bei Padma 28 gelegentlich Magen Beschwerden und Darm Beschwerden, Herzklopfen sowie eine leichte Unruhe auf. Diese
sind aber keine dauerhaften Beschwerden. In meiner Praxis habe ich bisher keine dieser Nebenwirkungen gesehen.
Dosierung von Padma 28
Im allgemeinen nimmt man zu Beginn 3 x 2 Tabletten täglich mit reichlich Flüssigkeit vor den Mahlzeiten. Bei
Anzeichen einer Besserung wird die Dosis auf etwa 3 Tabletten täglich reduziert.
Im Moment ist es immer noch so, dass das original Padma 28 (mit Eisenhut) nur in der Schweiz erhältlich ist. Das
Problem ist der Eisenhut, der unter das Artenschutzgesetz fällt. Somit ist Padma 28 in Deutschland nicht
zugelassen. Es ist aber möglich das Mittel über Apotheken aus der Schweiz zu beziehen, wo das Präparat auch
offiziell zugelassen ist. 200 Tabletten kosten etwa 45.-€.
Importieren Sie das Mittel nicht aus Asien. Durch die strenge Überwachung in Apotheken durch das
Arzneimittelgesetz ist gewährleistet, dass stets die erforderlichen Wirkstoffmengen enthalten sind und keine
Verunreinigungen beigemischt werden.
Studien und Untersuchungen
Nun, anders als in den 1990ern ist Padma 28 schon lange kein Geheimtipp mehr. Inzwischen liegen einige
interessante Studien und Untersuchungen vor. Einige davon stelle ich Ihnen hier vor.
Effects of the Tibetan herbal preparation Padma 28 in intermittent claudication. Schräder et
al. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3892663
In dieser Plazebo kontrollierten, doppelblinden Studie wurde der Effekt von Padma 28, einem tibetischen
pflanzlichen Medikament, bei Patienten mit Claudicatio intermittens untersucht. Nach 2 Wochen ohne vasoaktive
Therapie wurden insgesamt 23 Patienten mit Padma 28 behandelt und 20 mit Plazebo. Alle Patienten hatten eine
Krankheitsgeschichte von mindestens 8 Monaten und einen beständigen Status der Symptome (maximale Laufstrecke
betrug unter 250 m). Die Aufteilung in Verum- und Plazebo-Gruppe erfolgte per Zufallsauswahl.
Nach 16 Wochen Therapie zeigten die mit Padma 28 behandelten Patienten bei einer Standard-Ergometrie eine
Steigerung der schmerzfreien Gehstrecke von 100 Prozent (Verdopplung der Gehstrecke) und eine Verdopplung der
maximalen Gehstrecke. Die Kontroll-Gruppe dagegen zeigte eine Steigerung der schmerzfreien Gehstrecke von 21
Prozent und der maximalen Gehstrecke von 46 Prozent. Die Unterschiede zwischen Verum- und Plazebo-Gruppe waren
statistisch signifikant. Padma 28 wurde sehr gut vertragen, und es gab keinen Therapieabbruch wegen möglicher
Nebenwirkungen.
Treatment of chronic ischemia of the lower extremities with complex herbal preparation. Smulski -
Oddziału Klinicznego Chorób Zawodowych Instytutu Farmakologii i Toksykologii Pomorskiej Akademii Medycznej,
Polen. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1816752
Chronische Ischämien der unteren Extremitäten mit atherosklerotischem Hintergrund manifestieren sich in der
Regel als Claudicatio intermittens. Um diese Erkrankung zu behandeln wird eine Reihe von Medikamenten eingesetzt,
die mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen behaftet sind. In dieser Studie wurden 50 Patienten mit einer die unteren
Extremitäten einschränkenden gesicherten Arteriosklerose Stadium II nach Fontain mit einer herbalen Mischung von
Padma 28 über 16 Wochen behandelt. Dabei wurde eine deutliche, statistisch signifikante Verlängerung der Gehstrecke
der behandelten Patienten erzielt. Die Daten wurden unter standardisierten Bedingungen auf einem Ergometer-Laufband
gewonnen. Zudem konnte eine Abnahme der Thrombozytenaggregationsneigung beobachtet werden, ebenso einen Abfall im
Cholesterinspiegel, bei den Triglyceriden, totalem Lipidgehalt, Beta-Lipoprotein und eine Erhöhung des
Alpha-Lipoproteins. Eine weitere Gruppe erhielt Plazebo für den gleichen Zeitraum von 16 Wochen. Hier allerdings
konnten keine positiven Resultate beobachtet werden im Vergleich zu Padma 28. Die Studie wurde per doppelblinden
Test durchgeführt, welches durch eine Randomisierung der Patienten erfolgte. Die durchgeführten biochemischen
Untersuchungen zeigten keine unerwünschten Effekte. Die Medikamententoleranz war ausgezeichnet. Der positive Effekt
der Medizin mag aus einer additiven Wirksamkeit seitens der im Präparat enthaltenen Inhaltsstoffe entspringen, als
da sind: Bioflavonoide, Salicylate, Valepotriate, Tannine, Phenolsäuren, ätherische Öle und Ester von Säuren.
Demzufolge hat sich Padma 28 als eine sinnvolle Alternative bei der Behandlung von chronischer Ischämie der unteren
Extremitäten im Stadium II nach Fontain erwiesen.
Padma 28 modifies immunological functions in experimental atherosclerosis in rabbits. Giełdanowski et al. -
Institute of Immunology and Experimental Therapy, Polish Academy of Sciences, Wrocław,
Polen. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1340184
In dieser Arbeit wurde der Effekt von Padma 28 auf verschiedene Parameter des humoralen und zellulären
Immunsystems in Hasen, bei denen eine Atherosklerose induziert worden war, untersucht. Padma 28 reduzierte dabei
signifikant die Größe der atherosklerotischen Plaques in der Aorta und stellte in verschiedenem Ausmaße die
Immunfunktion wieder her. Der mögliche Mechanismus, durch den Padma 28 diesen anti-atherosklerotischem Effekt
ausübt, wird als Eingreifen in den immunologischen Einfluss beim Entstehungsprozess der Atherosklerose diskutiert.
A botanical compound, Padma 28, increases walking distance in stable intermittent claudication. Drabaek et
al. - Department of Clinical Physiology, Frederiksberg Hospital, Denmark.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8239057
36 Patienten mit einem mittleren Alter von 67 Jahren und einer mittleren Krankheitsdauer von 5 Jahren
Claudicatio intermittens wurden randomisiert unterteilt in eine Gruppe mit aktiver Behandlung mit Padma 28 und eine
Gruppe, die Plazebo erhielt. Die Wirksamkeit der Behandlung wurde quantifiziert durch die Messung von systemischen
und peripheren systolischen Blutdrücken und durch die Messung von schmerzfreier und maximaler Gehstrecke auf einem
Laufband. Der Knöchel-Arm-Index (systolischer Blutdruck am Knöchel gegen systolischer Blutdruck am Arm) wurde
ermittelt. Die Verum-Gruppe erhielt 2 Tabletten zweimal täglich, die 340 mg einer getrockneten herbalen Mixtur
enthielten, die gemäß den alten lamaistischen Vorschriften zusammen gestellt worden waren (Padma 28). Nach der
aktiven Behandlung über einen Zeitraum von 4 Monaten in dem doppelblinden, randomisierten Studiendesign erfuhren
die Patienten in der Verumgruppe einen signifikanten Zuwachs der schmerzfreien Gehstrecke von 52 m (20 - 106 m) auf
86 m (24 - 164 m; P < 0.05) und bei der maximalen Gehstrecke von 115 m (72 - 218 m) auf 227 m (73 - 1000 m; P
< 0.05). Die Patientengruppe, die Plazebo erhalten hatte, zeigte keinerlei signifikante Veränderungen in weder
der schmerzfreien Gehstrecke noch der maximalen Gehstrecke. Die Autoren konnten keine signifikanten Veränderungen
im Knöchel-Arm-Index bei der aktiven oder der Plazebo Behandlung beobachten. Man kann hier also schließen, dass
diese Studie zeigen konnte, dass Padma 28 während einer Behandlungszeit von 4 Monaten signifikant die Gehstrecken
von Patienten mit stabiler, lang dauernder Claudicatio intermittens erhöhen konnte.
Treating intermittent claudication with Tibetan medicine Padma 28: does it work? Melzer et al. - Department
of Internal Medicine, Complementary Medicine, University Hospital Zurich, Raemistrasse 100, Zurich,
Switzerland.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16600251
Heilpflanzen und deren Extrakte werden vermehrt in der medizinischen Praxis eingesetzt, oft ohne die notwendige
Erörterung von deren Sicherheit und Effektivität. Das medizinische Produkt Padma 28 ist eine feste Kombination
tibetanischen Ursprungs, das in Europa seit etwa den 1960er Jahren zur symptomatischen Behandlung von
Gefäßerkrankungen benutzt wird, eingeschlossen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit PAVK. Die
Wissenschaftler unternahmen eine Analyse aller verfügbaren Daten über das Medikament, angefangen von
veröffentlichten Daten in der Literatur bis hin zu Originalveröffentlichungen, wobei auch die Autoren jener
Veröffentlichungen persönlich kontaktiert wurden. Insgesamt wurden 19 Studien ermittelt mit insgesamt 2084
Patienten. 444 Patienten waren in 6 kontrollierten klinischen Studien über PAVK. Eine Meta-Analyse von 5 Studien
zeigte, dass Padma 28 die Gehstrecke um mehr als 100 m erhöhen konnte bei 18,2 Prozent der Patienten in der
Verum-Gruppe gegenüber 2,1 Prozent in der Plazebo-Gruppe. Dieses Ergebnis ist statistisch hoch signifikant. Das
Sicherheitsprofil von Padma 28 zeigte sich als sehr günstig. Die verfügbaren Daten konnten zeigen, dass Padma 28
PAVK-Symptome verbessern konnte (z.B. Erhöhung der Gehstrecke). Diese Wirksamkeit allerdings wird sehr
wahrscheinlich im gleichen Maße und Umfang von anderen Medikamenten auch erreicht. Jedoch sind größere
randomisierte klinische Studien wünschenswert.
Anmerkung meinerseits: Diese "Meta-Analyse" aus der Schweiz ist insofern bemerkenswert, als sie
zum Schluss ihrer Ausführungen einen logischen Salto rückwärts aus dem Stand durchführt. Obwohl die selbst
ermittelten Daten keinen Zweifel darüber aufkommen lassen können, dass Padma 28 wirksam ist bei PAVK, wird ein
Vergleich mit den Produkten der Pharmaindustrie herbeigezaubert. Ohne auch nur einen Hauch von Daten für die
Aussage “Diese Wirksamkeit allerdings wird sehr wahrscheinlich im gleichen Maße und Umfang von anderen
Medikamenten auch erreicht” zu haben, wird hier eine vergleichbare Wirksamkeit unterstellt. Kein Wort zu den
Nebenwirkungen der Pharmaprodukte, ob die auch so nebenwirkungsarm sind wie Padma 28. Aber anscheinend ist eine
Aussage in Richtung "gleich gut verträglich" als zu kühn (oder frech) erachtet worden, und man hatte
klugerweise darauf verzichtet.
Und zum Schluss dann der (pseudo-)wissenschaftlichste Teil der ganzen Veröffentlichung: Man wünscht sich noch
mehr Studien! Der Wunsch soll wohl den Eindruck entstehen lassen, dass Padma 28 so gut wie neu auf dem Markt ist
und alle gefundenen Ergebnisse zwar gute, aber nur vorläufige Eindrücke sind. Wie schön wäre es doch, wenn man bei
Contergan, Vioxx, Avandia und den vielen anderen vom Markt genommenen Medikamenten auch von vornherein so kritisch
vorgegangen wäre. Dann wäre der Welt viel Leid erspart worden.
Weiter mit der nächsten Studie...
PADMA-28, a traditional tibetan herbal preparation inhibits the respiratory burst in human neutrophils,
the killing of epithelial cells by mixtures of oxidants and pro-inflammatory agonists and peroxidation of lipids.
Ginsburg et al. - Department of Oral Biology, Hebrew University-Hadassah School of Dental medicine, Jerusalem,
Israel.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17657446
Beide Fraktionen, Heißwasser und Methanol, gewonnen aus der tibetischen Medikation Padma 28, werden als
anti-atherosklerotisches Medikament genutzt. Beide Formen wirken nicht zytotoxisch gegenüber einer Reihe von
Säugetierzellen. Man konnte aber beobachten, dass sie in der Lage waren, das Absterben von Epithelzellen zu
verhindern in einer Kultur, die aus einem “Cocktail” an Oxidantien, membranzersetzenden Bestandteilen und
Proteinasen bestand. Des Weiteren verhinderten sie die Generierung von luminolabhängiger Chemolumineszenz in
menschlichen Neutrophilen, stimuliert durch markierte Bakterien; ferner die Peroxidation von Intralipiden
(Phospholipide), stimuliert durch die Anwesenheit von Kupfer; ferner die Aktivität der Elastase (Proteinase) der
Neutrophile. Von daher kann man annehmen, dass Padma 28 in der Lage ist, Zellschäden zu verhindern, die bedingt
werden durch einen Synergismus von proinflammatorischen Agonisten, die eine wesentliche Rolle spielen bei der
Initiation von Zellzerstörung unter entzündlichen und infektiösen Bedingungen.
Padma 28 in the treatment of chronic dental pulpitis: an observational case study in 49 patients. Füllemann
- Private Praxis, Kronbühl, Schweiz. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16582561
Hintergrund der Studie: Im Falle einer Pulpitis (Entzündung des Zahnmarks) muss der Zahnarzt differenzieren
zwischen einer reversiblen und damit behandelbaren Entzündung und einer irreversiblen Schädigung der Pulpa
(Zahnmark) anhand der klinischen Symptome. Allerdings ist es schwierig hier auf die tatsächlichen histologischen
Gegebenheiten der Pulpa rückzuschließen. Frühe Stadien einer Pulpitis können ebenso wenig durch Röntgenaufnahmen
erfasst werden.
Ziel der Studie: Mit der Hilfe von Fallstudien, die in der täglichen Praxis auftauchen, sollen folgende Fragen
beantwortet werden: Ist eine Pulpitis eine Indikation für den Einsatz von Padma 28? Kann eine Wurzelkanalbehandlung
vermieden werden durch die Anwendung von Padma 28? Welche Dosierung ist bei dieser Indikation am geeignetsten?
Patienten und Methode: 53 Patienten mit Symptomen einer chronischen Zahnmarkentzündung, aber ohne klare
Indikation für eine sofortige Wurzelkanalbehandlung erhielten 2 x 2 Tabletten Padma 28 pro Tag für den Zeitraum von
15 Tagen. 49 Patienten folgten der Anordnung und der Verlauf der Symptome wurde erfasst und analysiert.
Resultate: 27 der Patienten (55 Prozent) waren nach einem Monat schmerzfrei. Insgesamt 40 Patienten (81 Prozent)
waren nach einem längeren Zeitraum schmerzfrei. In den meisten Fällen konnte man einen Zeitraum von 2 - 3 Jahren
(Maximum 5,5 Jahre) beobachten. 12 Patienten (24 Prozent) erlitten kein Rezidiv in den darauf folgenden 3 Jahren
und länger. Diese Erfahrungen erlauben, mögliche Indikationen und klinische Symptome für den Gebrauch von Padma 28
abzuleiten.
Schluss: Diese gewonnenen Resultate ermutigen den Gebrauch von Padma 28 als eine komplementäre Anwendung mit
geringen Nebenwirkungen bei unklaren Fällen von Pulpitis. Die klinische Weiterentwicklung kann beobachtet werden
ohne die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung, falls der Patient keine Schmerzbehandlung benötigt. Die meisten
Patienten (>80 Prozent) zeigten eine komplette Remission, die durch den Einsatz von Padma 28 herbeigeführt
wurde. Wurzelkanalbehandlungen und Extraktionen konnten somit verhindert werden. In den meisten Fällen blieb die
Verbesserung der Kondition über den Beobachtungszeitraum von mehr als 3 Jahren erhalten.
PADMA-28, a traditional Tibetan herbal preparation, blocks cellular responses to bFGF and IGF-I. Navab et
al. - Department of Surgery and Medicine, McGill University Health Centre, Montreal, Quebec,
Canada. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15901415
Die Wachstumsfaktoren Fibroblast Growth Faktor (FGF) und insulinähnlicher Wachstumsfaktor-1 (IGF-1) werden immer
wieder erwähnt bei der Pathophysiologie der Atherosklerose, Stenosenneubildung und Tumorentwicklung. Das tibetische
herbale Medikament Padma 28 (eine Mischung aus 22 Pflanzen, die als anti-atherosklerotische Medikation benutzt
wird) wurde auf seine Fähigkeit geprüft, inwieweit es in der Lage ist, die mitoseauslösenden Aktivitäten von FGF
und IGF-1 zu unterbinden. DNA Synthese und Proliferation von glatten Gefäßmuskelzellen, als Antwort auf Serum FGF,
Thrombin oder die Kombination von beiden, wurde eingestellt bei der Anwesenheit von Mikrogramm Mengen von
Heißwasser- und organischen Extrakten von Padma 28. Diese Fraktionen unterbanden ebenso eine IGF-1 gesteuerte
Proliferation, Migration und Invasion von Tumorzellen. Die Inhibition durch Padma 28 war reversibel wenn das
Extrakt abgezogen wurde. Dies bedeutet, dass die beobachteten Effekte nicht auf zelltoxischen Grundlagen beruhen.
Diese und andere Eigenschaften (z.B. die anti-oxidative Aktivität) von Padma 28 sind mit hoher Wahrscheinlichkeit
für die nützlichen Effekte als anti-atherosklerotische Medikation verantwortlich. Dies legt die Vermutung nahe,
dass dieses herbale Präparat eine mögliche Anwendung bei der Prävention von Hyperplasien der Intima darstellt. Ein
weiteres Einsatzgebiet wäre die arterielle Stenose nach koronarer Angioplastie und Bypass-Operation, sowie die
Prävention und Behandlung anderer vaskulärer Erkrankungen, inklusive Tumorwachstum und Metastasen.
Fazit
Bevor Sie jetzt wegen Ihrer Symptome losstürmen um sich Padma 28 zu besorgen: Besprechen Sie den Einsatz stets mit Ihrem
Arzt oder Heilpraktiker, vor allem dann, wenn Sie zu Allergien neigen oder auf andere Medikamente angewiesen
sind!
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