Nebenwirkung bei Arzneimittel gegen hohen Blutdruck

  • Hallo aus dem südlichen Nachbarland! :) 
    Beispiel: Das Medikament Sevikar hat gemäss Beipackzettel unglaublich viele unterschiedliche Nebenwirkungen. Bei den meisten wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass solche Nebenwirkungen auftreten könnten. Um festzustellen, was sind Nebenwirkungen, was separate Krankheitserscheinungen, kann man das Medikament absetzen und abwarten, wie sich die Beschwerden verändern (oder nicht). Nachteil - der Blutdruck steigt.
    Vielleicht hat jemand Erfahrung und kann Tipps geben.
    PS: den Arzt aufzusuchen, bringt nicht unbedingt Klarheit. Schliesslich gibt es gegen Nebenwirkungen auch Medikamente...... ?( 

  • Ich verstehe die Frage auch so, dass es um das Absetzen des Mittels geht. Vor einem selbstständigen Absetzen MUSS ich als Therapeut natürlich abraten.


    Die Frage ist natürlich auch: Wie hoch sind die Blutdruckwerte? Warum wurde das Mittel verordnet? Wurde eine 24 Stunden Blutdruckmessung ausgeführt? welche Erkrankungen liegen noch vor?


    Beim Sevikar handelt es sich ja um einen Calciumantagonisten. Wenn Nebenwirkungen auftreten, rate ich auf jeden Fall, diese dem Arzt mitzuteilen, der das Mittel verschrieben hat.


    Um Alternativen kann man sich dann immer noch Gedanken machen.

  • Hallo Avalonis, Marcel und René Gräber


    Im Alter von ca. 40 Jahren wurde bei mir erhöhter Blutdruck festgestellt (140/95) Ursache unbekannt. Tests wurden keine gemacht. Mein Gewicht damals 55 kg. Ich bekam Betablocker verschrieben. Da ich oft gezügelt habe, musste ich immer wieder den Arzt wechseln. Jeder hat mir fleissig wieder die gleichen Tabletten verschrieben. Schliesslich konnte ich nicht mal eine Treppe ohne Atemnot bewältigen. Mein Gewicht war bei 90kg angekommen. Vor 4 Jahren wurde Sevikar verordnet.


    Vor einem Jahr wurde ich pensioniert, seitdem bin ich auf der Suche nach Alternativen.
    Nachdem ich die "China Study" gelesen hatte, esse ich seit Anfang des Jahres vegan - Gewicht inzwischen bei 72 kg. Mir geht es wesentlich besser als davor. (Ich vermute, die Milchprodukte haben meinem Körper mehr geschadet als gut getan).


    Inzwischen habe ich auch ein alternatives Mittel betreffend Bluthochdruck gefunden. Den Arzt habe ich nicht dazu befragt, der kennt mich sowieso kaum (gehe auch selten zum Arzt). Ich messe jeden Morgen den Blutdruck, Werte 120-140/70-85 .
     
    Nachdem ich gestern das E-Mail betreffend "zu hoher Blutdruck" gelesen habe, bin ich mit meiner "Selbstmedikation" zufrieden. Allerdings bin ich noch ein wenig unsicher, ob nicht doch neue Nebenwirkungen zu ertragen sind (soll keine geben).
    Übrigens bin ich jetzt 66, hatte mehrere Erkrankungen, die schlussendlich Autoimmunerkrankung hiessen. Ursache unbekannt...


    Das (Nahrungsergänzungs-)Mittel: "Arginin+Citrullin" und dazu Bio-Aronia, erhältlich bei "swiss price".


    Vielen Dank, dass ihr auf meine versteckte Frage (sorry!) geantwortet habt.


    LG Marscha

  • Nachdem ich die "China Study" gelesen hatte, esse ich seit Anfang des Jahres vegan


    ich hoffe, du machst nicht 100 % vegan, denn das wäre auch nicht ideal. In der Natur gibt es bei keiner Ernährungsform 100 %. Es sind immer Mischformen mit einem Schwerpunkt. Also die Relation ist entscheidend. Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, haben 3 % tierischen Anteil in ihrer Ernährung. Ich halte für uns Menschen ca. 10 % für optimal, dabei nicht gerade Fleisch von höher entwickelten Lebewesen (rotes Fleisch), eher Fisch, auch Geflügel (nur Filet) aber auch Insekten/kleine Kriechtiere ^^


    Fisch, besonders Kaltwasserfisch hat eine ganz besondere Bedeutung für gesunden Blutdruck. Er enthält reichlich Omega-3-Fettsäuren, die den Blutdruck nachhaltig günstig beeinflussen und nicht nur diesen (Cholesterin, Triglyceride, Übergewicht u.v.m.)
    Ich hoffe, deine vegane Kost ist nicht fettarm. Denn das wäre grundverkehrt.
    Gerade reichlich Omega 3 bringen mit die besten Erfolge bei der Behandlung von Bluthochdruck. Dazu noch weitere Mikronährstoffe wie Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Magnesium, Kalium u.v.m.


    Hier eine orthomolekulare Übersicht über wichtige Mikronährstoffe: [Link zu Bluthochdruck bei Wunsch per PN]
    Ich wünsche einen schönen 2. Advent
    LG bermibs

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()