Lifewave Pflaster

  • @ Gabriele: Gute Frage, ich weiss es nicht. Durch das Höherstellen des Bettkopfteils war für mich damals die Sache erledigt, da ich ab dann keine Beschwerden mehr hatte. Nun - mit der erneuten Bettumstellung - sind sie wieder zurück. Da ich die Umstellung erst vor ca. 3 Wochen vornahm, hoffte ich, dass sich dies wieder legen wird. Als eine Massnahme schlug mir daraufhin mein HP die Kur mit den Patches vor, weshalb ich nun auf Erfahrungssuche bin...

  • Magenspiegelung, MRT machen lassen.

    Bin selber HP ; man sollte in diesem ansonsten tollen Beruf viel mehr SM- technische Diagnose betreiben und dann alternativ medizinisch therapieren.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Magenspiegelung, MRT machen lassen.

    Bin selber HP ; man sollte in diesem ansonsten tollen Beruf viel mehr SM- technische Diagnose betreiben und dann alternativ medizinisch therapieren.

    Jaaa, jaaa, jaaa...!!!


    Und dann sollte die Naturheilkunde sich ggf. einen neuen Arbeitstitel wählen.

    Sehr viele Medikamente basieren auf giftigen Pflanzen und Pilzen bzw. Teilen davon oder Erden und Mineralien. Wenn wir ehrlich sind, dann unterscheiden sich die Ansätze in:

    1. Symtomgesteuerte leitlinienbasierte Breitbandmedizin (=SM) und

    2. auf persönliche Erfahrung des Behandlers basierende elektive ganzheitliche Medizin (=HP)


    Modell 2 ist wesentlich zeit- und kostenintensiver und kann tatsächlich nicht aus dem Kollektiv gesetzl. Krankenkasse, bei dem z. B. mit 400 Euro im Monat die Kosten für eine 6 köpfige bezahlt werden sollen, finanziert werden.


    Ein Nachteil ist definitiv, dass es im Rahmen der Naturheilkunde zuwenig Aus- und Weiterbildungsregularien existieren bzw. die jeweiligen Tätigkeitsbezeichnungen dem gemeinen Patienten hinsichtlich der nachweisbaren Expertise unbekannt sind.


    Die Naturheilkunde muss sich einen geschützten und transparenten Berufsbereich aufbauen, den Laien (=Patienten) verstehen, dann kann eine entsprechende gesetzliche und monetäre Anerkennung folgen.


    Übrigens, falsch liegen können beide Fachrichtungen, keiner ist allwissend und die menschliche Zelle ist so variabel wie ein Bakterium oder Virus.


    Das wollte ich schon immer mal schreiben. 8o


    LG, EMAH

  • 2. auf persönliche Erfahrung des Behandlers basierende elektive ganzheitliche Medizin (=HP)


    Modell 2 ist wesentlich zeit- und kostenintensiver und kann tatsächlich nicht aus dem Kollektiv gesetzl. Krankenkasse, bei dem z. B. mit 400 Euro im Monat die Kosten für eine 6 köpfige bezahlt werden sollen, finanziert werden.

    Doch! Kann sie sehr wohl! Bzw. könnte sie. Wenn die gesetzlichen Kassen zukünftig wirklich ihre Gelder mal sinnvoll ausgeben würden:


    Würden die Kassen beispielsweise die läppischen Kosten für eine jährliche Vitamin D-Überprüfung der Versicherten übernehmen, könnten viele Erkrankungen erst gar nicht entstehen. Denn wer an einem Vitamin D-Mangel leidet - und das sind weit über 50% der deutschen Bevölkerung - wird anfälliger für Infekte. Auch steigt das Risiko, an Krebs, Autoimmunerkrankungenen, sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken. Die Krankheitskosten allein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beliefen sich im Jahr 2015 in Deutschland auf gut 46 Milliarden Euro. Hingegen kostet eine Kontrolle des Vitamin D-Status gerade einmal 30,-- EUR pro Patient. Wobei diese Kosten bei Babys bis zum 1. Lebensjahr heute sowieso schon übernommen werden.


    Gleiches gilt für die Überprüfung der Elektrolyte, und damit meine ich nicht nur Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalium. Selen, Mangan, Chrom oder auch Zink sind ebenso wichtig. Auch sollte regelmäßig ein komplettes Aminogramm (Aminosäuren-Komplettprofil) von den Kassen übernommen werden, lassen sich doch auch hierdurch etliche Defizite feststellen. Die Kosten dafür in Höhe von ca. 250,-- EUR sind lächerlich im Vergleich zu den Kosten, die durch ein Aminosäuren-Ungleichgewicht an Krankheitskosten entstehen.


    Aber es geht noch weiter: Die WHO (egal, welche Meinung man nun auch immer von diesem Laden hat) hält gerade einmal lediglich 306 verschiedene Wirkstoffe für unentbehrlich. Allein in Deutschland sind aber heute über 2.300 Substanzen in mehr als 52.000 Darreichungsformen auf dem Markt. Mit den entsprechenden Belastungen für die Krankenkassen: Deutschland ist das Land der Pillenschlucker - der Pro-Kopf-Verbrauch an Medikamenten ist seit 1950 um das Zwanzigfache gestiegen mit jährlichen Ausgaben der Kassen von über 21 Milliarden EUR.


    In Deutschlands Kliniken ist es heute Usus, Frauen bei Brustkrebs die Lymphknoten in den Achselhöhlen chirurgisch zu entfernen. Dieses Ausräumen soll das Krebsleiden eindämmen. Seit langem ist aber durch Studien bekannt, dass dieser Eingriff keinerlei Überlebensvorteil bringt.


    Ein weiteres, schönes Beispiel für eine rigorose Geldvernichtung ist die Roboter-Chirurgie. Ganze 10 Jahre lang wurden von so genannten Robodocs Abertausenden von Patienten künstliche Hüftgelenke eingesetzt, ohne auch nur mal zu überprüfen, ob solch eine OP tatsächlich von einem Roboter besser ausgeführt werden kann als von einem Chirurgen. Etwa 90 Kliniken in Deutschland hatten sich solch ein Roboter-Ding angeschafft - Stückpreis ca. eine halbe Million EUR. Nach etlichen Patientenprotesten und Klagen stehen die Dinger seit 2005 in den Kellern der Kliniken rum und vergammeln.


    Gleiches gilt für die TMLR, die transmyokardiale Laserrevaskularisation. In Marburg, Lübeck, Hamburg, Völklingen, Berlin und Freiburg wurden die entsprechenden Geräte für etwa 1,2 Millionen Mark pro Stück angeschafft. Eifrig brannten die Doktoren und Professoren Löcher in kranke Herzen, damit durch die Laserlöcher im Herzgewebe neue, kleinste Blutgefäße sprießen, um das marode Herz künftig wieder mit frischem Blut zu versorgen. Nur Lieferschwierigkeiten des Geräteherstellers konnten die Verbreitung der TMLR vorübergehend bremsen. Erst durch eine Studie 1999 konnte bewiesen werden, dass solch eine Therapie keinerlei Nutzen gebracht hatte, heute stehen die Geräte ebenfalls in den Kellern der Kliniken herum, weil sie eine Art Sonderüll darstellen und nicht so einfach entsorgt werden können.


    Über Jahrzehnte hinweg wurden in Deutschland jedes Jahr ca. 80.000 Gallenblasen entfernt, bis es Anfang der 1990er Jahre populär wurde, solche Operationen als Schlüsselloch-OP durchzuführen. Hässliche Narben blieben aus und die Patienten konnten früher wieder entlassen werden, hieß es damals. Mit dem Ergebnis, dass sich dieses Schlüsselloch-Verfahren schnellstens verbreitete. Grund war ein aggressives Marketingverhalten der Instrumenten-Hersteller und der Lobeshymnen der Medien. Wie man aber auch hier später feststellen musste, dauerte solch eine OP länger, als eine klassische OP und die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus war nur unwesentlich kürzer. Geändert hat sich allerdings nichts - heute werden, statt wie früher 80.000, 180.000 Gallenblasen entnommen. Mit einer entsprechenden Belastung der Kassen versteht sich.


    Hinzu kommen unsinnige Herz-Katheter-, Knie- oder auch Bandscheiben-OP´s und Reizdarmpatienten werden munter Körperorgane entnommen. Seltsamerweise aber immer andere wie Blinddarm, Gallenblase oder auch schon mal die Gebärmutter. Dabei weiss man heute längst, dass Reizdarm-Patienten nicht unter´s Messer gehören.

    Usw, usw....


    bei dem z. B. mit 400 Euro im Monat die Kosten für eine 6 köpfige bezahlt werden sollen, finanziert werden.

    Nun gut, das Beispiel passt vielleicht heute nicht mehr, immerhin hat Deutschland überdurchschnittlich viele Single-Haushalte. Familien mit vier Kindern muss man in Deutschland lange suchen, immerhin wohnte im Jahr 2014 in über 40% der Haushalte ein Single ohne KInd.


    Von daher - es ist genügend Geld im System, man sollte es nur mal richtig einsetzen.

  • Wir sind uns doch in diesem Forum überwiegend darüber einig, dass der Leitstern unseres "Gesundheitssystems " nicht " Gesundheit" sondern " Gewinnmaximierung" heißt.
    "Kranken"- Kassen heißen ja auch nicht "Gesundheits"-Kassen... mit einer Ausnahme!


    Ich habe während meiner HP-Ausbildung über diese Missstönde in der SM zwar viel gehört.

    Richtig geschockt war ich aber erst 2009 von einem Kommtar in meiner komplementär-medizinischen Fachzeitschrift CO'MED zu einem Leitartikel in einem ärztlichen Fachblatt ("Medizine journal...?)"., wo sich ein Fach-Arzt für Inneres auf einer Fach-Tagung etwa so äußerte: -GEDÄCHTNISFORMULIERUNG-(Hatte diesen Artikel auf meinem PC, der einen Platten-Crash hatte.):

    Unserer (=der Ärzte!) Ziel in einigen Jahren muss es doch sein, dass sich unsere Patienten in jeder Hinsicht-mental, physisch und psychisch- von uns TOTAL abhängig fühlen und nichts mehr ohne unser Zutun entscheiden wollen!

    ZYNISMUS hoch 50!!


    EMAH63

    Deine Kritik zur alternativen Medizin ist leider nur wie eine große Gieskanne!

    Ich und auch viele andere Kollegen (zb. Rene!) arbeiten NICHT so, sondern wissen sehr genau, was man und wann einsetzen kann..auch bei angeblichen Phyto-Giften, Nosoden oder auch Schlangengiften!!


    Bin ständig auf Seminaren und Fortbildungen zu solchen Themen!

    Diese Art "Heiler"hast du wohl leider noch nicht kennengelernt.

    TIP: .Auf die Suche machen!!

    Viel Erfog!!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

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  • Danke Dirk, das spricht mir aus der Seele, aber ich würde noch hinzufügen, die immer teureren Medikamente, die zum größten Teil absolut unnötig sind, weil sie nur Derivate bereits vorhandener Medikamente sind, etwas geändert, und gelten als neu, damit man weiterhin Lizenzgebühren kassieren kann. Und mit solch teuren Medikamenten werden die Kassen obendrein geschröpft, siehe auch die immer neueren modernen Mittelchen gegen MS, die alle trotzdem dieselben Nebenwirkungen haben wie vor 30 Jahren, und noch mehrere dazu kommen.


    Das mit dem Pflaster erinenrt mich ein wenig an das Detox-Pflaster, welches mir eine Bekannte letztes Jahr hochlobend anpries.

    Ich sagte ihr dann nur, daß mein Fußbad mit Natron und totem Meersalz bestimmt günstiger und wirkungsvoller ist.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."