Bursitis am Trochanter

  • muss mich hier mal ausheulen ;(


    ich habe seit meinem Unfall (2013) durch den damalig heftigen Aufprall, eine Bursitis am Trochanter major (rechts)

    Es hat bisher einmal der Unfall- Arzt (2013) aus der Unfallchirurgie einen Ultraschall gemacht und gemeint, es sei im Spalt Flüssigkeit zu sehen und wird sich wieder legen.

    (man hätte auch diese Flüssigkeit punktieren können, war mein Vorschlag gewesen, aber er ist nicht darauf eingegangen):whistling:


    Mein Schmerztherapeut dann, ich soll Kühlen und nochmals Kühlen.

    Das habe ich alles 6 Jahren gemacht und wird einfach nicht besser.

    Ist sogar geschwollen an manchen Tagen, wenn ich mich überlaste.

    Der Orthopäde ist auch nicht darauf eingegangen, als ich bat mal ein MRT davon machen zu lassen.

    Das wird einfach überhört.:sleeping:

    Geschweige denn mein Hausarzt interessiert sich daran ( dafür ist ja der Orthopäde wieder zuständig)

    Das einzige was ich mache ist mit Pferde-salbe schmieren und Kühlung.


    Aber das kann doch nicht die Lösung sein, wenn sich das nicht bessert?

    Wie würde das denn aussehen mit Stoßwellentherapie?

    Hat hier jemand Erfahrung oder einen anderen besseren Tipp?

    Ich weiß das eine Bursitis ein langer Prozess ist, aber 6 Jahre?


    Was ist hier eigentlich los bei unseren Ärzten ???

    Lohnen sich heute nur noch große Op`s für die Erhaltung von Krankenhäusern ?

    Oder warten die so lange das man eine neue Hüfte braucht, weil die richtig Kohle bringt ?

    Das ist unfassbar was man heute als Patient erlebt.


    LG

    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



    Einmal editiert, zuletzt von Sirona81 ()

  • Hallo Lebenskraft,


    boah, kein Wunder, dass du nach 6 Jahren mal das Bedürfnis hast dich auszuheulen!! Laboriere selbst seit April an einer Bursitis am Trochanter (links) und weiß leider, wie höllisch das ist.


    Ich bin mittlerweile so weit, dass ich im Normalfall keine Schmerzen mehr habe, nur, wenn ich drauf drücke = auf der Seite liege. (Ist blöderweise meine Schlafseite, aber langsam gewöhne ich mich dran, dass das halt [noch] nicht geht.)


    Folgendes habe ich getan bzw. wurde mir getan:


    • 2 x vom Orthopäden punktiert bzw. infiltriert heißt das, glaube ich, korrekt: Es wurde etwas Entzündungshemmendes in den Schleimbeutel gespritzt.
    • Physiotherapie mit Übungen, die die Muskulatur rundherum gedehnt hat und auch Massage, die die schmerzbedingten Verspannungen/Verhärtungen aufgelöst haben. Massagen aber NICHT am Schleimbeutel, das kann die Entzündung verschlimmern.
    • Als das alleine nichts half, nahm ich auf Anweisung des Arztes 2 x täglich Seractil. Ich nehme sonst so gut wie nie Schmerzmittel, schon gar nicht über längere Zeit - aber der Leidensdruck war einfach mehr als groß genug. Nach ca. 10 Tagen begannen die Schmerzen ein wenig besser zu werden. Meinem Gefühl folgend und unter ärztlicher Aufsicht nahm ich schlussendlich 3 Wochen 2x1 Seractil, dann noch 1 Woche 1x1 Seractil, dann war das Allerschlimmste vorbei.
    • Dazu so oft wie möglich Topfen auflegen (aufstreichen und auf große Plastikunterlage setzen)
    • Das Wichtigste so predigte mein Orthopäde: HINKFREI gehen. Lieber mit Krücken, aber unter allen Umständen hinkfrei, um das Gewebe nicht zusätzlich zu reizen.

    Mittlerweile wird es langsam aber sicher besser - die Dehnungsübungen tun mir gut, und ich vermeide immer noch alles, was Druck ausübt und die Reizung wieder verstärken könnte.


    Ich bin echt kein Fan von Schmerzmitteln, aber ich fürchte, ohne den Entzünungshemmern wäre die Bursitis überhaupt nicht besser geworden. Bin ehrlich froh, dass ich mich dazu überwunden habe.


    Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und baldige Besserung!


    Viele Grüße

    Andrea

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

  • Mittlerweile wird es langsam aber sicher besser - die Dehnungsübungen tun mir gut, und ich vermeide immer noch alles, was Druck ausübt und die Reizung wieder verstärken könnte.

    Lieben Dank ihr Beiden.;)


    Aloha hier hast du mehr Glück gehabt als ich und wurde wahrscheinlich echt verschlampt. Wahrscheinlich auch von mir, weil ich dem Orthopäden vertraut habe und nicht mehr in mich selber hinein und die Verantwortung für mein Handeln abgegeben habe.

    Jetzt erst so im Nachhinein, auch durch die neue Diagnose Rheuma, bin ich viel wachsamer geworden.

    Ich habe mich die letzte Zeit sehr genau beobachtet und auch meinen komisch eierigen Gang, als auch Überforderung kontrolliert.

    Deine Beschreibung deinerseits, passt sehr gut zu meiner Vermutung, sich wieder mehr damit zu beschäftigen.

    Auf jeden Fall werde ich jetzt mal die Hebel in Bewegung setzen.

    Vielleicht kann da noch was gerettet werden?


    Irgendwen werde ich schon Finden der ein MRT machen lässt und bis dato, werde ich mir auch das Seractil verschreiben lassen.

    An manchen Tage geht es eben nicht ohne und vielleicht lässt mich das dann wieder etwas mobiler werden.:wacko:

    Mein Hausarzt wird sich darauf nicht einlassen, aber meine coole Rheumatologin, mit der ich sehr viel Glück hatte und die immer bemüht ist, noch mit Herz und Seele am Patienten arbeitet.

    (Ärztin noc mit Enthusiasmus :saint:)

    Die wird mir das Rezept auch verschreiben,


    Gegebenenfalls die Krankenkasse mit ins Boot holen und vielleicht auch die Ärzte wechseln, die man schon lange an der Backe hat und als aus-therapierter Patient abgehakt ist.

    Das sind auch Faktoren, die man nicht außer Acht lassen sollte, wer viele Jahre den selben Arzt hat.

    Deinen Beitrag habe ich übrigens kopiert und werde die Medikation mal genauso versuchen wie du sie angewendet hast.

    Was habe ich denn zu verlieren?

    Wir schimpfen oft auf die Schulmedizin und manchmal bin auch ich froh das es sie gibt.

    Nicht für lange und nicht für immer und ist für kurze Zeit sicherlich auch mal angebracht.


    Physiotherapie habe ich leider erst in 6 Wochen und ist sehr schlimm bei uns hier mit Terminen.

    Und ich habe noch Glück gehabt, weil eine Omi abgesprungen ist.


    Ich wünsche dir jedenfalls auch weiterhin Gute Besserung und beste Genesung.

    Und vielen lieben Dank<3

    LG

    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



  • Ich tippe am Handy, da kann ich leider nicht so gezielt zitieren, deswegen habe ich die Nummerierung hinzugefügt.


    1) Ich bin sicher, dass da was gerettet werden kann! Vor allem, da es ja doch schon lange besteht, braucht es halt Zeit und Geduld und bestimmt auch Konsequenz.


    2) Von wegen Kosequenz und "an manchen Tagen geht es halt nicht anders": Ich oben vergessen zu erwähnen, dass ich vorher an manchen Tagen, wenn es gar nicht anders ging, wenigstens zum Schlafen Parkemed 500 (wie Seractil schmerzstillend und entzündungshemmend) genommen hatte. Hatte nicht das Gefühl, dass mir das wirklich half, also ließ ich es wieder ganz weg.


    Mein Orthopäde hat mir dann sehr klar und deutlich gesagt, dass ich das Seractil wirklich 2 x täglich und konsequent nehmen muss. Nicht aufhören, wenn ich glaube, es tut nichts.

    Das war sehr eindringlich.


    Und ich bin sehr glücklich, dass ich dann auf meinen Körper gehört habe und nicht nach 10 Tagen aufgehört habe, sondern die Pulver weitergenommen habe. Denn nach 10 Tagen hatte ich zwar endlich erste zarte Verbesserungen gespürt, aber ich hatte auch das Gefühl, es könnte die ersten Erfolge wieder zunichte machen, wenn ich zu früh aufhöre. Dann hätte ich erst wieder völlig umsonst Pulver genommen ...


    3) Deswegen empfehle ich dir, wirklich gut auf dich und deinen Körper zu hören. 3 Wochen könnte bei einer so lange bestehenden Entzündung auch zu kurz sein ...


    Und vielleicht magst du zusätzlich auch noch andere Mittel ergänzend nehmen - Naturheilmittel, die ebenfalls gegen Entzündungen wirken.


    Ich habe zusätzlich MSM genommen und Weihrauch bzw. nehme das immer noch.


    Vermutlich gibt es auch etwas Homöopathisches, das man auch längerfristig und ohne Nebenwirkungen einnehmen kann. Damit kenne ich mich aber leider nicht aus. Ragusa Gabriele, hast du vielleicht eine Idee, was da dazu passt?


    4) Wie auch bei vielen anderen Dingen im Leben glaube ich immer mehr, dass wir unser Augenmerk weg von "Entweder -oder" hin auf ein sinnvolles, konstruktives Miteinander richten und Synergien nutzen sollten. Best of both worlds, was auch immer gerade passend ist.


    Ich wünsche dir jedenfalls guten Erfolg und das nötige Durchhaltevermögen!


    Liebe Grüße

    Andrea

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

  • Ich habe zusätzlich MSM genommen und Weihrauch bzw. nehme das immer noch.

    Das ist wirklich eine gute Idee! Ebenfalls könnte man diese Wirkstoffe auch noch äußerlich anwenden, DMSO mit Magesiumchlorid und Weihrauchöl.

    Ich gebe meistens auch noch etwas CBD Öl dazu; diese Mischung kommt bei mir ziemlich oft zur Anwendung. Anschließend eine Salbe mit Menthol, Eukalyptus und Wintergrünöl. Das wirkt sowohl bei Kreuzschmerzen, bei Wachstumsschmerzen (Kinder) und gegen die Entzündung.

    Vielleicht wäre es auch in diesem Fall hilfreich.

  • Mein Orthopäde hat mir dann sehr klar und deutlich gesagt, dass ich das Seractil wirklich 2 x täglich und konsequent nehmen muss. Nicht aufhören, wenn ich glaube, es tut nichts.

    Das war sehr eindringlich.

    Die Beiträge habe ich jetzt erst gelesen und sage mal lieben Dank ihr Beiden:)


    auf jeden Fall war ich heute schon mal aktiv und habe das Krankenhaus angerufen und die schicken mir den Nachuntersuchung-bericht vom Oberarzt und vom Ultraschall.

    Hier habe ich schon mal was schwarz auf weiß und Zeit gespart.

    Zur Not und in letzter Instanz, darf ich den Oberarzt privat anheuern, hat mir die Sekretärin gesagt.


    Hatte dann meinen HA angerufen wegen Seractril und wurde von der Arzthelferin schlichtweg abgeschmettert.

    Mir ist immer ein Rätsel was sich Arzthelferinnen an Kompetenz gerne herausnehmen, ohne den Arzt vorher davon mal in Kenntnis zu setzen oder zu fragen.8)

    Dafür kriegt sie von mir am Montag einen Einlauf, denn ich bin eh in der Stadt und muss man sich nicht gefallen lassen.

    Er kann mir doch ein Privatrezept ausstellen, damit sein geheiligtes Budget zum Jahresende deshalb nicht in die roten Zahlen rauscht.

    Beim Rheumatologen auch angerufen, aber dort geht nie jemand ans Telefon und habe um Rückruf gebeten per Email.

    Erst Montag!


    Heute war ich lange unterwegs und habe so auf dem Rückweg gedacht, weil ich kaum nach Hause kam, am besten setzt du dich auf den Bürgersteig und holst den Notarzt.

    Dann geht alles schneller.;)

    Jedoch alleine die Vorstellung 7 Stunden in der Notaufnahme zu verweilen, hat mich nach Hause gebracht.

    Und dann meine armen Kinder die sich dann Sorgen machen, also lieber nicht.


    Nichtsdestotrotz bleibe ich am Ball und wie gesagt, es gibt auch noch Gutachter bei der Ärztekammer als wirklich letzte Instanz.

    Nur, dann kriegen die zuständigen Ärzte einen auf den Deckel und man hat als Patient erst recht schlechte Karten.

    Mein Kühlschrank ist voller Prednisolon übrigens und wollte schon eine Stoßtherapie wagen.

    Habe ich aber dann doch gelassen.

    MSM und Weihrauch werde ich mir jedenfalls besorgen.

    Anschließend eine Salbe mit Menthol, Eukalyptus und Wintergrünöl. Das wirkt sowohl bei Kreuzschmerzen, bei Wachstumsschmerzen (Kinder) und gegen die Entzündung.

    Vielleicht wäre es auch in diesem Fall hilfreich.

    wie heißt diese Salbe oder muss man sich die anrühren lassen?

    Dann vielleicht das Rezept


    Danke und werde berichten:)

    LG

    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



  • Ebenfalls könnte man diese Wirkstoffe auch noch äußerlich anwenden, DMSO mit Magesiumchlorid und Weihrauchöl.

    Ich gebe meistens auch noch etwas CBD Öl dazu; diese Mischung kommt bei mir ziemlich oft zur Anwendung. Anschließend eine Salbe mit Menthol, Eukalyptus und Wintergrünöl.

    Danke, werde ich ausprobieren!


    An DSMO hatte ich mich bis jetzt nicht herangewagt, liebäugle aber schon länger damit - und das bietet sich ja hierbei wirklich an!


    Bin immer wieder echt glücklich, welche tolle Tipps (neue oder als Erinnerung) man hier bekommt!

    Herzlichen Dank, Medjoul !

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

  • Oft ist der erste Schritt ja der schwerste, und dann geht es gut weiter.


    Super, dass du schon aktiv geworden bist, Lebenskraft

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

  • Naja...hatte solches bereits mehrfach und, auch bei Klienten, erfolgreich behandelt ohne Chemie:


    1)Enzym-Tabletten ( " best of" für mich: ProEnzym von Avitale), Enzymwied -Salbe von Wiedemann -Pharma ; Retterspitz-Umschläge; GERADE gehen , dazu tapen.


    2)Homöopathisch/Schüssler- Salz_:
    a) Kalium chloratum , Nr. 4 , in sämtlichen Potenzen von Schüßler in D6 bis C200 + Salbe/Creme von Pflüger;
    b) Arnica in allen Vartionen und Potenzen :Umschläge mit D6 als Diluion, C30 bis C200 ;
    c) Belladonna C30 - C200

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Danke, Gabriele!

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

  • Moin,

    Aloha du kommst doch Ausrtia wenn ich mich erinnere oder ?

    Vielleicht habt ihr da andere Richtlinien in der Gesundheitsreform?

    Seractil kennen ( angeblich!) unsere Apotheker nicht und wird hier geführt unter dem Namen Deltaran.

    Jetzt war ich bemüht das Med. zu bekommen und keiner verschreibt es.

    Zu teuer und angeblich nicht notwendig.

    https://www.aerzteblatt.de/arc…NSAR-der-neuen-Generation


    Wahrscheinlich gehöre ich auch nicht mehr zu der neuen Generation.:wacko:

    Und Menschen die über 50+ sind, bekommen dann Diclofenac verschrieben.

    Tja was will der Mensch da machen, wenn er nicht Privat versichert ist?

    Nicht mal ein Privatrezept habe ich übrigens bekommen.


    Auf jeden Fall ist der OP Bericht bei mir angekommen und da steht schwarz auf weiß:


    Im Ultraschall findet man unterhalb des Trochanter epifazial eine Verdickung, die auf ein organisiertes Hämatom schließen ließ.

    Direkt unterhalb des Trochanters findet sich subfazial eine flächige Raumforderung.

    Dicke der Raumforderung 4 mm.

    Diese ist flüssigkeitsadequar und kompressibel.

    Deutlicher Druckschmerz im Bereich der Raumforderung.

    Es sollte übrigens überwacht werden und ich auch jährlich mit meiner Schulter zur Röntgenkontrolle.


    Diese Unterlagen sind an meinen Facharzt für Chirotherapie, Sportmedizin,

    Rettungsmedizin, Physikalische Therapie, Naturheilverfahren, spez. Schmerztherapie gegangen.

    Habe ich ja nie zu Gesicht bekommen und hier meinem Schmerztherapeuten blind vertraut.

    Kann jedoch nur jedem jetzt anraten, sich persönlich diese Nachuntersuchung- OP Berichte anfordern zu lassen.


    Ich kriege das schon hin, nur wusste ich nicht wo ich ansetzen sollte.

    Jetzt bin ich schlauer;)

    Aber auch enttäuscht das nichts passiert ist.

    Auch keine jährlichen Röntgenkontrollen der Schulter stattgefunden haben.

    Obgleich ich Platten mit 8 Schrauben im Schultergelenk zur Fixierung habe.


    LG

    Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.:)

    (Mark Aurel)



  • Lebenskraft das tut mir sehr leid, hoffe Du kannst es noch irgendwie

    drehen um an ein Rezept kommen.


    Würde den FA aufsuchen und auf ein Privatrezept pochen. Gibt es den

    noch?


    Zum Röntgen kann ich nur sagen wer weiß was Dir dadurch erspart geblieben ist.


    Liebe Grüße, drück dich

    Hannah