dauernd Ohrspeicheldrüsenentzündung (Parotitis)

  • Guten Tag,


    ich habe ständig eine Ohrspeicheldrüsenentzündung (Parotitis) im Mund - meist beidseitig.


    Diese klingen meist von alleine ab - mit Hilfe von "sauren Dingen" essen oder trinken - tut aber immer sehr weh und ist auch etwas geschwollen usw.


    Mich würde interessieren woher das kommt? Und warum es immer wieder kommt.


    Vielleicht kann mir da ja jemand weiterhelfen. Würde mich sehr freuen.


    Früher einmal hatte ich ständig Aphten im Mund wenn ich Stress hatte - diese habe ich gut in den Griff bekommen - hatte dann immer Vitamine genommen wenn es stressiger wurde.


    :/hmm.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Da kann es viele Gründe geben - von der allgemeinen Unterversorgung des Körpers, chronischen Entzündungen die das Befördern, etc.


    Gibt es ggf. wurzelbehandeltete Zähne, Implantate, Amalgam, gezogene Zähne, etc. im Oberkiefer? Mandeln noch "drinn"?


    Dann würde ich alles mal auf Apikale Granulome (CAP), FDOK (NICO, Cavitations) untersuchen lassen... 3D Bildgebung... CT bzw. DVT.... haben sehr viele Menschen. Auch chronisch entz. Mandeln gibt es oft.


    VG

    H.C.

  • Seitdem hatte ich aber wieder die Ohrspeicheldrüse auf beiden Seiten. Es beginnt meist links und manchmal kommt einen Tag später auch noch rechts dazu.

    Vielleicht nicht "seitdem", sondern auch "deshalb".

    Wurzelbehandelte Zähne sind tote Objekte, die will keiner im Mund haben ;)


    Dein Bericht in der Vorstellung hört sich für mich nach Hochsensitivität an.

    Da wäre aber zu prüfen, ob es das genetisch gesehen ist oder ein überreiztes System aus anderen Gründen.

    Dazu gehören für mich sämtliche Hormonwerte (5-7 Tage vor der nächsten Blutung), ein Neurotransmitter-Profil, Schilddrüsencheck und Vitalstoffcheck, Leberwerte und was so noch alles beim Hausarzt herausholen kannst.

    Wenn dann alles an Massnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führt, auch mal an kryptisches AGS denken.


    Falls du hormonell verhütest, auch das ist ein extremer Verstärker für Krankheiten auf verschiedenen Ebenen.

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Wenn die Hochsensivität das gleiche ist wie Hochsensibilität oder HSP - dann kann ich nur mit ja antworten.

    Kannst du mir vielleicht mehr über Hochsensibilität und Krankheiten erzählen?


    Ich habe nur das Gefühl, dass ich sehr stark psychosomatisch reagiere - weshalb ich auch das Buch von Louise H. herausgeholt habe und jetzt zusätzlich auch noch mit Affirmationen arbeite.


    Die Blutwerte passen alle. Nur die Schilddrüsenwerte nicht ganz - wurden wieder angepasst - habe ja eine Unterfunktion und Hashimoto


    danke

  • Hallo, ja vor einiger Zeit wurde ein Zahn bei mir wurzelbehandelt.

    Seitdem hatte ich aber wieder die Ohrspeicheldrüse auf beiden Seiten. Es beginnt meist links und manchmal kommt einen Tag später auch noch rechts dazu.

    Diese Symptomatik passt für mich ganz klar.


    Hashi + SD bedeutet ja schon andere Baustellen im Körper - des Rest kenne ich nicht. Wenn Du gut Englisch kannst kauf dir "Hidden Epidemic" von Levy. Ich kann nur aus meiner Perspektive schreiben: Wurzelbehandete Zähne sind wie ein mit Formaldehyd konservierter Arm am Körper. Aus dem Zahn werden nun chronisch Toxine gebildet und in die Lymphbahnen geschleust. Das ist eine dauerhafte Belastung. Teils nicht über Entzündungsmarker (TNF-Alpha, IL-*, IP-*) oder RANTES-Wert auszumachen - kenne ich alles nur zu gut.


    Entfernung bei einem kompetenten Arzt: Ozon, PRGF-Eigenblutmembrane, beim ziehen Zahn teilen und in Segmenten entfernen, vorher Untersuchung mit DVT auf weitere Probleme, wie obenstehend.


    Das wäre mein Vorgehen. Für die Unterstützung der Heilung: Alles was Knochenaufbau fördert, u.a.: D3/K2, Bor, Collagen, Vit C 'Üppigst' - so mache ich es. Genug K2 ist elementar, wie auch Vit C gegen Entzündungen bei der Heilung: https://hcfricke.com/2020/07/2…vct-1-2-und-dem-gulo-gen/


    Sollte ein guter Zahnarzt aber auch drauf haben - zumindest grob.


    VG

    H.C.

  • Wenn die Hochsensivität das gleiche ist wie Hochsensibilität oder HSP - dann kann ich nur mit ja antworten.

    Kannst du mir vielleicht mehr über Hochsensibilität und Krankheiten erzählen?

    Ja, ich meine HSP

    Kurze Zusammenfassung, warum HSP auch den Rest der Gesundheit beeinflussen kann:

    HSP'ler brauchen viel Cortisol, um den Stress des Inputs an Eindrücken zu managen. Das führt nach einiger Zeit zum Defizit, der Stress kann nicht mehr gut bewältigt werden. Aber da Costiol auch wichtig für die Bekämpfung von Entzündungen ist, kannst Du Dir die Auswirkungen auf den Körper ausmalen. Auch Hashimoto kann da eine Folge sein.

    Cortisolproduktion hat im Körper Vorrang, weil man ohne stirbt. Hier ist also Vorsicht geboten, die Nebenniere zu unterstützen.

    z.B. (nach Messung) auch mit Hydrocortisoncreme und eventuell DHEA.

    Dazu kommt, dass man als HSP'ler auch viel Serotonin verbrät, was dann natürlich ebenfalls fehlt. Da hilft sehr oft 5-HTP als Vorläufer.

    Serotoninmangel kann z.B. Schlafstörungen, Migräne oder depressive Verstimmungen/Depressionen befördern.

    Blutwert ist da weniger nützlich, lieber ein Neurotransmitter-Tagesprofil machen lassen.


    Die heutige Umwelt/unsere Kultur/elekromagnetische Felder sind eine maximal schlechte Umgebung für HSP.

    Deshalb muss man da ersnthaft dran bleiben, sich zu schützen. Wird immer schwieriger, aber einiges ist möglich.

    Allein Meditation, Affirmation, Ernährung und Nems klappen nicht immer.

    Organisch muss man sich extrem gut mit allem Nötigen versorgen und hervorragende Psychohygiene betreiben, sowie auf die Lebensrhythmen achten.


    Ich habe nur das Gefühl, dass ich sehr stark psychosomatisch reagiere - weshalb ich auch das Buch von Louise H. herausgeholt habe und jetzt zusätzlich auch noch mit Affirmationen arbeite.

    s.o.

    Das macht ab einem bestimmten Punkt jeder HSP'ler, nämlich psychosomatisch zu reagieren.

    Geht ja nciht anders, da im Körper alles zusammen hängt.

    Die Blutwerte passen alle. Nur die Schilddrüsenwerte nicht ganz - wurden wieder angepasst - habe ja eine Unterfunktion und Hashimoto

    Misst Du das an den Referenzwerten? Die sind meiner Erfahrung nach fast nie sinnvoll.

    Sollte ein guter Zahnarzt aber auch drauf haben - zumindest grob.

    Na, Dein Wort in Gottes Ohr :D

    Da muss man suchen wie nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen.

    Somit also erst mal ausfindig machen, worauf man achten muss, dann sich an die Arztsuche machen. Gibt nicht viele in D, denen ich da vertrauen würde.

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

  • Woher die Ohrspeicheldrüsenentzündung kommt weiß ich nicht.

    Mir kommt spontan die Maskenpflicht in den Sinn.


    Vielleicht wäre es gut, wenn du dir eine Befreiung ausstellen lassen kannst von deinem Arzt, Grund genug ist dein Problem ja und eventuell wirds dann besser.


    Trägst du oft die Maske?


    Gute Besserung

    wünscht Mara

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Hallo Vanilla,


    das ist ja sehr interessant. ich hatte früher sehr viel Kopfweh und Migräne aber auch mit Depressionen zu kämpfen, Schlafstörungen sowieso.


    Ja ich habe schon gemerkt, dass alles irgendwie zusammenhängt - aber ich muss da noch viel lesen und lernen denke ich.


    Ich versuche zurzeit sehr viel auf mich und meinen Körper und mein Gefühl zu hören. So vermeide ich bsp. Familienfeiern mit vielen Leuten - besuche sie dafür einmal wenn nicht so viele Leute da sind etc.


    Ich habe gemerkt, man muss klare Grenzen setzen - und nein sagen lernen usw usw.


    Neurotransmitter - Tagesprofil? Wer macht sowas?


    danke


    Ich habe gemerkt, dass ich viel Ruhe brauche. Mir tut die Natur sehr gut und Achtsamkeit.


    Ich war als Kind schon immer gern alleine - zumindest brauchte ich nach einer gewissen Zeit immer meine Zeit für mich.


    Ich merke man muss sich extrem gut abgrenzen lernen.


    Hättest du da nähere Informationen für mich oder gibt es diesbezüglich Literatur?


    danke

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Ja ich habe schon gemerkt, dass alles irgendwie zusammenhängt - aber ich muss da noch viel lesen und lernen denke ich.

    In der Tat, da muss man sich selber gut einfuchsen.

    Dank Internet ist das ja auch gut möglich, Bücher gibts auch zu dem Thema.

    Allerdings wird meistens nur nach der Psyche geschaut. Ich finde, der physische Körper sollte die erste Anlaufstelle sein, die Psyche folgt dann.

    Neurotransmitter - Tagesprofil? Wer macht sowas?

    Neurobalance Profil von Ganzimmun (über Medivere zum selbst testen, weiß aber grad nicht, wie der Test dort benannt wird)

    Neurospot von CTL Labor (geht nur über einen Arzt)

    Hättest du da nähere Informationen für mich oder gibt es diesbezüglich Literatur?

    Zu was genau?

    Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst tätig zu werden, ist, wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.