Vitamin K2

  • Hallo Kokosfan,


    vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich werde nach dem Buch stöbern. Wo gibt es die Studien über die Wirksamkeit der auf pflanzenbasis hergestellten Präparate Wenn nicht in dem Buch). Und wie sieht es in der Praxis aus. ,,Herr Doktor ich besorge mir selber das Präparat und Sie dürfen es dann in mein Kind träufeln?"


    eine Generelle Frage: Wie ist der Normwert Vit K eines Neugeborenen? Wie ist der meßbar (Plazenta?)? Wird er nach Verabreichung auch gemessen? Oder bleibts bei einer Standardeinheit? jedes Kind wiegt unterschiedlich Es heißt wohl dass es keine Hypervitaminosen im K-Bereich gäbe aber doch spricht man von ,,Ablagerung" in der Leber bis zu Leberfunktionsstörungen wenn es überdosiert wäre. Seit wann wird die Prophylaxe angewandt und was war der ausschlaggebende Faktor? Viele Hirnblutungen bei Neugeborenen?


    Die Studien, die Du erwähntest sind die transparent oder besser gefragt wer hat die finanziert?


    Vielen Dank.

  • Die Studien, die Du erwähntest sind die transparent oder besser gefragt wer hat die finanziert?


    sie nennt im Buch zu diesem Punkt keine Quellenangabe (nur zahlreiche wissenschaftliche Studien und klinische Tests) ich vermute aus USA , die Autorin ist eine naturkundliche Ärztin aus der USA


    das sind sehr spezielle Fragen, im Buch konnte ich sonst keine Hinweise zu K2 und Gehirnblutungen bei Babys finden


    ich bin mir auch nicht sicher ob K2 hier Wirkungen hat (sehe ich mehr im Knochenstoffwechsel in Kombination mit Vit.D und Magnesium) ich hatte bisher eher K1 in Bezug Blutgerinnung im Hinterkopf , siehe auch hier


    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

  • Hallo Manfred,


    ja das find ich toll, denn Dr. Schweikart ist auch mir schon lange ein Begriff, auf seinen Seiten stöber ich aufgrund anderer Themen sehr gerne herum. Auch Dieser erklärt die molekulare Veränderung durch Synthetisierung und vergleicht sie mit denen auf pflanzlicher Basis.... . Leider sind meine Chemiekenntnisse sehr gering, sodass ich nicht in jedem Punkt folgen kann.


    Inzwischen habe ich mit betroffenen Müttern gesprochen die genauso wie ich an ihre Recherchegrenzen stoßen. Interessanterweise ist das Buch ,,Die Kindersprechstunde" in folgendem verändert worden. Vor ca 15Jahren wurde das Thema Vit K noch ausführlicher beschrieben. Es gab sogar Rezepte zur Herstellung eines Präparates für die Hausapotheke. In der neuesten Ausgabe ist das bereits verschwunden. Könnte man schon misstrauisch hinterfragen. Vielleicht gab es aber da mehr Hausgeburten und die Beschaffung/ Herstellung der Präparate basierte nicht auf dem Kostenfaktor.


    Leider habe ich das Wichtigste in meinen Überlegungen vergessen und bewege mich wohl wirklich in einem speziellen Bereich. Mein Mann also der Papa des Kindes hat eine Gerinnungsfaktorleiden der Klasse 5. Den Erbgang weiß ich nicht auswendig.


    Ich muss also ein gutes Gespräch mit einem Arzt finden, um das Experimentieren an meinem Kind zu vermeiden.


    Vielen herzlichen Dank für deine Beiträge. Als Anregung Dr. Andreas Noack, www.ursprunc.de, Er wird allgemein als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, wirkt aber sehr geordnet in seinen Ausführungen.

  • Leider habe ich das Wichtigste in meinen Überlegungen vergessen und bewege mich wohl wirklich in einem speziellen Bereich. Mein Mann also der Papa des Kindes hat eine Gerinnungsfaktorleiden der Klasse 5. Den Erbgang weiß ich nicht auswendig.


    ja, das ist schon sehr speziell


    ev. kann dir Bernd weiter helfen


    ich hab auch noch einen Link zu Dr. Feil (auch Kommentare lesen) daraus geht hervor das es schon ein wenig komplex ist mit der Blutgerinnung , ich halte das Dr. Feil Team für sehr kompetent


    ich selbst verwende einiges in Bezug Thema Blutgerinnung, z.B. OPC Traubenkernextrakt, Dr. Feil Gewürzmischung mit Ingwer, Super K mit K1 , K2 (Mk4) K2 (Mk7) , und natürlich auch KH reduzierte Ernährung und ausreichend Bewegung


    LG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

  • an erster Stelle sollte die Versorgung mit K2 über die werdende und stillende Mutter erfolgen. Das bedeutet, dass dein K2-Spiegel in Ordnung ist. Hier kannst du unbesehen 1.000 µg einsetzen.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Hallo Bernd,


    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich hatte gestern ein Gespräch mit der Klinik-Kinderärztin bezüglich des Vit K. Sehr ernüchternd. Es bekommen alle Neugeborenen Vit K, denn es haben alle NGs Vit K-Mangel. Auf meine Frage der Meßbarkeit sagte sie, man könne das nicht messen. Also alle gesunden NGs bekommen 2mg Konakion oral, ab drei Std nach der Geburt und dreimal wiederholt, Frühchen bekommen es i.m. Die Wirkstoffzusammensetzung kenne sie nicht. Randomisierte Gruppen gebe es auch nicht, verständlich aber trotzdem ein Mangel in der Wissenschaftlichkeit. Oder besser gesagt, trotz fehlender Meßbarkeit des Vit-K-Istzustandes beim NG und der Vormilch bei der Mutter bietet man routinemäßig 2mg an. Selten wird es abgelehnt, ihr sei kein Fall bekannt. Wenn ich Angst vor chemischen Substanzen habe, solle ich es einfach ablehnen. Ich habe betont dass es mir nicht ums einfach ablehnen oder zulassen geht, sondern um Antworten/Klarheit.


    Weiterhin meint sie, dass grundsätzlich bei allen Müttern die Vormilch zu gering sei um den K-Mangel auszugleichen. Es läge an der heutigen Ernährung. Auch die Vormilch wird nicht auf K-Menge untersucht. Ich könnte jetzt behaupten dass ich für eine ausgewogene Ernährung über einen langen Zeitraum sorge, aber vielleicht behauptet das jeder von sich. In der Literatur steht dass die Lebensmittel nicht mehr auf dem Nährboden/Lebensraum wachsen wie es sein sollte. .


    Ich sprach in der Apotheke über das Präparat Konakion und es stellte sich heraus, dass es wohl deutschlandweit nur dieses Präparat für NGs gebe. Molekulare Beschaffenheit konnten die mir auch nicht sagen. Ich könne mich ja mit dem Hersteller Roche in Verbindung setzen.


    Ich solle mich aber nicht verrückt machen, es muss ja nicht stimmen dass chemisch hergestelltes Vit K toxisch wirkt. Hmm. lass ich mal so stehen.


    An alle Mütter! Hinterfragen heißt nicht Panik machen sondern nach Antworten suchen um für sein Kind verantwortungsvoll zu entscheiden. Denn die Ärzte haben tatsächlich nicht alles auf dem Schirm.


    Ich werde es beim Hersteller versuchen, aber ich weíß, dass die Hersteller nicht immer deklarationspflichtig aller Substanzen sind, solange sie einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Aber vielleicht können sie mir doch meine Fragen beantworten.


    ich werde berichten :) .

  • die Web-Seite Labor-Werte gibt für Vitamin K folgende und damit messbare Referenzwerte an:
    50 - 600 ng/l im Blutserum


    Bei Spektrum liegen diese Werte mit 300 - 1.000 ng/l noch höher.


    Wenn du im oberen Bereich liegst, dann bekommt dein Baby auch ausreichend über die Muttermilch. Dazu dürften wahrscheinlich Supplemente notwendig sein.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • K2 Dosierung in Japan


    Vitamin K2 ist ein essentieller Nährstoff, wird für die Aktivierung der Vitamin-K-abhängigen Enzyme im Körper benötigt, wichtig für den Knochenstoffwechsel und die Knochenmasse. In Europa wird K2 recht stiefmütterlich behandelt, mein HA hatte dazu sogar keine Infos. Ganz anders in Japan mit dem hohen Konsum an Sojaprodukten (Natto), so haben die japanische Frauen weniger Knochenfrakturen und generell eine bessere Knochengesundheit als Frauen in Ländern wo Natto unbekannt ist. Studien belegen auch einen positiven Effekt Effekt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen von K2.



    In einer Arbeit von Sato T, "Vitamin K2 and Bone Quality" in Vitam Trace Elem, 2013, wird von einer Osteoporose Behandlung mit sehr hohen Dosen von K2 berichten, es geht bis 45 000mg K2 bei täglichen Gaben. Darüber berichtet auch René Gräber in einen längeren Beitrag zu K2:






    Noch ein Aspekt zur Entkalkung von K2, hier ein Auszug von der Rotterdam Studie




    Zitat


    Irreversibel scheint Arterienverkalkung also nicht zu sein. Natürlich aber ist es besser vorzubeugen. Eine holländische Studie belegt, dass eine genügend hohe Vitamin-K2-Zufuhr über die Nahrung das Risiko von Arterienverkalkung um 52% und die Sterblichkeitsrate bei Herzerkrankungen um 57% senkt. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen einer starken Verkalkung der Herzarterien, einem niedrigen Spiegel an aktiviertem MGP und einem Mangel an Vitamin K2. Das ist auch einleuchtend, denn ist kein Vitamin K2 da, um den "Shuttle" MGP zu aktivieren, verkalken unsere Arterien. Dauert dieser Vorgang lange Jahre, dann ist der Herzinfarkt mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr weit.


    http://www.davoi.ch/de/wissen/…-und-vitamine/vitamin-k2/

  • Dr. Joseph Mercola über K2



    Interessant und mit Fakten belegt, darunter das viele Arzneistoffe verringern die Vitamin-K2-Aufnahme. Mercola beschreibt das Vitamin D fungiert als Wächter der Kalzium in den Körper gelangen lässt und Vitamin K2 ist der Verkehrspolizist, der dem Kalzium den Weg weist. Ja, eine einfache und sehr bildhafte Beschreibung der sehr komplizierten Vorgänge.






    Interessant die Aussage von Dr. Hogne Vik, medizinischer Direktor bei NattoPharma und Experte für Vitamin K2:




    Zitat


    Wir konnten nicht nur nachweisen, dass unsere Ernährung jämmerlich wenig Vitamin K2 liefert. Immer mehr weist zudem darauf hin, dass Arzneimittel das Problem des unzureichenden Vitamin-K2-Spiegels noch verschlimmern, was möglicherweise gefährliche Konsequenzen für die Gesundheit hat.


    Eines der grösten Gefahren ist die Ablagerung von Kalzium im Arteriensystem. Die Plaquebildung an den Innenwänden der Arterien führt dazu dass kleine Stückchen abbrechen und sich zu Blutgerinnseln ausbilden, das ist die Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle:




    Zitat

    Diese Plaques verkalken mit fortschreitender arteriosklerotischer Krankheit, die möglicherweise künftige schwere Herz-Kreislauf-Probleme ankündigt. Eine Metaanalyse von 30 Studien mit mehr als 218 000 Probanden stellte einen Zusammenhang zwischen Arterienverkalkung und einem um 300 bis 400 Prozent höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Zwischenfälle (z. B. Herzinfarkte) oder Tod fest.


    http://info.kopp-verlag.de/med…ellig-unterschaetzt-.html

  • Zitat



    Irreversibel scheint Arterienverkalkung also nicht zu sein. Natürlich aber ist es besser vorzubeugen. Eine holländische Studie belegt, dass eine genügend hohe Vitamin-K2-Zufuhr über die Nahrung das Risiko von Arterienverkalkung um 52% und die Sterblichkeitsrate bei Herzerkrankungen um 57% senkt. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen einer starken Verkalkung der Herzarterien, einem niedrigen Spiegel an aktiviertem MGP und einem Mangel an Vitamin K2. Das ist auch einleuchtend, denn ist kein Vitamin K2 da, um den "Shuttle" MGP zu aktivieren, verkalken unsere Arterien. Dauert dieser Vorgang lange Jahre, dann ist der Herzinfarkt mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr weit.


    Vitamin K2 macht Verkalkung rückgängig


    In einer anderen Studie konnte sogar gezeigt werden, dass Vitamin K2 in der Lage ist, eine bereits vorhandene Verkalkung wieder umzukehren. In dieser Studie wurde Ratten Warfarin verabreicht, um eine Verkalkung der Arterien herbeizuführen. Warfarin ist ein Vitamin-K-Antagonist, hat also eine dem Vitamin K gegensätzliche Wirkung. Es hemmt die Blutgerinnung und befindet sich – besonders in den USA – in den sog. Antikoagulantien. Diese Medikamente werden im Volksmund auch als "Blutverdünner" bezeichnet. Zu ihren bekannten Nebenwirkungen gehören sowohl Arteriosklerose als auch Osteoporose – einfach deshalb, weil Antikoagulantien das Vitamin K daran hindern, den Calcium-Spiegel zu regulieren.


    In besagter Studie nun erhielt ein Teil der inzwischen mit Arteriosklerose geschlagenen Ratten Vitamin-K2-haltiges Futter, während der andere Teil weiterhin mit normaler Nahrung gefüttert wurde. Vitamin K2 führte bei diesem Versuch zu einer 50%igen Reduktion der Arterienverkalkung im Vergleich zur Kontrollgruppe.


    Liebe Grüße
    Nora

  • Aktivator X


    Ja, schon der Zahnarztes Dr. Weston Andrew Valleau Price (1870 bis 1948 ) hat durch Untersuchungen von Karies und chronischen Erkrankungen einen Zusammenhang zu K2 erkannt. dass der modernen Nahrung wie Weißmehl, raffiniertem Zucker, Pflanzenfetten, Dosenkonserven etwas fehlen muss was für diese Krankheiten verantwortlich ist. Der Arzt hat vermutet das es sich um ein fettlöslichen Faktor handeln muss, er nannte deshalb Aktivator X, der wurde aber erst 2007 entdeckt. Dazu der Beitrag von Dr. Josef Pies:




    Zitat


    Jahrzehntelang wurde vergeblich versucht, diesen Aktivator X zu identifizieren, bis dies 2007 endlich gelang (Masterjohn 2009). Auch wenn Price den Zusammenhang noch nicht erkennen konnte, bemerkte er schon damals, dass die moderne Ernährungn icht nur zu schlechten Zähnen, sondern auch zu einer Zunahme von Herzerkrankungen führte. Heute liegt der Zusammenhang auf der Hand:


    Ein Mangel an Vitamin K 2, dem Aktivator X von Price, führt zur Entkalkung von Zähnen und Knochen und zu einer Verkalkung von Blutgefäßen, z.B. solchen, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Als Folge davon faulen die Zähne, die Knochen brechen und die Adern verstopfen.


    https://www.vakverlag.de/leseproben/978-3-86731-102-1.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: "8" mit Klammer ")" immer mit Leerzeichen schreiben "8 )", sonst wird 8) Smiley 8) daraus.

  • Interview mit Dr Kate Rheaume-Bleue,


    Buchautorin über K2. Hier noch wenig bekannte Aspekte über K2


    1) Hoher K2 Spiegel senkt das Risiko von Prostatakrebs und Lungenkrebs (vor allem bei Männern);
    2) Vitamin K2 verursacht den Tod von Krebszellen (Leukämie und andere).


    3) Vitamin K2 hemmt das Wachstum von Leberkrebs-Patienten in Remission;


    4) Patienten die regelmäßig Vitamin K2, nehmen, haben weniger Krebs Rückfälle


    5) Vitamin K2 hemmt die Aktivität der nuclear Factor-Kappa B, die eine wichtige Rolle in den Krebszellen haben.


    https://jarek-kefir.org/2016/1…a-d3-staje-sie-toksyczna/

  • Sehenswerte Infos zu K2



    Ein umfangreiche Publikation mit Links zu PUBMED, es geht um Osteoporose, Arterienverkalkung und Todesrate. In Studien die mit täglichen Gaben von 360mcg K2 gemacht wurden, zeigten sich sehr deutliche positive Resultate als mit 180mcg. Somit ist die gängige Dosis von 200mcg besonders für ältere Menschen unzureichend, bei Amazon gibt es schon K2 Produkte mit 600mcg.



    In Studien die über den Einfluss von K2 bei der Blutgeringung gemacht wurden, zeigte sich keine erhöhte Gefahr selbst bei 45000mcg täglich. Bei Ratten haben extrem hohe Dosen von 250 mg (250 000 Mcg K2) auf 1 kg Körpergewicht keinen negativen Effekt auf Blut gezeigt.



    Interessant, auch sehr hohe Gaben von K2 (MK-4) mit täglich 45000mcg über ein ganzes Jahr haben keine Elastizität der Arterien hervorgebracht, somit ist MK4 wirkungslos.


    Nur MK-7, 8, 9 haben eine Wirkung. Interessant sind auch die Schlussfolgerungen die in 10 Punkten dargelegt wurden. Besonders bei der Einnahme von Statinen ist ratsam eine tägliche K2 Dosis von 300 bis 500mcg, bei Osteoporose bis 360mcg und je nach schwere der Arterienverkalkung bis 1080mcg K2 täglich.


    http://nestarenie.ru/vitamin-k…smertnost-v-dva-raza.html

  • Hallo Nora,


    slawische Sprachen daruter Russisch behersche ich bis sehr perfekt. Eine Übersetzung ist für mich zu Aufwendig, habe nur einige Aspekte der Dosierung erwähnt da zu jeder Info ein Link zu PUBMED besteht. Dort sind alle Studien in englischen Sprache.


    Wichtig wäre noch zu erwähnen, das eine Tägliche Einnahme von Vitamin K2 (MK-7) bis 300 Mikrogramm pro Tag reduziert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Entkalkung der Aorta und reduziert das Risiko der gesamten Mortalität durch einen Rückgang der Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit. Je höher die Dosis desto besser (PUBMED /19179058/15514282).

  • Vitamin K2 bei Einnahme von sog. "Blutverdünnern" wie ASS, Heparin, Nattokinase u.ä.

    Hallo allerseits,


    zuerst einmal vorweg: Über die Sinnhaftigkeit der Einnahme von ASS, Nattokinase etc. möchte ich bitte nicht diskutieren. Es geht mir ausschließlich um die Frage, wie man trotz der Einnahme von "Blutverdünnern" sinnvoll und bestmöglich Vitamin K2 zu sich nehmen kann.

    Ich habe gestern wieder einen Artikel zum Thema Vitamin K2, Blutgerinnung und Blutverdünner auf vitamind.net gelesen, der das stützt, was ich bisher an verschiedenen Stellen gelesen habe, jedoch nicht restlos alle für mich ungeklärten Fragen beantwortet.

    Mir ist mittlerweile klar, dass bei Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (Cumarinen/Antikoagulanzien wie Marcumar, Warfarin etc.) seit Neuerem nicht mehr zu Vitamin K-Verzicht geraten, sondern die Einnahme einer fixen Dosis K2 empfohlen wird. Der INR wird dann darauf abgestimmt mit der entsprechend angepassten Medikamenten-Dosis "eingestellt". Das soll nicht nur Vitamin-K-Mangel (samt Nebenwirkungen) vorbeugen, sondern den INR sogar stabilisieren.
    Das ist so u.a. im o.a. Artikel zu lesen, und auch Kate Rhéaume-Bleue schreibt dies in ihrem Buch "Vitamin K2 und das Calcium-Paradoxon".

    Leider verstehe ich die Wirkungsweisen der anderen "Blutverdünnern" zu wenig, um daraus die richtige bzw. bestmögliche Vorgangsweise bzgl. Vitamin K2-Einnahme ableiten zu können, und habe diesbezüglich bisher auch keine befriedigenden bzw. fundierten Aussagen dazu gefunden.

    Laut Zentrum der Gesundheit gibt es 4 Arten von sog. "Blutverdünnern": Cumarine, Heparine, ASS und direkte orale Antikoagulanzien

    Ob bzw. wie man Vitamin K2 bei Einnahme von Cumarinen nehmen kann/soll verstehe ich wie o.a. erwähnt.

    Bzgl. der direkten oralen Antikoagulanzien habe ich gelesen, dass es bei einer Überdosierung nichts gibt, womit sich die übermäßigen Blutungen stoppen lassen. Daraus schließe ich, dass die zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 also kein Problem darstellt.

    Aber wie sieht es bei der Einnahme von Heparinen, ASS und natürlichen Alternativen wie konkret Nattokinase aus? Welchen Einfluss hat die Einnahme von Vitamin K2 dann und stört die Einnahme von Vitamin K2 die Wirkung dieser "Blutverdünner"?

    Heparin:

    Ich habe demnächst eine OP und werde mir danach sicher wieder Heparin spritzen müssen. 2 Wochen werde ich es ohne K2 aushalten;) Aber wie sieht es grundsätzlich aus?


    ASS:

    Ich kenne überraschend viele Leute, die regelmäßig ASS nehmen - die meisten auf ärztliche Anordnung, und die meisten, weil sie bereits mehr oder minder stark Atherosklerose haben.


    Nattokinase:

    Auch Nattokinase als natürliche Alternative ist mittlerweile recht weit verbreitet - bei den Leuten, die ich kenne, ebenfalls wegen Atherosklerose.

    Meinem Verständnis nach ist ja die Einnahme von Vitamin K2 gerade bei Atherosklerose empfehlenswert und wichtig. Soviel ich bei Kate Rhéaume-Bleue und anderen gelesen habe, wirkt Vitamin K2 nicht nur vorbeugend gegen die Einlagerung von Calcium in den Arterien, sondern baut die Einlagerungen sogar auch wieder ab.

    Daher meine konkreten Fragen:

    1. Beeinflusst bzw. wie beeinflusst die Einnahme von Vitamin K2 die Wirkung von Nattokinase?
    2. Beeinflusst die Einnahme von Vitamin K2 die Wirkung von ASS?
    3. Beeinflusst die Einnahme von Vitamin K2 die Wirkung von Heparin?
    4. Wenn ja: Welche K2-Dosen sind als sicher anzusehen trotz Einnahme von Nattokinase oder ASS oder Heparin?
    5. An welchen Blutwerten kann man ggf. Änderungen an der Wirkung von Nattokinase und ASS ablesen? Ebenfalls am INR? Oder an den Thrombozyten? Oder ...?

    Besonders wichtig sind mir dabei aus gegebenem Anlass bitte Antworten bzgl. Nattokinase und ASS.


    Ich bedanke mich im Voraus für fundierte Informationen und sehr gerne auch weiterführende Links - ich habe bisher leider keine mit (verständlichen bzw. glaubwürdigen) Antworten auf diese Fragen gefunden.


    Viele Grüße

    Andrea

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: missverständlich Vormulierung behoben: Nattokinase / ASS / Heparin sollte nicht UND, sondern ODER bedeuten.

  • Es geht mir ausschließlich um die Frage, wie man trotz der Einnahme von "Blutverdünnern" sinnvoll und bestmöglich Vitamin K2 zu sich nehmen kann.

    Für die Blutgerinnung ist in erster Linie das Vitamin K1 zuständig.

    . Daraus schließe ich, dass die zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 also kein Problem darstellt.

    :thumbup::thumbup:

    wirkt Vitamin K2 nicht nur vorbeugend gegen die Einlagerung von Calcium in den Arterien, sondern baut die Einlagerungen sogar auch wieder ab.

    Genau so ist es. Hier ist ein gutes Video zum Thema.

    Wer in meinen Beiträgen (Rechtschreib)fehler findet, darf sie sich gerne behalten!;)

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: Video verlinkt

  • Für die Blutgerinnung ist in erster Linie das Vitamin K1 zuständig.

    In erster Linie - aber nicht ausschließlich: Auch K2 hat laut Kate Rhéaume-Bleue einen gewissen (geringen) Einfluss auf die Blutgerinnun. Laut vitamind.net ist der Einfluss von K2 auf die Blutgerinnung gar nicht so klein:


    Zitat Anfang

    Auch Vitamin K2 beeinflusst die Blutgerinnung

    Entgegen einer im Internet oft verbreiteten Ansicht beeinflusst nicht nur Vitamin K1, sondern auch Vitamin K2 die Blutgerinnung – und zwar in erheblichem Maße.

    Schon ab Dosen von 10µg Vitamin K2 ist eine messbare Beeinflussung der Gerinnungsfaktoren gegeben. [1, 2] Mengenmäßig betrachtet, hat Vitamin K2 damit sogar einen deutlich stärkeren Einfluss auf die Blutgerinnung als K1. Vitamin-K2-Dosen ab 50 µg K2 können den INR – eine Maßeinheit für die Blutgerinnung – um bis zu 50 Prozent senken. [1]

    Wie wir weiter unten sehen werden, sind dies jedoch keine absoluten Werte, sondern auschlaggebend ist wie – genauer auf welchen Vitamin-K2-Spiegel – das Medikament eingestellt ist.

    Zitat Ende


    Das bezieht sich in weiterer Folge aber wieder nur auf Cumarine. Die Gültigkeit für andere "Blutverdünner" erschließt sich mir nicht.

    Bitte das hier Geschriebene und Gelesene mit Hausverstand betrachten: Alle angeführten Informationen können klarerweise nicht immer und unter allen Umständen Allgemeingültigkeit haben, vielmehr müssen auch individuelle Gegebenheiten (Krankheiten u.ä.) berücksichtigt werden. Es macht grundsätzlich Sinn, auch Querverweisen und Quellenangaben zu folgen und Informationen querzuchecken, denn oftmals handelt es sich hier im Forum um persönliche Meinungen, nicht um Fakten.

    Einmal editiert, zuletzt von Aloha.Nui () aus folgendem Grund: sinnverändernde Tippfehler behoben

  • Danke Aloha.Nui Da lerne ich etwas dazu bezügl. Vit. K2

    Blutverdünnung kann enzymatisch (Leber) erfolgen oder auch durch die Auflösung der "Geldrollenstruktur" der BB.

    Interessantes Thema. Muss mich damit beschäftigen. Einstweilen weiß vielleicht noch jemand hier etwas. Bin gespannt.

    Wer in meinen Beiträgen (Rechtschreib)fehler findet, darf sie sich gerne behalten!;)