Hochfrequente Nebengeräusche

  • Hallo ihr Lieben,


    an dieser Stelle möchte ich in diesem kompetenten Forum folgende Frage stellen:


    Ich bin sehr geräuschempfindlich und höre wohl in irgendeiner Weise hochfrequente Töne.

    Klingt oft wie ein Staubsauger in der Nachbarschaft und tritt eben auch nachts auf, da nervt es besonders ?(.

    Wenn ich die Hände auf die Ohren lege, ist das Geräusch auch weg. Somit kann es wohl kein Tinnitus sein. Ich habe das in verschiedenen Wohnbereichen (besonders in der Stadt) erlebt.

    Auf dem Dorf nie, wo es keine Industrie gab. Allerdings hörte ich dort die Fledermäuse rufen :love:. Das war aber nicht störend.

    Hat jemand Erfahrung damit :?:Ich wüßte gerne, wie ich damit umgehen kann :/

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Du musst zwischen objektiven und subjektiven Ohrgeräuschen unterscheiden.

    Objektive stammen von einer realen Schallquelle, die sich im Kopf, im Hals oder auch an anderer Stelle im Körper befinden, solche Geräusche können auch von anderen Personen gehört werden. Zum Beispiel von einem Arzt, der sein Stethoskop direkt vor den Gehörgang des Patienten hält.


    Bei subjektiven Ohrgeräuschen ist es schon schwieriger. Hier kommen alle möglichen Ursachen in Frage, es lässt sich dabei keine reale Schallquelle im Körper feststellen. Dennoch liegen bei subjektiven Ohrgeräuschen wie beispielsweise Brummen, Summen, Klopfen, Rauschen usw., körperliche Beschwerden zugrunde.

    Bei subjektiven Ohrgeräuschen sind defekte Haarzellen überaktiv. Sie leiten ohne äußere Geräuschquelle ständig Impulse ans Gehirn weiter – und die werden dann als Pfeifen, Brummen, Zischen etc. interpretiert. Wir hören ja eigentlich nicht mit unseren Ohren, sondern mit unserem Gehirn.


    Ursachen für subjektive Ohrgeräusche können Stress, heftiger Lärm, Ohrerkrankungen - wie Verknöcherung des Steigbügels im Mittelohr, eine Erkrankung des Innenohrs oder auch eine Tubenfunktionsstörung - oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Kieferfehlstellung, Verspannungen an der Halswirbelsäule, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder auch Nebenwirkungen von Medikamenten sein.


    Ohrgeräusche, die länger als einen oder zwei Tage anhalten, gelten als medizinischer Notfall, je früher eine Behandlung beginnt, umso besser.


    Möglich wären beispielsweise durchblutungsfördernde Naturarzneien, wie etwa ein Extrakt aus Gingko-biloba-Blättern. Sie können die Mikrozirkulation im Innenohr verbessern, also auch die Durchblutung selbst kleinster Blutgefäße.

    Dann wären auch noch Entspannungsübungen (Tai Chi oder Yoga), Akupunktur, eine Musik- und Klangtherapie oder eine Magnetfeldtherapie möglich.


    Wenn´s nicht besser wird mit den Ohrgeräuschen bleibt nur der Weg zum Arzt oder Homöopathen.

    Dieselben Leute, die glauben, dass die Erde überbevölkert ist, sagen, sie könnten unser aller Leben retten mit einem Impfstoff!

  • Hat jemand Erfahrung damit :?:

    Der Mensch kann Luftschallwelle nur innerhalb einer gewissen Grenze und eines bestimmten Schalldrucks wahrnehmen. Der minimale Schalldruck, den das Ohr auflösen kann, nennt sich Hörschwelle und ist von der Frequenz abhängig. Eine Veränderung der Lautstärke wird vom menschlichen Gehör nicht linear wahrgenommen. Verdoppelt sich der Wechseldruck, verdoppelt sich damit nicht automatisch die Lautstärke. Damit man Lärm doppelt laut empfindet, muss die Schallenergie erst um das Zehnfache erhöht sein. Eine Steigerung der Lautstärke um 10 dB ergibt eine doppelt empfundene Lautstärke.

    Weil sich das Ohr im Gegensatz zu anderen Organen nicht regeneriert, stellt sich mit zunehmendem Alter ein schleichender Hörverlust ein.

    Da die hohen Frequenzen am Eingang der Hörschnecke verarbeitet werden, gehen diese jedoch zuerst verloren

    https://www.amplifon.com/de-ch…hoerbarer-frequenzbereich

    Eiin Hörakustiker kann übrigens feststellen, ob eine Hörminderung besteht und daher die Untersuchung durch einen Facharzt schon ratsam ist.

    Da würde ich mal hingehen Sascha;)


    Oder bist wie ich Hochsensibel und das kann man testen lassen.

    Für mich sind Geräusche an manchen Tagen fast nicht zum aushalten, weil ich alles so schrecklich laut höre.

    Nur habe ich gelernt damit ganz gut umzugehen, was mir allerdings nicht immer gelingt.

    https://www.loesungs-coaching.de/wie-hochsensible-hoeren/


    sonnige Grüße

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • ja dieses hochsensible Hören ist auch bei mir sehr ausgeprägt. Tickende Uhren und auch Lärm sind mir ein Graus. Zum Glück wohne ich sehr ländlich.

    Nachts stelle ich alles aus. Sämtliche E Geräte ( bis auf den Gasbrenner und den Kühlschrank) Auch WlanRouter und Handy sind nachts aus.

    Aber ich höre selbst das in etlichen Kilometern entfernte Windrad "piepen" und die Überland Stromleitungen " singen" , weil ich auch nicht mit geschlossenen Fenstern schlafen kann. Also es ist immer was los für meine Ohren. :) Ein permanenter Tinnitus in Form eines Lastwagens brummt da aber drüber. :))


    Mit den Jahren gewöhnt man sich irgendwie an alles.


    Man kann dem " Fortschritt" der Technik auch nicht entkommen. Die nahenden G5 Antennen werden das alles sicher noch verstärken. Ich hoffe, dass so ein Ding nicht in unserer Nähe erstellt wird. Hier wird zZ überall Glasfaser verlegt, was mich mal annehmen lässt, dass wir evtl um Antennen drumrumkommen.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Elke naja, ich nehme doch stark an, dass das Geräusch (bzw. verschiedene) von aussen kommt :/. Wenn ich mir die Ohren zuhalte, ist es ja weg...

    Ich meinte räumlich gesehen. :) Also kommt es von draussen oder oder aus den Räumen? Oder anders gefragt; hast du das draussen an der frischen Luft auch?

  • Ah, verstehe - nein, das tritt nur auf, wenn ich mich in Räumen aufhalte. Werde ich aber noch genauer austesten, Dankeschön für den Tipp :*.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3