Die Nahrungsmittelindustrie - des Teufels Küche

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Um auf Cereulid zurückzukommen.
    Als Reaktion auf den kürzlich erfolgten vorsorglichen Rückruf bestimmter Säuglingsnahrungsprodukte von Nestlé aufgrund des Nachweises von Cereulid, einem von Bacillus cereus produzierten Toxin, haben das chinesische Staatsratsbüro für Lebensmittelsicherheit und die Staatliche Marktregulierungsbehörde (SAMR) der Angelegenheit große Bedeutung beigemessen und Nestlé China Co. dringend aufgefordert, den Rückruf der in Festlandchina verkauften Chargen abzuschließen. Dies geht aus einer am Donnerstag von der SAMR veröffentlichten Erklärung hervor.

    Bislang wurden in China laut SAMR-Erklärung keine bestätigten Fälle von Cereulidvergiftungen durch den Verzehr von Säuglingsmilchpulver gemeldet.

    Die SAMR hat die lokalen Behörden angewiesen, die Qualitäts- und Sicherheitsüberwachung von Säuglingsmilchpulver zu verstärken, alle Hersteller zu Cereulidtests zu verpflichten, die Rohstoffprüfungen und die Freigabeverfahren für Endprodukte streng zu kontrollieren und alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Qualität und Sicherheit von Säuglingsnahrungsprodukten zu gewährleisten.

    Nach dem Rückruf mehrerer Chargen von Säuglingsnahrung durch Nestlé in verschiedenen europäischen Ländern hat auch der chinesische Markt einen Rückruf bestimmter Chargen von Säuglings- und Kleinkindmilchpulver eingeleitet.
    https:/ / www.globaltimes.cn/page/202602/1355275.shtml

    Wie China schon am 12.2. auf der Infoseite veröffentlichte, setzt China den neuen Richtwert Cereulid nicht nur für Exportware, sondern auch für die eigene Säuglingsnahrung ebenfalls sofort um und lässt in seinem Land die betreffenden Chargen von Säuglings- und Kleinkindmilchpulver, sowie Nestle seine entsprechenden Produkte zurückrufen.

    Fand ich doch interessant, da ich zwar erwartet hatte, dass China das sofort für Exportware umgesetzt, aber nicht auch sofort für ganz China.

    Laut aktuellen Berichten aus diesem Monat fehlen in den USA, wie zuvor in der EU, einheitliche Richtwerte für Cereulid. Experten und Lebensmittelbehörden, darunter die FDA, beobachten die Situation, haben aber bislang nicht reagiert. Unter dem Stichwort Cereulide finde ich bei der FDA nichts Neues.
    Hersteller wie Nestlé haben aber gleichzeitig mitgeteilt, dass sie sich auch in den USA an den EU-Standards orientieren wollen.
    Hatte gar nicht daran gedacht, dass die entsprechenden bei uns in der EU zurückgerufenen Produkte vorerst auch über Länder entsorgt werden könnten, wo es den Wert nicht gibt.:/ Werde sie aber wegen der erforderlichen Umverpackung wahrscheinlich nicht machen.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (21. Februar 2026 um 16:59)

  • Und das ist der eigentliche Skandal: Was hat eine künstlich hergestellte Omega-6-Fettsäure in der Nahrung der empfindlichsten Menschen zu suchen?

    Babynahrung aus dem Fermenter

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

    Der erst entdeckte Hintergrund zum Einsatz von Arachidonsäure.
    Laut EU ist DHA in der Muttermilch enthalten und seit 2020 in der EU verpflichtend der Säuglings- und Folgemilch hinzuzufügen (20–50 mg/100 kcal).
    DHA (Docosahexaensäure) ist eine Omega-3-Fettsäure, die Säuglingsnahrung zugesetzt wird, um die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Sehvermögen zu unterstützen. DHA aus Algenöl ist bereits der Standard in moderner Säuglingsnahrung.

    DHA wirkt nach diverse Studien zusammen mit ARA (Arachidonsäure), einer Omega-6-Fettsäure am Besten.
    Es gibt diverse Studien zu DHA und Arachidonsäure (ARA) in Säuglingsnahrung, auf die sich dazu bezogen wird:

    • Eine randomisierte, kontrollierte Studie (NCT00982462) zeigte, dass die Gabe von DHA und ARA im Verhältnis 1:1 über 12–24 Monate die kognitive Entwicklung (gemessen mit Bayley- und Wechsler-Skalen) verbessert.
    • Eine Langzeitstudie fand bei Kindern, die DHA- und ARA-angereicherte Nahrung erhielten, höhere Sehschärfe und höhere verbale IQ-Werte im Alter von 4 Jahren.
    • Weitere Forschung zeigt, dass ein ARA:DHA-Verhältnis von 1:1 bis 2:1 positive Effekte auf neurologische Entwicklung und Immunfunktion hat.

    Omega 3 und Omega 6 sind beide in unserer Ernährung und in der Muttermilch enthalten und werden daher auch in der Säuglingsnahrung ergänzt, um die Entwicklung von Gehirn, Auge und Immunsystem zu unterstützen.
    Experten raten daher, dass beide Fettsäuren gemeinsam und im ausgewogenen Verhältnis (idealerweise 1:1 bis 2:1 ARA:DHA) zugesetzt werden, da ein Ungleichgewicht negative Auswirkungen auf Immunsystem und Entwicklung haben könnte.

    Trotz der EU-Vorgabe, DHA zu ergänzen, bleibt ARA freiwillig, doch viele Hersteller fügen beide Fettsäuren hinzu, um ihr Produkt an die Zusammensetzung von Muttermilch anzunähern.

    Arachidonsäure (ARA) in Säuglingsnahrung stammt meist aus fermentierten Mikroorganismen, da dies die wirtschaftlichste Methode ist und wird als Öl (ARA-Öl) gewonnen.
    ARA kann aber auch aus Linolsäure (einer Omega-6-Fettsäure) über mehrere Stufen im Labor hergestellt werden oder aus Algen und Pilzen. Einige Algenarten und der Pilz Mortierella alpina können ARA produzieren und werden in der Industrie genutzt.

    Laut EU-Richtlinien aus 2008 ist das aus Mortierella alpina gewonnene Pilzöl eine sichere Arachidonsäurequelle für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung. Genau das ist z.B. auch in in dem zurückgerufenen Aptamil enthalten.
    Weitere Angaben zum Einsatz DHA/ARA z.B.:
    : https://www.dsm-firmenich.com/de-de/business…a-is-added.html

    Ein von mir entdecktes Untersuchungsergebnis zu Nestle von 1/26 aus Österreich, da Nestle bereits im Januar wegen Cereulid einen Rückruf gestartet hatte, ist dann etwas überraschend.

    Denn das war das Ergebnis:
    Acute Reference Dose: akute Referenzdosis (ARfD): 0,03 μg/kg KG Tag. Die akute Referenzdosis ist diejenige Substanzmenge, die über die Nahrung innerhalb eines Tages oder mit einer Mahlzeit aufgenommen werden kann, ohne dass daraus ein erkennbares Gesundheitsrisiko für die Verbraucher resultiert.
    Nach dieser Abschätzung ergibt sich für Säuglinge ab der 1. Woche bis nach Erreichen des 6. Monats eine Auslastung der ARfD zwischen 17% und 48%.

    Es gibt für Cereulid keinen akzeptierten Grenzwert. Daher ist Säuglingsnahrung, welche mit jeglicher Menge Cereulid kontaminiert ist, gemäß Lebensmittel- und Verbraucherschutzgesetz als für den menschlichen Verzehr ungeeignet und daher als nicht sicher zu beurteilen.
    : https://www.aekwien.at/documents/d/wi…ngsnahrung_ages

    Die nun festgelegten als "unbedenklich" bezeichneten 0,014 μg/kg KG Tag werden in allen Beispielen aus 1/26 eingehalten.

    Könnte vielleicht alles ganz anders sein, als die Medien uns erzählen.
    Erst wurden sehr viele Chargen mit Cereulid belasteter Säuglingsnahrung gefunden. Dann wurde zum 2.2.26 von der EU der bis dato nicht akzeptierte Gehalt an Cereulid in Säuglingsnahrung das erste Mal bis zu einer gewissen Dosis, die zufälligerweise im Bereich der Kontamination liegt, offiziell legitimiert.:/

    Die Frage ist also gar nicht, welcher Grenzwert galt vorher, wie man anhand der entsprechenden Artikel denken soll.
    Bis 2025 gab es keinen offiziellen EU-weiten Grenzwert für Cereulid in Babynahrung, da das Toxin in Babynahrung nicht „erlaubt“ war , denn es galt das allgemeine Lebensmittelrecht, das gesundheitlich unbedenkliche Produkte vorschreibt.

    Da habe ich mich ganz schön an der Nase rumführen lassen und es hat ganz schön lange gedauert, bis ich das kapiert habe.8)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs (4. März 2026 um 19:10)

  • Das Mercosur-Abkommen ist ein lang gehegter Wunsch um billige Ware zu bekommen. Es geht um Gaschäfte in Milliarden Höhe. Die Wünsche der europäischen BEvölkerung werden dabei vollkommen negiert.

    Nicht nur die Wünsche der europäischen Bevölkerung, sondern auch die der Mercosurvölker.

    Glaubt ihr wirklich, wir sind über dieses Abkommen glücklich?

    Nein! Sind wir nicht!

    Seit dieses Abkommen in Reichweite gekommen ist, stiegen die Preise für Lebensmittel immer mehr. Der Fleischpreis hat sich innerhalb von nur 3 Jahren vervierfacht. Obst und Gemüse wurde teilweise 5 bis 6 mal so teuer. Alles in Erwartung dieses hochgelobten Abkommens. Kleinbauern wurden und werden in den Ruin getrieben, so daß nur noch die großen Agrarfirmen übrig bleiben, die die Preise diktieren können. Qualitativ hochwertige Ware geht komplett in den Export. Hier im Land bleibt nur das, was nicht gut genug ist. Dafür dürfen wir aber Spitzenpreise bezahlen, als wäre alles vom Feinsten. Das Fleisch der jungen Tiere bekommt ihr. Für uns bleibt das Fleisch der alten Viecher, zäh und sehnig. Vom Gemüse und vom Obst bekommen wir nur noch den Ausschuss. Damit ihr billig gute Qualität einkaufen könnt. Wir sind schwer begeistert.

    Und seit diese unsägliche Ursel in unserem Land den Vertrag unterschrieben hat, steigen die Fleischpreise in schwindelerregende Höhen. Und nicht nur die. Auch die Preise für Obst und Gemüse sind für die Mehrheit der ärmeren Bevölkerung inzwischen gar nicht mehr tragbar. Die meisten wissen schon nicht mehr, woher sie das Geld für den täglichen Einkauf hernehmen sollen. Denn die Löhne und Gehälter sind natürlich nicht gestiegen.

    Natürlich seid ihr persönlich nicht dafür verantwortlich, sondern die Politiker und Lobbyisten beider Seiten. Aber die Vorteile bekommt nur ihr. Wir bleiben dabei auf der Strecke. Waren wir bisher der billige Hinterhof der EE.UU. sind wir nun der eure.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Aber die Vorteile bekommt nur ihr.

    Wir leider auch nicht, denn auch bei uns sind in den letzten 3 Jahren die Preise so enorm gestiegen, und ich erwähne einmal nur die einheimische Butter, daß sich die Leute kaum noch etwas leisten können. Das Kilo Rindfleisch schwankt bei uns in letzter Zeit zwischen 39 und 53 Euro das Kilo. Das ist teurer als Wild. Das Problem ist, daß auch unsere Kleinbauern kaputt gemacht werden sollen, und wir bekommen als Ersatz dafür nicht eure besten Sachen, sondern genauso wie vorher, Zeug von sonstwoher, welches nach nichts schmeckt, weil es für den Transport unreif geerntet werden muß, und wahrscheinlich noch mit dem ganzen Chemiekram behandelt wurde, welcher bei uns teilweise schon verboten wurde. Und auch wenn es billig ist, ist es eben billig, und nicht günstig.

    Weißt du, unsere Bauern müssen Steuern im Voraus bezahlen, und dürfen dann bei der Steuererklärung jedes Gramm von ihrem Verkauften aufzählen und nachweisen, und darum bibbern, daß sie etwas zurück bekommen. Sie bekommen sogar anhand ihres bewirtschateten Landes vom Staat aufoktiert, was sie verkaufen könnten, und zu welchem Preis, und danach wird die Steuervorauszahlung berechnet.

    Ihr habt es bei euch genauso in der Hand, wie wir hier, die einheimischen Bauern zu unterstützen, selbst wenn es "nur" durch mithelfende Arbeit gegen Obst und Gemüse ist.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Ihr habt es bei euch genauso in der Hand, wie wir hier, die einheimischen Bauern zu unterstützen, selbst wenn es "nur" durch mithelfende Arbeit gegen Obst und Gemüse ist.

    jaaaa genau

    und dabei bekommt ihr Kontakt und Verbindung

    lernt euch kennen, lernt was über Landwirtschaft (ich würd nur Bio unterstützen)

    und ich steh ja weiterhin auf Wildpflanzen

    da hab ich immer genug potente lebendige Nahrungsmittel, zusätzlich zu üppig angebautem Zuchtgemüse

    ich leb in was Besserem als Schlaraffenland,

    da gabs doch glaub nur süssen Brei?

    jetzt gibts schon wilden Schnittlauch, eine phantastische Wohltat im Frühling

    freilich hab ich auch noch satt Vorräte an Brennesselsamen vom letzten Jahr und manch andere Köstlichkeit, die mir ihre Kraft schenkt

  • Weißt du, unsere Bauern müssen Steuern im Voraus bezahlen, und dürfen dann bei der Steuererklärung jedes Gramm von ihrem Verkauften aufzählen und nachweisen, und darum bibbern, daß sie etwas zurück bekommen.

    Unsere Bauern bekommen keinerlei Subventionen oder irgendwas zurück. Auch sonst niemand. Entweder man schafft es alleine oder gar nicht.

    Eure Bauern haben sich schon vor Jahrzehnten vom Staat abhängig gemacht und leb(t)en von den Subventionen. Da müssen sie sich nicht wundern, wenn ihnen gesagt wird, was sie tun und lassen müssen. Wer zahlt sagt, was gemacht wird.

    Ihr habt es bei euch genauso in der Hand, wie wir hier, die einheimischen Bauern zu unterstützen, selbst wenn es "nur" durch mithelfende Arbeit gegen Obst und Gemüse ist.

    Da musste ich schmunzeln.

    Wie soll das gehen? Da fahren die Leute nach Feierabend aufs Land und helfen? Weißt du wie weit hier die Wege sind? Und wie schlecht? Die meisten Menschen haben, wenn überhaupt ein Moto. Von einem Auto kann der ärmere Bürger nur träumen. Benzin und Diesel sind sehr teuer, da fährt man nur das Nötigste. Die Hauptanbaugebiete für Getreide und Gemüse liegen z.B. gut 400 km von uns entfernt. Und die brauchen keine Helfer. Die haben Maschinen. Die Kleinbauern arbeiten als Familienbetriebe und geben an niemanden etwas ohne Bezahlung. Auch nicht gegen Mithilfe. Auch würde hier keiner "nur" gegen Lebensmittel arbeiten. Die Leute brauchen GELD.

    Auch hier kaufen Zwischenhändler die Ernten auf und verscherbeln sie um vieles höher an die Supermärkte weiter. Die Bauern können das nicht selber in die Hand nehmen. Siehe fehlende Transportmittel und weite Wege. Der Dumme ist immer der Endverbraucher. Sowohl hier als auch überall sonst auf der Welt.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Eure Bauern haben sich schon vor Jahrzehnten vom Staat abhängig gemacht und leb(t)en von den Subventionen. Da müssen sie sich nicht wundern, wenn ihnen gesagt wird, was sie tun und lassen müssen. Wer zahlt sagt, was gemacht wird.

    Unsere Kleinbauern bekommen keine Subventionen, da hast du wohl etwas falsch verstanden.

    Die Leute brauchen GELD.

    Und genau hier liegt der Hund begraben, im Geldsystem, von dem wir alle abhängig gemacht wurden. Und wpfür? Damit sich Staatsschmarotzersysteme aufpflustern können, die uns berauben. Die die selbst nichts säen, aber ernten wollen, und den Hals nie voll genug bekommen.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Kavurei, habe aktuell nur die massiven Proteste unserer Bauern gesehen und ihre Angst vor billigen Produkten.
    Obwohl das Abkommen selbst ja schon auf 1991 zurückgeht. Was aktuell das Neue daran ist, habe ich nicht einmal geprüft.

    Wir wissen es eigentlich schon lange. Mit irgendwelchen Schamlätzchen wie Umweltschutz usw. wird bei uns (wir sind ja die Guten) verdeckt, wie die Kapitalisten dort wie die Heuschrecken einfallen und Großbetriebe (auch zum Abbau von Mineralien) gründen, das Land und die Bevölkerung ausbeuten und vergiften, und die landwirtschaftliche Struktur und Umwelt schädigen.
    Auch an diverse gentechnischen Pflanzenexperimente erinnere ich mich, die zu Pestizidresistenden Pflanzen, hohem Pestizideinsatz und davon geschädigten Anwohnern führten.

    Eine Frage an Leo sagt schon einiges: was bedeutet das Mercosur-Abkommen für die bevölkerung dieser länder?

    Das Mercosur-Abkommen hat weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung der beteiligten Länder:

    • Indigene Gemeinschaften in Südamerika sehen ihre Lebensräume durch Landnahme und Rodung für Agrarflächen (z. B. Rinderzucht, Sojaanbau) bedroht.
    • Umweltzerstörung und Entwaldung (z. B. im Amazonas) werden durch gesteigerte Fleisch- und Sojaexporte verschärft – mit Folgen für das Weltklima.
    • Gesundheitsrisiken entstehen durch den Einsatz verbotener Pestizide, die von der EU exportiert und in Südamerika eingesetzt werden – auch auf Obst, das wieder in die EU zurückexportiert wird.
    • Kleinbäuerliche Betriebe in Europa und Südamerika geraten unter Druck, da billige Massenprodukte den Markt überschwemmen.
    • Arbeitnehmerrechte und Menschenrechte werden durch den Fokus auf Wirtschaftswachstum vernachlässigt.

    Kritiker warnen: Das Abkommen fördert ungerechte Handelsstrukturen und gefährdet Klima, Natur und lokale Bevölkerungsgruppen.

    Mercosur hat die Armut und Ungleichheit in der Region nicht wesentlich verringert. Obwohl es den Handel erleichtert hat, sind seine Vorteile asymmetrisch :

    • Gewinner : große Exporteure, Agrarindustrie, Bergbau- und Finanzunternehmen.
    • Zu den Leidtragenden gehören : informell Beschäftigte, Kleinproduzenten, lokale Industrien und Grenzgemeinden, die von fragilen Dynamiken abhängig sind.

    Wie die Analysen von Redalyc und FLACSO zeigen , verfolgt der Block eine neoliberale Logik, die nicht den sozialen Bedürfnissen , sondern der globalen Wettbewerbsfähigkeit Priorität einräumt, was Ungleichheiten eher verschärfen als verringern kann.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Allerdings sollte man bei den Preisanstiegen auch nicht die anderen Faktoren vergessen, die in verschiedenen südamerikanischen Ländern zu massiver Inflation und Preissteigerungen geführt haben. Ich habe mir dafür in spanisch südamerikanische Quellen gesucht, da das einfach die schnellste Möglichkeit der Information bietet.

    Seit 2020 sehen sich die südamerikanischen Länder mit einer deutlichen Beschleunigung der Inflation konfrontiert , nachdem diese in den ersten Monaten der Pandemie kurzzeitig zurückgegangen war.In Ländern wie Brasilien, Kolumbien, Peru, Chile und Argentinien stieg die Inflation stärker an als die geldpolitischen Zielvorgaben. Die Inflationsraten erreichten teilweise ein Niveau, das seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr beobachtet wurde.

    Die Inflation in Südamerika wurde durch ein Zusammenspiel externer Faktoren und interner Dynamiken angetrieben . Laut der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) lassen sich bis zu 84 % der Inflationsschwankungen in der Region zwischen 2020 und 2022 durch globale Faktoren erklären , wie etwa Unterbrechungen der Lieferketten, steigende Rohstoffpreise und die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine.

    Darüber hinaus hat in Ländern wie Kolumbien und Peru die Abwertung der lokalen Währungen gegenüber dem Dollar die Importe verteuert, während in Brasilien eine schwere Dürre die Wasserkrafterzeugung beeinträchtigte und den Einsatz teurerer Energiequellen erzwang, was ebenfalls zu einem Aufwärtsdruck auf die Gesamtpreise führte.

    Der Preis für Fleisch , insbesondere für Rindfleisch, hat einen der deutlichsten Anstiege verzeichnet.
    In Brasilien überstieg der Anstieg innerhalb eines Jahres 66 % . Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

    • Erhöhte Auslandsnachfrage , insbesondere aus Ländern wie Libanon und Ägypten, die ihre Importe von Lebendvieh aus Kolumbien und anderen Ländern steigerten.
    • Höhere Produktionskosten , unter anderem für Tierfutter (das größtenteils importiert wird), Düngemittel und Treibstoff.
    • In einigen Fällen wurde der Bestand durch Entscheidungen der Produzenten als Reaktion auf die Krise reduziert , was das Angebot einschränkte.


    Bei Obst und Gemüse sind ebenfalls starke Preisanstiege zu verzeichnen. Eine Analyse von Q'HUBO in Kolumbien zeigte, dass Produkte wie Kartoffeln, Kochbananen, Maniok, Tomaten und Zwiebeln seit Februar 2020 um 80 bis 100 Prozent zugenommen haben.

    • Ungünstige Wetterbedingungen , wie beispielsweise Trockenperioden, beeinträchtigten die Sojabohnenernte und andere Nahrungspflanzen in Südamerika.
    • Die gestiegenen Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Düngemittel und Treibstoff wirkten sich ebenfalls auf die Produktionskosten aus.

    Die Inflation hat Haushalte mit niedrigem Einkommen überproportional stark getroffen , da in Lateinamerika Nahrungsmittel fast ein Viertel des Konsumkorbs ausmachen .Der Preisanstieg bei lebensnotwendigen Gütern wie Fleisch, Obst und Getreide hat die Kaufkraft verringert und droht, die Armut zu verschärfen.

    Als Reaktion darauf haben die Zentralbanken in Brasilien, Chile, Kolumbien und Peru die Zinssätze aggressiv angehoben, und zwar so stark wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.
    Ihre Fähigkeit, die größtenteils „importierte“ Inflation zu kontrollieren, ist jedoch begrenzt. Experten der IDB betonen, dass eine klare Kommunikation der Geldpolitik entscheidend ist, um die Inflationserwartungen stabil zu halten.

    • Argentinien hatte die höchste Inflationsrate in Südamerika; Ende 2025 lag sie bei 31,5 % pro Jahr und erreichte im Januar 2026 32,4 % .Obwohl es sich um ihre beste Leistung seit acht Jahren handelt, ist es immer noch die zweithöchste Quote in der Region.
    • Bolivien verzeichnete im Jahr 2025 eine jährliche Inflationsrate von 20,4 % und belegte damit den dritten Platz unter den Ländern mit der höchsten Inflation.
    • Im Gegensatz dazu gelang es Peru (1,51 %) , Ecuador (1,91 %) , Paraguay (3,1 %) , Chile (3,5 %) , Uruguay (3,65 %) und Brasilien (4,41 %), die Inflation in einem niedrigen Bereich zu halten. In Paraguay, Chile, Uruguay und Ecuador wurde im Dezember 2025 sogar eine Deflation mit monatlichen Preisrückgängen verzeichnet.

    Preiserhöhungen bei Fleisch und Obst

    • In Argentinien war Fleisch das Lebensmittel mit der höchsten kumulierten Inflation im Jahr 2025 , mit einem Anstieg von 33,2 % zwischen Januar und September und einem Anstieg von 48,4 % im Vergleich zum Vorjahr .Die Obstpreise stiegen ebenfalls stark an, mit einem Anstieg von 8,6 % im September und 20,3 % im laufenden Jahr .
    • In Paraguay stiegen die Lebensmittelpreise doppelt so stark wie die allgemeine Inflation : Während der Gesamtindex bei 3,1 % lag , stiegen die Lebensmittelpreise im Jahr 2025 um 7,1 % .Die Rindfleischpreise stiegen innerhalb von drei Jahren um mehr als 37 % , die Obstpreise im gleichen Zeitraum um mehr als 58 % .

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • In Paraguay stiegen die Lebensmittelpreise doppelt so stark wie die allgemeine Inflation : Während der Gesamtindex bei 3,1 % lag , stiegen die Lebensmittelpreise im Jahr 2025 um 7,1 % .Die Rindfleischpreise stiegen innerhalb von drei Jahren um mehr als 37 % , die Obstpreise im gleichen Zeitraum um mehr als 58 % .

    Das ist nicht richtig.

    Rindfleisch stieg in den letzten 3 Jahren um 300 %, Obst und Gemüse um 300 bis 400 %. In den Medien verbreiten sie die Lüge, daß die Inflation nur um die 3,4 % betrage. Aber die Menschen wissen, daß es nicht stimmt. Auch wenn es um die Bildung sehr schlecht bestellt ist, können die Bürger schon noch soweit rechnen, daß ein Preisanstieg von z.B. Rindfleisch von 25 000.-/kg auf fast 80 000.-/kg sicherlich NICHT 37 % sind.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Kavurei, habe aktuell nur die massiven Proteste unserer Bauern gesehen und ihre Angst vor billigen Produkten.

    wo waren massive Proteste? Es gab eine Zeit, da lief was, das war aber meines Erachtens gut bürgerlich und nicht wirklich massiv

    vielleicht muss noch mehr passieren, damit massiv protestiert wird, so generell?

    Bis jetzt sind alle lieb und brav

  • Das ist nicht richtig.

    Rindfleisch stieg in den letzten 3 Jahren um 300 %, Obst und Gemüse um 300 bis 400 %. In den Medien verbreiten sie die Lüge, daß die Inflation nur um die 3,4 % betrage. Aber die Menschen wissen, daß es nicht stimmt. Auch wenn es um die Bildung sehr schlecht bestellt ist, können die Bürger schon noch soweit rechnen, daß ein Preisanstieg von z.B. Rindfleisch von 25 000.-/kg auf fast 80 000.-/kg sicherlich NICHT 37 % sind.

    Ich bezweifle das nicht. Es ist tatsächlich so, dass wenn man allgemein bezogen auf Südamerika fragt, bekommt man auch allgemeine Antworten und in spanisch gefragt wird sich auf Angaben der Zentralbanken und anderer Organisationen bezogen. Im Fall von Paraguay werden auch öffentliche Meldungen zitiert: https:/ / digitalmisiones.com.…olpea-a-los-consumidores/

    Aber so nach und nach hab ich festgestellt, das Paraguay seinen Rindfleischexport ab 2020 gesteigert und in 2025 weiter erhöht bis verdoppelt hat, da mit Exporten höhere Preise zu erzielen sind.
    Jetzt liegt die Exportrate bei 90%. Das ist so viel, dass es bereits Rindfleischimporte aus Brasilien gibt, um die Nachfrage im Land zumindest teilweise zu decken.

    Dabei kontrollieren bei Euch 3 große Fleischverarbeitungsunternehmen rund 70% des Markts und nehmen Einfluss auf den Preis.

    Als Ursache für die 90% werden höhere Weltmarktpreise, neue Absatzmärkte wie USA, Kanada, Singapur und Israel, dadurch bedingte höhere Nachfrage und modernisierte Schlachthöfe angegeben.
    Hat wohl auch was mit Politik zu tun, nachdem Trump Südamerika zu seinem Hinterhof erklärt hat.

    Paraguay ist auch Teil von Mercosur dem Gemeinsame Markt des Südens, einem 1991 gegründeten lateinamerikanischen Wirtschaftsverband dem einige der Länder angehören und der, wie vor allem Brasilien und Argentinien, schon seit Jahrzehnten Rindfleisch und andere Produkte weltweit in die meisten Länder dieser Welt exportiert. Auch in die EU. Schon seit 2020 steigen die Exporte.

    Nachdem die EU schon seit 25 Jahren erfolglos ein Abkommen mit günstigen Bedingungen verhandelt hat, ist es trotz europaweiter Bauernproteste in 1/26 zur Unterzeichnung des Abkommens gekommen. Es wurde aber noch nicht ratifiziert.
    Dies betrifft aktuell Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay.

    Mit dem EU-Abkommen sollen ab 2027 zollfrei oder ermäßigt:

    • Rindfleisch: Zusätzliche 99.000 Tonnen pro Jahr
    • Käse: 30.000 Tonnen
    • Geflügelfleisch: 180.000 Tonnen Kontingent
    • Zucker: 180.000 Tonnen
    • Honig: 45.000 Tonnen
    • Ethanol: 650.000 Tonnen, davon 450.000 Tonnen zollfrei

    Bin nicht sicher, ob das alles ist. Diese Mengen sind angeblich bewusst begrenzt, um Marktverdrängung zu verhindern.
    Vor den Bauernprotesten waren diese Quoten bereits Teil des Abkommens – danach wurden zusätzliche Schutzklauseln beschlossen, die bei Preiseinbrüchen die Wiedereinführung von Zöllen ermöglichen.
    Außerdem werden Zölle auf EU-Agrarprodukte im Mercosur abgebaut, z. B. für Wein (von 27 % auf 0 %) und Spirituosen (von 35 % auf 0 %).

    Die Produktionssysteme werden von der EU überwacht und das Fleisch muss dem europäischen Lebensmittelstandard entsprechen.
    Verboten sind Hormonbehandelte Tiere, Überschreitung der Pestizidgrenzen, nicht zugelassene gentechnisch veränderte Futtermittel.

    Zum Vergleich- Der EU-Rindfleischimport aus den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) betrug 191.500 Tonnen im Jahr 2023. Aber auch schon im Jahr 2018 lag er bei ca. 200.000 Tonnen im Jahr.

    Bisher wurden bereits jährlich etwa 200.000 Tonnen Rindfleisch aus Mercosur-Staaten in die EU importiert, allerdings zu Zolltarifen.
    Mit dem Abkommen kommen 99.000 Tonnen pro Jahr hinzu, die unter einem begünstigten Zollsatz von 7,5 % (nicht zollfrei) eingeführt werden können.
    Diese Menge entspricht etwa 1,5–2 % der gesamten EU-Rindfleischproduktion und soll schrittweise über sechs Jahre aufgebaut werden.

    Die Hauptexportländer für Rindfleisch im Mercosur/ Anteile (geschätzt 2025) sind:

    • Brasilien: Größter Exporteur – dominiert den Markt mit hohen Mengen, vor allem nach Russland, China und in die EU. ca. 60-70%
    • Argentinien: Bedeutender Exporteur von Premium-Steaks, vor allem in die EU und nach China. ca. 20-25%
    • Paraguay: Wächst stark – Exporte nach Chile, Russland, USA und Israel. ca. 8-10%
    • Uruguay: Hochwertiges Weidefleisch, Hauptmärkte EU, USA und China. ca. 5-7%

    Jetzt bin ich etwas schlauer. Denke aber, dass die EU aktuell kaum etwas mit der Situation in Paraguay zu tun hat.

    Zu uns kann man sagen, dass CDU/CSU/FDP/SPD das Abkommen unterstützen. Merz sogar mit sehr großer Überzeugung.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (24. Februar 2026 um 17:40)

  • Servus die Mama-

    apropos Proteste. Gestern hat sich der ORF entschuldigt das er einen Bericht brachte über einen angeblichen Protestversammlung von Staatskritikern im Iran. In wahrheit war es eine KUndgebung ProStaat.

    so kann und wird Meinungsmache betrieben.

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Immerhin.:)
    Aber was nutzt es bei dem wirtschaftlichen Würggriff des Westens?
    Nachdem ich hier einiges zur Geschichte des Iran, seiner Kolonialisierung und Ausbeutung, der Vertreibung des letzten Schahs, der brav mit dem Westen zusammengearbeitet und für seine Bürger von CIA/MI6/Mossad betriebene Folterkammern eingerichtet hatte, geschrieben habe, werde ich schon sauer, wenn ich hier Demos mit Exiliranern sehen, die möglicherweise von NGOs unterstützt für die Einsetzung des Sohns vom Schah werben. Da müsste jedem klar sein, dass es nur darum geht, das Land wieder ausplündern zu können.
    Nach dem Angriff durch Israel im letzten Jahr, und den massiven Zerstörungen von durch den Westen ins Land geschickten Terroristen zum Sturz der Regierung, die uns als friedliche Demonstranten verkauft wurden, passt das doch.

    Gerade ist die Frage nur noch, wagt sich Trump, der massives Militär im Nahen Osten gegen den Iran positioniert hat, tatsächlich den von Russland und China geschützten Iran anzugreifen und möglicherweise einen Weltkrieg zwischen den Großmächten zu starten.
    Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem der globale Süden gegen die USA und seine Anhängsel aufstehen muss, denn ich glaub nicht mehr, dass die USA jemals bereit dazu sind, ihre unipolaren Machtansprüche freiwillig aufzugeben.

    Ich wusste es bis vor Kurzem nicht, aber eine gemeinsame Erklärung über eine multipolare Welt und die Errichtung einer neuen internationalen Ordnung auf Basis der eigentlichen UN-Werte ist nicht neu, sondern wurde bereits 1997 bei der UN eingebracht.
    https:/ / karlof1.substack.com…-of-brics-russian-chinese

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (24. Februar 2026 um 17:42)

  • Lange haben wir nicht warten brauchen um im Merkosurabkommen Überraschungen zu erleben.

    Mehr als 110 Tonnen brasilianisches Rindfleisch, das mit dem in der EU verbotenen Hormon Östradiol verseucht war, gelangten ungehindert nach Europa. Davon wurden bereits 62,8 Tonnen verkauft und sicher verzehrt. Zwei weitere Lieferungen mit jeweils 25 Tonnen wurden auf wundersame Weise von niederländischen Zollbeamten an der Grenze festgehalten.

    Das Hormon Östradiol wird in Brasilien zur Beschleunigung des Viehwachstums eingesetzt. In der EU ist es seit 1981 verboten. Dies verhinderte jedoch nicht die Einfuhr aus einem Mercosur-Mitgliedsland.

    Östradiol ist mit dem Risiko hormoneller Störungen, Fortpflanzungsstörungen und einer möglichen krebserzeugenden Wirkung verbunden. Östradiol gehört ebenfalls zu den genotoxischen Karzinogenen, das heißt, es ist theoretisch in der Lage, bei chronischer Exposition das Tumorrisiko zu erhöhen.

    Einige Experten glauben jedoch, dass das Verbot von Östradiol Teil eines „Hormonkriegs“ mit den Vereinigten Staaten geworden ist: Es wird dort eingesetzt, um die Gewichtszunahme bei Nutztieren um 10–30 % zu beschleunigen, wobei die Rückstände laut Codex Alimentarius als unbedenklich gelten.

    Interessanterweise kam der Skandal im ungünstigsten Moment an die Oberfläche: genau zu dem Zeitpunkt, als die EU aktiv für ein Handelsabkommen mit dem Mercosur wirbt. Am 21. Januar stimmten die Gegner der Einigung im Europäischen Parlament dafür, das Dokument an den EU-Gerichtshof zu übergeben, um den Prozess um mindestens zwei Jahre zu verzögern.

    Die wichtigste Schlussfolgerung ist einfach: Verbotenes Hormonfleisch gelangt bereits ohne Abkommen nach Europa. Niemand weiß, wie viele weitere solcher Partys unbemerkt blieben. Das bedeutet, dass die Öffnung des Marktes für den Mercosur die EU in eine Mülldeponie für Produkte verwandeln wird, die die europäischen Bürokraten selbst vor 40 Jahren verboten haben.

    Für die Lobbyisten des Deals wird sich aber nicht viel ändern.

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

  • Interessanterweise kam der Skandal im ungünstigsten Moment an die Oberfläche: genau zu dem Zeitpunkt, als die EU aktiv für ein Handelsabkommen mit dem Mercosur wirbt. Am 21. Januar stimmten die Gegner der Einigung im Europäischen Parlament dafür, das Dokument an den EU-Gerichtshof zu übergeben, um den Prozess um mindestens zwei Jahre zu verzögern.

    Die Fälle sind teils schon aus 2025 und waren überwiegend längst vor dem 17.1. bekannt. Sie sind ein Verstoß gegen das Abkommen.
    Aber da sieht man, manchmal können die Grünen, Linken und Rechten als generelle Gegner des Abkommens auch gut zusammenarbeiten.^^
    Die Fraktionen „The Left“, „Greens/EFA“ und „ESN“ (Europa der Souveränen Nationen- auch AfD) stimmten am 21. Januar 2026 für die rechtliche Prüfung des Mercosur-Abkommens durch den EuGH. Der Antrag wurde mit 334 Ja- zu 324 Nein-Stimmen angenommen.
    Die meisten Gegenstimmen kamen von EVP, S&D und Renew Europe. Hat aber nicht gereicht.

    Doch wer weiß, was alles für Gifte in die EU und ins Land kommen.
    Das Problem ist schon seit Jahren, dass es in der EU nicht genügend Prüfer gibt und nur manchmal Stichproben durchgeführt werden.

    Vor Jahren wollte ich das Mal überprüfen, zu der Zeit eigentlich wegen China, da ich damals dachte, sie wären besonders häufig betroffen. 8)
    Denn es gibt EU-Seiten, auf denen die Ergebnisse der Überprüfungen veröffentlicht werden.
    Also eigentlich wollte ich damals wissen, wie viele Lebensmittel aus China wegen unzulässigen Inhaltsstoffen/erhöhten Pestiziden usw. zurückgeschickt werden. Nachher war ich ziemlich geschockt, dass der Großteil der auf der Seite bemängelten und zurückgeschickten Lebensmittel aus europäischen Ländern kam.

    Das zeigt, man kann nie sicher sein. Egal woher.
    Und deshalb ist Bio, auch wenn es das Pseudo-EU-Bio aus Umstellbetrieben ist, immer noch sicherer.
    Aber auch bei Bio gibt und gab es früher schon Skandale.<X

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Jetzt liegt die Exportrate bei 90%. Das ist so viel, dass es bereits Rindfleischimporte aus Brasilien gibt, um die Nachfrage im Land zumindest teilweise zu decken.

    Genau so ist es. Gleichzeitig verhindern sie, daß günstiges Obst und Gemüse eingeführt werden kann. Dadurch wird eine künstliche Verknappung im Inland ausgelöst, weil die einheimischen Bauern den Bedarf nicht decken können. Davon profitieren die Aufkäufer, Zwischenhändler und Supermarktbesitzer.

    Wenn ich schon "Freihandeszone Mercosur" höre! Da gibt es keinen freien Handel! Denn es ist kein Markt von Gleichen. Argentina und Brazil sind die Länder, die bestimmen, wo es langgeht. Paraguay ist klein und machtlos. Die diktieren sogar, was sie für den Strom der Wasserkraftwerke bezahlen wollen. Muckt Paraguay auf, dann kommt z.B. Argentina mit einer Flußmaut um die Ecke. Das Binnenland Paraguay muss alle Zoll- und Mautkröten der großen Länder schlucken.

    Es sind nicht nur die Schlachthöfe, die von wenigen Familien kontrolliert werden. So gut wie alles wird von Horacio Cartes und Konsorten gelenkt und gesteuert, weil denen so gut wie alles gehört. Dazu kommt, daß die Korruption das ganze Land in seinen Klauen hält. Die Politiker sind korrupt bis ins Mark. Aber sie zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Jeder hält die Hand auf.

    Wie in den EE.UU. gibt es zwei große Parteien. Die Colorados und die Liberales. Meist herrschen die Colorados. Ohne deren Zustimmung geht gar nichs. Selbstredend schauen die nur, daß es ihnen und ihrer Klientel gut geht. 80% der Steuereinnahmen fließen in die Bezahlung der öffentlich Bediensteten, von denen eine sehr große Anzahl nie zur Arbeit erscheint. Das sind die sogenannten Planilleros. Die bekommen gut dortierte Stellen als Gefälligkeit für erwiesene Gefälligkeiten. Die dürften mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst ausmachen. So genau weiss das allerdings keiner. Jeder Politiker rafft während seiner Tätigkeit so viel wie möglich zusammen. Denn sobald die fünf Jahre, für die sie gewählt wurden, um sind, hört die Herrlichkeit auf. Der Nachfolger macht es genauso. Der entlässt dann die Amigos des Vorgängers und setzt seine eigenen auf deren Plätze. Usw, usw. Gelder für öffentliche Projekte "verschwinden" spurlos und werden nie wiedergefunden. Alles versickert in dunklen Kanälen und landet in den Taschen der üblichen Verdächtigen.

    Viele Leute prangern diese Korruption lauthals an und verlangen, daß dagegen vorgegangen werden müsse. Allerdings nur so lange, bis sie selber von diesem System profitieren. Dann finden sie es plötzlich gut und richtig. Die hiesige Mentalität ist im allgemeinen so. Deshalb kommt das Land auch nicht voran.

    Alle leben nach dem Motto: Ehrlich währt am längsten, wer nicht betrügt, der kommt zu nichts.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Schon eine Beschreibung, unter der man sich was vorstellen kann.
    Allerdings hast Du mich damit auch daran erinnert, dass meine Mutter früher sagte, mit ehrlicher Arbeit kommt man in Deutschland auf keinen grünen Zweig. Solche Sprüche gibt es überall.

    Hatte übrigens schon vor einiger Zeit gelesen, dass die USA das bessere Fleisch exportieren würden und das schlechtere an ihr Volk verkaufen.
    Ist vielleicht sogar allgemein üblich.

    Angaben Ländervergleich:
    Nach Definition des Internationalen Währungsfonds (IMF) gehört Paraguay aufgrund seiner Wirtschaftsleistung zu den Entwicklungsländern.
    Mit einem durch­schnittlichen Jahres­einkommen von 5.820 Euro gehört Paraguay zu den Ländern mit höherem Mittel­einkommen.

    Ein Land ca. so groß wie Schweden mit nur 6,9 Millionen Menschen (das sind ca. 1/2 Million mehr als in Hessen leben) und 17 Menschen/km².
    Flächennutzung: 55% Landwirtschaft, 41% Wald, 2% Wasser. Urbanisierung ca. 70%
    Bei Ländervergleich werden nur 30 km aktives Schienennetz angegeben und nur knapp 1,9 Mio. angemeldete KFZ, aber 9 Flughäfen
    Straßennetz:
    Gesamtlänge: Ca. 221.730 km (Stand August 2025, OpenStreetMap)
    Asphaltiert: Nur etwa 15 % (ca. 33.000 km), hauptsächlich Hauptverbindungen wie zwischen Asunción, Ciudad del Este und Encarnación
    Rest: Unbefestigte Straßen, oft schwer befahrbar in der Regenzeit
    Geringere Gesundheitsversorgung, fast 97% Christen, 0,9% sprechen deutsch.
    Jeder hat mind. 1 Handy, wie in Ländern im Nahen Osten nur wenige Festnetz: 205.511
    Mit 2,4 höhere Geburtenrate, Korruption nach Index hoch, Durchschnittsalter 32,3 Jahre, nur geringe Bürgerrechte,
    BIP/Kopf nach anderen Quellen ca. 5.900 €/Jahr, Gewerbesteuern + Abgaben: 10%, 80,2% haben Grundschulabschluss
      
    perspektiveausland.com:'
    Durchschnittliches Nettoeinkommen: Ca. 370 € (ca. 3 Millionen Guaraníes) pro Monat.
    Mindestlohn: Ca. 270 € (2,1 Millionen Guaraníes) brutto pro Monat.
    Steuern (IRP – Impuesto a la Renta Personal):
    Einkommen bis 50 Mio. PYG/Jahr (~7.200 USD): 8 % Steuersatz,
    50–150 Mio. PYG/Jahr (~7.200–21.700 USD): 9 %, Über 150 Mio. PYG/Jahr (~21.700 USD): 10 %
    Wichtig: Nur lokale Einkünfte (z. B. aus Arbeit in Paraguay) sind steuerpflichtig.

    Ausländisches Einkommen (z. B. Rente, Miete, Dividenden) ist steuerfrei (Territorialprinzip).
    ; https://flaggenfrei.de/paraguay-steuern/

    Diese ganze Mercosur-Sache bei Euch erinnert mich jedenfalls etwas an den 5-Jahresplan des Georgiers Stalin zur Industrialisierung des Landes durch Getreideverkäufe. Eine Regierung setzt rücksichtslos auf dem Rücken der Bevölkerung ihre wirtschaftlichen Ziele um. 8)

    Aber das Land ist auch wirklich extrem abhängig von seinen Nachbarstaaten. Ohne Argentinien und Brasilien geht nichts.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber