Sehr schlechte Hormon-Werte, was tun?

  • Sehr geehrter Herr Gräber,

    Bei meiner Frau (81 Jahre alt) wurden sehr schlechte Hormonwerte festgestellt: FSH = 103 IU/l, Östradiol <20 pg/ml, Progesteron 0,53 ng/ml. Mein Wert für Progesteron ist <0,12 ng/ml. Unser naturheilkundlicher Arzt empfiehlt uns, spezielle Hormone einzunehmen.

    Ich habe aber gelesen, dass die Einnahme von Hormonen besonders für Frauen viele schädliche Nebenwirkungen haben kann. Wie ist Ihre Meinung dazu? Sollen wir die Hormone nehmen?

    Danke im Voraus für Ihre Hilfe

    Rolf

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Rolf_V

    Hat den Titel des Themas von „Sehr hoher FSH-Wert, was tun?“ zu „Sehr schlechte Hormon-Werte, was tun?“ geändert.
  • Unser naturheilkundlicher Arzt empfiehlt uns, spezielle Hormone einzunehmen.

    Wenn der Arzt nicht gerade ein auf Hormone spezialsierter Arzt ist dann lieber einen ausgebildeteten Hormoncoach zu Rate ziehen. Z.B. hier schauen:

    : https://hormoncoach.com/hormoncoach-finden/

    Sollen wir die Hormone nehmen?

    Wenn, dann die bioidenten Hormone.


    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.

    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.

    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.


    3 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • vielleicht wäre erstmal ein Versuch wert andere Mittel auszuprobieren und das dem naturheilkundlichem Arzt mal vorschlagen. :/

    : https://xbyx.de/blogs/magazin/maca-wirkung


    Und vor dem Schlafen einen Passionsblumentee trinken .

    Besonders beliebt ist die Passionsblume auch in den Wechseljahren,
    weil sie einige Phytohormone enthält, die Wechseljahrsbeschwerden lindern.
    Da die Wechseljahre oft mit Schlafstörungen und Unruhe einhergehen,
    passt die Passionsblume hier besonders gut.


    : https://heilkraeuter.de/lexikon/passionsblume.htm


    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ich erlaube mir, auch wenn ich nicht Herr Gräber bin, trotzdem etwas dazu zu schreiben, und zwar ist immer die Frage wichtig, hat man Beschwerden, ganz unabhängig von Laborwerten. Erst wenn man Beschwerden hat, sollte man nach Ursachen und sanften Therapien suchen.

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    "Ich erlaube mir, auch wenn ich nicht Herr Gräber bin, trotzdem etwas dazu zu schreiben"
    Aber auf jeden Fall -- denn das ist ein offenes Forum und ich komme gar nicht dazu alle Fragen zu beantworten.

    Ausserdem gibt es hier Erfahrungen, von denen auch ich noch profitiere.

    Insofern würde ich sagen, dass es eines der besten Alternativ-Medizin Foren im gesamten Netz ist.
    Und vor allem wünsche ich mir, dass diese facebook-Gruppen endlich mal aus diesem "Mitlese-Profil-Erstell-Netzwerk" hierher kämen.


    Zur Frage von Rolf_V:

    "Bei meiner Frau (81 Jahre alt) wurden sehr schlechte Hormonwerte festgestellt: FSH = 103 IU/l, Östradiol <20 pg/ml, Progesteron 0,53 ng/ml. Mein Wert für Progesteron ist <0,12 ng/ml"

    Die Sache mit den Hormonen bei Frauen ist schon fast ein Buch mit 7 Siegeln!

    Bei Frauen nach der Menopause (was mit 81 der Fall sein dürfte) sind die Werte "offiziell"
    FSH (Follikelstimulierendes Hormon): 25-135 IU/l
    Der Wert liegt im typischen Bereich für postmenopausale Frauen.

    Östradiol: Normwert für postmenopausale Frauen: < 30 pg/mlIhr gemessener Wert: < 20 pg/ml

    Ein niedriger Östradiolspiegel ist ebenfalls typisch für postmenopausale Frauen. Dieser Wert zeigt, dass die Produktion von Östrogen fast vollständig eingestellt wurde, was normal für das Alter ist.

    Progesteron: Normwert für postmenopausale Frauen: < 1 ng/ml

    Ihr gemessener Wert: 0,53 ng/ml

    Auch hier eigentlich alles normal.


    Jetzt ist die Frage: Warum soll ihre Frau Hormone nehmen???


    Und das führt uns wieder zur entscheidenden Frage:


    Hat ihr Frau überhaupt Beschwerden? Und wenn ja welche?

    Dann sollte sich primär erst einmal darum gekümmert werden!


    Welche Medikamente nehmen Sie ein?

    Wenn ja, welche und warum?

    Auch darum muss sich gekümmert werden.


    Allgemein habe ich zur Hormonersatztherapie hier geschrieben:

    : https://www.naturheilt.com/frauen-hormone/


    Ihr Progesteronwert (Mann) liegt für ihr Alter auch erst einmal offiziell im Normbereich, wenn auch etwas weit unten.

    Grundsätzlich versuche ich Hormone die aus der Balance sind durch Ernährung, Heilpflanzen und Vitamine / Spurenelemente in den Normbereich und "besser" zu bekommen. Von Hormongaben halte ich in den meisten Fällen GAR NICHTS.

    Vor allem die Ernährung, Entspannung und auch Training (!) wird diesbzgl. stark unterschätzt! Bei den Hormonen sind vernünftige Eiweißspiegel sehr wichtig und auch "gute Fette". Denn die Hormone werden durch Eiweiß und Cholesterin aufgebaut. Wer zum Beispiel Cholesterinsenker nimmt, kann schon ein Problem haben, usw. usw. Auch das Thema Leber und Schilddrüse spielt eine Rolle...


    Da muss man in der Praxis genau schauen und "suchen".


    Wenn es auch um die Hormone geht lasse ich Patienten z.B. auch ein Ernährungsprotokoll über wenigstens 7 Tage anfertigen. Ich muss wissen was die Essen, wie viel sie sich bewegen, wie sie schlafen, usw.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Zum Thema Hormone kann ich wärmstens die Rhythmische Hormontherapie von Dr.Rosina Sonnenschmidt empfehlen. Zu empfehlen wäre diese für jeden 2x jährlich.

    Hierzu gibt es auch Literatur:

    Rhythmische Hormontherapie für Mensch und Tier mit homöopathischen Komplexmitteln

    ISBN:978-3-9812332-3-0