Aggressive Fibromatose - Desmoid-Tumor

  • Mir ist eben ein Zettel vor die Füße gefallen, den ich vor Jahren mal aufgehoben habe und geht um Sulforaphan.

    Vielleicht ist er hilfreich;)


    Auszug

    Wir waren weltweit die ersten, die in Laborversuchen an Mäusen gezeigt haben, dass Sulforaphan die besonders aggressiven Tumorstammzellen angreift und diese dadurch für die Chemotherapie empfindlich macht. Wir vermuten, dass Tumorstammzellen – diese überleben eine herkömmliche Chemo- und Strahlentherapie für die Entstehung und Streuung von Krebs verantwortlich sind. Da die normalen Tumorzellen empfindlicher sind, sterben diese unter Therapie ab und die Geschwulst wird häufig kleiner, besonders während der ersten Therapiezyklen.

    Da aber die resistenten Tumorstammzellen übrig bleiben, können diese den Tumor erneut ausbilden. Wir sehen sogar, dass die Tumorstammzellen während wiederholter chemotherapeutischer Behandlungen angereichert werden und daher der Tumor nach mehreren Zyklen resistent geworden ist. Basierend auf unseren Labordaten wirkt eine sulforaphanreiche Ernährung der Anreicherung von Tumorstammzellen entgegen und könnte daher bei Patienten das Tumorwachstum verlangsamen und die Chemotherapie wirksamer machen.

    Es gibt mittlerweile verschiedene Studien, die die positiven Effekte von Sulforaphan im Zusammenhang mit Krebs erforscht haben.

    Dabei greift – allgemein gesagt – Sulforaphan in den Teilungsprozess der Zelle ein und zerstört dabei bestimmte Stoffe.

    Dadurch wird die Teilung des Zellkerns verhindert und die Krebszelle ist dem Untergang geweiht.


    https://www.klinikum.uni-heide…ie/patienteninformationen


    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Hallo,


    mit Chrom haben wir erst nicht angefangen. Es gibt Studien die behaupten dass es in der Zelle Krebserzeugende Mittel herstellt. Ich dachte eben schräg, alles was kein Zucker zulässt wirkt gegen den Tumor. Dafür haben wir aber Vitamin D3, Q10, OPC, Alpha-Liponsäure usw.


    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20725156/

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    Gesunde Grüße

    Medico

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  • Sorafenib scheint richtig Gift zu sein! Da werden wir wohl eher Quercetin etwas höher dosieren, so um die 2000mg/täglich. Sorafenib verursacht schon nach einem Monat kompletten Haarausfall (siehe Bild).

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    Gesunde Grüße

    Medico

  • Hallo,


    ist sehr ruhig hier. Wurden ein paar Therapien erfolgreich abgeschlossen?


    Ich wollte nur Mal ein Überblick für Euch schaffen was wir nehmen und wo wir unseren Fokus setzen.


    Alternativ:

    Vitamin D3 10.000i.e. + Vitamin K2 200uq /täglich

    Omega-3 10.000mg + 3000mg EPA/DHA /täglich

    Magnesiumcitrat 300mg /täglich

    Kaliumcitrat, davon Kalium 500mg /täglich

    Q10 400mg /täglich

    Curcumin 950mg /täglich

    Quercetin 3000mg /täglich

    OPC 900mg /täglich

    B-Vitamine-Komplex 1 Tabl. /täglich

    Vitamin C 4000mg /täglich


    Schulmedizinisch:

    Tamoxifen 40mg /täglich

    Celebrex 200mg /täglich


    Sonstiges:

    CBD-Öl 20%, Zink, Selen usw....



    Sehr Kostenintensiv, aber das Beste vom Besten. Hätte gerne Eurerseits ein Feedback.


    MfG

    DrMedico

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    Gesunde Grüße

    Medico

    Einmal editiert, zuletzt von DrMedico ()

  • Ich würde noch Kupfer und Mangan vorschlagen. Mangan würde ich aber erst untersuchen lassen, weil man es über die Nahrung gut aufnimmt. Es kann aber sein, dass irgendeine Substanz es Adsorbiert. In vielen Krebserkrankungen wurde festgestellt, dass Mangan fehlt. Mangan ist für einige Enzyme wichtig.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Mangan kenne ich. Warum Kupfer dazu? Ist doch eher für die neurologische Funktion bzw. man nimmt es doch zu genüge aus der Nahrung auf. Es ist eine Frage, keine Feststellung. Du bist der Profi ;)

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    Gesunde Grüße

    Medico

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  • Es gibt ein Enzym, das neben Zink auch Kupfer benötigt, um zu funktionieren. Soweit ich das richtig verstanden habe, ist dieses Enzym nicht nur für den Schutz des Nervensystems zuständig (Aber du hast recht, grade im Hirn gibt es Enzyme die von Kupfer extrem abhängig sind). Ja Kupfer sowie Mangan nimmt man eigtl aus der Ernährung auf, aber wie bereits beschrieben sind viele Ursachen für Krebs auf Metallchelatoren zurückzuführen. Daher würde ich das auch mal untersuchen lassen. Falls ein Mangel vorherrscht könnte die Supplementierung sinnvoll sein.

  • Ich habe jetzt nicht alles verfolgt, aber habt ihr schon mal darüber nachgedacht Superoxiddismutasen einzunehmen? Das sind Enzyme mit starken antioxidativen Wirkungen. Bei Krebs scheinen grade diese Enzyme ziemlich "kaputt" zu sein.


    Was mir noch einfällt. Ihr könntet mal die SOD im Körper bestimmen lassen. Falls die Konzentration höher ist als normal ist eine erhöhte toxische Schwermetallkonzentration zu erwarten. Der Körper stellt mehr SOD her, wenn beispielsweise toxische Schwermetalle im Körper vorhanden sind. Dies könnte ein Indiz bzw. Marker für die (oder eine der) Ursachen des Tumors sein.

  • Hallo underwater,


    Nein, ein Desmoid ist ein Lokal invasiver Bindegewebs(Kollagen)Tumor der höchwahrscheinlich kausal durch eine Schnittverletzung (z.B. bei Kindesentbindung) entstanden ist. Er versucht sozusagen eine Verletzung mit einem Heilungsprozess zu schließen und schüttet auf Grund dessen vermehrt Bindegewebe/Kollagene aus, deswegen ist er in seinem Wachstum lokal aggressiv. Diese Proliferation bzw. Mutation muss unterdrückt werden, um dieses Regulationsverfahren (so nenne ich es Mal) in Gang zu bringen, müssen Vitamin D3 (ein Kollagentumorhemmer), Curcumin (oder auch Celebrex als COX-2-HEMMER) konsumiert werden. Denn ein Desmoidtumor ist kein direkter, sondern ein indirekter Tumor, da man im Blut (laut Maintrac-Labor) keine Tumorzellen verzeichnen kann.


    Vitamin D3 wirkt hier gegen den Tumor erst ab einem Blutwert des 25-OH-D3 von 78ng/ml, erst dann, können über 2000 Gene aktiviert und so das Interferone freigeschalten werden.


    Injiziert man z.B. Kortison direkt/lokal in den Tumor, so vermindert man die Kollagene/das Kollagenwachstum des Tumors. Dies wäre eine effektive Therapie oder Option gegen den Desmoidtumor.

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    Gesunde Grüße

    Medico

    3 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ok, ich muss zugeben mit Desmoid-Tumoren kenne ich mich nicht aus. Ich weiß aber, dass Krebszellen Metalloenzyme benutzen, um andere Zellen zu "penetrieren". Solche Enzyme haben ihr pH-Optimum im schwach sauren Bereich. Demnach könnte eine basische Einstellung solch einen Tumor vielleicht im Wachstum stören. Allerdings weiß ich nicht, wie Desmoide (bis auf deine Erklärung mit Kollagen) sich richtig ausbreiten.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Zitat

    Allerdings weiß ich nicht, wie Desmoide (bis auf deine Erklärung mit Kollagen) sich richtig ausbreiten.

    Durch die sog. "Zellproliferation", also Vermehrung von Tumorgewebe.


    Meine Lebensgefährtin versteht das zwar mit der Ernährung, hält sich aber nicht strikt daran. Ich habe Ihr das oft mit dem basischen Milieu erklärt.


    Danke für dein bereicherndes Wissen:thumbup:

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    Einmal editiert, zuletzt von Sirona81 ()

  • Bei einer solchen Zellproliferation vermehrt sich das Gewebe weil die Zellen sich unkontrolliert mehren, bedeutet sie kommunizieren nicht miteinander wie bei einem gesunden. Deshalb habe ich mich für Vitamin D3 für die Zellsteuerung & Q10 für die Zellkommunikation entschieden.


    Und Quercetin als Angiogenesehemmer, damit die Nahrungsquelle zum Tumor abgeschnitten wird. Du weißt schon Angiogenese (Äderchen) die sich bei Tumore bilden.

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  • Wisst ihr schon, wann ihr euer nächstes Kontroll-MRT macht? Wie lange lag das letzte zurück?


    Ich wünschte, es gäbe mal einen eindeutigen Therapieerfolg durch die ergriffenen Massnahmen. Auch wenn die Mechanismen von Punktmutation, Chromosom Veränderungen, APC Verlust, Beta-Catenin etc. erkannt wurden, so kann man einfach nicht alles rechnen und mit Bestimmtheit die Ursachen eindeutig festnageln. Ich hatte einige Verletzungen und OP's hinter mir und damit nie ein Problem gehabt, warum gerade jetzt...


    Verwirrend auch, dass gar keine Massnahmen ebenso zum Rückgang und Heilung geführt haben. Manchmal denke ich, dass viele unerkannt (da es auch schmerzfreie gibt) in ihrem Leben bereits einen Desmoid hatten, der sich von alleine wieder zurückgebildet hat.


    Für mich erinnert es nach wie vor an wuchernde Keloide, wilde äussere Narben, die auch sehr schwer behandelbar sind.


    Ich werde wohl spätestens Ende März das nächste MRT machen lassen. Mein bisheriger eigener Therapieplan behalte ich bei, bzw. werde ihn noch etwas erweitern. Wenn das Wachstum, wie sie sagen, sich tatsächlich innerhalb von 3 Monaten nur noch auf 1mm reduziert hat, dann kann der Plan nicht ganz verkehrt sein.


    Lieben Gruß an Alle!

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  • Hallo Laurianna,


    schön von dir zu lesen. Leider ist meine Lebensgefährtin bzgl. Nahrung sehr undiszipliniert, sonst denke ich hätten wir schon Erfolge erzielen können. Denn Nahrung ist hier die Basis.


    Das letzte MRT hatten wir glaube ich am 28.10.2019. Wir lassen uns mit dem MRT Zeit, bis meine Lebensgefährtin grünes Licht gibt. Das mit Mannheim und Nirogacestat-Studie wird wohl nichts, die nehmen keine Frauen im Gebärfähigem Alter.

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  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Ich bin da leider auch nicht so diszipliniert, immerhin habe ich die Nudeln durch Einkornnudeln ersetzen können. Aber immer noch zuviel KH und zu wenig Proteine.


    Ich liege auch sehr ungerne in die Röhre, aber die Angst etwas zu verpassen, ist dann doch größer.


    Wie lange läuft so eine Studie, bis es frei gegeben ist? Wahrscheinlich schon länger...

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Bis glaube ich 2023. Aber an junge Frauen darf es nicht vergeben werden, macht die Eierstöcke dicht.


    Bei einem Desmoid-Tumor solltest nicht nur den WNT-Signalweg hemmen, sondern auch mTOR. Das geht ambesten mit Vitamin D3, Melatonin, Alpha-Liponsäure, Polyphenole (z.B. schwarzer Cafe), auch Curcumin und besonders Quercetin tut es. Bei Quercetin ist es sogar klinisch belegt.


    Viel Erfolg und gute Genesung!

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    Medico

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  • Vielen Dank, wünsche ich euch ebenso!


    Wie wirkt eigentlich das CBD-Öl bei euch? Ich kämpfe mal wieder seit 2 Nächten mit verstärkten Schmerzen. Leider hilft das CBD-Öl, auch hochprozentig, dabei nicht so, wie ich es mir wünsche. Periodenweise treten diese Schmerzen auf, dann ist wieder besser.


    Was würdet ihr da sonst noch empfehlen?


    Und bei Alpha-Liponsäure lieber R-Alpha?


    Ich stosse auch immer wieder auf Löwenzahn effektiv gegen Krebszellen, wäre das auch etwas gegen den Desmoid?


    Lieben Gruß!

    2 Mal editiert, zuletzt von Laurianna ()

  • Ja Alpha-Liponsäure in R-Form, also R-ALA. Alles was mTOR hemmt ist gut gegen den Desmoid, also alle Antioxidantien, Polyphenole usw.


    Ich würde gar nicht zu viel nehmen. Wichtig Curcumin, Quercetin usw., so wie wir es machen.


    CBD nehmen wir täglich ein Tropfen mehr. Ich berichte.

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    Gesunde Grüße

    Medico

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  • Laurianna


    Warum nimmst du gegen deine Polyneuropathie keinen Kupfer ?

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    Gesunde Grüße

    Medico

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