Bei leichteren Blutergüssen empfehle ich meist “nur” eine Arnika-Salbe aufzutragen. In der Praxis nehme ich die DOC-Salbe.

Die DOC Salbe wurde vom Arzt Dr. Müller-Wohlfarth “kreiert”, weil andere Arnika Salben damals nur einen geringen Wirkstoffanteil von 10% hatten. Für Blutergüsse brauchen wir aber mehr. Die DOC Salbe hat einen Wirkanteil von 30%.

Bei den meisten Blutergüssen reicht die DOC Salbe völlig aus. Homöopathie braucht man nicht. Ich sehe es auch nicht gerne, wenn Mütter Ihren Kindern jedesmal, wenn diese hingefallen sind gleich “ein paar Kügelchen einwerfen”.

Dazu muss man wissen: wenn man homöopathische Mittel zu häufig nimmt, kann sich deren Wirkung mit der Zeit abschwächen. Dies ist ein Phänomen das ich schon recht früh beobachtet habe. Da Arnika in der Homöopathie auch ein wichtiges Mittel beim Schlaganfall ist, bin ich mit der Gabe bei Verletzungen eher zurückhaltend.

In schweren Fällen wie: Baby stürtzt von der Treppe, Sturz mit Fahrrad und mehreren blauen Flecken usw. kommt Arnika natürlich auch homöopathisch zur Anwendung.

Homöopathie Hilfe bei einem Bluterguss oder Hämatom ist vielversprechend.

Im akuten Fall nimmt man also zuerst Arnica D12 – je nach Größe und Schwere 3 bis 8 Globuli. Bei sehr großen Blutergüssen (z.B. Oberschenkel) nimmt man danach alle 1-2 Stunden 3-5 Globuli.

Bei Quetschungen des Körpergewebes haben sich Calendula D6 und bei Nervenverletzungen Hypericum D6 erfolgreich gezeigt.
Bei Schlagursache (z.B. beim Boxen und Fußball) hat sich dazu auch Hamamelis D6 bewährt.

Auch Ledum D12, 3mal täglich 5 Kügelchen, wird bei großen Hämatomen mit Erfolg angewendet.

Beim Bluterguß um die Augen, dem sogenannten Brillenhämatom, etwa nach Boxschlag, sollte Arnica D12 zusammen mit Ledum D12 täglich 3mal gegeben werden.

Nasenbluten, besonders nach Anstrengung oder Unfall, wird mit Arnica D12 behandelt. Zusätzlich 1 x 15 Kügelchen Rhus tox. D30 geben.

Siehe auch Kapitel: Frakturen (Knochenbrüche) – Wunden, Wundbehandlung – Nasenbluten – Luxation – Muskelfaserriss

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