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nora

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321

Donnerstag, 9. März 2017, 21:52

Sie kaufen 100 oder 1000 Stück und legen sie ins Regal. Es ist ein gefahrloser Vorrat, mehr nicht. Das entspricht dem passiven Vitamin D3. Es ist vom Gefahrenaspekt weitgehend unerheblich, wie viele Teelichter es sind.


Ich habe mich nur falsch ausgedrückt, meinte natürlich nach oben hin gibt es dann keine Grenzen, wenn nur bei Bedarf ein Lichlein angezündet wird. Dann könnte man ja z.B. 1.000.000 IE nehmen und dann längere Zeit gar nichts.

Ich habe aber auch gelesen daß eine tgl. Einnahme besser ist als einmal im Monat. Stimmt das?

Liebe Grüße
Nora

322

Donnerstag, 9. März 2017, 22:35

Hallo Nora,

ja, nur tägliches D3 zeigt die erforderliche Wirkung, wurde von Dr. Hollis entdeckt, wurde hier im Forum mit Link auch genau beschrieben. Das umgewandelte D3 hat eine sehr kurze Halbwertszeit von 1-2 bis 24 Stunden, deshalb ist eine tägliche Einnahme erforderlich, ansonsten gehen die Teelichter aus.
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kokosfan

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323

Donnerstag, 9. März 2017, 22:41

Ich habe aber auch gelesen daß eine tgl. Einnahme besser ist als einmal im Monat. Stimmt das?


ja, hab ich auch so gelesen

hier ein Link dazu

in der Praxis konnte ich bisher alledings noch keinen Unterschied bemerken
meine Frau nimmt durchgehend Vit.D, und ich derzeit nur im Winter bei Bedarf einzelne Hochdosierungen (wie auch meine Söhne)

da diese Erkenntnisse relativ neu sind, und die positiven Eigenschaften in vielen Studien unabhängig dieser neuen Erkenntnisse vorher ja auch vorhanden waren, muß man abwarten ob das in der Praxis wirklich viel besser funktioniert

LG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

324

Donnerstag, 9. März 2017, 22:52

Vitamin D3 fürs Anti-Aging,

hier ein Bericht der Forscher vom Buck Institute in Kalifornien das Vitamin D den Alterungsprozess verlangsamen kann.

Zitat



Vitamin D stärkt nicht nur die Knochen, sondern besitzt vermutlich noch weitere günstige Wirkungen. Möglicherweise schützt es unter anderem vor altersbedingten Krankheiten, etwa einer Alzheimerdemenz, einer Parkinsonkrankheit und Krebs. Ein Mangel des durch Sonneneinstrahlung in der Haut aktivierten Hormons geht jedenfalls mit einem erhöhten Risiko für solche Erkrankungen einher - weshalb, lag bislang noch weitgehend im Dunkeln. Eine Erklärung für dieses Phänomen haben nun Forscher vom Buck Institute für Alternsforschung in Novato/Kalifornien gefunden.

Wie die amerikanischen Wissenschaftler in einem ersten Schritt zeigen konnten, verlängerte die Aufnahme von Vitamin D - in Abhängigkeit von deren Menge - das Leben der Fadenwürmer um bis zu zehn Tage. Zurückführen ließ sich der Verjüngungseffekt dabei auf die Aktivität von Genen, deren Aufgabe darin besteht, zelluläre Proteine vor schädlichen Einflüssen, etwa oxidativen Prozessen, zu schützen und zugleich dafür zu sorgen, dass beschädigte Eiweißstoffe beseitigt werden und daher nicht miteinander verkleben können. Angeknipst von einem Transkriptionsfaktor namens SKN-1 und weiteren Schalterproteinen, arbeiteten die stressabwehrenden Gene umso fleißiger, je mehr Vitamin D die Tiere gefressen hatten. Eine erhöhte Zufuhr des Sonnenhormons bewahrte dabei nicht nur einzelne, sondern viele unterschiedliche Proteine vor einer Verklumpung.

Hierzu zählte unter anderem auch Amyloid-beta - jenes Protein, das sich im Gehirn von Patienten mit Alzheimerkrankheit anreichert und für die Entstehung dieser Demenzart verantwortlich gemacht wird. Hinweise auf einen solchen Nutzen des Sonnenhormons erhielten die Wissenschaftler bei Fadenwürmern, die aufgrund eines genetischen Eingriffs leicht verklumpendes menschliches Amyloid-beta herstellten. Wie die Autoren im Fachjournal „Cell Reports“ berichten, riefen die nervenschädigenden Amyloid-Ablagerungen bei den Würmern ausgeprägte Bewegungsstörungen hervor. Ganz oder teilweise abwenden ließen sich diese, wenn die Tiere mit Vitamin D gefüttert worden waren. In weiteren Studien gilt es nun zu klären, ob das Sonnenhormon auch beim Menschen so günstige Wirkungen entfaltet

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizi…n-14517642.html
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nora

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325

Freitag, 10. März 2017, 00:35

Hallo Manfred und Bernard,

Vielen Dank, was ich bemängle, daß in den Links nicht steht das zusätzlich Vitamin K2 und Magnesium wichtig sind, da sich sonst das Kalzium in den Adern ablagert. Und das wird niemand wollen.

Liebe Grüße

Nora

kokosfan

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326

Freitag, 10. März 2017, 18:55

Hallo Manfred und Bernard,

Vielen Dank, was ich bemängle, daß in den Links nicht steht das zusätzlich Vitamin K2 und Magnesium wichtig sind, da sich sonst das Kalzium in den Adern ablagert. Und das wird niemand wollen.

Liebe Grüße

Nora


ja, nur in wenigen Büchern sind Hinweise zu den Kofaktoren drinnen

villeicht muß man das auch separat als Ernährungsproblem betrachten, der Calciumspiegel ändert sich ja nicht durch die Vitamin D Einnahme (aussgenommen Extremtherapien) und es verkalken ja auch Menschen die noch nie Vitamin D bekommen haben

Vitamin D sorgt halt dafür dass das Calcium nicht mehr so stark von den Knochen entnommen wird, und würde auch verstärkt wieder Knochenmasse mineralisieren, wenn die Kofaktoren vorhanden sind, die Kofaktoren steigern also die Wirkung von Vitamin D in Bezug Knochenstoffwechsel, ohne Kofaktoren wird man halt nur eine eingeschränkte Wirkung erzielen

ohne Vitamin D hat man nur unvollständiges Reparaturmaterial (ohne ausreichend Zement)
mit Vitamin D hat man einen Bauleiter dazu der organisiert und das abbröckeln vermindert
mit Magnesium hat man das Verfestigungsmaterial (z.B.Zement)
mit K2 dazu hat man einen Transporteur der das Material verstärkt an die Baustelle bringt

trotzdem bleibt Verkalkung und Plaquebildung ein allgemeines Ernährungsproblem und kein Vitamin D Problem

mfG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

327

Sonntag, 12. März 2017, 14:01

Talisman,

deine ständige Panikmache mit obskuren Informationen zu D3 ist die unterste Schublade in einen Naturforum. Als Moderator hätte ich dich längst aus dem Forum ausgeschlossen. Vitamin D3 ist ein Naturprodukt, entstand vor 700 millionen Jahren durch die Sonne, das war die Grundlage für Stützstruktur der Tiere und des Menschen.


Durch die Sonne kann die menschliche Haut bis 10 000 IE täglich produzieren, aber nicht in unseren Breiten. Deshalb haben die Strandwachen in Miami einen Spiegel bis 65ng, die Rhesusaffen bis 60ng ohne zusätzliche D3 Einnahme.

Bevor du weiter Unsinn schreibst, beschäftige dich mit medizinischen Fachbüchern zu D3, Forschung, besuche auch internationalle D3 Kongresse und frage renommierte Ärzte dazu. Es wäre auch angebracht das du deinen D3 Spiegel bestimmen lässt. Bei einer späteren Osteoporose musst du als D3 Gegener Bisphosphonate schlucken, die sind recht gefährlich, die Einnahme muss erfolgen in aufrechter Sitz- oder Stehposition und etwa 30 Minuten so verharren, ansonsten entstehen gefährliche Reizungen der Speiseröhrenschleimhaut.
Hervorgehoben durch mich.
Weshalb sollte ich ich unter Osteoporose leiden? 8|
Ich ernähre mich meinen Genen entsprechend und im Einklang mit der Natur etc. So wie es die Ahnen in vielen Generationen vor uns für richtig hielten. Die Sonne wird entsprechend der Natureinflüsse, Zeiten usw. in gesunden Maßen als Sonnen-Licht und Lufttherapie angewandt.(Kein Hautkrebs möglich!!) usw.
Unter Panikmache verstehe ich Verhaltensweisen, die dazu auffordern, unnötiges (Chemie in Kapseln, Tropfen,Tabletten ) über längere Zeiträume einnehmen zu müssen, sonst drohen pööössse Krankheiten. Da das eine Präparat unmöglich seine Aufgabe in vollem Umfange erfüllen kann, werden weitere be-nötig.(Dauereinnahmen)Willkommen in der Marktwirtschaft.
Ach was waren unsere Ahnen krank..ach hätten sie nur den heutigen Fortschritt in Form der Medien... Bücher, Internet usw. zur Verfügung gehabt. Schwubdiwub die beworbenen Mittel einverleiben..achja sie wären so gesund wie die heutige Generation..achja...was waren diese Menschen arm dran.Wenn sie doch gewusst hätten, dass die Sonne ihrer Aufgaben neben der Lebensmitteln gar nicht gerecht werden kann....
Ehm..es könnte durchaus interessant werden, bei einer evtl.Recherche , aus was das Hormon D in abgepackter Form und wie hergestellt wird........................................................................
MfG


„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )


328

Sonntag, 12. März 2017, 19:56

Parkinson und D3

aus einer finnischen Langzeitstudie:

Zitat




Die oben bereits erwähnte finnische Studie, die zwischen 1978 und 2007 durchgeführt wurde, ermittelte den Gesundheitsstatus der Probanden zu Beginn und am Ende der Studie. Ende der 1970er Jahre war unter den 3.200 Teilnehmern noch niemand, der an Parkinson erkrankt war. 2007 waren es 50 Studienteilnehmer. Dabei brachte eine vergleichende Analyse der Vitamin D-Spiegel eine erstaunliche Entdeckung zutage. Die Probanden mit den höchsten Vitamin D-Spiegeln hatten ein um 67 % niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken als jene mit den niedrigsten Spiegeln. Die Forscher schlossen daraus, dass ein Vitamin D-Mangel die Entstehung der Krankheit begünstigen kann. Da Finnland durch die geographische Lage chronisch mit Vitamin D unterversorgt ist, werden mögliche Folgen eines Vitamin D-Mangels dort mit großem Interesse untersucht.

Interessanterweise konnte in Tierversuchen ein schützender Effekt von Vitamin D gegenüber Substanzen nachgewiesen werden, die Parkinson auslösen können. Da Vitamin D besonders die Bereiche im Gehirn beeinflusst, die im Falle von Parkinson betroffen sind, erscheinen die Studienergebnisse plausibel. Eine Unterversorgung mit Vitamin D kann generell eine Verringerung der Hirnleistung im Alter beschleunigen. Britische Forscher veröffentlichten in der Zeitschrift „Archives of Internal Medicine“, dass bei Menschen über 65 Jahren, die einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel haben, das Risiko um 60 % erhöht ist, in den folgenden sechs Jahren eine dramatische Verschlechterung ihrer Gehirnleistung zu erfahren. Darüber hinaus vermutet man, dass ein normaler Vitamin D-Spiegel die Gefahr senkt, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Osteoporose zu erkranken.


In Europa und Nordamerika haben ca. 40 – 100 % der Erwachsenen einen Vitamin D-Mangel. Dies ist durch die nördliche Lage begründet. In den Wintermonaten ist der Winkel der einfallenden Sonnenstrahlen mit weniger als 42 Grad in den nördlichen Breitengraden zu flach, als dass das kurzwellige UV-B-Licht noch auf die Haut treffen könnte, um die körpereigene Vitamin D-Synthese anzuregen.


http://www.we-love-nature.de/naturliche-heilverfahren/parkinson-mit-vitaminen-vorbeugen/
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329

Sonntag, 12. März 2017, 20:09

D3 Mangel bei Kindern in Mülheim

In einer Studie die demnächst in European Journal of Nutrition veröffentlicht wird, geht hervor, das Vier von fünf Kindern einen Vitamin-D-Mangel haben. Drei in Mülheim praktizierende Mediziner haben 2000 Kinder auf Vitamin-D-Mangel untersucht. Ja, das ist schockierend.


Zitat



Vitamin-D-Mangel ist ein globales Problem; nun wurde es lokal untersucht: Drei Kinderärzte, die am Dümptener Standort einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis behandeln, werteten sechs Jahre lang rund 2000 Blutproben Mülheimer Kinder aus.

Das Ergebnis: Bei vier von fünf Kindern unter zwölf Jahren wurde Vitamin-D-Mangel festgestellt.

Für die Mediziner besteht daher dringender Handlungsbedarf. Mit ihrer Studie, die sie noch in diesem Jahr international veröffentlichen werden, wollen sie die fachliche Diskussion anstoßen und den Krankenkassen Fakten liefern. Denn der Mangel kann ihrer Meinung nach nur durch „systematische Prophylaxe“ ausgeglichen werden.

https://www.waz.de/staedte/muelheim/vier-von-fuenf-muelheimer-kindern-haben-mangel-an-vitamin-d-id209760267.html



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bermibs

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Beruf: Ruheständler ;o)

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330

Sonntag, 12. März 2017, 22:12

Und der Staat könnte bei angemessener, flächendeckender Supplementierung (40 - 60 ng/ml) jährlich hunderte Milliarden an Krankheitskosten einsparen!!!
Aber wird das gewollt?
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

331

Montag, 13. März 2017, 09:26

Rekordverdächtige Nachfrage nach Vitamin D3

in der Schweiz, hat zur Folge dass die Vitamin-D-Tropfen auf Ölbasis zurzeit nicht mehr lieferbar sind. Ja, das ist zumindest eine gute Nachricht, viele Menschen wissen das D3 lebensnotwendig ist. Nur viele Ärzte sind noch hinter dem aktuellen Stand der D3 Forschung.



Zitat


Bei der Firma Dr. Wild & Co ist es bei Vitamin-D-Tropfen zu Engpässen in der Produktion gekommen. Grund ist die hohe Nachfrage.

Diesen Winter scheint der Bedarf nach Vitamin-D-Tropfen auf Ölbasis in der Schweiz besonders hoch zu sein. «Es sind sehr viele Bestellungen eingegangen. Die Nachfrage war sehr hoch», sagt Andreas Hasler zur Pendlerzeitung «20 Minuten». Er ist Leiter Marketing und Verkauf Pharma bei der Firma Dr. Wild & Co AG, die Vitamin-D-Tropfen anbietet.

Die steigende Nachfrage habe zur Folge, dass die Vitamin-D-Tropfen auf Ölbasis zurzeit nicht mehr lieferbar seien.



https://www.medinside.ch/de/post/vitamin-d-engpass-wild-oel-alkohol-schweiz
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332

Dienstag, 14. März 2017, 14:55

Mikronährstoff-Teufelskreis: Vitamin-D- und Magnesium-Mangel


verstärken sich gegenseitig, so die neuen Erkenntnisse:




Zitat




"Besteht eine Unterversorgung mit Vitamin D, kann der Körper den Mineralstoff Magnesium schlechter aufnehmen. Auf der anderen Seite kann auch ein Magnesiumdefizit zu einem Vitamin-D-Mangel führen", erklärte Prof. Klaus Kisters vom St. Anna Hospital in Herne. So kann leicht ein Teufelskreis im Vitalstoff-Haushalt entstehen, indem sich die Defizite gegenseitig immer weiter verstärken. Insbesondere Menschen mit Bluthochdruck (Hypertonie) und Diabetes mellitus sollten diese Problematik beachten: Sie sind häufig sowohl von einem Mangel an Magnesium als auch an Vitamin D betroffen, was mit vielfältigen negativen Auswirkungen auf das Krankheitsgeschehen verbunden sein kann. "In einer eigenen aktuellen Untersuchung haben wir nachgewiesen, dass Patienten mit Diabetes mellitus und Hypertonie, die einen Magnesium- und Vitamin D-Mangel haben, zu erhöhten Interleukin 6-Spiegeln neigen", berichtete Prof. Kisters. Dies sei ein deutlicher Marker für die Entstehung von Arteriosklerose und Gefäßschäden.

Zahlreiche Studien zeigten außerdem, dass eine ausreichende Magnesium-Versorgung sowohl bei erhöhtem Blutdruck als auch bei Herzrhythmusstörungen und Diabetes von großer Bedeutung ist. Ebenso konnten in den letzten Jahren die positiven Effekte eines ausgeglichenen Vitamin-D-Status auf den Blutzucker, die Insulinsensitivität und das kardiovaskuläre Risiko gut belegt werden.

Sich gegenseitig verstärkende Magnesium- und Vitamin-D-Mangelzustände müssten daher unbedingt vermieden werden, indem beide Defizite gleichzeitig ausgeglichen werden, rät die Gesellschaft für Biofaktoren. Eine Blutuntersuchung beim Arzt kann Aufschluss über eine mögliche Unterversorgung geben.

http://www.presseportal.de/pm/61937/3334556




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333

Dienstag, 14. März 2017, 14:59

Gene beeinflussen die Darmflora,


neue überraschende Erkenntnisse aus der Kieler Mikrobiom-Forschung darunter zu VDR, die Studie erschien am 10 Oktober 2016 in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics.




Zitat



Um das komplexe Zusammenspiel und den Einfluss der menschlichen Darmflora auf die Entstehung von Krankheiten besser zu verstehen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Kiel zusammen mit weiteren Arbeitsgruppen aus dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön und Oslo in der bislang größten Studie dieser Art die Zusammensetzung der Darmbakterien von über 1.800 Norddeutschen untersucht. Sie identifizierten eine Reihe von Faktoren wie Ernährung, Lebensgewohnheiten und genetische Variationen, die die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms beeinflussen. Mit dem Einfluss von genetischen Unterschieden hat sich das Kieler Forschungsteam dann näher beschäftig.


Ein spezielles Gen, das die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dieser Studie identifiziert haben, war für sie besonders interessant: Es kodiert für den Vitamin D Rezeptor, der Gallensäuren bindet, die wiederum für die Fettverdauung wichtig sind.

„Den Einfluss jedes einzelnen Faktors, den wir identifizieren konnten, wollen wir nun in weiterführenden Studien genauer untersuchen“, sagt Louise Thingholm, Erstautorin der Studie vom IKMB. Dieses Vorhaben ist Teil des neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ an der CAU, der seit Anfang dieses Jahres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 10 Millionen Euro finanziert wird.



http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/?pmid=2016-322-darmflora
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334

Samstag, 18. März 2017, 13:47

Befund,

mit 74ng habe ich mein Ziel fast erreicht, werde aber weiter bis Juni 7000 IE täglich einnehmen, danach Reduzierung auf 6000 IE. Werde dann wahrscheinlich auf Tropfen umsteigen, die haben bessere Bioverfügbarkeit. Bei meiner Berechnung spielt aber die Sonne keine Bedeutung. Letztes Jahr habe ich viel Sonne bekommen (auch ohne Creme), das Ergebniss im September war aber ernüchternd. Kein Wunder, dazu gibt es noch viele Fragen der Forscher, darunter von Dr. med. Dipl.-Biol. Bernd-Michael Löffler in einen Vortrag zu "Ursachen und Folgen des Vitamin D3-Mangels in Deutschland "




Zitat

Der erhöhte Anteil harter UVA-Einstrahlung [380–315 nm] in die Atmosphäre (Ozon-Loch), insbesondere in südlichen „Urlaubsländern“ und die für eine erhöhte UVB/UVA Einstrahlung nicht konditionierte Haut von Nordeuropäern, lässt die immer wieder propagierte „Vitamin-D3-Synthese“ durch Sonnenlicht[ UVB: 315–280 nm ] als äußerst fragwürdig erscheinen.“




Noch zu Calcium, meine Werte waren immer bei 2,42, jetzt aber mit höherem D3 Spiegel und zusätzlich 800mg (Sango Corale) sind sie etwas auf 2,25 mmol gesunken. Wahrscheinlich wird mehr in die Knochen eingelagert.
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335

Samstag, 18. März 2017, 15:51

Dr. Coimbra zu MS vs. Borreliose


Eine interesssante Antwort von Dr. Coimbra der per E-Mail von einen Patienten angeschrieben wurde, der vor einigen Jahren an Borreliose erkrankt war (die wurde zeitnah erfolgreich mit Antibiotika behandelt). Nun hatt der Patient eine Sehnerventzündung, Taubheit in den Füße und Schwindel. MRT, akute Herde, Lumbalpunktion, oligoklonale Bande, MS-Diagnose. Erneuter Test auf Borreliose blieb unklar (trotz ELISA und western Blot uneindeutig). Beitrag von Dr. med. H.B. Ratzek:




Zitat



Dr. Coimbra antwortet eindeutig, dass er beide Krankheiten gleichermaßen erfolgreich mit dem Vitamin D Protokoll behandelt hat und dem Patienten dringend von pharmakologischen Basistherapien (HR: gegen Multiple Sklerose) abrät, da sie verheerende Auswirkungen bei einer chronischen Borreliose hätten.


http://www.homeopathy.at/coimbra-ms-vs-borreliose
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336

Samstag, 18. März 2017, 21:31

Absurde D3 Studien,


die glaubhaft machen das D3 Einnahmen das Sturzrisiko vergrössern. Es wurden an älteren Frauen Einmaldosen von 500 000 IE D3 und mehr verabreicht, mit dem Ergebnis dass sie ihre Knochen öfter brachen als ohne D3.




Zitat




Die oben genannte Studie sorgte aufgrund ihrer absurden Aufmachung für Verwunderung. Laut dem Journal Nature fanden viele Forscher die Studie geradezu lächerlich. Edward Giovannuci von der Harvard University of Public Health sagte, "Niemand nimmt 500.000 IE am Tag durch die Sonne auf, also warum sollte man diese Menge substituieren?"


In einer anderen Studie wurden 600.000 IE als Einmaldosis verabreicht. Die Blutkonzentration stieg kurz auf über 70 ng/ml an. Bereits 3 Monate später lag der Blutwert wieder unter 30 ng/ml. Diese Daten zeigen eindrucksvoll auf, dass Vitamin D nur deshalb nicht funktioniert, weil es völlig falsch angewendet wird.

Der Mensch ist darauf programmiert, täglich eine gleichmäßige Dosis an Vitamin D zu erhalten, da unsere Spezies sich um den Äquator herum entwickelt hat. Dort scheint ganzjährig die Sonne, sodass eine gleichmäßige Versorgung gewährleistet ist. Erst durch unreglmäßige und hohe Dosen wird der Körper verwirrt, sodass die Heilkraft von Vitamin D gar nicht erst genutzt werden kann.


http://dvitamin.de/studien.html



Schon seit 2-3 Jahren wissen wir aber das nur täglisches Vitamin D3 wirkt, notwendig sind auch die entsprechende Kofaktoren. Bei neuen Studien die schon laufen erhalten die Teilnehmer aber täglich D3, erfordert natürlich mehr Aufwand und Kosten. Auf einen D3 Kongress 2016 wo ich auch anwesend war, sprach die Referentin das unser Körper keine D3 Schwankungen mag und wir möchten täglich D3 einnehmen.
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337

Sonntag, 19. März 2017, 09:45

Milliarden Einsparungen durch D3, Calcium und Omega-3


zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan im Auftrag von Food Supplements Europe. Das ist bereits die zweite Studie. Im Mai 2016 wurde schon festgestellt, das bei Personen ab 55 Jahren europaweit Einsparungen um 12,9 Mrd. Euro pro Jahr bei einer vermehrten Einnahme von Omega 3-Fettsäuren möglich wären.




Zitat


2016 veröffentlichte Bericht dokumentierte bereits potentielle Kosteneinsparungen durch ein verringertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Eine unzureichende Zufuhr an Vitamin D und Calcium ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von Osteoporose und dadurch bedingter Knochenbrüche. Entsprechend geht eine gute Nährstoffzufuhr mit einem reduzierten Risiko einher. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich das Risiko für Knochenbrüche durch die regelmäßige Aufnahme von 1.000 mg Calcium und 15 µg Vitamin D bei Menschen über 55 Jahren mit verminderter Knochendichte um 15 Prozent senken ließe. Dies bedeutet für Deutschland, dass rechnerisch 31.927 Knochenbrüchen vermieden werden könnten. Das lindert nicht nur das Leid der Betroffenen, sondern würde auch zu entsprechenden Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen führen.


18 Prozent der Deutschen über 55 Jahre haben ein erhöhtes Risiko für osteoporosebedingte Knochenbrüche. Insgesamt gibt es in Deutschland pro Jahr 212.845 Frakturen, die auf Osteoporose zurückzuführen sind. Ein verringertes Risiko um 15 Prozent entspricht 31.927 weniger Knochenbrüche, die laut Frost & Sullivan in Deutschland durch eine regelmäßige Supplementierung mit Calcium und Vitamin D vermieden werden könnten. Die Analysten von Frost & Sullivan haben errechnet, dass jeder Euro, der für die entsprechende Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgegeben werden würde, das Gesundheitssystem im Gegenzug um 5,09 Euro entlasten würde.

http://www.presseportal.de/pm/12796/3577694




Nun ja, 15 µg D3 ist aber keine Dosis, ganz andere Zahlen ergeben sich aber bei einen gesunden Spiegel ab 50-80ng der jeder haben sollte.
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338

Mittwoch, 22. März 2017, 16:35

Der optimale Vitamin-D3 Spiegel - was wir von Naturvölkern lernen können,


ein neuer Artikel des Dr. Jacobs Institut, für die meisten aber nicht neu.




Zitat


Eine Studie untersuchte Massai und Hadzabe, Völker, die nahe des Äquators in Tansania leben.

Beide Völker bedecken ihren Körper nur moderat mit Kleidung und halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf, meiden dabei jedoch direkte Sonneneinstrahlung.

Die Werte reichten von 58 bis 171 nmol/l. Der Durchschnitt bei beiden Völkern war sehr ähnlich und betrug insgesamt 46 ng/ml (115 nmol/l) - unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung. Der wichtigste Faktor war die Sonnenlicht-Exposition.


Damit werden Vitamin-D Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, bestätigt: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte zwischen 20-30 ng/ml kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor.

https://www.pressetext.com/news/20170322016



Bei den Naturvölkern müssen wir aber bedenken dass sie eine sehr dunkle Hautfarbe haben, die verhindert eine zusätzliche noch grössere D3 Aufnahme. Der max. D3 Wert lag bei etwa 70ng, bei direkter Einstrahlung wäre der aber noch grösser, wobei für uns gilt heute 50-80 ng als optimal.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bernard« (22. März 2017, 16:52)


339

Montag, 27. März 2017, 09:13

D3 und Grippe,


darüber wurde hier sehr ausführlich berichtet. Hier noch ein Artikel von Dr. Bendig



Zitat


Eine weitere Studie aus dem gleichen Jahr kommt zu dem Schluss, dass infektionsabwehrende T-Zellen Vitamin D benötigen, um aktiv zu werden (11). Dies ist ein weiterer Mechanismus, der zur Erklärung beiträgt, warum Vitamin D gegen Infektionen hilft.

Wenn eine T-Zelle einen fremden Eindringling wie Viren oder Bakterien erkennt, sendet sie Aktivierungssignale an das Vitamin D Rezeptor (VDR) Gen. Das VDR Gen produziert daraufhin ein Protein, das Vitamin D an die T-Zelle bindet. Ein nachgeschalteter Effekt hieraus besteht in der Produktion von PLC-Gamma1 Protein, das nachfolgend die T-Zelle in die Lage versetzt, die Infektion zu bekämpfen. Der Forschungsleiter Carsten Geisler erklärt das ein bisschen einfacher (12):


„Wenn eine T-Zelle auf einen fremden Krankheitserreger trifft, dann fährt sie ein Signalgerät oder eine „Antenne“ aus, die als Vitamin D Rezeptor bekannt ist, mit der sie nach Vitamin D sucht. Das heißt, die T-Zelle braucht Vitamin D oder die Aktivierung der T-Zelle hört auf. Kann die T-Zelle nicht genug Vitamin D im Blut finden, fängt sie gar nicht erst mit der Mobilisierung an.“

http://drbendig.de/2017/03/13/vitamin-d-…och-ueberlegen/


Ja, deshalb ist es auch nicht schwer zu verstehen, warum die Grippeschutzimpfung nicht wirkt.
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340

Donnerstag, 30. März 2017, 15:57

6 Millionen D3 gespritzt,


ein spektakulärer Fall das "Journal of Medical Case Reports" berichtet:



Zitat



Auf die Ursache des akuten Nierenversagens stoßen die Ärzte schließlich in der nur scheinbar unspektakulären Krankengeschichte ihrer Patientin. Sie erfahren, dass die Frau kurz nach der Knieoperation nur Wochen zuvor insgesamt zehnmal je 600.000 Einheiten Vitamin D3 in einen Muskel gespritzt bekommen hat. Warum die Patientin das Vitamin in derart großen Mengen erhalten hat, geht aus dem Fallbericht nicht hervor.

Die Ärzte schließen eine chronische Nierenerkrankung aus und behandeln die Frau anschließend mit Flüssigkeit, entwässernden Mitteln und Kalzitonin, das den Kalziumspiegel im Blut senkt. Daraufhin geht es der Frau besser. Bis ihre Laborwerte sich normalisieren, vergehen zwei Wochen. Kurz darauf können die Ärzte sie nach Hause entlassen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hohe-vitamin-dosis-wirkt-wie-gift-ein-raetselhafter-patient-a-1045161.html
http://jmedicalcasereports.biomedcentral.com/articles/10.1186/1752-1947-8-74
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