Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 16. April 2015, 10:13

hochdisperses Siliciumdioxid

Hallo,

weiß hier jemand ob dieser Zusatzstoff auf Dauer irgendwelche Probleme machen kann? Das ist in meinen Thyroxintabletten und auch in den Vigantoletten enthalten- ich nehme also gleich zwei Medikamente, die dieses hochdisperse Siliciumdioxid enthalten. Sollte ich vll besser auf Medikamente ausweichen, die das nicht enthalten?

Viele Grüße
Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 16. April 2015, 23:02

Hallo Elke,

im Web habe ich zu Siliciumdioxid nichts bedenkliches gefunden. Silicium selbst ist nach Sauerstoff das zweit häufigste Element auf der Erde und als Dioxid Hauptbestandteil im Sand (Quarz) sowie Glas.
Ich nehme jeden Tag Heilerde und Zeolith ein. Da ist auch Siliciumdioxid enthalten.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Ganodolon

Moderator

Beiträge: 73

Wohnort: Talisay City, Cebu, Philippinen

Beruf: Humangenetiker/-biologe

  • Nachricht senden

3

Freitag, 17. April 2015, 05:43

Moin, moin

Siliciumdioxid gilt als "unbedenklich". http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatz…ciumdioxid.html
Die Substanz kommt in der Tat recht umfangreich in pflanzlichem Stützgewebe vor. Das heißt also, dass mit jedem Verzehr von Gemüse und Früchten auch ein beträchtlicher Anteil an Siliciumdioxid mit aufgenommen wird. Resorbiert wird davon aber nur sehr wenig.
Für unsere Knochen scheint Silicium eine wichtige Aufgabe zu spielen. http://www.vitalstoffmedizin.com/spurene…e/silizium.html.
Eine ältere Arbeit aus PubMed bezeichnet Silicium als "essentielles Spurenelement": https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3743227
Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

4

Freitag, 17. April 2015, 09:08

Hallo,

da habe ich mich falsch ausgedrückt, Silicium kenne ich auch als unbedenklich aber es ging mir hier um die ultrafeine Verarbeitung. (ich gehe doch richtig in der Annahme, dass hochdispers eine Größe im Nanobereich darstellt oder?) da gibt es Stimmen im Netz, die sagen, dass solche ultrafeine Teile sich im ganzen Körper ablagern sogar im Gehirn und in den Genen. Ist da was dran?

L.G. Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

5

Freitag, 17. April 2015, 17:20

Hallo Elke,

in Richtung "Nano" hatte ich deine Frage gar nicht betrachtet. Deine Frage ist voll berechtigt, da bei der Nano-Technologie noch viel zu viele Fragen offen sind. Das Ganze sollte man also mit Vorsicht betrachten und den Anteil dieser Materialien minimieren. Vermeiden wird man sie wohl nicht mehr können.
Selbst das Bundesinstitut für Risikobewertung macht hier kritische Anmerkungen. Ansonsten ist das BfR eher industriefreundlich.
Auch im ZDF lief dazu ein entsprechender Beitrag.

Nanoskaliges Siliciumdioxid wird in der Lebensmittelindustrie mit "Hochdisperses SiO2"= E551 verschleiert.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

6

Samstag, 18. April 2015, 10:09

Hallo Bernd,

ja, ich sehe das auch kritisch, auch wenn ich natürlich weiß: die Dosis macht das Gift. Nun weiß man aber als Endverbraucher gar nicht, wie viel man davon täglich aufnimmt und wie viel man aufnehmen kann, ohne Schaden zu nehmen. Steht ja nirgends drauf wie viel drin ist. Dazu kommt dann eben jetzt bei mir noch das Thyroxinpräparat und die Vigantoletten, die das ja auch enthalten.

Mir kam es nur so sehr merkwürdig vor als ich vor einem Jahr ein MRT von der HWS bekam und mich danach wie "aufgeladen" fühlte. Das Gesicht war auch sehr fleckig und rot. Bei MRTs Jahre vorher hatte ich sowas nie.
Da beim MRT ja Magneststrahlen zum Einsatz kommen, dachte ich dass evtl meine vermurksten Zahnfüllungen und Entfernung derselben (Amalgam) daran schuld seien... aber vll war es ja auch das Siliciumdioxid das mich so reagieren ließ?

L.G. Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

7

Samstag, 18. April 2015, 11:09

Hallo Elke,

beim MRT werden ja Magnetfelder eingesetzt. Siliciumdioxid ist nicht magnetisch, so dass es durch das MRT kaum beeinflusst werden sollte. Ich denke da eher an Metalle. Nach der Entfernung von Amalgamplomben ist ja nicht automatisch alles Metall (Silber, Quecksilber) sofort verschwunden.
Hast du eigentlich anschließend eine Ausleitungstherapie gemacht? Die ist gerade für das Gehirn äußerst wichtig. Hier gibt es verschiedene Mittel, wie Koriandertinktur (mit Chlorella), Alpha-Liponsäure und (umstritten) DMSA.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

8

Samstag, 18. April 2015, 13:48

Hallo Bernd,

hm... ich fürchte dass da evtl auch mein Problem liegen könnte, denn einige Monate nach der Entfernung einer riesigen Plompe (ohne jedwede Schutzvorrichtung- und sowas nannte sich ganzheitlich arbeitender Zahnarzt 8| ) wurde ich ja richtig krank. Allerdings habe ich nie so ganz glauben können, dass das damit in Zusammenhang stehen könnte... ich dachte, so viele Leute haben Amalgam im Mund und sind auch nicht krank.

Eine richtige Ausleitung habe ich nicht gemacht. Ich habe mal vor Jahren angefangen Koriandertropfen zu nehmen- leider nicht lange (esse aber generell sehr viel Bärlauch (in der Saison) Dann habe ich fast ein Jahr lang Vital (Heil)pilze genommen. Vor kurzem habe ich Beta Rella (da ist die Süßwasseralge Chlorella Pyrenoidosa drin) versucht. Leider hatte/habe ich mit allem genannten immer irgendwelche Beschwerden. Bei mir äußert sich das überwiegend in Kopfsymptomen. Schwindel, verschwommenes/doppeltes Sehen, schwummrig im Kopf- wie neben sich stehen (das habe ich sehr oft)
Mit den Vitalpilzen hatte ich darüber hinaus noch das Problem, dass ich immer blasser und grauer im Gesicht wurde- sprich- ich sah richtig krank aus. Ich verstehe ja, wenn sich Ausleitungssymptome mal einige Wochen oder Monate zeigen, aber fast ein Jahr?
Also du siehst... ich habe evtl irgendwas ins Laufen gebracht, womöglich bring ich mit den Ergänzungsmitteln immer wieder mal die Schwermetalle dazu, sich zu lösen.... aber ob ich sie auch ausgeleitet habe?
Aber bis jetzt kann ich nicht wirklich sagen, dies und jenes hat mir geholfen.

Womöglich brauche ich etwas, dass das Schwermetall langsam ausleitet, damit die Symptome im erträglichen Rahmen bleiben. Reicht die oben erwähnte Süßwasseralge wohl dafür dafür aus? Alpha Liponsäure kenne ich nicht- was ist das und ist das als alleiniges Mittel dann wirksam genug?

L.G. Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

9

Samstag, 18. April 2015, 22:40

Hallo Elke,

das sieht für mich eindeutig nach Quecksilbervergiftung aus. Eine unsachgemäße Entfernung führt immer zu einer Mobilisierung mit entsprechenden Vergiftungserscheinungen. Dein spärlicher Einsatz von Mitteln zur Ausleitung hat die Mobilisierung nur in Gang gehalten, aber nicht wesentlich ausgeleitet.
Das beste wäre eine professionelle Ausleitung bei einem alternativen Arzt oder Heilpraktiker.

Das Protokoll nach Dr. Klinghardt kannst du auch selbst durchführen:
Protokoll 1
Protokoll 2

Die zweite Variante wäre das Protokoll nach Cutler mit Alfa-Liponsäure.

Hier noch ein Beitrag von René zur Alpha-Liponsäure.

Nicht langsames Ausleiten ist entscheidend, sondern ausreichend Chlorellaalgen zur Bindung des mobilisierten Quecksilbers im Darm.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 19. April 2015, 15:48

Hallo Bernd,

danke für deine Antwort. Wo bekomme ich denn Alfa Liponsäure? Im Netz gibts ja Angebote ohne Ende. Das ist für mich auch immer das schwierige an der Sache- man weiß nie wo man die Sachen beziehen kann ohne sich womöglich irgendeinen Müll zu kaufen und dann auch noch zu schlucken.

Darüber hinaus klingt für mich diese ganze Entgiftung sehr schwierig...zeitabstände einhalten, dann Vitamin C und B und Zink und Magnesium und und und...
Gibt es nicht ein Mittel, das gut wirkt?

Dazu kommt, ich habe noch kleine Amalgamreste an zwei Zähnen und eine alte Brücke mit Goldlegierung. Das Zusammenspiel ist womöglich nicht so gut und ich bin einer Meinung mit meinem Zahnarzt, dass die Brücke schleunigst raus muss. Das Amalgam möchte ich dann auch entfernen lassen- bisher hatte ich davor echt Angst. Bis dahin sollte man ja sowieso keine Entgiftung starten... also habe ich bisher auch alles falsch gemacht. ;(

L.G. Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 19. April 2015, 23:22

Hallo Elke,

ein Mittel kennt die Natur nicht. Dafür ist die Entgiftung/Ausleitung viel zu komplex. Deshalb ja auch meine Empfehlung für eine professionelle Ausleitung ;)

Warum willst du die Goldbrücke entfernen? Sie ist das kleinste Problem. Ich selbst habe auch zwei Goldbrücken und zahlreiche Goldkronen nach meiner Amalgamentfernung bekommen. Es ist nicht das idealste Material (elektrisches Potential) aber nicht so teuer wie Keramik. Es ist zumindest nicht giftig wie Quecksilber.

Du kannst nach Klinghardt auch schon mit Amalgamplomben ausleiten. Dazu sollten aber die Chlorella-Dosen entsprechend hoch sein, damit das mobilisierte Quecksilber und weiter frei werdendes Quecksilber aus den Plomben schnellstens ausgeleitet wird. Ist das nicht der Fall, kann der Einsatz von Koriander zu einer Rückvergiftung im Gehirn führen.
Dein Zahnarzt sollte sich Gedanken über eine zügige fachgerechte Entfernung der Plomben machen und nicht so viel über die Goldbrücke nachdenken.

Alpha-Liponsäure beziehe ich über Amazon. Da meins ausgeht, werde ich heute auch noch eine Bestellung auslösen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

12

Montag, 20. April 2015, 16:23

Hallo Bernd,

o.k. kann ich dafür die Algen nehmen, die ich hier habe? (Nepro-Rella 100% Süßwasseralge - chlorella pyrenoidosa)

Und die Alpha Liponsäure ginge auch noch dazu? Ich denke, die Einnahme dieser Säure wird so oder so nicht schaden oder?

Ne, das ist kein reines Gold, dann wäre es nicht das Problem. Soweit ich weiß, sind diese Legierungen ja nicht aus hundertprozentigem Gold, sondern da stecken noch ca 30% Palladium drin. Das und meine kleinen Amalgamreste... das ist wie eine Zeitbombe, sagt mein Zahnarzt.
Da mich die ganze Zahngeschichte jetzt eh ein Vermögen kostet, werde ich nur Vollkeramik nehmen... also nichts mehr an Metall- auch nicht unter den Legierungen. Ob nun aber Vollkeramik auch wirklich nur keramik ist, weiß ich immer noch nicht so genau. Mir wurde eben noch gesagt, das sei in Wirklichkeit auch nur Kunststoff aber auf keramikbasis ... ?(
Hm, Zahnarzt müsste man sein, oder Chemiker :D
Wer hat nur sowas wie Zähne erfunden? :whistling:

L.G. Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

13

Montag, 20. April 2015, 20:17

Hallo Elke,

Chlorella ist genau das Richtige für die Ausleitung (Süßwasseralge - chlorella pyrenoidosa). Alpha-Liponsäure ist auch immer richtig, da sie grundsätzlich den Mitochondrien zugute kommt.

Mit den Legierungen habe ich mich noch nicht so intensiv beschäftigt.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

14

Samstag, 20. Februar 2016, 19:23

Nanopartikel in Medikamenten

lest euch bitte mal diesen Text durch, wirklich erschreckend:
http://www.ummafrapp.de/aktuell/texte/Na…edikamenten.pdf

15

Samstag, 20. Februar 2016, 19:25

Dieses Forum ist übrigens sehr empfehlenswert, wenn es um das Thema Entgiftung geht:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/

16

Samstag, 20. Februar 2016, 19:47

Hallo Bernd,
kann ich mir auch mit einer falschen, sprich' etwa zu niedrigen Dosis Chlorella schaden?
Ich nehme spordisch 10 Stück in einem smoothie; also nicht täglich.
Gruß,
Brigitte

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 038

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 21. Februar 2016, 12:17

Hallo Brigitte,

es kann nur zu einer sogenannten Erstverschlimmerung (Herxheimer Reaktion/Rückvergiftung) kommen, wenn die mobilisierten Schwermetalle nicht zügig ausgeleitet werden.
Sollte es zu solchen Symptomen kommen, dann solltest du die Dosis drastisch erhöhen (30 Stück, auch mehr je Tag).
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

18

Sonntag, 21. Februar 2016, 19:39

Hallo Bernd,
ich freue mich über Deine Antwort, denn nun habe ich ein besseres Gefühl, wenn ich weiß, wue ichv2s zu handhaben habe.
Herzlichen Dank dafür,
Brigitte

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher