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1

Donnerstag, 31. März 2016, 11:00

ADHS - voreilige Diagnose ?

Hallo,

die Diagnose ADHS wird ja oftmals sehr schnell gestellt. Ein Junge aus dem Verwandtenkreis, 9 Jahre, soll ADHS haben. Mutter wurde empfohlen Ritalin zu verabreichen. ?(
Ich habe ihr davon abgeraten . Er ist zwar unkonzentriert und hat das letzte Schuljahr wiederholt .Und vor einigen Monaten mit einem Kampfsporttraining begonnen in der Hoffnung, dass mit dem 2-wöchentlichen Training das Selbstbewußtsein und die Konzentration gestärkt werden. Da er sehr schmächtig ist wurde er auch immer wieder von anderen geärgert , gestoßen und ist bereits einige Male gefallen mit nicht unerheblichen Blessuren. :(
Vielleicht kann mir Jemand aus dem Forum weitere Tipps geben , u.a. Bereich Ernährung etc..

LG
Christin

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (31. März 2016, 20:42)


2

Donnerstag, 31. März 2016, 13:55

Wenn dich Hanföl nicht abschreckt, besorge dir das Buch Hanf heilt von Wernard Bruining
http://www.amazon.de/Hanf-heilt-Wiederen…n/dp/3981409884

Das Hanföl wurde dort auch Kindern gegeben, aber leise, still und heimlich. Auch wenn man in den NL offener mit Cannabis umgeht, sollte man bei Kindern doch vorsichtig sein und es nicht an die große Glocke hängen.
Nette Grüße
Kerstin

Avalonis

Moderator

Beiträge: 724

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

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3

Donnerstag, 31. März 2016, 20:25

Mein Informationsstand zu ADHS ist, dass die Betroffenen zB auf raffinierte Produkte reagieren, auf Elektrosmog und eine Entgiftung (mit Chlorella) anzudenken wäre.
Also nur noch gesunde Nahrung und raus aus dem Elektrosmogumfeld.
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 052

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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4

Donnerstag, 31. März 2016, 21:05

Hallo Christin,

auf keinen Fall Ritalin verabreichen lassen. Das führt zu einer psychischen Verstümmlung.

In den meisten Fällen liegt ein chronisches Defizit bei wichtigen Mikronährstoffen, wie zum Beispiel Vitamin D und Omega 3 vor. Entgiftung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurden ja schon genannt.
Das beste wäre ein Therapeut, der auch die Zellsymbiosetherapie nach Dr. Heinrich Kremer anwendet. Hier eine Liste mit möglichen Therapeuten.
Hier sollte unbedingt ein umfassender Mikronährstoffstatus bestimmt werden.

Richtige, artgerechte Ernährung ist ganz wichtig. Weg von Industrienahrung mit ihrem Zucker und Weißmehl, hin zu naturbelassener Ernährung, überwiegend vegan (ca. 90 %). Diese Ernährung sollte auch reich an Fetten, vor allem Omega 3 sein. Aber auch die anderen Fettarten sind notwendig (Olivenöl, Butter, Kokosfett).

Als Sofortmaßnahmen sollte der Vitamin-D-Blutspiegel und der Omega-3-Index bestimmt sowie auf ein ideales Niveau angehoben werden.
Bei Vitamin D wäre ein Spiegel von ca. 80 ng/ml sinnvoll und der Omega-3-Index sollte zwischen 8 und 11 % liegen.
Die Dosierung von Vitamin D (Start/Erhaltung) kannst du mit diesem Rechner bestimmen.
Bei Omega 3 sollten 3 - 9 Gramm Fischöl täglich reichen.

Untersuchungen belegen auch, dass bei "ADHS"-Kindern ein Mangel an B-Vitaminen vorhanden ist. Hier kannst du den Komplex B-50 einsetzen.

Wie sich allein Vitamin D und Omega 3 bei ADHS auswirken, kannst du in folgendem Bericht nachlesen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

5

Freitag, 1. April 2016, 08:28

Auf keinen Fall Ritalin. Es ist eine Droge, um Kinder "gefügig" zu machen. Sehr zum Schaden für das Kind.
Kampfsporttraining ist ein Schritt in die richtige Richtung. Seine Kraft und sein Selbstvertrauen werden wachsen. Das dauert eben. Gut Ding will Weile haben.
Die Ernährung so naturbelassen wie möglich ohne Fertigprodukte, Industrie-Süßkram etc.
Viel Bewegung, viel an die frische Luft.
ADHS-Kinder sind besondere Kinder. Ich bin sicher, daß der Junge besondere Begabungen hat, die entdeckt und gefördert werden können. Auch hierzu gibt es im Internet viele Informationen.
Zappelphilippe und Träumerkinder hat es schon immer gegeben. Die Pharmaindustrie hat eine Krankheit daraus gemacht und profitiert nun kräftig. Den Schaden haben die Kinder - und zwar langfristig - meist für den Rest ihres Lebens.
Es gibt andere Wege. Ernährungsumstellung, sportliche Förderung, Entdecken und Fördern von Begabungen.
Kostet halt mehr Mühe als dem Kind Pillen zu verabreichen.
Die Mutter kann mal schauen, ob sie in diesem Beitrag ihr Kind wiedererkennt. http://www.naturheilmagazin.de/natuerlic…igo-kinder.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anni« (1. April 2016, 09:04)


6

Freitag, 1. April 2016, 10:26

Danke für die zahlreichen Antworten, ich werde diese weiterleiten. :)

Ich habe der Mutter ja bereits abgeraten, Ritalin etc. dem Jungen zu geben.

Mein Jüngster, inzwischen Ende 20, hatte auch Verhaltensauffälligkeiten insofern, dass er in der Schule sich total zurückgezogen hatte. Eine Ergotherapeutin fand dann heraus, dass er eine Überhörigkeit hat, er nimmt Geräusche 3- 5 fach wahr im Gegensatz zu Normalhörigen und hatte Schwierigkeiten dem Unterricht zu folgen , d.h. er hatte in der Schule Probleme und sollte in eine Sonderschule versetzt werden. ?( Es wäre der einfachste Weg für die Schulbehörde gewesen.
Eine homöopathische- und TCM
Behandlung und der Besuch bei einer Kinesiologin, interessant das Buch Greifen und Begreifen, haben ihm geholfen sich soweit zu entfalten, das Fachabitur abzulegen und eine Ausbildung zum Physiotherapeuten zu beenden. ;)
Deshalb bin auch sehr kritisch eingestellt , wenn Kinder bezüglich ihres Verhaltens in eine Ecke gestellt werden und mit Pillen behandelt werden sollen. :thumbdown:

Liebe Grüße

Christin



Anmerkung Moderation:
Hallo Christin, bitte Beiträge mit normaler Schrift verfassen und nur von dir gewünschte Textteile hervorheben, nicht aber den gesamten Text.
Vielen Dank und liebe Grüße
Bernd

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (2. April 2016, 00:53)


7

Freitag, 1. April 2016, 10:44

Ich war als Kind (und bin heute noch) anders als die Anderen.
Damals gab es die Diagnose ADS noch nicht. Gut so, denn so ist mir eine "Drogenkarriere" als Kind erspart geblieben.
Ich war das "Träumerle", hatte und habe heute immer noch Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren.

Ich komme mir oft vor, als würde ich quasi von außen die Menschen und die Geschehnisse auf dieser Welt betrachten und trotzdem bin ich mittendrin im Geschehen.

Ich habe gelernt, damit zu leben - auch ohne Ritalin und Co.
Wichtig ist es, die Kinder so anzunehmen wie sie sind und nicht so, wie sie nach Meinung dieser - in meinen Augen ohnehin kranken Gesellschaft - sein sollten.