Bei starken Beschwerden ist ein kurzzeitiger Einsatz von Antihistaminika durchaus sinnvoll

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Antihistaminika blockieren die Bindestelle des Histamins im Gewebe, sodass der Botenstoff seine entzündungsfördernden Informationen nicht weitergeben kann. Die Allergie wird somit "abgeblockt".

Die beste Methode, um allergische Beschwerden zu verhindern, ist das Meiden des Allergens (Allergenkarenz).

Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn dazu muss das Allergen erst einmal identifiziert sein. Und selbst bekannte Allergene lassen sich nicht immer vermeiden. Das beste Beispiel sind die Pollen, die sogar durch Fensterritzen in die Wohnung eindringen können.

"Schulmedizinische" Medikamente können die Allergiesymptome leider nur unterdrücken. Das ist aus naturheilkundlicher Sicht nicht sinnvoll, da keine wirkliche Heilung erfolgt. 

Ein kurzzeitiger Einsatz von Antihistaminika ist bei schweren Beschwerden jedoch durchaus gerechtfertigt, um Körper und Seele eine "Erholungspause" zu gewähren.

Wie alternative oder naturheilkundliche Medikamente mit Antihistaminika am besten (oder überhaupt) kombiniert werden sollten, sollte ein Therapeut, der sich damit auskennt, zusammen mit Ihnen entscheiden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 06.06.2012 aktualisiert