immer neue Diagnosen

  • Hallo und liebe Grüße


    ich versuche mal ein Kurzprofil,sonst geht meine Geschichte ins endlose.


    ich habe seit 18 Jahren die Diagnose Hasimoto und dadurch bedingt eine Radiojodtherapie hinter mir.

    Nach endlosen Einstellungsversuchen bin ich dann zum Glück bei dem Med. Prothyrid gelandet,welches ich auch gut vertrage und die Werte waren all die Jahre immer gut.

    Mir ist dann aufgefallen das der Rheumawert immer höher anstieg bei der Blutabnahme und landete dann beim Rheumatologen.Mein Hausarzt meinte allerdings es wäre Arthrose,aber ich ging dann mal nach meinem Bauchgefühl,welches sich auch bestätigte.


    Jetzt habe ich vor 10 Monaten die Diagnose "serog. rheumatische Arthritis" erhalten.

    Der HLA-B27 war auch positiv.(soll aber kein Bechterew sein) laut Röntgenbild.


    Die 1. Basistherapie mit MTX und Prednisolon,musste ich abrechen,wegen schlimmer Nebenwirkungen.

    Die 2.Basistherapie war dann Lefunomid und weiterhin Prednisolon, die ich ebenfalls abgebrochen habe,wegen schlimmen Missempfindungen in den Beinen.

    Ich wurde dann auf Biologika gesetzt "Eternacept 50 mg" und spritze das jetzt wöchentlich.

    Zusätzlich 1 mg Prednisolon täglich.


    Ich kann nur sagen,seit ich beim Rheumatologen bin geht es mir statt besser immer schlechter.

    Diese Medikamente haben aus mir einen anderen Menschen gemacht und ich habe das Gefühl hier läuft alles aus dem Ruderund nicht mehr rund.


    Die Rheumatolgogin gab mir eine Überweisung zum Neurologen,der heute eine Polyneuropathie zusätzlich bestätigt hat.

    Wieder eine Erkrankung mehr und ist echt zum heulen.

    Jetzt habe ich gelesen, das solche Medikamente diese auslösen können und ich das Eternacept in diesem Fall überhaupt nicht mehr spritzen darf.


    Kann mir hier vielleicht jemand weiterhelfen,damit mich die Medikamente nicht in die Katakomben bringen?

    Ich weiß nicht mehr was richtig oder falsch ist und welcher Weg für mich der Richtige?

    Am liebsten würde ich alles absetzen und schauen was passiert.

    Aber würde dadurch bestimmt einen Schub auslösen, was auch wiederum nach hinten los geht.


    Danke für deine Zeit und fürs lesen.


    LG

    Lebenskraft

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

    2 Mal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • ich habe seit 18 Jahren die Diagnose Hasimoto ...... " serog. rheumatische Arthritis" ....

    Beides sind Autoimmunerkrankungen, wo sich die körpereigenen Abwehrmechanismen gegen das eigene Gewebe richten, die Schulmedizin meint "fälschlicherweise".

    Ich glaube, das Immunsystem bekämpft neben Protozoen, vor allem die Sialinsäure neu5gc von Milchprodukten und rotem Fleisch (natürlich auch Wurst u.a... ), das führt zu ständigen Entzündungen, das sind Heilversuche den Körpers, die von der Schulmedizin mit Medikamenten unterdrückt werden.

    Ich würde die Ernährung umstellen, auch glutenhaltiges Getreide, Zucker, Fertigprodukte reduzieren und durch viel Gemüse, Kräuter, Samen, Kerne, Wurzeln, Rinden, Früchte, Beeren, ... vorwiegend aus biologischem Anbau ersetzen und etwas Algen für die Jodversorgung (trotz Hashimoto), denn der Körper braucht Jod, aber kein Jodsalz der Lebensmittelindustrie.

  • Hallo Kaulli und vielen Dank.


    Müsste ich wenn ich mich dafür entscheide ,nicht erst einmal meine Körper entgiften?

    Oder auswaschen wie man das nennt?

    Ich weiß überhaupt nicht wie lange MTX, Lefunomid oder wie jetzt das Biologika im Körper bleibt?


    Ich habe keinen Plan mehr,weiß aber das etwas anderes geschehen muss, damit es nicht schlimmer wird.

    Jedenfalls sagt mir mein Bauchgefühl, mein Lebens-schiff muss in eine neue Richtung steuern.

    Das ist wie Selbsterhaltungstrieb.


    Ich nehme übrigens kein Jod in Salzform, aber wenn ich mir die Nahrungsmittel alle genau anschaue, sind wir Menschen alle nicht Über-jodiert, weil überall Jod drin ist?

    Wir werden ja mit Jod vergiftet.


    LG

    Lebenskraft

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

  • Hallo Kaulli und vielen Dank.


    Müsste ich wenn ich mich dafür entscheide ,nicht erst einmal meine Körper entgiften?

    .... Ich weiß überhaupt nicht wie lange MTX, Lefunomid oder wie jetzt das Biologika im Körper bleibt?

    Entgiften tut man bereits, wenn man weitgehend gesunde biologische pflanzliche Lebensmittel isst.

    Beim Ausschleichen oder Absetzen von Schulmedikamenten kenne ich mich nicht aus.

    ... Wir werden ja mit Jod vergiftet.

    ja, mit dem Jod im Billigsalz, welches meistens auch noch fluoriert ist und andere Zusätze hat, nur nicht das, was es haben soll - alle Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch deshalb sollte man Fertigprodukte und Restaurants meiden, die meisten kochen mit Billigsalz.


    Aber natürliches Jod aus Algen fehlt vielen, bei mir war das auch so.

    Beim Kochen verflüchtigt sich das meiste Jod übrigens. Ich verwende deshalb für die kalte Küche ein eigenes unraffiniertes Salz, dem ich gemahlene Algen zufüge.


    Wenn ich fragen darf, bist du eher unter- , normal oder übergewichtig?

  • Hi,

    ne Elfe bin ich nicht bei einer Größe von 160 cm und 68 kg.<X


    Hashimoto und Trägheit fordern ihren Tribut und der Stoffwechsel ist eben ne lahme Ente.

    Früher war ich Speedy Gonzales und jetzt ne Schnecke ohne Schilddrüse.


    Ich muss mehr Sport treiben ich weiß, aber bei so einem runtergefahrenen Immunsystem,bleibt nur der Gedanke.

    Warum fragst du nach dem Gewicht?


    LG

    Lebenskraft

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

  • ... sind wir Menschen alle nicht Über-jodiert, weil überall Jod drin ist?

    Wir werden ja mit Jod vergiftet.


    Ich glaube nicht, dass wir mit Jod vergiftet werden. Erstens sind dafür die Mengen zu gering, die wir so täglich aufnehmen und zweitens kann sich ein gesunder Mensch nicht mit Jod vergiften. Ein Zuviel an Jod wird einfach wieder ausgeschieden.


    Durch Jodmangel vergrößert sich die Schilddrüse (Knotenkropf, Struma), gut 30 % der Erwachsenen haben eine Schilddrüsenvergrößerung. Jährlich werden allein in Deutschland ca. 90.000 Operationen an der Schilddrüse vorgenommer, gute 80 % davon wegen eines Knotenkropfs. Spricht nicht gerade für eine Vergiftung, also einem Zuviel an Jod.


    Im Durchschnitt kommen wir auf ca. 70 Mikrogramm Jod pro Tag, durch jodiertes Speisesalz sind wir dann bei gut 80 mcg. Hat man mal vor einiger Zeit quer durch Deutschland bei 6.000 Familien gemessen.

    Selbst die WHO empfiehlt zwischen 100 und 150 mcg täglich. Und das "International Council f.o.r t,h.e Control of Iodine Deficiency Disorders" in den USA empfiehlt den Amerikanern sogar täglich 150 bis 300 mcg.


    Können Japaner nur drüber lachen - die kamen schon Anfang der 60er Jahre auf 13 mg, 2004 waren es dann sogar 45 mg, also 45.000 mcg!

    In den Küstenregionen um Hokkaido kommen die Einwohner sogar auf stolze 200 mg. Weil die dort wie die Irren Seetang futtern.


    Im Jahr 2000 wurde in den USA, genauer in Los Angeles am ULCA, ein Jodprojekt ins Leben gerufen. Grund waren vermehrt publizierte Forschungsergebnisse, die berichteten, dass Jod sehr wirksam gegen Brustkrebs sei - 4.000 Patienten bekamen daraufhin hohe Mengen an Jod, worauf sich nicht nur positive zystische Veränderungen zeigten; auch gab es Verbesserungen bei Diabetes, Fribromyalgie und Migräne.


    Ich bin fest davon überzeugt, dass die Jodkritik durch die Pharmalobby gestreut wurde und immer noch wird. Menschen mit Jodmangel sind einfach die besseren "Kunden".

  • Warum fragst du nach dem Gewicht?

    Weil das Gewicht einen Hinweis auf den Stoffwechsel geben kann.
    Je nachdem, ob man mehr oder weniger auf den Rippen hat, kann die Ernährung auch etwas anders aussehen.

    Verträgt man z.B. Milchfett nicht (Hang zu Morbus refsum) und ist deswegen übergewichtig, darf man nicht zu schnell abnehmen, bzw. muss das freiwerdende Fett mit z.B. Heilerde binden.

    Verträgt ein Schlanker Milchfett nicht, rutscht es vielleicht ohnehin durch, wenn er Glück hat.

  • Hallo,

    das mit den Schilddrüsen Op`s kann ich unterschreiben und denke, bei mir habe ich auch nicht aufgepasst und die RJT wurde zu schnell gemacht.

    Aber was weg ist das ist weg und komme mit dem T3/T4 Medikament sehr gut über die Runden.

    Obgleich die Ärzte das heute kaum verschreiben,weil sie der Meinung sind es braucht keine höhere Dosis T3.

    Ich hatte damals viel Glück und einen tollen Apotheker der selbst an der SD erkrankt war und mir diesen Tipp gab.


    Was mir nicht einleuchtet ist einfach jetzt die Erkrankung meines Rheuma und Medikamencoktails.

    Das sind Medikamente,die das Immunsystem drosseln und gleichzeitig Nebenwirkungen hervorrufen mit neuen Diagnosen.

    Ich musste übrigens wegen lästigen Bein kribbeln jetzt zusätzlich zum Neurologen und der hat ne Polyneuropathie festgestellt.

    Das sollen Nebenwirkungen vom Lefunomid/MTX sein und (können !) auftreten.

    Wie man sieht hat es bei mir gefunkt und jetzt bin ich falsch verdrahtet.


    Auf der anderen Seite soll man kein Biologika spritzen, wenn Polyneuropathie bereits besteht.

    So habe ich das im Internet gelesen auf Fachseiten für Mediziner.


    Mein Rheumatologe meinte jedoch, ich soll Biologika weiter spritzen und würde nichts ausmachen.

    Das ist doch ein Widerspruch in sich selbst oder?

    Wegen Neuropathie jetzt noch vom Neurologen zusätzlich Gabapentin 600 mg einnehmen, damit das Beinkribbeln verschwindet.

    Hier wird doch die Ursache nicht behandelt sondern das Symptom zugedeckelt .

    Kaputte Nerven sind nicht mehr zu reparieren und egal, ob man weiter Biologika spritzt?

    Aber die Ursache lässt sich ja nicht mehr beheben.


    Ich möchte hier keinem Mediziner oder Pharmafirma zu Nahe treten, aber das macht für mich keinen Sinn,

    wenn ich kranker werde als ich eh schon bin.

    Mir erschließt sich trotzdem nicht, wie oder wo ich beginnen soll, unabhängig jetzt mal vom Jod?

    Morgen müsste ich eigentlich spritzen und werde das nicht tun.


    Zum Glück ist der Geist frei und muss frisch sein,voller Selbstvertrauen und allen Anfechtungen überlegen.


    LG

    Lebenskraft

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

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  • Das sind Medikamente,die das Immunsystem drosseln und gleichzeitig Nebenwirkungen hervorrufen mit neuen Diagnosen.

    Das ist doch ein Widerspruch in sich selbst oder?

    Hier wird doch die Ursache nicht behandelt sondern das Symptom zugedeckelt .

    Ich möchte hier keinem Mediziner oder Pharmafirma zu Nahe treten, aber das macht für mich keinen Sinn,

    wenn ich kranker werde als ich eh schon bin.



    "Aus kommerzieller Sicht, und das gilt natürlich für alle Geschäfte, werden sie nicht damit aufhören, bis wirklich alle - Männer, Frauen und Kinder, bis zum allerletzten - ihr Medikament einnehmen."

    Kalman Appelbaum in dem Dokumentarfilm "Krankheiten nach Maß - über die Vermarktung von Medikamenten"



    Solange die Menschen das nicht begreifen wollen, werden solche Widersprüche wie bei Dir der Status Quo bleiben.

    Wenn Du mit all den Dingen nicht so richtig klar kommst - vielleicht einfach mal einen anderen Weg einschlagen, etwas anderes versuchen? Denn so wie bisher klappt es doch nicht, wenn ich Dich richtig verstehe.

    Dass Hashimoto nicht heilbar ist, sagt die Schulmedizin. Na ja, und Dein Arzt.


    In den letzten Jahren gab es immer wieder großartige Entdeckungen - eine davon war sicherlich das Vitamin D. Ist ja ein Hormon, bzw. die Vorstufe zu einem Hormon. Wird in der Medizin schon seit Längerem bei Auto-Immun-Krankheiten eingesetzt. Weil es - richtig dosiert - Interferon stimuliert.

    Und durch Vitamin D-Mangel kann es eben immer wieder zu Auto-Immun-Erkrankungen kommen: MS, Psoriasis, Rheuma, Und eben auch Hashimoto.


    Vielleicht solltest Du einfach mal Dein Vitamin D-Spiegel testen? Ich behaupte jetzt einfach mal ganz dreist, dass Dein Wert sicher zu tief ist.

  • Hallo Dirk,


    der Viatmin D Spiegel war im Keller und nicht messbar und nehme jetzt 2x 20.000 i.E Dekristol Weichkapseln im Monat.

    Den musste ich auch noch selber als IGeL-Leistung bezahlen.

    Ich habe auch vom Dekristol nicht viel gutes gelesen, wüsste jetzt aber auch keine Alternative?


    Auch bin ich bei 2 Ärzten in Behandlung ohne das diese sich kurz schalten.

    Endokrinologen ,Rheumatologen und noch mein Hausarzt.

    Jeder muckelt für sich mit anderen Tabletten herum.

    Eigentlich müssten diese Ärzte in engem Kontakt miteinander stehen.

    Aber das ist in der heutigen Gesellschaft wohl ein Traum?


    Sind ja 2 Autoimmunerkrankungen unabhängig voneinander.

    Ist mir auf jeden Fall unverständlich das jede Praxis ihr Ding alleine macht ohne Rückkopplung.

    Wir haben hier in der Stadt einen super Internisten mit Zusatzausbildung Heilpraktiker.


    Möglicherweise übernimmt hier auch die Kasse mehr zusätzlich Behandlung?

    Ich muss mal überlegen und dann eventuell sogar den Hausarzt wechseln.

    So geht das jedenfalls nicht weiter und finde das traurig, wie mit Patienten verfahren wird.


    LG

    Lebenskraft

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

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  • Hallo Lisa,


    die Abrechnung der Vitamin D-Bestimmung als IGeL-Leistung ist ein Thema für sich. Einfach unverständlich, warum die Kassen solche Untersuchungen nicht übernehmen. Und unverschämt noch dazu, kann man doch am Vitamin D-Spiegel eine ganze Menge ablesen.

    Da platzt mir regelmäßig die Hutschnur, wenn ich darüber nachdenke.


    Dekristol hast Du wahrscheinlich nur bekommen, weil es Dir der Arzt verschrieben hat? Alles über 1.000 I.E. bekommst Du bei uns normalerweise nur mit Rezept, bis 1.000 I.E. ist alles frei verkäuflich. Diese Menge bringt Dir dann aber nix.


    Und warum nimmst Du 2 x 20.000 I.E. Hat Dir das Dein Arzt vorgerechnet? Empfinde ich als zu wenig, wenn Du schreibst, dass Dein Wert im Keller ist.

    Langfristig ist es auf jeden Fall sinnvoller, Vitamin D täglich einzunehmen, da Du ja auch täglich Vitamin D verbrauchst.

    Und bei einer solch hohen Dosierung solltest Du auf jeden Fall auch Vitamin K2 beachten.


    Es gibt Produkte mit 5.000 I.E pro Kapsel. Oder auch noch mehr. In meinem Produkt ist auch Vitamin K in entsprechender Menge zugesetzt.


    Du kannst Dir Deinen Vitamin D-Spiegel auch bequem von zu Hause aus messen lassen. Test-Kids dazu gibt es im Internet. Ist dann günstiger, als das beim Arzt machen zu lassen. Das Test-Kid wird Dir nach Hause geschickt, Du entnimmst zwei, drei Tropfen Blut, schickst das dann ans Labor zurück und bekommst innerhalb von drei, vier Tagen Dein Ergebnis per Mail. Kostet komplett ca. 28,-- EUR.


    Nachstehend mal ein Beispiel, wie Du Deinen Bedarf an Vitamin D selbst berechnen kannst.

    Grundsätzlich gilt dabei folgendes:


    Um den Vitamin D-Blutspiegel um 1 ng (Nanogramm) anzuheben, werden 10.000 I.E. benötigt.


    Sieht dann so aus:


    Gemessener Blutwert: 10 ng

    Mindest-Sollwert: 40 ng

    Differenz: 30 ng


    Also: 30 x 10.000 I.E. = 300.000 I.E. als einmalige Zufuhr, um den Blutspiegel auf 40 ng anzuheben. Wobei 40 ng das unterste Maß sind, besser sind 50 oder, noch besser, 60 ng. Dauerhaft!


    Ist der Sollwert erreicht, müssen zu Erhaltung des Status dann 4.000 I.E. pro 70 Kilo Körpergewicht täglich zugeführt werden. Oder man macht ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft, eine vernünftige Versorgung ist in in unseren Breitengraden - gerade jetzt im Herbst - aber nicht möglich. Wir wohnen halt nicht am Mittelmeer. Und wir laufen ja auch nicht nackt durch die Gegend. Gesicht und Hände in die Sonne zu halten, reicht leider nicht, obwohl man das immer wieder lesen kann.


    Aber Achtung: Bei hohen Dosierungen müssen unbedingt regelmäßig die Vitamin K- und Magnesium-Werte überprüft werden!

  • Und warum nimmst Du 2 x 20.000 I.E. Hat Dir das Dein Arzt vorgerechnet? Empfinde ich als zu wenig, wenn Du schreibst, dass Dein Wert im Keller ist.

    Hallö Dirk,


    stimmt und hat mir der Endokrinologe verschrieben.

    Es sollte aber nur 1 im Monat sein und die Rheumatologin hat vor einem halben Jahr dann 2 Kapseln verordnet.

    Jetzt muss ich doch erst einmal schauen wie der D-Spiegel vor kurzem war?

    Habe mir vorhin die Werte geben lassen.

    Sieht nicht schlecht aus sind jetzt bei 57,7 ng/l bei Referenz 25-86,5


    Eigentlich brauche ich dann doch auch keine 2 Kapseln nehmen oder?

    Magnesium nehme ich täglich,aber von Vitamin K hat mir keiner was gesagt.

    Der Spiegel wird ja nicht mal gemessen.


    Vielleicht sollte ich wie du beschreibst lieber täglich Vigantoletten nehmen oder wie die Dinger heißen?

    Oder ein anderes D Vitamin.

    Verteilt sich das über den Monat nicht besser, als so eine Dröhnung?


    Muss ich nicht auch Kalzium dazu nehmen?


    LG

    Lisa

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

  • Hallo Lisa,


    Deine 57,7 ng sind doch super!

    Und wenn Du noch Tabletten übrig hast, würde ich die aufbrauchen mit einer Tablette pro Woche. Wären dann umgerechnet ca. 3.000 I.E. pro Tag.


    Aber lass die Vigantoletten weg, sind zu teuer. Und, wie schon erwähnt, bekommst Du die in der Apotheke nur mit 1.000 I.E. Bei Deinen Werten kann ich mir nicht vorstellen, dass Du noch weitere verschrieben bekommst.


    Ich weiß jetzt nicht, ob wir hier im Forum Produktnamen nennen dürfen, aber ich nehme Vitamin D 3 von Vitaminexpress.org. Die Dinger haben 5.000 I.E. pro Kapsel, bestehen aus Pflanzencellulose, Zellulosepulver und Maisstärke (ohne Gentechnik). Das Vit. D wird gewonnen aus Lanolin, wird bei der Wäsche von Schafwolle gewonnen. Es gibt aber auch Vit. D für Vegetarier.

    Pro Kapsel sind auch 200 mcg Vitamin K2 enthalten. 450.000 I.E. pro Packungsdose (90 Kapseln) kosten ca. 26,-- EUR. Reichen bei mir also für 1 1/2 Monate.

    Ich nehme täglich eine Kapsel zum Frühstück.

  • ... aber von Vitamin K hat mir keiner was gesagt.

    Der Spiegel wird ja nicht mal gemessen.


    Hallo Lisa,


    hier mal kurz einige Infos zu Vitamin K2, in Zusammenhang mit Vit. D3:


    Grundsätzlich gilt, dass jeder, der regelmäßig Vitamin D3 zu sich nimmt, einen erhöhten Bedarf an Vitamin K2 hat. Es ist verantworlich dafür, dass das durch Vit. D aufgenommene Calcium nicht im Blut verbleibt und in den Arterien deponiert wird, sondern in die Knochen eingebaut wird.

    K2 schützt also die Arterien.


    K2 aktiviert das so genannte Matrix-GLA-Protein, welches für die Regulierung von Calcium in den Arterienwänden zuständig ist. (Das bekannteste GLA-Protein ist übrigens Osteocalcin und genau das benötigt Vitamin K2). Ohne K2 können diese Proteine nicht aktiviert werden.

    Kannst Du beobachten bei Menschen, die Blutgerinnungshemmer der Cumarin-Gruppe einnehmen, wie z.B. Markumar, Falithrom oder auch Sinthrom. Da diese Blutgerinnungshemmer die Wirkung von K2 hemmen, leiden solche Menschen fast immer unter Arteriosklerose und auch an Herzerkrankungen.


    Wurde sehr schön in der klinischen Rotterdam-Herz-Studie 2004 beschrieben. An der Studie nahmen in einem Zeitraum von 10 Jahren 4.807 Frauen und Männer im Alter von über 55 Jahren teil. Jeder der Teilnehmer, der in diesem Zeitraum Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahm, wies deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien auf. Auch hatten sie ein um 50 % verringertes Risiko an einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben.


    Vitamin K2 kann nicht vom Körper selbst hergestellt werden, ist essentiell, muss dem Körper also zugeführt werden. Für die Dosierung gibt es eine einfache Regel: (Im Zweifel mit dem Arzt / Homöopathen abklären)


    45 mcg Vitamin K2 / Tag

    ist die Mindestversorgung für gesunde Personen unter 50, die kein zusätzliches Vit. D einnehmen und für Personen, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen.


    100 mcg Vitamin K2 / Tag

    ist geeignet für Personen, die bis zu 2.500 I.E. Vit. D / Tag einnehmen.


    200 mcg Vitamin K2 / Tag

    für Personen, die mehr als 2.500 I.E. Vit. D / Tag einnehmen sowie für Personen. die erste Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose haben.



    Und ja, es stimmt - K2 wird selten gemessen, man sollte aber drauf bestehen. Selbst wenn es eventuell eine IGeL-Leistung ist.

    Besser eine IGeL-Leistung zur Prävention, als diese Antikoagulantien mit ihren Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall ein Leben lang.

  • Hi mal wieder,


    Danke noch einmal für die netten Antworten.


    Von Vitamin Express das Vitamin D und K1 erschließt sich mir nicht im Netz.

    Kann ich nicht finden.Vielleicht mal den Link dazu und das wäre sehr nett.

    Ich würde lieber auch täglich Vitamin D anstatt so ne hohe Dosis zu nehmen.

    Irgendwie bekommt mir diese hohe Dosis nicht.


    Zitat

    Sämtliche Autoimmunerkrankungen sind Umweltgifterkrankungen. Ein professionelles Ausleiten der Schadstoffe versetzt den Körper in die Lage, sich wieder regenerieren zu können


    Avalonis wie soll das funktionieren, wenn das Immunsystem total defekt ist?

    Ich spritzre Biologika und komme mir auch vor wie eine wandelne Gitft-Bombe.


    Aber wer wie ich zusätzlich an Rheuma erkrankt ist, macht mittlerweile dass, was der Rheumatologe anbietet.

    Diese Schmerzen sind grausam sage ich dir.

    Das Biologika hilft auch nur 3 Tage wegen der kurzen Halbwerte-zeit.

    Zusätzlich dann täglich Prednisolon.

    Und ganz ehrlich gesagt, ich fühle mich todkrank damit und wer ne Alternative dazu hat,

    Immer her damit.


    Jetzt will der HA zusätzlich eine Schmerztherapie mit Buscopan und Sulfonamid mir als Infusion angedeihen lassen, weil die ganzen Medikamente den Magen gereizt haben.

    Noch mehr Chemie.


    Ne Leute, da mache ich nicht mehr mit und werde das auch nicht zulassen.


    LG

    Lebenskraft

    Diagnose – „Damit müssen Sie jetzt leben!“ NEIN Danke!

  • Die hohen iE bei Vit- D sind gem Dr. R. vonHelden, um zu niedrigen Werten auf die Sprünge zu helfen.

    Bei chronisch Kranken oder Übergewichtigen auch 10.000ie. Vergiftung erst ab 50.000 .- mehrere beiträge dazu aif YouTube: dr. von Hekden & Prof. Dr. J. Spitz-

    Meiner rheumakranken Nachbarin habe ich mit Erfolg das genannte Produkt von " natural elements" - über amazon( kann mobil nicht linken!)- mit MSM ( SCHwefel ) + "curcumin- loges- plus boswellia" + Omega3 empfohlen. Und den geliebten Zeolith , um den Müll loszuwerden.

    Nach 6 Monaten Einnahme erzählte sie mir gestern, sie wäre zunehmend schmerzfreier.

    Jetzt kommt ein Knochenaufbaumittel dazu , um die Cortison -schäden zu beheben . @SchlimmesZeug!

    Die alten Orthopäden haben Schwefel oder Teufelskralle ( homöopathisch) als Schmerzmitel verschrieben. - Curcumin wirkt wie Cortison!

    Dir würde ich zusätzlich empfehlen, Fleisch zugunsten Gemüse+ obst einzuschränken.

    Wogegen hast du Mtx bekommen?.Das Zeug müsste verboten werden bei Nichtkrebskranken. Die sind völlig irre! Eingeständnis von Hilflosigkeit! Da macht Zeolith und VitD hoch Snin! K2 wird gegeben, damit das Calzium , was nicht ersetzt werden sollte eher dann Vit C , im Knochen u nicht in den Gefäßen landet.


    LG Gabriele