Beschwerden in den Knien

  • Hallo!

    Ich liess ein MRT von meinen Knien machen. Ich habe dort Knorpelrisse, Ödeme , Chon dropathieGrad3 sowie oberflächige Fibrillationen.

    Was kann man dagegen unternehmen?

    Ich habe stechende Schmerzen beim Stiegensteigen und Rauf-und Runterbeugen:(

    Ich freue mich auf eure Antworten!

    Danke und schönes WE

  • So was Ähnliches quält mich zur Zeit auch. Ich nehme Chondroitin-, Glucosaminsulfat , Hyaluronsäure gegen die Abnutzung; Weihrauch +Curcumin gegen die Schmerzen. Es gibt gute Kombimittel , mal Nachsehen auf den Produktseiten von Köhler-Pharma( vitazell-Arthro) und Dr. Loges ( Curcumin-Loges plus).Als Gelenk-/Knorpelernährung von Kyberg Aminosäure Gelenk für einen Monat, dann über Amazon von biomenta.

    Separat nach oraler Gabe von Hyaluronsäure suchen. Bernd hat vor Kurzem zum Thema seine Produkte als Link gesendet. Und schau im Blog bei deinen Stichworten nach.

    LG Gabriele

  • Hallo Zuckerperle,


    bevor ich zu Deinem Problem etwas schreibe ..... ich wohne ziemlich ländlich und muss immer wieder mal hinter irgendwelchen "landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen" herzockeln. So auch heute. Trecker mit Anhänger. Da ich nicht überholen konnte, fiel mir der Anhänger auf. Rechts und links an den Seitenklappen konnte man Mist sehen, der herunterhing. Der Trecker gehörte zu einem benachbarten Bio-Bauernhof und war auf dem Weg zu irgendeinem Feld. Der Bauer düngte also sein Feld. Mit Mist. Und nicht mit Gülle, wie heute allgemein üblich. Und bei diesem Bio-Bauern kaufe ich häufiger mein Grünzeugs.


    Wobei ich jetzt beim Thema bin - früher wurde praktisch nur mit Mist gedüngt; die Bauern reicherten dadurch den Boden mit großen Mengen natürlichem Schwefel an. Die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrem massenhaften Einsatz von Kunstdünger über viele Jahre sorgten dafür, dass der Schwefelanteil im Boden bis heute immer niedriger wurde. Gemüse beispielsweise enthält daher nur noch relativ geringe Mengen an organischem Schwefel. Und diese geringen Mengen werden dann beim Kochen noch zerstört. Schwefel reagiert - genau wie viele Vitamine und Enzyme - sehr empfindlich auf Hitze oder auch Kälte. Gleiches gilt auch für die Trocknung von Lebensmitteln, ihre Lagerung und die industrielle Verarbeitung.


    Ein über viele Jahre andauernder Schwefelmangel in der Ernährung hat aber gravierende Folgen, wie zum Beispiel Deine angeführten Probleme. Unser Körper besteht zu gut 0,2 % aus Schwefel. Klingt zwar wenig, ist es aber nicht - unser Körper enthält ca. fünfmal mehr Schwefel als Magnesium und gut vierzigmal mehr als Eisen. Daran ist gut zu erkennen, wie wichtig Schwefel für unseren Organismus ist und dass ein Mangel sicherlich Folgen haben muss.


    Schwefel ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler körpereigener Stoffe. Hierzu gehören Enzyme und Hormone, genauso wie Aminosäuren. Ganz wichtig ist auch Glutathion, ein äußerst starkes, körpereigenes Antioxidans.


    Fehlt Schwefel, fehlt meist auch Methionin. Ohne Mthion wird aber z.B. das Selen nicht dorthin transportiert, wo es im Körper benötigt wird. Die körpereigene Abwehr funktioniert dann nicht mehr richtig, man wird anfällig für Infektionen, Entzündungen und Abnutzungserscheinungen. Besonders Knorpel und Gelenke leiden massiv.
    (Dass MSM auch bei anderen Beschwerden wie allen Arten von Allergien und auch Hauterkrankungen helfen kann, zudem auch das Hautbild verbessert, den Magen-Darm-Trakt unterstützt, die Wirkung von Vitaminen verstärkt und auch bei Krebs helfen kann, lasse ich jetzt mal außen vor. )


    Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil der Gelenkschmiere, sowie der Innenschicht der Gelenkkapseln. Gerade diese Beiden müssen aber wegen der ständigen Beanspruchung vom Körper selbstständig repariert werden. Chronischer Schwefelmangel führt daher unweigerlich zur Entstehung von Gelenkbeschwerden. Schmerzhafte Degenerationserscheinungen wie in Deinem Fall gehören dazu.

    MSM kann hier helfen. Also Methylsulfonylmethan.


    2007 wurden wissenschaftliche Ergebnisse der Uni in Kalifornien zu MSM veröffentlicht. Thema dabei war der schützende Einfluss von MSM vor Knorpelabbau und einer Reduzierung von Entzündungen bei arthritischen Beschwerden. MSM konnte bei dieser Studie nachweislich entzündungsfördernde Botenstoffe und auch knorpelabbauende Enzyme beeindruckend hemmen.

    https://www.fasebj.org/doi/abs…bj.22.1_supplement.1094.3


    Und nach einer Studie aus 2006 des Southwest College Research Institute, an der 50 Männer und Frauen teilnahmen, die an einer schmerzhaften Kniearthrose litten, konnten auch hierbei die positiven Aspekte von MSM gezeigt werden. Im Vergleich zum Placebo führte die Verabreichung von MSM zu einer deutlichen Abnahme der Schmerzen. Dabei erhielt die Verum-Gruppe zweimal täglich 3 g MSM, also gesamt 6 g am Tag.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16309928


    Bei chronischen Schmerzen im Gelenkbereich helfen beispielsweise 1.500 mg morgens nüchtern vor dem Frühstück, sowie 750 mg nüchtern vor dem Mittagessen. Man kann auch Dosierungen von 6.000 mg oder sogar 10.000 mg, über den Tag auf drei Dosen verteilt, einnehmen. Hierbei sollte man dann allerdings mit niedrigen Dosen von 1.500 mg in der ersten Woche beginnen und die Menge dann wöchentlich verdoppeln.

    Bei ausreichender Wirkung würde ich dann bei der Dosierung bleiben.


    Das Gute an MSM ist, dass es auch gemeinsam mit anderen Schmerzmitteln eingenommen werden kann. Oft kann dann sogar das andere Schmerzmittel reduziert werden. Gilt aber alles nur bei chronischen Schmerzen, nicht bei akuten! Idealewreise sollte man MSM mit Vitamin C kombinieren, da es die Wirkung von MSM steigert.


    Beachten sollte man beim Kauf von MSM, dass keine synthetischen Antiklumpmittel zugesetzt wurden, da sie die Wirkung von MSM erheblich beeinträchtigen. Auch sollten keine Geschmacks-, Konservierungs- und Farbstoffe enthalten sein.


    Wichtig zu wissen ist noch, das MSM Entgiftungssymptome zeigen kann, wie Kopfschmerzen, Durchfall, Hautausschläge oder auch Energieabfall.

    Alles Zeichen einer parallel laufenden Entgiftung. Je weniger MSM dann genommen wird, um so schwächer werden zwar die Symptome, um so länger dauert allerdings die Entgiftung. Es empfiehlt sich die Einnahme einer Toxin-bindenden Mineralerde.

  • Hallo Ragusa und Dirk S, danke für eure Antworten. Ich nehme "Mega MSM" von Dr. Hartig und einen Gelenkskomplex von Dr. Böhm mit 5 Gelenksaufbaustoffen, schon längere Zeit, trotzdem ist es bei mir so weit gekommen.

    Jeden Abend nehme ich noch Zeolith zum Entgiften.


    LG von Zuckerperle

  • Ich habe stechende Schmerzen beim Stiegensteigen und Rauf-und Runterbeugen:(

    Da du in einem anderen Thread erwähnst, dass du auch geschwollene Lymphdrüsen in der Leistengegend, Zysten im Hüftbereich und andere Baustellen hast, könnte das alles zusammenhängen.

    Der Körper stellt als erstes die Versorgung der Beine ein, wenn das Blut wegen unerwünschter Stoffe "dick" wird. Im Bereich der Hüften wird "dicht" gemacht und so die Beine und vor allem die Knie, die am meisten belastet werden, weniger versorgt, auch um das Herz zu entlasten.

    So sehe ich das zumindest laienhaft.

    Ich würde also die Ernährung optimieren und Gifte weglassen, vor allem Produkte aus Massentierhaltung, rotes Fleisch (speziell Schwein), Milchprodukte und natürlich auch andere Gifte.

  • Na, vielen Dank auch, Zuckerperle. Wenn ich gewusst hätte, dass Du schon MSM-erfahren bist, hätte ich mir meinen halben Roman ja sparen können. ;)

    Spaß beiseite, ich sehe es nach Deinen weiteren Informationen wie Ragusa - Du solltest wirklich mal ein exorbitant großes Blutbild machen lassen.

    Alles andere bleibt nur ein wildes Rumrätseln und bringt Dich sicherlich nicht wirklich weiter.


    Das Produkt von Dr. Böhm hat eine wirklich gute Zusammensetzung - selbst an Selen, Mangan und Vitamin E ist gedacht. Wobei allerdings keine näheren Angaben zu Vitamin E gemacht wurden.

    Ich persönlich empfinde die Zusammensetzung allerdings als zu niedrig dosiert. Würdest Du nicht noch MSM als Monopräparat nutzen, würde Dir der Gelenkkomplex von Dr. Böhm mit den beispielsweise lächerlichen 25 mg MSM überhaupt nichts bringen.

  • Ist immer schwierig zu beantworten, da jeder Mensch auf gleiche Produkte anders reagiert. Was bei dem einen funktioniert, hilft dem anderen überhaupt nicht.

    Die niedrige Dosierung bezog sich bei meiner Aussage aber auch eher auf die Menge an MSM im Produkt von Dr. Böhm.


    Ich bin bis jetzt immer gut klargekommen mit den Produkten von Vitamin Express.de , die ich allerdings nur rein zur Vorsorge nutze. Auf die Internetseite bin ich vor längerer Zeit auf Empfehlung einer Heilpraktikerin gestoßen, die in einem meiner Seminare gesessen hatte mit dem Hinweis, dass sie die Produkte auch ihren Patienten empfehlen würde wegen der hohen Bio-Verfügbarkeit.

    Hier mal der Link zum entsprechenden Produkt: https://www.vitaminexpress.org…l-gelenk-vitamine-kapseln


    In dem Produkt ist beispielsweise auch Weihrauch-Extrakt enthalten mit einem relativ hohen Anteil an AKBA-Gehalt. Diese Acetyl-Boswelliasäure hemmt ja bei höheren Konzentrationen die Entzündungskaskade.


    Und zu Deinen Kopfschmerzen - die können doch dermaßen viele Ursachen haben, wo soll man da anfangen?:rolleyes:

  • Für diesen Facharzt wirst du eine Überweisung von HA brauchen. Das sollte aber bei der Symptomgesamtheit kein Problem sein. Beim HA könntest du diesen Wunsch mit Ausschluß von Bluterkrankungen (Leukämie) begründen. Nicht abwimmeln lassen bei der geforderten Überweisung! Beim HA kommst du nicht weiter. Natürlich hast du dich über deine Symptome "schlau" gelesen

    Alles Gute

    Gabriele

  • kaulli :Ich kenne nicht die österreichische Regelung, aber in Deutschland kannst du als Kassenleistung beim HA nur Eisen, Kalium u. Magnesium messen lassen; Gynäkologen dann noch Folsäure u. Vit. B12 bei Schwangeren. Für Endokrinologen,Nephrologen, Umweltmediziner gelten noch spezielle Bestimmungen.

    Aber alle Mineralien ( und die zum Teil im Vollvlut) oder Spurenelemente macht niemand als Kassenleistung. Selbstzahler geht immer.

    Es sind Ja auch die wenigsten Ärzte in Richtung Orthomolekularmedizin ausgebildet. Ich finde , dass diese Fachrichtung zur Ausbildubg eines Internisten dazugehören müßte. Es ließen sich 60% der HI verhindern, wenn gesunden Werten von FS, Vitaminen u. Mineralien mehr Aufmerksamkeit gewidmet würde. Aber solange in den Aufsichtsräten der Krankenkassen auch Pharmavertreter sitzen, spricht man hier zu tauben Ohren. Das System ernährt sich selbst oder : geheilter Patient unerwünscht!

    LG Gabriele