Bitte Hilfe bei Blutwert Lipidperoxidation - ox.ldl-Cholesterin

  • Hallo zusammen,


    ich wünsche euch erst einmal ein gesundes und frohes neues Jahr!!


    Ein privater Arzt hat ein komplettes Blutbild von mir erstellt. Alle Werte, z.B. Cholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Triglyceride, etc. sind super, alle im Normbereich. Einzig der Wert Lipidperoxidation: ox.LDL-Cholesterin, ist gute 10-fach so hoch, wie er sein sollte (Referenzbereich 20-170, mein Wert war bei 1000). Der Arzt teilte mir mit, ich stehe kurz vor dem Schlaganfall, da der Wert die Arterienverkalkung aussagt. Pille nehme ich nicht und rauche auch nicht. Kann mir hier bitte jemand weiterhelfen? Ich war zur Zweitmeinung noch bei einem "normalen Kassenarzt". Ihm sagte dieser Wert gar nichts, auch kann man ihn bei ihm im Labor nicht messen lassen. Ist die Aussage des Privat-Arztes richtig, dass ich kurz vor dem Schlaganfall stehe? Ich soll laut Arzt eine langwierige Behandlung beginnen, die natürlich nicht die Kasse bezahlt. Ich bin sehr verunsichert, da ich nicht weiß, was nun wirklich stimmt.


    Kann man den Wert Lipidperoxidation einzeln betrachten und hier bereits auf ein Schlaganfallrisiko deuten oder müssen hier auch immer die anderen Werte wie HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyceride auch nicht im Einklang sein?


    Vielen lieben Dank!!

  • Gutes Neues Jahr zurück, Nicola!

    Blöde Sache!

    Ich weiß von anderen Laboren, dass der oxidierte LDL-Wert eine hohe Aussagekraft hat, aber eben auch im Zusammenhang mit anderen Werten.

    Und in diesen Höhen?

    Auch gleich dieses Verkaufsangebot, mit dem Hinweis "KURZ vor einem ..." klingt unseriös!.:/

    Hast du Referenzen im Netz von dem Arzt oder seiner Behandlungsmethode gelesen?

    Du könntest das Labor befragen und im Zweifel ein anderes mit dieser Messung beauftragen.

    Bernd hatte kürzlich ein Laborbzuch empfohlen:

    Innere Medizin von J.-M. Hahn, ISBN 3 13 1072458. Vllt findet sich der Wert darin.


    LG Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    2 Mal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Liebe Gabriele,


    vielen Dank für deine Antwort!!


    Die Bewertungen vom Arzt in Onlineportalen sind sehr schlecht, Note 5. Ich weiß aber nicht, ob ich wirklich hierauf etwas geben soll, da ja oft auch mal diese Bewertungen gefälscht sind !? Beim Labor habe ich bereits nachgefragt, dort wurde mir mitgeteilt, man dürfe mir keine Auskunft geben, das läuft alles über den Arzt :( !! Vielen Dank für den Tipp mit dem Buch, ich werde hier mal nachschauen, ob ich dort noch etwas finde!!


    LG Nicola

  • Der Arzt teilte mir mit, ich stehe kurz vor dem Schlaganfall, da der Wert die Arterienverkalkung aussagt...

    Ich würde an deiner Stelle die Ernährung überdenken, isst du vielleicht viel tierische Produkte, Milchprodukte, Käse, Joghurt, rotes Fleisch, Wurst, .... und Fertigprodukte, die tierische Fette enthalten und zuwenig Basisches und Bitterstoffe?

  • Ich esse wenig Fleisch, wenn dann nur ab und zu Geflügel oder Hühnereier. Milchprodukte esse ich gar nicht, da ich eine Allergie auf sämtliche Milchprodukte habe. Fertigprodukte esse ich ebenfalls nicht. Ich esse viel Gemüse, ab und zu Putenfleisch, Brot ohne Hefe (ebenfalls Allergie). Ich kann mir einfach nicht erklären, woher dieser hohe Wert kommt und ob er - einzeln für sich betrachtet- bereits ein Schlaganfallrisiko aussagt.


    LG Nicola

  • Noch ein Buchtipp von mir:

    "Labormedizin in der Naturheilkunde" von Michael Martin im Elsevierverlag ( ISBN: 9783437563010)

    Hier haben mehrere Chefs von komplementärmedizinischen Laboren zusammen ein Buch verfasst; die Laboradressen sind vorne vermerkt.


    Du könntest als Schutz vor dieser Oxidase zu dir nehmen

    - hochdosiertes Vit. E ( Z.B. DEKA- Öl von Dr. Jacobs, 5 Tropfen/d);

    - Selen 200 myg, um das Enzym Glutathionperoxidase zu stärken;

    - den Radikalenfänger Zink 25 von Woerwag.,

    - Thromboflow von Dr. Wolz für gut fließende Thrombozyten.


    Selen und Zink hätte bei dieser Untersuchung dabei sein müssen, gemessen im Vollblut


    Alternativ nach einem Orthomolekular-Mediziner suchen. Nach den eigenen Erfahrungen würde ich der Netzbeurteilung trauen.


    LG Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Ich würde an Deiner Stelle mal in einer Apotheke nachfragen. Soweit ich weiß, wird dort auch ein Oxi-Test angeboten. Manchmal kann ein Wert ja auch nur durch bestimmte Umstände vorübergehend erhöht sein.

    Mich wundert aber auch, dass Dir der Arzt sofort ein Verkaufsangebot gemacht hat.


    Normalerweise hat oxLDL nur eine sehr kurze Halbwertszeit, da unser Immunsystem für eine schnelle Beseitigung sorgt. Erhöhte Werte werden daher meist bei KHK, Diabetes mellitus, Nieren- und Autoimmunerkrankungen gefunden.

    Bei ungenügenden Vitamin E-Reserven im Körper nimmt die Lipidperoxidation in Blut und Gewebe deutlich zu. Eine Vitamin E-Unterversorgung entwickelt sich in der Regel durch eine angeborene oder erworbene Erkrankung. Im Vordergrund stehen Krankheiten mit einer Fett-Malassimilation, wie es zum Beispiel bei Sprue, Kurzdarmsyndrom oder auch zystischer Fibrose der Fall ist.


    Oxidativer Stress zeigt immer einen Mangel an Antioxidantien!

    Eine Auswertung der seinerzeit durchgeführten EPIC-Studie an über 15.000 Frauen zeigte denn auch deutlich, dass:


    - das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mit Gemüse, Fisch, Eiern, Nüssen sinkt

    - das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mit Brot, Nudeln, Kartoffeln, Zucker steigt.


    Und ich stimme Gabriele zu - der oxidierte LDL-Wert hat einzeln betrachtet schon eine ziemlich genaue Aussagekraft.

    Dennoch würde ich mich an Deiner Stelle jetzt nicht total irre machen und konfus durch die Gegend laufen. Lass den Wert durch einen anderen Arzt feststellen. Und in der Zwischenzeit mehr auf Antioxidantien achten.

  • Sollte sich unser Verdacht hinsichtlich der mangelnden Qualität dieses Arzte erhärten, überlegen, ob man Medizinjuristen oder Verbraucherzentrale einschaltet wegen unlauterem Wettbewerbs (" übertriebene Laborinterpretation mit Verkauf von langer Behandlung").

    Sorry, meine Tochter studiert das. Seitdem werde ich immer hellhörig bei solchen Berichten.

    LGGabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Dirk S.

    Hi Dirk hatte gehofft, dass du dich dazu schaltest.

    Finde keine verlässlichen Daten über Tageszufuhr von Vit. E.

    Vit. C wäre auch noch zu bedenken sowie Ergebnis eines Stuhllabor hinsichtlich der Qualität der Darmschleimhaut. ( an Sprue hatte ich auch gedacht!)


    Solche Werte von Lipidperoxidation entstehen nur durch jahrzehntelangen Dauer- Streß verbunden mit Fehlernährung, wenn kein weiterer organischer Faktor ( Malassimilation von Fetten oder bestimmte Krankheiten, besonders autoimmuner Natur!) vorliegt.

    LG Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Von Medivere gibt es für max. 82€ einen Herz- Risiko- Bluttest, der das abchecken kann.

    Gefahr von HI kannst du übertragen auf einen Schlaganfall.

    Und es gibt auch einen "oxidativer Stress- Urintest." Bei denen nachfragen, was in deinem Fall sinnvoll wäre.

    Der Preis kann über Idealo.de/ Sparmedo.de günstiger sein.

    Medivere ist Ganzimmun, das Labor von Michael Martin( s. meine Buchempfehlung).

    Du hast in jedem Fall ein renommiertes Labor und direkte Ansprechpartner für dich evtl. mit Empfehlung von entsprechendem Arzt.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank! Ich habe gerade in unserer Apotheke nachgefragt, dort wird für mich ein oxi-Test bestellt, den kann ich dann machen. Mich wundert es nur so, dass dieser Blutwert bei meiner gesunden Ernährung, Nichtraucher, keine Pille etc. so stark erhöht ist. Bereits der erste Bluttest wies eine so erhöhte Lipidperoxidation auf. Ich habe dann hoch dosiert Vitamin D, E, Zink, B etc. zu mir genommen. Die jetzigen Werte haben mich sehr erschreckt, die Vitamine sind noch mehr gesunken und der Lipidperoxidations-Wert gestiegen!?


    LG

  • Bei welcher Apitheke?

    Wurden denn die Vitamine gemessen? War bei der ärztlichen Untersuchung ein Darmcheck dabei? Wurden die Spiegel von Vit. D, Zink und Selen gemessen? Letzten beiden im Vollblut!


    Habe dir gerade etwas auf deine Persönliche Nachrichten- Seite gesandt: Namesbutton anklicken und dann auf das linke graue Feld unter " Konversation"


    LGGabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Finde keine verlässlichen Daten über Tageszufuhr von Vit. E.


    Ja, das mit den Tagesdosierungen ist so ein Thema, bei dem ich auch oft verzweifeln könnte. Oftmals sind die empfohlenen Dosierungen zu niedrig angesetzt. Selbst unsere DGE gibt komplett andere Empfehlungen heraus, als beispielsweise die WHO.


    Und es kommt natürlich auch darauf an, für welche Personengruppe Du solch einen Wert suchst. Säuglinge haben einen anderen Bedarf als Erwachsene, stillende Frauen wiederum benötigen einen höheren Bedarf, genau wie chronisch Kranke.. Hinzu kommt dann noch das Körpergewicht - je schwerer, umso höher der Bedarf.


    Außerdem kommt es noch auf die Art des Vitamin E an. Vitamin E ist ja eigentlich nur die Sammelbezeichnung für die verschiedenen Formen des Vitamins, also α-, β-, γ-, und δ- Tocopherol, sowie den 4 Tocotrienolen.

    β-, γ-, und δ- Tocopherol weisen im Gegensatz zu α-Tocopherol keine 100%-ige Wirkung, sondern jeweils geringere Werte auf. Auch dann, wenn sie natürlichen Ursprungs sind.

    Dazu mal ein Beispiel:


    Sonnenblumen- und Olivenöl enthalten α-Tocopherol mit einer biologischen Wirksamkeit von 50 - 100 %.

    Soja- und Maiskeimöl dagegen enthalten das γ-Tocopherol mit einer Wirksamkeit von lediglich 10 %. (Pflanzenöle und Margarine werden in der konventionellen Lebensmittel-Herstellung fast immer aus Sojaöl gewonnen. Daher nenne ich Margarine auch "Waffenschmiere für`s Brot")


    Hier mal eine Tabelle der DGE für die unterschiedlichen Vitamine, wobei ich die Werte teilweise für zu niedrig halte:


    A

    B1

    B6

    B9

    B12

    C

    D

    E

    K

    Frauen

    0,8 mg

    1 mg

    1,2 mg

    300 μg

    3,0 μg

    95 mg

    10-20 μg

    12 mg

    60-65 μg

    Männer

    1,0 mg

    1,1-1,3 mg

    1,4-1,6 mg

    300 μg

    3,0 μg

    110 mg

    10-20 μg

    12-15 mg

    70-80 μg

    Schwangere

    1,1 mg

    1,2-1,3 mg

    1,9 mg

    550 μg

    3,5 μg

    105 mg

    10-20 μg

    13 mg

    60 μg


    Säuglinge und KInder bis 15 Jahren haben teilweise einen entsprechend geringeren Bedarf.



    Vit. C wäre auch noch zu bedenken


    Ich drücke es etwas anders aus - Vitamin C IST auch noch zu bedenken. Ich hatte ja schon an anderer Stelle darauf hingewisen, dass Vitamin C IMMER gemeinsam mit anderen Vitaminen eingenommen werden MUSS!

  • Aus welchem Buch stammt deine Tabelle? Selbst meine Nährwerttabelle von GU ist nicht so ausführlich.

    Vit. C sollte i.v. zugeführt werden. Du kommst oral auf keinen guten Spiegel.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Vielen Dank für die Tabelle! Sie ist super ausführlich!


    Habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich eine Histaminintoleranz und

    Eppstein Barr habe !! Der Arzt hat aber gesagt, so gut wie jeder hat Eppstein und mit der Vit C Infusion würde das Virus in Schach gehalten werden.


    Im Herbst 2018 wurde mein Blut das erste mal getestet. Hier war Vit. C bei 8,3 (Normbereich 4,0-20,0) . Das Enzym Q10 lag bei 0,7 (Normbereich 0,8-1,4). Und eben der sehr hohe Wert von Lipidperoxidation mit über 1000 (Normbereich 20-170) Daraufhin habe ich Infusionen bekommen mitunter anderem Vitamin C, Histamin Injeel. Ebenso habe ich oral Q10, Vitamin E, Vitamine B, Folsäure, Niacin eingenommen. Nun haben sich alle Vitamin-Werte (auch die, die im Herbst im Normalbereich waren, wie z.B. Vitamin A, Nicotinsäure, Niacin verschlechtert! Die Lipidperoxidation ist mit über 1000 gleich geblieben. Meine Ernährung besteht aus viel Gemüse, wenig Fleisch (wenn, dann nur Bio-Geflügel), keine Milchprodukte.


    War in den Infusionen bei bekannter Histaminintoleranz überhaupt Histamin Injeel das richtige? Ich habe gerade nochmal im Internet recherchiert. Ist Histamin Injeel nicht gerade dosiertes Histamin und sollte bei einer Histaminintolleranz nicht gegeben werden? So habe ich gerade zumindest auf der Packungsbeilage verstanden.


    Mir ist gerade noch folgendes gekommen:


    In den Jahren von 2011 bis 2018 hatte ich jede Nacht(!)Herzrasen eine Std nach dem Einschlafen. Ich bin praktisch aus dem Schlaf geschreckt. 2017 wurde dann eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt. Der Heilpraktiker hat mir Vespa crabro und lycopus virginicus verschrieben. Seit Frühjahr 2018 sind meine Schilddrüsenwerte wieder top. Kann der oxidative Stress auch noch von dem Herzrasen gekommen sein, weil das für den Körper ja bestimmt auch jede Nacht Stress war!?

    Vielen Dank, lg

  • Heureka : Epstein- Barr macht Zottenatrophie im Dünndarm.!!


    Ich behandle auch überschießende Immunreaktionen mit Histamin. Keine Homöpathie sondern Isopathie: Gleiches mit Gleichem..zu behandeln..

    Ich denke, bei dir wäre aber das Histamin spaltende Enzym angebrachter, dass dir sicherlich fehlt: DiAminOxidase( DAO ). Gibt es von Stada - keine Wirkung bei ähnlichen Fällen hier im Forum!- oder von Biogena! ( wir hatten vor Kurzem ähnlichen Fall .siehe " suchen")



    Die SD-Fehlfuntion/ überfunktion wird durch Selenmangel entstanden sein aufgrund der Malassimilation und daraus die Herzattacken.


    Auslöser ist der EBV, der Darmzotten atrophieren lässt..Den in den Griff zu bekommen, ist schwer.

    Erst muss das Immunsystem i.o. sein, dazu braucht es alle Vitalstoffe.

    Evtl. noch mehr Vit. C- Infusionen und Spenglerdan Kolloid G und hoher (!!!) VIT.D - Spiegel. UND dann mit der Nosode rauswerfen.

    Die fehlenden Darmzotten erklären auch den Mangel an VIT. A+ E + D + K (?) durch eine Nichtaufnahme von Fetten.


    Du gehörst für mich zu 2 FA's:

    -Endokrino für SD und Histaminose

    - Gastro- Enterologe wegen der Zotten.


    Den OxiTest in der Apotheke kannst du dir sparen.

    Eher 6 Monate Probiotika ( Synomed Enterobact) !

    Und Zink von Biogena als Radikalenfänger.


    Guten Erfolg !

    Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Hallo zusammen,

    ich habe die Beiträge interessiert verfolgt bin mir aber nicht sicher ob ich es so richtig verstanden habe !?

    Ist EPV unter anderem der Auslöser oder der "Mitverantwortliche" für die hohen oxLDL Werte ?

    Vielen Dank für eine Antwort

    LG

  • Liebe Gabriele,


    welche tägliche Menge an Selen würdest du mir empfehlen? Kannst du mir einen Hersteller empfehlen? Probiotika und Zink habe ich mir bestellt!! danke auch für den Tipp mit den FA!! DAO werde ich mir auch noch bestellen. Hier wurde der Wert ja getestet und er war unter dem Referenzbereich!!


    Viele liebe Grüße, Nicola

  • Guten Morgen zusammen!


    Gute Frage und schwer einem SMer zu beweisen, da es Erfahrungsmedizin ist.


    Ausgegangen waren wir vom oxiLDL bei einer nach aussen hin gesundlebenden Frau: keine Zigaretten, Alkohol, Pille; viel Gemüse, wenig Fleisch:!!( Kaulli+ Asklepios sind entzückt!).

    Das oxiLDL entsteht durch nchgewiesenen Mangel an Radikalenfänger wie Vit.A+E+D.

    Dirk hatte auf evtl. Autoimmunprozeße verwiesen wie Diabetes oder Enzymmangel durch Malassimilation.

    Daraufhin habe ich per PN nachgehakt und u.a den Verdacht einer Fructose, Galactose, oder Histaminose geäußert. Eine Histamimintoleranz konnte Nicola bestätigen, sowie eine Darmlenkung wegen mangelnder Fettverdauung.


    Aus meiner Erfahrung wird Histaminintoleranz häufig ausgelöst durch den Epstein-Barr-Virus, der bei ihr vorliegt.

    Somit kannst du EBV als Auslöser bezeichnen.


    - ich habe Nicola dann gebeten, diesen Ablauf ins Forum zu stellen, weil hier ja von einer Person mit durchaus gesunden Lebensstil ausgegangen wurde. Ist ja auch wahr, wenn dieser abgespeicherte Virus nicht wäre.



    In der SM wird diese Abfolge bezweifelt, weil 80% der 50jährigen mit diesem Virus ( macht Pfeiffersches Drüsenfieber) "gesegnet" sind und es nicht in dieser Anzahl zu solchen Verwertungsstörungenb kommt. Allerdings gibt es keine Reihenstudien , die diese Zusammenhänge hinterfragen.

    Ob der Privatarzt von Nicola solches vermutet...?


    EBV ist meist ein Zufallsbefund. Interessant wäre die Fragestellung, ob er der Grund für Morbus Crohn sein könnte. Hier kommt es durch chronische Entzündungen zu eine Atrophie der Dünndarmzotten. Entzündungen bilden aber für den Körper die Möglichkeit, belastendes Material zu entsorgen....warum nicht diesen Virus?

    Aber dann könnte Crohn geheilt werden. Ob das gewollt ist?


    LG Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)