DIE GLOBALE ANTIBIOTIKA-KRISE

  • Sendehinweis :!:

    Der TV-Sender Arte strahlt am Dienstagabend, 19. März 2019, um 20.15 Uhr unter dem Titel „Resistance Fighters: Die globale Antibiotika-Krise“ eine knapp 100-minütige Dokumentation zu dem Thema aus.


    Hannah

  • das habe ich leider nicht gesehen Eva


    ich finde das nur komisch das sich die Pharmaindustrie jetzt der Naturheilkunde bedient, nach dem sie alles ausgeschöpft haben mit ihren Giften.

    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)



  • Zum Thema:


    https://www.youtube.com/watch?v=v7T4DPUFDeQ

    Phagentherapie 2018: Heilen ohne Antibiotika mit Bakteriophagen


    Heilen ohne Antibiotika

    Wie wir in Zukunft Infektionen behandeln können

    von Torsten Mehltretter

    Immer häufiger kommt es vor, dass Antibiotika nicht mehr wirken. Die Zahl der Todesfälle steigt. Dabei gibt es eine Medizin, die helfen könnte: spezielle Viren, die Keime zerstören.

    Beitragslänge: 29 min
    Erstaustrallungsdatum: 03.11.2018

    Neue Ansätze in der Infektiologie

    Der Brandenburger Ekkehard Eichler ist nach einer Herz-Operation schwer krank. Antibiotikaresistente Krankheitserreger haben sich in der Operationswunde festgesetzt und auch sein Brustbein angegriffen. Die Folge: eine Knochenhautentzündung. In Deutschland gilt er als austherapiert. Die Ärzte raten ihm zu einer Entnahme des Brustbeins, Eichler will das verhindern. Die Suche nach Alternativen führt ihn nach Tiflis in Georgien, am östlichen Rand Europas.

    Die Behandlung mit den Bakteriophagen ist in Georgien, das früher Teil der Sowjetunion war, altbekannt. Weil viele Staaten des "Ostblocks" lange kaum Zugang zu Antibiotika hatten, waren sie gezwungen, Infektionserkrankungen anders zu bekämpfen. Mit Viren: Im Eliava-Institut in Tiflis haben sie mit dieser Art der Behandlung mehr Erfahrung als an jedem anderen Ort der Welt.

    In Deutschland versuchen Wissenschaftler, die Phagen aus Tiflis auch für die EU zugänglich zu machen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Viren lassen sich mit den bisher gültigen Zulassungsverfahren für neue Arzneimittel nur schwer unter einen Hut bringen. Immerhin: Eine erste Studie ist auf den Weg gebracht. Mikrobiologen vom Leibniz-Institut suchen nach Phagen, die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts aufbereiten und schließlich von Ärzten der Berliner Charité auf deren Wirkungen geprüft werden. Im Verbund wollen die drei renommierten Institute die bürokratischen Hürden überwinden, damit sich auch Patienten in Deutschland schon bald mit Phagen behandeln lassen können.

    Mit Bakteriophagen gegen resistente Keime

    Die Behandlung mit den Bakteriophagen ist in Georgien, das früher Teil der Sowjetunion war, altbekannt. Weil viele Staaten des "Ostblocks" lange kaum Zugang zu Antibiotika hatten, waren sie gezwungen, Infektionserkrankungen anders zu bekämpfen. Mit Viren: Im Eliava-Institut in Tiflis haben sie mit dieser Art der Behandlung mehr Erfahrung als an jedem anderen Ort der Welt.


    In Deutschland versuchen Wissenschaftler, die Phagen aus Tiflis auch für die EU zugänglich zu machen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Viren lassen sich mit den bisher gültigen Zulassungsverfahren für neue Arzneimittel nur schwer unter einen Hut bringen. Immerhin: Eine erste Studie ist auf den Weg gebracht. Mikrobiologen vom Leibniz-Institut suchen nach Phagen, die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts aufbereiten und schließlich von Ärzten der Berliner Charité auf deren Wirkungen geprüft werden. Im Verbund wollen die drei renommierten Institute die bürokratischen Hürden überwinden, damit sich auch Patienten in Deutschland schon bald mit Phagen behandeln lassen können.


    Gruß Hannah

  • Wir heilen Bakterieninfektionen sehr gut und nachhaltig mit Manukahonig und Propolois, im Vorfeld natürlich auch mit Astaxanthin und Curcuma.


    Gesunde Lebensweise ist natürlich selbstverständlich.


    Wir persönlich vermissen wirksame Antibiotika schon seit Jahrzenten nicht mehr.



    Eva

    "Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
    (Hippokrates)

  • Wir wollen uns nichts vormachen:

    Ob die hier genannten antibakteriellen Alternativen WIRKLICH geeignet sind , zB.eine Sepsie nach einer OP oder die wiederkehrende TBC zu beherrschen, von den Erregern der venerischen Erkrankungen mal ganz abgesehen!!, wird sich im Praxistest erst zeigen.


    An Scharlach erkrankten Pers. wird bereits kaum noch ein AB verschrieben( weil der Bürger um die Nicht-/ Wirkung inzwischen weiss!) , mit der Begründung: der Erreger sei nicht mehr derart aggressiv. Der Kranke könne nach 5 Tagen auch wieder zur Schule/ an den Arbeitsplatz.


    Bitte: Quarantäne, Inkubationszeit, Gefahr einer Zweiterkrankung ( Nephritis, Myocarditis, rheum. Fieber!) werden TOTAL negiert .

    Weil AB's nicht nehr wirken , wird die Aggressivität eines Erregers geringer eingestuft. ABGEFUCKT!!!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Die meisten dieser Erreger sind anaerob und können deshalb mit selektiven Oxidantien wirkungsvoll bekämpft werden. Bei dieser Behandlung können zudem auch keine Resistenzen entstehen.

    Dazu gehören unter anderem:

    - kolloidales Silber

    - Wasserstoffperoxid (direkt oder Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie)

    - Chlordioxid (MMS nach Jim Humble)

    - GeoCitrus

    - Grapefruitkern-Extrakt

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Der tödlichste Killer der Welt – Der Bakteriophage

    https://www.youtube.com/watch?v=0pQSWRdtrf8

    Die Aussage gegen Ende des Videos, dass die Methode mit den Phagen noch als experimentell angesehen wird, stimmt so nicht. Bzw. stimmt nur für Deutschland. Mal wieder.

    Seit etlichen Jahren sind Phagen in osteuropäischen Ländern im Alltag in Gebrauch, nur in Deutschland eben nicht. Hier fehlen Regelungen für medizinische und hygienische Anwendungen. Daher gab es zumindest schon mal Mitte Oktober 2017 das 1. Deutsche Bakteriophagen Symposium an der Uni Hohenheim in Stuttgart. Während dieses Symposiums wurde dann die Gründung des Netzwerks "Nationales Forum Phagen" beschlossen.


    Hauptziel des Forums:

    „Bedarfsträger, Forschung, Wirtschaft, Zulassungsbehörden, Fördermittelgeber und gesellschaftliche Akteure sollen miteinander ins Gespräch gebracht werden, um mit Hilfe von Bakteriophagen neue Lösungen für human- und veterinärmedizinische Therapien, Lebensmittelhygiene und Umweltsanierung zu entwickeln. Auch die Anwendung in kosmetischen Produkten und in möglichen weiteren Anwendungsfeldern soll gefördert werden.“


    Während der Abschlussdiskussion waren auch Vertreter der Regulierungsbehörden BfArM (Bundesinstitut für Arzneimitel und Medizinprodukte) und PEI (Paul-Ehrlich-Institut) anwesend.

  • Die Antivirulenztherapie ist doch im Gespräch.

    Nur wer bezahlt das denn dieses aufwebdige Verfahren?:/

    https://www.3sat.de/wissen/nan…ohne-antibiotika-100.html


    Nicht zuletzt ist zu beachten, dass Antivirulenztherapien nur funktionieren, wenn das Immunsystem des Patienten noch in der Lage ist, die entschärften Bakterien zu beseitigen. Denn anders als Antibiotika töten die neuen Wirkstoffe Erreger nicht ab, sondern schwächen nur ihre Pathogenität. Vor allem bei immunsuppressiven Menschen könnte es daher erforderlich sein, nach Gabe der Antivirulenztherapien mit Antibiotika weiter zu behandeln, um die entwaffneten Bakterien auch wirklich aus dem Körper zu entfernen. »Antivirulenzmedikamente könnten auch in Kombinationstherapien verwendet werden, in denen die Beseitigung des Erregers durch Standardantibiotika vermittelt wird und die durch Virulenzfaktoren verursachten Krankheitssymptome unterdrückt werden. Das könnte zu einer schnelleren Auflösung der Infektion führen, die Therapie verkürzen und damit den Einsatz von Antibiotika reduzieren.«

    Ganz ohne die klassischen Antibiotika scheint es also auch in Zukunft doch nicht zu gehen.


    https://www.pharmazeutische-ze…terien-werden-entwaffnet/


    LG

    Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit ( Buddha)