Gesunde Ernährung in den Tag einbinden - 1. Fett

  • Grad geht es mir darum, nach meinem KH-Aufenthalt und Herzinfarkt meinen Tag wieder gut in den Griff zu kriegen - vieles hat einfach Füße gekriegt und sich davon geschlichen.

    Kurz zum Thema (gesundes) Fett: Optimal für mein Herz (usw.) wäre es, wenn ich täglich ca. 3x 2 TL gesundes Fett zu mir nehme?

    Ich starte bisher (bis vor KH) mit einem Kaffee und 2 TL Kokosfett, um dem Körper morgens Energie zu geben und die nachfolgenden Aminosäuren etwas abzufedern (die aus Whey-Protein können den Blutzucker hochfahren). Dann kleine Runde laufen (30 min).

    Mittags dann evtl. Omega-3-vegan , wieder 2 TL und abends nochmal 2 TL aus Olivenöl (nativ, kalt gepesst).

    Passt das von der Menge her???? Gehe mal von 55 kg "Magermasse " aus, die ich natürlich nicht habe, aber darum geht es ja, um die Menge richtig zu berechnen??

    Ist Herzchen dann optimal mit Energie versorgt für den Tag?

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ist Herzchen dann optimal mit Energie versorgt für den Tag?

    So pauschal lässt sich das nicht sagen, es kommt auf Deine Ernährung, Deine Aktivitäten bzw. Deinen Verbrauch über den gesamten Tag an.
    Ich praktiziere eine individuell angepasste ketogene Ernährung, sodass Fette bei mir rund 70% der täglichen Kalorien ausmachen. Da wären paar Teelöffel Fett für mich nicht ausreichend. Jede meine Mahlzeit beinhaltet zwischen 35 - 50 Gramm an Gesamtfett.
    Zu gesunden Fetten zählen für mich Ghee, Kokosöl, Fischöl, Krillöl, Algenöl, Avocadoöl, Macadamiaöl, Olivenöl, Schwarzkümmelöl, Borretschöl ....

    Für Herz, Gefäße und Gehirn setze ich täglich auf die hoch dosierten Omega-3-Fettsäuren, dabei achte ich, dass ich auf 5.000 mg. an EPA + DHA am Tag komme.

    Genügt Fett, wenn auf der Packung steht "zu einer Mahlzeit einnehmen"??

    jeher nein, eine Mahlzeit ist aus meinem Verständnis heraus nicht nur aus Fett bestehend.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Nach überstandenen Herzinfarkt kommt es nicht nur auf die Zutaten an, sondern auch auf die Art der Zubereitung. Deswegen empfehle ich immer einen Dampfgarer ( Steamer ) aus hochwertigen Edelstahl. Somit geht die anfallende Oxalsäure vom Gemüse direkt ins Kochwasser über und wird nicht mit verzehrt. Nie mehr Braten und Öl erhitzen, es sind die größten Fehler wo nach Jahrzehnten zu schlimmen Komplikationen führen können.

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Danke dir, lieber Franz Anton. Ja, ich habe mir vor längerer Zeit einen simplen Dampfgarer mit zwei groooßen Einsätzen gekauft. Der tut seinen Job ganz hervorragend! Und oooft :P.

    Ich war früher immer ganz begeistert von dampfgegartem Gemüse (gab es häufig in unserem Restaurant). Man kann den Geschmack und das Aussehen einfach nicht vergleichen!

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Nach einem Herzinfarkt ist dein Gedanke, gezielt auf „gute Fette“ zu achten, grundsätzlich richtig, aber die Rechnung mit Teelöffeln und Magermasse ist so nicht wirklich sinnvoll. Fürs Herz zählt weniger eine exakt berechnete Fettmenge, sondern vor allem welche Fette du nimmst und wie sie in deine Gesamternährung passen.

    Deine 6 Teelöffel Öl am Tag entsprechen grob 25–30 Gramm Fett. Das liegt in einem völlig normalen Bereich und ist nicht zu viel. Wichtig ist aber die Zusammensetzung: Olivenöl und Omega-3 sind klar positiv fürs Herz. Kokosfett dagegen besteht überwiegend aus gesättigten Fettsäuren, die man nach einem Infarkt eher begrenzen sollte. Für schnelle Energie ist es nicht nötig, und fürs Herz ist es kein Vorteil. Da wären Rapsöl, Olivenöl oder Nussfette deutlich besser.

    Omega-3 ist sehr sinnvoll, vor allem wenn du wenig fetten Fisch isst. Zwei Teelöffel eines guten Algenöls können schon eine ordentliche Menge liefern, da lohnt sich ein Blick auf die EPA-/DHA-Angabe auf der Flasche.

    Dein Herz „läuft“ nicht davon ab, ob du morgens Fett oder Protein isst, sondern davon, dass dein Stoffwechsel insgesamt stabil bleibt: regelmäßige Mahlzeiten, wenig Blutzuckerspitzen, ausreichend Kalorien und eine entzündungsarme Ernährung. Bewegung wie deine 30 Minuten Laufen ist dafür mindestens genauso wichtig wie das Öl im Kaffee.

    Kurz gesagt: Die Menge an Fett, die du nimmst, ist okay. Tausche das Kokosfett lieber gegen ein herzfreundlicheres Öl aus, dann passt das Ganze deutlich besser zu deiner Situation nach dem Infarkt. :/

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (15. Januar 2026 um 08:17)

  • Beim Fett gehen die Meinungen der Experten auseinander. In Polynesien spielt das Kokosfett eine große Rolle, und Herzinfarkt ist bei den Indigenen unbekannt. Schädlich ist das gehärtete Kokosfett. Natürliches Kokosöl ist unter 25 Grad Celsius flüssig. Omega 6 wird als eher schädlich angesehen. In Nüssen überwiegen die Vorteile die angeblichen Nachteile von Omega 6. Ich sehe natürliche unbehandelte Fette als verträglich an, vor allem wenn sie in Pflanzen eingebunden sind.

  • Servus Locke

    Fett ist für unseren Organismus unentbehrlich. Und so wie jedes Nahrungsmittel Gute und schlechte Eigenschaften hat ist es bei Fett ebenso. Wurde doch Butter Jahrzehnte von der Margarineerzeugung schlecht geredet um den eígenen Absatz zu fördern von wegen angeblicher Colesterinerhöhung. Butter ist einnatürliches Fett und enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie zum Beispiel Vitamine A, D und E sowie Kalium, Kalzium und Fluorid.

    Die enorme Zunahme von übergewichtigen Menschen liegt nicht am Fettverzehr sondern an übermäßigem Kohlehydrat- aufnahmen wie speziell Zucker. Dieser wird umgesetzt in Fett das der Körper speichert und lagert. Mit der Verminderung unsere körperlichen Tätigkeiten brauchen wir weniger Energien. Überschuss wird gespeichert und belastet unsere Organismus.

    Die Geschichte der Margarine ist 150 Jahre alt, erfunden als billiger Butterersatz. Margarine und Margarine ist nicht das selbe. Es sind die GRundKomponente die die Qualität ausmachen. Von Waltranfett bis zu Rindertalg und verschiedenster Pflanzenölen , ob Sonnenblumenöl, Rapsöl und zunehmend Palmöl ist alles vorhanden. Als Konsument hast Du keinen Einblick. Viele sind gehärtet.

    Der Vorgang der Härtung wird bei der Margarineherstellung eingesetzt, um die eigentlich flüssigen Pflanzenöle fester und streichfähig zu machen. Leider können bei der Härtung die gesundheitsschädlichen Transfettsäuren entstehen.

    In den Vereinigten Staaten wurde im Jahr 2006 geschätzt, dass künstliche Transfette in Lebensmitteln für jeden fünften Herzinfarkt (bis zu 250.000 Fälle) und 50.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich sind. Nach über 25 Jahren des Engagements trat 2018 das Verbot der FDA für die Verwendung von teilweise gehärteten Ölen (PHO) in Kraft.

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (14. Januar 2026 um 15:43)