Geschmacksverlust seit 2025: Schokolade schmeckt salzig, 14 kg Gewichtsverlust und Frage zu Vitamin A

  • Hallo Witold,

    Geschmacksveränderungen, nicht heilende Fußwunden, Magen-Darm-Beschwerden, Sehkraftbeeinträchtigungen, Neuropathien u.v.m. können auch als Folge der Zuckerkrankheit, Diabetes, auftreten. Wurdest Du schon vom Arzt auf Diabetes untersucht? Starker Gewichtsverlust tritt zum Beispiel bei Diabetes Typ 1 auf.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Oh Mann. Danke Vielehobbys. Irgendwie konnte man es auf Seite 1 nicht checken, denn es war vorher auch nicht so absolut typisch beschrieben.:

    Im 2025 bin ich zwei mal im Krankenhaus wegen Ulkus (am Ballen und seitlich am fünften Zeh) gelandet. Dort habe ich 2 mal 24 intravenösen Antibiotika bekommen um die zerstörerische Bakterien, die meinen Fuß befallen haben zu neutralisieren.

    Die Gabe von genau 2 × 24 Stunden (48 Stunden) intravenöser Antibiotika bei einem Ulkus am Ballen und fünften Zeh folgt einem spezifischen medizinischen Standard, der stark auf den Erfolg einer vorangegangenen Operation und die Art der Infektion hinweist.

    1. Wann wird dieses Schema angewendet?

    Diese kurze, intensive i.v.-Therapie ist in zwei Hauptszenarien leitliniengerecht:

    • Nach erfolgreicher „Source Control“ (Herdsanierung): Wenn im Rahmen einer Operation das infizierte Gewebe (ggf. auch ein kleiner Teil des Knochens am fünften Zeh oder Ballen) komplett entfernt wurde und die Wundränder gesund sind.
      • Begründung: Ist der infizierte Herd chirurgisch beseitigt, reicht laut Leitlinien (z. B. IDSA, IWGDF) oft eine prophylaktische oder sehr kurze therapeutische Gabe von 24–48 Stunden, um verbliebene Keime im umliegenden Gewebe zu neutralisieren. Eine längere i.v.-Therapie bringt hier keinen Mehrwert.
    • Als initiale „Switch-Therapie“: Bei einer schweren Weichteilinfektion ohne tiefe Knochenbeteiligung (Osteomyelitis) wird oft für 48 Stunden ein hochwirksames Breitbandantibiotikum i.v. gegeben, um die Bakterienlast schnell zu senken („Hit hard and early“).
      • Wichtig: In diesem Fall muss die Behandlung zwingend oral weitergeführt werden (insgesamt oft 1–2 Wochen). Wurde nach den 48 Stunden gar kein Antibiotikum mehr gegeben, war die Infektion wahrscheinlich auf das Weichteilgewebe beschränkt und wurde chirurgisch vollständig saniert.

    2. Welche Bakterien wurden bekämpft?

    Am Fuß (besonders bei Ulzera unter Druckstellen wie dem Schneiderballen) liegt fast immer eine Mischinfektion vor. Die „zerstörerischen Bakterien“ sind typischerweise:

    • Staphylococcus aureus: Der häufigste Einzelkeim (ca. 40–50 %), der Enzyme produziert, die Gewebe auflösen.
    • Streptokokken: Verursachen oft die schnelle Ausbreitung der Rötung (Wundrose).
    • Gramnegative Stäbchen: Bei chronischen Wunden oft E. coli, Klebsiellen oder Pseudomonas.
    • Anaerobier: Bakterien, die ohne Sauerstoff leben und bei tiefen, übelriechenden Wunden vorkommen.

    Das verabreichte Antibiotikum war vermutlich ein Breitbandantibiotikum (z. B. eine Kombination aus einem Cephalosporin und einem Wirkstoff gegen MRSA oder Anaerobier), das alle diese Gruppen gleichzeitig abdeckt.

    3. Welche Grunderkrankung liegt zugrunde?

    Ein Ulkus genau an diesen Stellen (Ballen, Außenseite 5. Zeh) ist pathognomonisch (wegweisend) für das Diabetische Fußsyndrom (DFS) in Kombination mit einer Fehlstellung.

    • Diabetes Mellitus Typ 2: Die mit Abstand häufigste Ursache.
      • Polyneuropathie: Die Nerven sind geschädigt, sodass Sie den Druck und die Entstehung der Wunde nicht gespürt haben.
      • Mikro-/Makroangiopathie: Die Durchblutung ist gestört, was die Heilung verzögert und Infektionen begünstigt.
    • Schneiderballen (Digitus quintus varus): Die Fehlstellung des kleinen Zehs führt zu einer extremen Druckbelastung an der Außenseite. In Kombination mit der diabetischen Neuropathie entsteht hier fast zwangsläufig ein Ulkus, wenn nicht durch spezielles Schuhwerk entlastet wird.
    • Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Oft als Begleiterkrankung des Diabetes, die die Durchblutung zusätzlich mindert.

    Zusammenfassend: Sie litten höchstwahrscheinlich an einem infizierten diabetischen Fußulkus auf Basis eines Schneiderballens. Die 48-Stunden-Therapie deutet darauf hin, dass die Infektion durch eine Operation erfolgreich eingedämmt wurde und keine langfristige intravenöse Behandlung mehr notwendig war.

    Früher hat die Stadt Frankfurt allen Diabetikern vergünstigt medizinische Fußpflege angeboten, um das zu vermeiden.
    Später wurde das Privatleistung oder vom Arzt verordnet. Auch in Alten- und Pflegeheimen ist das bis heute Bestandteil.

    Tatsächlich ist ein Fußulkus oft das erste erkennbare Symptom eines bisher unentdeckten Diabetes.

    Hier sind die Fakten zur Diagnose im Krankenhaus:

    1. Wird im Krankenhaus auf Diabetes getestet?

    Ja, zwingend. Bei Aufnahme mit einem infizierten Fußulkus gehört ein Blutzucker-Screening (Nüchternblutzucker und HbA1c-Langzeitwert) zum medizinischen Standardprotokoll.

    • Der Grund: Ein Ulkus an diesen Stellen entsteht fast immer durch eine Kombination aus Nervenschaden und Durchblutungsstörung – beides Folgen eines langjährigen, hohen Blutzuckerspiegels.
    • Die Häufigkeit: Studien zeigen, dass bei ca. 3–5 % aller stationären Patienten im Krankenhaus erstmals ein Diabetes diagnostiziert wird. Bei Patienten mit Fußinfektionen ist diese Quote deutlich höher, da das Ulkus oft die „Eintrittskarte“ in die Klinik ist.

    Dies ist ein klassisches Szenario beim Typ-2-Diabetes:

    • Schleichender Beginn: Der Typ-2-Diabetes entwickelt sich über Jahre schmerzlos. Viele Menschen merken nichts von erhöhten Werten.
    • Fehlende Schmerzen: Durch die diabetische Neuropathie (Nervenschädigung) spüren Patienten oft keine Schmerzen an den Füßen. Ein Druckpunkt vom Schuh wird nicht bemerkt, entwickelt sich zur Hornhaut, dann zum Ulkus – alles ohne Schmerzsignal.
    • Die „stille“ Gefahr: Oft wissen Betroffene nichts von ihrer Erkrankung, bis eine schwerwiegende Komplikation wie das infizierte Ulkus auftritt. Man schätzt, dass Millionen Menschen in Deutschland einen unentdeckten Diabetes haben.

    Dass Sie erst durch das Ulkus und den Krankenhausaufenthalt von dem Diabetes (oder dem Verdacht darauf) erfahren haben, ist leider ein sehr häufiger Krankheitsverlauf. Das Krankenhaus hat durch den Test die Ursache für Ihr Fußproblem identifiziert, was für die weitere Heilung und den Schutz des anderen Fußes entscheidend ist.

    Wenn Witold an Diabetes leidet, sollte er es seit 2025 wissen. Dann kann im Prinzip alles Folge eines Diabetes und der bereits vorher entstandenen Nervenschäden sein.

    Dann geht es aber auch nicht mehr um das auf Seite 1 beschriebene. RE: Geschmacksverlust seit 2025: Schokolade schmeckt salzig, 14 kg Gewichtsverlust und Frage zu Vitamin A was mich mehr an ein wiederkehrendes Magengeschwür denken ließ. Dann geht es auch nicht um die dort zitierten 24 intravenösen Antibiotikums.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Zurzeit bin ich in Jesolo in einem vier Sterne Hotel und kann dort das exzellente Essen nicht genießen. Es ist echt zum Weinen. Aber ich bin dran und versuche alles was möglich ist, um mir selbst zu helfen.

    Mir schmeckt kein Wein mehr, obwohl ich ein Weinkenner bin, bzw. war. Die Lebensqualität ist so auf der Strecke geblieben, wie nicht mehr geht.

    meinst du echt, dass in irgendwelchen Luxushotels das Essen wirklich hochwertig wäre? Die kaufen Billigzeugs ein um es teuer zu verkaufen an die Leut, die die nötige Kohle haben, da zu residieren..................................

    Wein ist oft pures Gift, voll mit Pflanzenschutzmitteln.....

    die Einheimischen im Süden kaufen von Freunden, so sie keinen eigenen Wein haben, der grausliche Rest geht an die Massentouristen im Sommer.....

    naja

    hast Glück dass dein Körper zu dieser Sorte Wein sagt: "neeeeein, mag ich nichtttttt!"

    will heissen, du bist lebendig

    Glückwunsch :D:D:D:D:D:D:D

  • Zurzeit bin ich in Jesolo in einem vier Sterne Hotel und kann dort das exzellente Essen nicht genießen.

    Wenn ich das lese denke ich zuerst, dass wahrscheinlich kein finanzielles Problem besteht.

    Dann muss man sich nur noch entscheiden, welche ganzheitliche Behandlung man als am Sinnvollsten bewertet.
    Ich selbst tendiere in dem Fall zu einem Arzt für TCM, da ich das wegen der enthaltenen Akupunktur für die umfassendste Behandlung halte.
    Aber es gibt ja noch diverse andere Möglichkeiten, wie Heilpraktiker, Orthomolekularmediziner, Arzt für Naturheilkunde, ...

    Gleichzeitig frage ich mich natürlich, wenn nach der letzten Aussage zu den Füßen alles laut Diabetisches Fußsyndrom ruft, was Du aufgrund der vorgeschriebenen Krankenhausuntersuchungen bei diesem Fußproblem wissen musst, und letztlich alle Symptome mit einem Diabetes und der dadurch und auch bereits vorher entstandenen Nervenschäden in Verbindung stehen können, ob Du uns einfach nur testet.:/

    Bei Diabetes denke ich auch an eine zwingende entsprechende Ernährungsänderung, wie Sascha das z.B. sehr gut umsetzt, der auch Naturheilung folgt und da wir es gerade besprechen, an das modernisierte Coimbra-Protokoll unter medizinischer Aufsicht.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • hallo Mama,

    vielen herzliche Dank für den wunderbaren Vortrag! Den drucke ich mir aus, um nichts zu vergessen.

    Ich nehme täglich Zink, Vit. B12 und Komplex, Vot.A 50000 Beta Carotin jeden zweiten Tag, Curcuma, D3+K1 5000i.E., Omega 3 (aus Algen), Mariendistel, Nervicil mit B1, B6 und mit noch ein paar anderen Zutaten.

    Die Bemerkung mit dem Parkinson hat mich wirklich nachdenklich gemacht.

    Mundhigiene ist aus meiner Sicht ok, kein Amalgam und hochwertige Keramik und Gold.

    Mit der Zusatzspülung probiere ich es aus.

    Zähne putze ich manchmal zweimal täglich, was allerdings nicht unbedingt für die Mundflora ist.

    Habe gerade soeben einen Apfel gegessen und hat nur nach Salz geschmeckt. Furchtbar.

    Die ganze Situation geht wirklich auf die Substanz, da keine Besserungen in Sicht sind.

    Noch der Ulkus mit dauerhaften Polyneuropathie. Zum heulen.

    :)Noch mal Danke für alles.

    :thumbup::thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs (3. Juli 2026 um 13:42) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Witold mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Alle Zahnarzt-Werkstoffe im Mund, Gold eingeschlossen, können zum Problem werden. Goldallergien sind nicht selten. Keramik wird mit Kunststoffen als Kleber befestigt und kann auch Metalle enthalten. Ich würde empfehlen, Unverträglichkeiten und Allergien auf Dentalstoffe gründlich zu überprüfen, um zu sehen, ob Du sie wirklich verträgst oder nicht, denn die könnten schon sehr krank machen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

  • im März 2025 habe ich mein Geschmacksinn verloren....

    Hilft die gleiche Vitamine auch bei Nachtblindheit?

    Geschmackssinn kann man verlieren, wenn man eine Virusinfektion hat, der Körper verbraucht viel Zink, um Viren zu bekämpfen, Geschmacks- oder auch Geruchsverlust können eine Folge sein, ich würde öfter mal Linsen essen, die haben viel natürliches Zink.

    Nachtblindheit kann man haben, wenn man eine Tendenz zu Morbus Refsum hat, bedeutet, man kann Phytansäure (Milchprodukte und Fleisch - Fett von Grasfressern) schlecht verstoffwechseln.

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Kafka)

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (3. Juli 2026 um 17:53)

  • Hallo Witold, das war eine erste Zusammenstellung.
    Aber es hat mich danach sehr irritiert, dass Du bei der Schilderung deiner Fußprobleme in geradezu klassischer Weise das Diabetische Fußsyndrom beschrieben hast und dass darüber hinaus etliche deiner geschilderten Symptome durch Diabetes vollständig erklärbar sind.

    Auch Geschmacksverlust ist eine bekannte, aber oft übersehene Begleiterscheinung bei Diabetes mellitus. Er tritt meist nicht isoliert auf, sondern ist eng mit anderen diabetischen Komplikationen verknüpft.

    Für die Störung des Geschmackssinns bei Diabetikern gibt es mehrere mögliche Ursachen:
    Zum Einen Diabetische Neuropathie: Der chronisch hohe Blutzuckerspiegel schädigt die Nervenbahnen, die auch für die Weiterleitung von Geschmackssignalen von der Zunge zum Gehirn zuständig sind. Ähnlich wie bei der bekannten „diabetischen Fuß“-Neuropathie können auch die feinen Nervenenden auf der Zunge ihre Funktion verlieren.

    Dann noch Zinkmangel: Diabetiker scheiden oft vermehrt Zink über den Urin aus. Da Zink essenziell für die Funktion der Geschmacksrezeptoren ist, führt ein Mangel häufig zu einer verminderten Geschmackswahrnehmung oder einem metallischen Geschmack im Mund.

    Sowie Begleiterkrankungen & Medikamente: Häufige Begleiter wie Nierenschwäche (die bei Diabetes oft auftritt) oder die Einnahme von diversen Medikamenten (z. B. Metformin, ACE-Hemmer) können den Geschmackssinn zusätzlich beeinträchtigen. Auch eine Mundtrockenheit, die bei Diabetes häufig vorkommt, erschwert das Schmecken, da Geschmackstoffe nur gelöst im Speichel wahrgenommen werden.

    Daher denke ich mittlerweile, dass dein Hauptproblem wahrscheinlich Diabetes ist. Ob Du noch andere damit verbundene gesundheitliche Probleme hast oder unter Nebenwirkungen leidest, ist möglich.
    Wenn man ein Diabetisches Fußsyndrom beschreibt, ist die Lage in meinen Augen bereits sehr ernst.

    Vor einigen Jahren saß ich im Zug und junge Krankenschwestern in Ausbildung haben herumgealbert.
    Da erzählte eine von ihnen, und hat sich dabei kaputtgelacht, als wäre es irgendwie komisch, einem Diabetiker wäre der Fuß abgefallen und sie hätte ihn auf dem Tablet durch die Station getragen, um die Besucher zu schockieren.
    Mich hatte alleine die Erzählung schockiert. Der arme Mann.

    Dass es soweit kommt, kann man sicher vermeiden. Wir haben sehr viel zu dem Thema Diabetes geschrieben, dass Du über die Suche findest. Im Fall von Diabetes ist es meiner Ansicht nach unverzichtbar, dass Du etwas tust, um die Situation massiv zu verbessern.
    Am Besten durch eine konsequente Änderung der Ernährung.
    Musste jetzt lange suchen, aber zuerst denke ich an das Video von Dr. Hallberg.
    Blutix gegen Diabetes? Erfahrungen und Berichte▪
    und hier: Diabetes Typ 2- Alternativen zur Insulinspritze?▪

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (3. Juli 2026 um 17:57)