Diabetes Typ 2- Alternativen zur Insulinspritze?

  • Seit meiner Diagnose vor ca. 5 Monaten setze ich mich täglich mit dieser Frage/Alternativen auseinander.

    Internetrecherche, Arztbesuche, Telefonate mit der Beratungsstelle der Krankenkasse, Bücher, Videos, Diabetesforen.


    Meine Werte waren erschreckend hoch - ein Zufallsfund bei einem Bluttest. Wie so oft :rolleyes: .

    Die Hausärztin wollte mich am liebsten gleich in eine Klinik einweisen lassen, um "den Blutzucker einzustellen". Alternative war dann ein Termin in einer Diabetesschwerpunkt-Praxis, den sie wohl persönlich aufgrund der enormen Dringlichkeit vereinbart hat. 2 Tage später. Hat mir Angst gemacht.

    In der Praxis war dann nach einer Stunde klar, dass ich hier nicht ohne erste Insulinspritze und Ausrüstung rauskomme =O . Da bin ich gegangen. Musste vorher noch unterschreiben, dass ich das gegen den ärztlichen Rat tue und mir bewusst ist, dass Amputationen und sogar der Tod die Folge sein können. Es hat Mut gekostet. Aber ich entscheide selbst über meine Behandlung!!


    Die Hausärztin hat mich daraufhin auch der Praxis verwiesen.

    Zwei weitere Diabetologen haben sich geweigert, mich zu behandeln, "wenn Sie kein Insulin spritzen wollen, brauchen `S gar net kommen". Bei einem dritten hatte ich einen Termin bekommen (meine Werte vorher telefonisch durchgegeben!!), der hat mich nach der Begrüßung gleich wieder verabschiedet: Da müssen Sie in eine Diabetes-Schwerpunktpraxis gehen. So schwere Fälle machen wir nicht. Alternative Medikamente? Nein. Wenigstens ein neues Blutbild? Nein!!! Gehen Sie in eine Schwerpunkt-Praxis. Aber Sie müssen Insulin nehmen. Mache ich aber nicht!


    Weil: Bei Diabetes Typ 2 besteht in den meisten Fällen eine Insulin-Resistenz. Ausgelöst durch zuviel Glukose im Blut. Wiederum ausgelöst durch zuviel Zucker, Fructose und leere Kohlenhydrate im Essen. Und zu wenig Bewegung. Die Zellen reagieren nicht mehr auf Insulin, welches die Glucose aus dem Blut in die Zellen bringt. Und diese so mit Energie versorgt.


    Warum??? soll ich dem Körper jetzt noch mehr Insulin "reindrücken", wenn er das gar nicht mehr akzeptiert? Nicht mehr will! Das ist doch der falsche Ansatz.


    Insulin beruhigt in erster Linie die Ärzte. Und es bringt Einnahmen. :saint:


    Der beliebte NDR- Arzt Dr. Riedl gibt in einem kurzen Video sehr interessante Einblicke:


    : https://www.youtube.com/watch?v=6oNwwaSkLIA


    Metformin ist eine Möglichkeit, den Blutzuckerwert relativ schnell zu senken. Oft senkt es zusätzlich den Apetit und hilft so, Gewicht zu verlieren. Wird übrigens gerne auch von Bodybuildern zum besseren Muskelaufbau verwendet 8o .

    Zwei Punkte sind für eine Remission (Verbesserung/Umkehr) aber unbedingt notwendig:


    1. Ernährungsanpassung: kein zugesetzter Zucker, keine Süßigkeiten,Kuchen,Kekse, nur wenig zuckerarmes Obst (zB Beeren). Verzicht auf leere Kohlenhydrate (Müsl, Brot, Pasta, Reis, Kartoffeln - Vollkorn ist auch nur eine Ausrede!)


    2. Bewegung! Täglich. Es gibt keine Ausrede. Es gibt Diabetiker im Rollstuhl - selbst die sind aktiv, weil sie die Wichtigkeit erkennen. Nach jeder Mahlzeit 20 Minuten joggen oder radfahren. Funktioniert im Büro/ mit Ergometer. Notfalls langsam anfangen und dann steigern. Langsam.


    Und wer sich dazu noch etwas Gutes tun und Geist und Körper auf Vordermann bringen möchte: Aminosäuren, NEM´s und was Körperchen sonst noch freut <3 .


    Zum Schluß noch zwei Bücher: Der Glukose-Trick von Jessie Inchauspé und Die Amino-Revolution von Dr. Ulrich Strunz.


    Gutes Gelingen :thumbup:

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

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  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Sascha,

    konntest du deinen Blutzucker mit diesen Maßnahmen in den Griff bekommen? Metformin soll angeblich gegen die Insulinresistenz bei Diabetes 2 wirken. Abzulehnen sind Sulfonyl-Harnstoffe. die letzte Insulinreste herauskitzeln, so dass der Pankreas die Produktion ganz einstellt und nur noch die Insulin-Spritze bleibt. Ich habe seit 44 Jahren Diabetes und nehme täglich 1 Tablette Sitagliptin mit wenig Metformin und komme gut damit zurecht, natürlich unter Vermeidung von leeren Kohlehydraten und Fertigprodukten. Wenn aber Diabetes erst 5 Monate besteht, hast du die Chance, ihn ganz zu heilen.

  • 10 Frühwarnzeichen dass Du Diabetes bekommstˍ


    Anders als andere Krankheiten, ist Prädiabetes ein umkehrbarer Zustand. Es ist möglich, den Zustand positiv zu beeinflussen , bevor er sich zu Diabetes entwickelt. Durch Änderungen des Lebensstils wie einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger körperlicher Aktivität und Gewichtsverlust können Sie den Blutzuckerspiegel senken und das Risiko von Diabetes reduzieren.

    Freiheit der Mut, du selbst zu sein. (Osho)

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  • Wie es mit Medikamenten aussieht bei Diabetes weiß ich nicht.


    Sehr wichtig ist, auf das Essverhalten zu achten / zu verändern.


    Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index bevorzugen, damit der Blutzucker nicht in die Höhe schießt.

    Lebensmittel mit hohem glykämischen Index vermeiden.


    Hier ist eine Liste / Übersicht dazu:


    Glykämische Indextabelle für gängige Lebensmittel - GI-Handbuch Nr. 1 (glycemic-index.net)ˍ

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shakespeare: König Lear

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  • Locke 38

    Lieben Dank für deine Info´s :* .

    Jip, ich hab das sehr gut in den Griff bekommen - anfangs ganz ohne Medikamente, eben weil ich mich gegen Insulin geweigert hab.

    Kein Arzt wollte mich behandeln - so ganz ohne Insulin ;) . Igitt, ist die aber widerspenstig... :S . Mit neuen verbesserten Werten habe ich in einiger Entfernung dann eine Diabetologin gefunden...die mir auch Alternativen geboten hat.

    Du hast meine Bewunderung, dass du diesen konsequenten Weg seit so enorm langer Zeit gehst! Und auch das ist für mich total wertvoll zu wissen. Sita habe ich gar nicht gemocht, ständig das Gefühl, ich müßte zur Toilette - nee. Hab ich nach zwei Tagen in die Tonne geworfen. Metformin hilft mir anscheinend, mein Ziel etwas schneller zu erreichen.


    Aber eigentlich ist der Weg das Ziel.

    Nun muss ich das, was seit einigen Jahren eigentlich meine Denke ist, sehr konsequent umsetzen - ohne Kuschelphase 8o . Keine leeren Kohlenhydrate (Strunz sagt "Industriemüll"), keine Fertigprodukte! Keinesfalls zugesetzter Zucker...kein Kuchen, keine Kekse. Also nur noch Real Food - nur noch das, was der Körper braucht, was ihn antreibt.

    Der Diabetes besteht übrigens schon länger! Nach der Diagnose und der ersten "Schockstarre" habe ich mir die Blutbefunde von vor drei Jahren per Anwalt erstritten!!! Was schon für sich spricht. Ein Versäumnis der Ärtztin, dass sie mich damals falsch informiert hat. Blutbild zeigte schon NBZ von 139 - definitiv kein Prädiabetes mehr!

    Ich habe der Ärtztin damals vertraut - und den Befund nicht selbst eingesehen. Da ich den aber für eine Zahnbehandlung gebraucht hatte, weiß ich genau, dass ich expliziet nachgefragt habe und sie sagte, es läge kein Diabetes vor.

    Aber Stress und Klage bringen mich nicht weiter - auch das habe ich gelernt. Also gehe ich meinen Weg - ohne Insulin und die bewundernswerte Unterstützung der tollen Halbgötter in Weiß <X .

    Bitte darf ich noch fragen, wieviel Metformin du aktuell nimmst? Ich hatte nach heftigen Magen-Darmproblemen nachgefragt in der Praxis und die Dosis halbiert, ging mir aber schlechter danach. Dann wieder auf normal 2x 1000 erhöht, alles gut.

    Leider musste ich die Diabetes-Assistenin schon eingangs korregieren, dass man hochdosiertes Metformin immer einschleichen sollte, statt sofort 2x 1000 zu geben. Steht groß und fett so im Netz...na, da fühlt man sich doch bestens betreut von solchen...... :cursing: . Und weißt du, was mich total ank.....nervt: Null Plan haben die von wichtigen, hilfreichen Vitaminen, schon gleich gar Null,nullnull von Aminos, Enzymen oder sonstwelchen helfenden natürlichen Stoffen.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Servus Mara 1963,

    Was nützt das bekannte Wissen über die negativen Auswirkungen kohlehydrat- und im besonderen zuckerhaltiger Speisen wenn es niemanden interessiert solange der Körper nicht rebbeliert und seine Funktionen umkippen. Die Nahrungsmittelindustrie schert sich eine Dreck um die Gesundheit der Menschen. Hier gilt es den Umsatz zu steigern und Gewinne einzustreifen. Das eigene Denkvermögen der breiten Masse ist mittels Werbung ausgelöscht worden und nicht erwünscht. DAs menschliche Suchtverhalten liegt bei ca. 50% der Menschen, die Sucht nach Befriedigung , das nicht genug bekommen durchdringt all unsere Lebensräume.

    Die Pharmaindustrie hat das erkannt- in der USA verlangen Insulinproduzenten imzwischen astronomische Preise Prädiabetes ist der neue Begriff der die Kassen klingeln lassen . Sogenannte Diabetisgefährdete werden abgecasht im Vergleich höherer Colesterinwerte wo Millionen für Krank erklärt und in die Abhängigkeit der Pharmalobby gedrängt werden. Eine alarmierende Prognose über die ZUnahme von Diabetes in den USA auf 40% läßt einem erschrecken. Besonders Kinder und Jugendliche stehen an erster Stelle, Coca Cola und Konsorten sind hier besonders hervorzuheben dazu Pommes und Hamburgerkultur.

    Die Politik spielt da gerne mit , hat doch der Österr. Bundeskanzler erst vor kurzem den Bürgern empfohlen wenn das Geld knapp wird sollen sie sich einen Hamburger kaufen, den gibt es um 1.80€ - die Scheinheiligkeit läßt Grüßen.

    Übrigens ist Arginin als körpereigene Aminosäure gut geeignet den Blutzuckerwert zu senken.


    mit freundlichen Grüßen- Guenter

  • Da hast du schon Recht guenter40 - aber es gibt viele Möglichkeiten sich zu informieren, wie gesunde Ernährung funktioniert.

    Der Körper dankt es einem mit mehr Fitness und Gesundheit. Jeder, der hier im Forum ist, könnte das mit der Zeit wissen, dass es schädlich ist stets Fertigprodukte zu konsumieren, Weißmehl, Industrieware usw.


    Sascha9 kann es selbst in die Hand nehmen und sich vollwertig, gesund zu ernähren mit natürlichen Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Wert.

    Das ist für alle Menschen von Vorteil, auch für gesunde.


    Wenn man sich vorwiegend mit Gemüse ernährt und Obst, gesunde Öle, Bio-Fleisch, Bio-Eier in Maßen, Fisch, Hülsenfrüchte, Vollwert usw., tut man seinem Körper allemal was Gutes, bei Diabetes muss man eben noch zusätzlich achten, wie schon gesagt, auf einen niedrigen glykämischen Wert.


    Als gesunder Mensch spricht nichts dagegen, wenn man ab und zu, neben der gesunden Ernährung, auch mal Kuchen, Eis oder so was genießt. Die Menge macht es aus und das Verhältnis sollte stimmen zur gesunden Ernährung.


    Mich interessiert was René Gräber dazu sagt?

    Was er meint zu eventuellen Medikamenten und zur Ernährung?

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shakespeare: König Lear

  • Wir leben nicht um zu essen, sondern wie essen um zu leben!


    So manche brauchen lange um etwas zu verstehen, aber die Mehrheit verläßt sich auf andere und werden nie verstehen. Kein Arzt kann dich Gesunden wenn Du nicht deinen Weg selbst steuerst. Du selbst bist für Dich verantwortlich für Dein Tun und lassen.

    Über 80% ist Deine Ernährung der wichtigste Faktor Deiner Gesundheit , hier das Richtige zu tun erfordert Wissen. In der heutigen Zeit sollte das kein Problem sein, Informationen gibt es genug, Hier kommt es auf das Wollen an, die gängige Ausrede- Das hat mir keiner gesagt gilt nicht mehr.


    mit freundlichen Grüßen-Guenter

  • Bitte darf ich noch fragen, wieviel Metformin du aktuell nimmst?

    Das Präparat Janumet enthält 50 mg Sitagliptin und 850 mg Metformin. In unserer Verwandtschaft scheint Diabetes 2 erblich zu sein. Wir alle 4 Geschwister sind betroffen, sind aber inzwischen 90, 89, 88 und 85 Jahre alt, leben seit 20-30 Jahren mit Diabetes und nehmen nur Tabletten ein. Sitagliptin wirkt nur, wenn Zucker vorhanden ist, was die Gefahr von Unterzuckerung vermeidet. Man kann also mit mäßiger Medikation und vernünftiger Lebensweise mit Diabetes 2 bei guter Lebensqualität alt werden.

    Meine Schwester (89), der wegen Darmkrebs der ganze Dickdarm entfernt wurde, nimmt seit kurzer Zeit das Medikament Forxiga. Dadurch wurde sie nicht nur die quälenden Durchfälle los, sondern die Einnahme wirkte sich auch positiv auf den Blutzucker aus. Sie spricht von einem enormen Zuwachs an Lebensqualität. Das Medikament hat interessante Wirkung auf verschiedene Probleme und wird offenbar gut vertragen. Es ist relativ teuer, ca. 2,40€ pro Tagesdosis. Ich weiß nicht, ob es von den Kassen bezahlt wird.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Richtig - jeder hat es selbst in der Hand, sich gesund zu ernähren und etwas Sport in den Alltag zu integrieren.


    Mir ist es hier wichtig, Info´s für Diabetes-Neulinge zu installieren.


    Denn, de facto - Insulin zu spritzen ist nicht die erste Wahl!

    Es gibt viel bessere Behandlungsmöglichkeiten. Sie erfordern halt Eigeninitiative! Und eine Portion Mut, nein zu sagen. Nicht nur zu Eis und Kuchen - sondern zu diesem Halbgott in Weiß, der dir alle Sorgen mit der Insulinspritze nehmen will.


    Im Diabetes-Forum melden sich fast täglich neue Menschen an...und sind erstmal ratlos, hilflos und betroffen. Ging mir doch ebenso. Und dann braucht man Hilfe, weil man sich überfordert fühlt - nur weil ich ein Sturkopf bin, konnte ich gegen zig Fachärzte/Diabetologen bestehen und durchhalten.


    Der Mathias Riedl ist ein beliebter Arzt, der viele begeistert. Endlich spricht er das Thema Insulin an - ich hatte anfangs null Plan, aber mir war das sofort klar, das dies so keine Lösung ist.

    Und jetzt deckt er eben auf, warum Ärzte so gerne sofort Insulin reindrücken - Dollarzeichen in den Augen!!


    Es gibt noch ein weiteres Video dazu, ich stelle es ein, sobald ich es wiederfinde.

    Und guenter40 : Arginin ist das erste auf jeder Web Suche...sorry, etwas zu kurz gedacht. Es braucht alle wichtigen Amino´s! Wie Vitamine funktionieren sie nur im Verbund! Alle 47 Stoffe müssen ausreichend vorhanden sein - noch so ein Ding, wo man sich erstmal einlesen muß. Ich meine, Dirk hätte das vor Zeiten schon angesprochen.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Locke 38: Danke für deine Antwort.

    Schön, dass ihr alle gut klarkommt. Forxiga hat mir eine Ärztin von der AOK-Hotline empfohlen, muss ja echt gut sein.

    Ich hatte diverse Studien gelesen, dass Metformin erst ab mindestens 2000 überhaupt Wirkung zeigt. Deshalb meine Frage vorher.


    Und jaaa: von wegen Kassenleistung - ich hatte wegen Metformin in der Retard-Version angefragt und die einzige Antwort war: das zahlt die Kasse nicht.

    Nachfrage in der Apotheke ergab, dass es komplett ca. 24 € pro Monat kostet...LOL.

    Ist halt verschreibungspflichtig :rolleyes: .

    Ich muss grad an meinen verstorbenen Lieblings-Dok. denken: ein einziger Anruf hätte genügt. Man hätte mich sofort durchgestellt. Oder er mich umgehend zurückgerufen. Und ich hätte nach kurzer telefonischer Abklärung j e d e s Rezept bekommen.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • : https://www.vitaminexpress.org/de/biotin

    Biotin für schöne Haare, Haut und Nägel

    4. Biotin kann Glukose-Intoleranz verbessern und dabei helfen, den Blutzucker auszugleichen

    Es hat sich gezeigt, dass Biotin, besonders wenn es mit Chromium kombiniert wird, dazu beitragen kann, den Blutzucker bei Menschen mit Diabetes zu senken. Dies gilt besonders für jene Personen, die eienn Blutzuckerspiegel haben, der mit verschreibungspflichtigen Medikamente nicht optimal kontrolliert werden kann.

    Biotin ist vorteilhaft für den Blutzucker, weil es die Aktivität von Insulin unterstützt. Insulin ist das wichtigste Hormon, um den Blutzucker zurück in einen ausgeglichenen Zustand zu bringen. (9) Bessere Insulinreaktion trägt dazu bei, das Risiko eines stark schwankenden Blutzuckerspiegels zu reduzieren, welcher zu Prä-Diabetes, Typ 2 Diabetes, Gewichtszunahme und verschiedenen Formen des metabolischen Stoffwechselsyndroms führen kann.

    Biotin vermindert die Entstehung von Enzymen, welche die Glukoseproduktion durch die Leber stimulieren, wodurch weniger Zucker in den Blutstrom freigesetzt wird. Aus diesem Grund wurde ein Biotinmangel mit einer beeinträchtigten Glukosetoleranz und einer verminderten Nutzung von Glukose in Verbindung gebrachte, welche Risikofaktoren für Diabetes sind. Biotin kann auch helfen, die Symptome bei bestehendem Diabetes zu reduzieren, einschließlich Nervenschmerzen.


    Das muss ich mal testen, meine Werte liegen immer so um 100 bis 105! :/

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  • Torcer: Das ist ja interessant! Danke dir.


    Ich nehme zwar Biotin extra zu meinem Vitamin B-Komplex, aber das wußte ich nicht :S . Irgendetwas vermindert Biotin, auch in Zusammenhang mit Diabetes, ich weiß nur nicht mehr, was das war.


    Glycin - eine kleine Aminosäure, ist nicht nur ein guter Zuckerersatz, es hilft auch bei Diabetes: https://medizindoc.de/studie-w…keit-und-hyperlipidaemie/

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

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  • Ich bin hier etwas irritiert.

    Sascha, ich finde es zwar toll, dass Du von einem hohen Blutzucker jetzt runter bist und dafür auch selbst viel getan hast und tust und dir kein Insulin hast verabreichen lassen. Auch wenn Du deine tatsächlichen Werte bis auf einen früheren NBZ von 139 nirgendwo erwähnst.


    Bin aber der Ansicht, dass ein NBZ bis auf die Ernährung nichts aussagt. Wenn man um 24 Uhr Kekse, Schoko, Nutella oder anderes Süßes isst und um 7 Uhr eine Blutabnahme hat, ist der NBZ aller Wahrscheinlichkeit erhöht.

    Wenn ich in die Laborwerte meines Mannes schaue, der seine Werte von seinen beiden Ärzten immer mitbekommt, ich hatte die ja letztes Jahr in eine Exceldatei eingetragen, aber erst ignoriert und sowieso immer als Momentaufnahme gesehen, dann schwankt der total und er hatte vor einigen Jahren einmal sogar einen NBZ von 159 (akt. Grenzwert 117) bei einem HbA1c 6,2 (vorher Grenzwert 6,1), die beide in den Folgejahren jährlich weiter gesunken waren. 22 lag der NBZ dann bei 92 mit HbA1c von 6,3.
    Ich hatte bei den 159 und danach natürlich schon etwas gesagt.


    Sein HbA1c, der Wert wird meines Wissens heute als beweisender Wert für Diabetes genommen wird, lag bei seinen Untersuchungen bis 2012 sogar in mehreren Jahren (also in den Jahren als er mehrfach im Krankenhaus war) mehrfach bei Werten bis 7,1. Danach war er wieder unter HbA1c von 6 gefallen und danach wieder etwas gestiegen.


    Meinen Arzt muss man dagegen ausdrücklich fragen, wenn man seine Untersuchungsergebnisse haben will. Da mich das früher nie interessierte und mein Arzt nur das Nötige untersucht hat, habe ich nur wenige Ergebnisse, aber auch die aus dem Krankenhaus.

    2016 und 2017 hatte ich jeweils einen NBZ von 72 (also leicht unter dem vorherigen Grenzwert von 74) und mehr als der NBZ wurde bei mir noch nie gemessen.

    Der Nüchternblutzucker ist aber auch hoch, wenn man etwas Süßes isst. War bei mir auch schon 2x im Krankenhaus der Fall, wenn ich vorher nichts von der Blutabnahme wusste und etwas Süßes gegessen hatte. Einmal mit Ende 20, da eine Krankenschwester deshalb etwas aufgeregt war und auch jetzt wieder. Hatte vorher ein Brötchen mit Honig gegessen und dann einen NBZ von 133.


    Aber ich frage mich jetzt auch, wird das hier eine Werbeplattform für Metformin, Forgixa, Janumet, usw. als Alternative zu Insulin?

    Zu all diesen Medikamenten gibt es etliche rote Hand Briefe: https://www.bfarm.de/SiteGloba…min&submit.x=0&submit.y=0

    Das sind auch keine Leckerli.


    Zudem ist Forgixa von Astrazeneca, in anderen Ländern auch Fargixa, noch nicht so besonders alt.

    Es wurde als alternatives Medikament für diejenigen entwickelt, die Metformin nicht vertragen haben und ursprünglich in einer Dosis von 5-10 mg eingesetzt.

    Die empfohlene Anfangsdosis von Farxiga™ beträgt 5 mg einmal täglich und wird morgens mit oder ohne Nahrung eingenommen. Bei Patienten, die Farxiga™ 5 mg einmal täglich vertragen und eine zusätzliche Blutzuckerkontrolle benötigen, kann die Dosis auf 10 mg einmal täglich erhöht werden.

    Dapagliflozin ist das erste Medikament der neuen SGLT2-Klasse, das eine positive Stellungnahme des CHMP zur Behandlung von Typ-2-Diabetes erhalten hat.


    Dapagliflozin 10 mg ist als einmal tägliche orale Dosis bei erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes vorgesehen, um die Blutzuckerkontrolle zu verbessern:
    Als Monotherapie, wenn Diät und körperliche Betätigung allein keine ausreichende Blutzuckerkontrolle bieten, bei Patienten, bei denen die Anwendung von Metformin aus diesem Grund als ungeeignet erachtet wird;

    : https://proxy.metager.de/bioph…f68d2c4794127646a4bd44a22


    Bei den diversen möglichen Nebenwirkungen besonders hervorzuheben ist hier der Anstieg von Blasen- und Brustkrebs.

    Insgesamt gab es kein Ungleichgewicht der malignen Erkrankungen zwischen den mit Dapagliflozin behandelten Patienten und denen in der Kontrollgruppe.

    Der unerwartete Befund von mehr Blasenkrebs (0,16 % im Vergleich zu 0,03 % bei den Kontrollen) und Brustkrebs (0,40 % im Vergleich zu 0,22 % bei den Kontrollen) bei mit Dapagliflozin behandelten Patienten gibt Anlass zur Sorge, insbesondere im Hinblick auf möglicherweise lange Behandlungsdauern und eine mögliche weite Verbreitung.

    Obwohl Daten aus Karzinogenitätsstudien an Tieren nicht auf eine genotoxische oder kanzerogene Wirkung von Dapagliflozin hindeuteten, hielt es der CHMP für notwendig, dieses potenzielle Risiko genau zu beobachten und forderte den Antragsteller auf, eine epidemiologische Studie mit Dapagliflozin durchzuführen.

    Ist das nicht schön, wenn 5 x so viele unter der Einnahme des Medikaments Blasenkrebs bekommen haben und knapp 2x so viele Brustkrebs und man dazu dann schreibt es gibt kein Ungleichgewicht der malignen Erkrankungen und 2014 zwar auf das Risiko verweist, aber auch 10 Jahre später nichts Gegenteiliges dort aufgeführt ist. 8)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Aber ich frage mich jetzt auch, wird das hier eine Werbeplattform für Metformin, Forgixa, Janumet, usw. als Alternative zu Insulin?

    Es wird hier für nichts geworben. Wir teilen nur mit, womit wir Erfahrungen haben. Ich würde lieber heute als morgen diese Medikamente in den Müll werfen. Der Beipackzettel hat oft die Größe eines Handtuchs und schildert alle möglichen schlimmen Nebenwirkungen. Ich habe damals lange versucht, mit natürlichen Mitteln meinen Blutzucker zu beherrschen, bis ich aufgegeben habe. Es sind von dieser Zeit des zu hohen Blutzuckers auch Folgen geblieben, z.B. eingeschränkte Sensibilität in den Zehen.

    Was Forxiga betrifft, so ist meine Schwester überglücklich und kann offenbar Metformin einschränken oder ganz vermeiden. Ich teile das wertfrei mit und möchte niemand dazu anleiten, es zu nehmen.

    Es wurde ihr von einem Vetter (Landarzt) empfohlen, der eher naturheilkundlich verordnet, wo es angebracht ist.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ich bin hier etwas irritiert.

    Sascha, ich finde es zwar toll, dass Du von einem hohen Blutzucker jetzt runter bist und dafür auch selbst viel getan hast und tust und dir kein Insulin hast verabreichen lassen. Auch wenn Du deine tatsächlichen Werte bis auf einen früheren NBZ von 139 nirgendwo erwähnst.

    Und wenn du genau nachlesen möchtest, habe ich meine Werte in diesem Forum zweimal komplett eingestellt.

    Du hast manchmal Zeiten, wo du leicht überfordert wirkst ;) .


    Das ist der zweite Grund, wegen dem ich einen neuen Thread erstellt habe. Damit alles an einem Ort ist.

    Es wird hier für nichts geworben. Wir teilen nur mit, womit wir Erfahrungen haben.

    Danke, Locke 38 - ich schließe mich an.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ich bin nur der Ansicht, dass trotz entgegengesetztem Verhalten mancher Ärzte wie Sascha geschildert hat, die Behandlung des Diabetes 2 mit oder ohne Medikamente mit einer entsprechenden Diät komplett im Rahmen der leitliniengerechten schulmedizinischen Behandlungen liegt.

    : https://proxy.metager.de/www.l…77b75fb759fb43a6ec79dd713


    Im Prinzip lässt es sich in den Leitlinien sogar ziemlich klar so lesen, dass zuerst eine nicht-medikamentöse Behandlung mit Diät, dann eine Behandlung mit Medikamenten und quasi als letztes Mittel eine Behandlung mit Insulin in Betracht gezogen werden sollte.


    Weiter kann man auf einer anderen Seite lesen:

    Laut Qualitätsbericht des DMP der KV-Region Nordrhein erhielten im Jahr 2020 knapp ein Drittel (30,8%) der im DMP Typ-2-Diabetes eingeschriebenen Personen eine rein nicht-medikamentöse Therapie.
    Von den im DMP eingeschriebenen Personen, die 2014 keine medikamentöse antidiabetische Therapie benötigten, wurden sechs Jahre später (2020) weniger als die Hälfte (ca. 40%) medikamentös behandelt.


    Die Empfehlungen von DEGAM/AkdÄ/DGP:

    Hausärztlicher Versorgungsbereich:

    • medikamentöse Senkung der Blutglukose bei Patienten ohne kardiovaskuläre Erkrankungen erst ab HbA1c >7,5% (58 mmol/mol)
    • HbA1c-Ziel bei medikamentöser Blutglukose-Senkung 7,0-8,0% (53-64 mmol/mol)
    • bei Behandlung mit Glibenclamid oder Insulin HbA1c-Wert von 7,0-7,5% (53-58 mmol/mol) nicht unterschreiten
    • bei über 70-Jährigen HbA1c bis 8,5% (69 mmol/mol) akzeptieren, solange asymptomatisch

    : https://www.leitlinien.de/them…version-3/anhang#anhang-9


    Woraus sich ergibt, dass ein HbA1c ohne kardiovaskuläre Erkrankungen erst mit Medikamenten gesenkt werden soll, wenn er größer 7,5 ist. dass er als Ziel auch unter medikamentöser Therapie zwischen 7 und 8 liegen wird, z.B. bei Insulin wahrscheinlich wegen Unterzucker nie unter 7 liegen und bei über 70-jährigen bis 8,5 gar nicht behandelt werden sollte, wenn sie keine Symptome haben.


    Und das bei 117= dem aktuellen NBZ-Grenzwert und HbA1c= aktueller Grenzwert 5,9, vorher 6,1 für Gesunde laut den mir vorliegenden Laborwerten.


    Sascha, Du hattest vor einem knappen Monat geschrieben unter 2.000 mg Metformin und nach Umstellung deiner Ernährung:

    Nüchternblutzucker bei 117 + Langzeitzucker (also HbA1c) bei 8,3 bzw. 8,3%.

    Da der HbA1c ein Langzeitwert ist, müsste der Wert unter Metformin jetzt weiter sinken.


    Ich verstehe, wenn es dir ein bisschen peinlich sein könnte deinen Ausgangswert zu schreiben, da einer der Tricks ist, dass wir eh alle selbst Schuld an unseren Erkrankungen sind und nicht die Nahrungsmittelindustrie. <X

    Vergessen wir das oben Geschriebene, dann habe ich dazu ein Video der verstorbenen Dr. Hallberg Die Umkehrung von Typ-2-Diabetes beginnt mit dem Ignorieren der Richtlinien mit deutschem Untertitel gefunden, das laut den Kommentaren schon vielen mit der Diagnose Diabetes geholfen hat wieder gesund zu werden.

    Reversing Type 2 diabetes starts with ignoring the guidelines | Sarah Hallberg | TEDxPurdueU (youtube.com)ˍ


    Gleichzeitig denke ich, es sorgt auch für Missverständnisse, wenn Du deinen Ausgangswert und die Details nicht postest.

    Denn dein ursprünglicher Ausgangswert, den ich nirgendwo als Wert gelesen hatte, muss nach den aktuellen Werten schon sehr hoch gewesen sein, was die ärztlichen Empfehlungen für eine Behandlung mit Insulin zum Teil erklären könnte.

    Wir reden dabei ja sicher nicht von 117 und 8,3 und auch nicht von einem einmaligen NBZ von 139.

    Zudem weiß niemand ohne Angabe des Ausgangswerts, von was wirklich gesprochen wird und was im Detail mit Nahrungsumstellung und was mit Metformin erreicht wurde.


    Du hast nach deiner Schilderung zwar schon sehr viel mit der Ernährung gemacht und umgestellt, was ich wirklich super finde :thumbup:, aber offensichtlich war es nicht genug, um auf Metformin verzichten zu können. :/

    Aber wie ein Kommentator unter dem Video von Dr. Hallberg schrieb:

    Vor sechs Monaten wurde bei mir ein ausgewachsener Diabetes mit einem A1C-Wert von 9,9 diagnostiziert. Der Arzt verschrieb mir sechs Monate lang Metformin. Ich folgte gewissenhaft ihren (Dr. Hallbergs) Richtlinien, verlor 22 Pfund und senkte A1C auf 5,0. Nicht mehr auf dem Medikament. Ich bin entschlossen, es nicht nur für Monate, sondern für Jahre aufrechtzuerhalten.


    Darüber zu diskutieren, wie man sich unter anfänglicher Verweigerung einer Insulintherapie mit einem Diabetes unter Einnahme der angebotenen verfügbaren Diabetesmedikamente arrangieren kann, ist eigentlich kein Ziel der Naturheilkunde.

    Es scheint mir sehr weit entfernt von dem zu liegen, was Eugen geschrieben hatte, dass man einen Diabetes rückgängig machen kann.

    Oder zu dem, was in dem von mir geposteten Video zu Krebs gezeigt wurde, nach dem Diabetes nach den Aussagen mehrerer Behandler wie auch Gerson innerhalb weniger Wochen durch komplette Nahrungsumstellung geheilt werden kann. :/

    Oder auch zu dem, was der Mod bei symptome.ch dazu geschrieben hat, der keine Medikamente einnimmt, sich entsprechend ernährt und nur ein Notfallinsulin dabei hat, da er erst nach Jahrelanger Insulineinnahme die Ernährung umgestellt hat.


    Aber das heißt- Metformin ist keine Endstation, wie Du auch selbst nicht ganz so klar geschrieben hattest.


    Es scheint bei Diabetes zudem verschiedene Ansätze zu geben.


    Dr. Hallberg empfiehlt nach meinem Verständnis low carb, ähnlich ketogener Ernährung.

    Selbst das Ärzteblatt hat 2018 darüber geschrieben.

    Im Grunde haben dies schon die Nestoren unter den deutschen Diabetologen vor 30 Jahren in der Schwabinger Langzeitstudie festgestellt (16ˍ).

    Dennoch kommt Insulin im Zweifel eher früher als später zum Zug. „Vor allem wir hier in Deutschland müssen uns das klar machen, denn in kaum einem Land der Welt wird Insulin derart als Massentherapie für den Typ-2-Diabetes verwendet“, rügt Martin (Grafik 3).

    Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in Deutschland laut einer IGES-Publikation weit höher als in anderen Ländern, zum Beispiel doppelt so hoch wie in Frankreich (17ˍ). Einem System, das in „Brot“-Einheiten denkt und rechnet, fällt die Abkehr von den Kohlenhydraten vermutlich schwer.

    Gegen Diabetes und Adipositas: Dein Freund, der Ketonkörper - MetaGer Proxyˍ


    Ich selbst würde mir wahrscheinlich das Buch von Gerson zu Diabetesheilung holen, da nach den Kommentaren zum Buch schon viele mit der Methode Erfolg hatten. Deshalb wollte ich wissen, was sie gesagt hat.

    Dazu: Exklusives Gespräch mit Charlotte Gerson: Heilung von Diabetes in 5-11 Tagen - NaturalNews.comˍ

    Wie man lesen kann, sagte sie, dass das Cholesterin aus der Nahrung bei Diabetikern eine Insulin-Blockade geschaffen hat, durch die das Insulin blockiert wird.


    Man kann sicher auch noch die zahlreichen Videos von Gerson finden, wenn man wirklich sucht.

    Eins habe ich schonmal. Aber zu Krebs: Dying To Have Known - Charlotte Gerson : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archiveˍ


    Aber auch andere haben es mit anderen Therapien geschafft, sich von Diabetes zu heilen, von denen in mehreren Artikeln bei naturalNews berichtet wird.


    In jedem Fall scheint mir nach meinen Recherchen ziemlich klar, dass man es auch mit einer Metformin-Phase schaffen kann Diabetes rückgängig zu machen, wenn man seine Ernährung ändert und konsequent am Ball bleibt.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    3 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Im Prinzip lässt es sich in den Leitlinien sogar ziemlich klar so lesen, dass zuerst eine nicht-medikamentöse Behandlung mit Diät, dann eine Behandlung mit Medikamenten und quasi als letztes Mittel eine Behandlung mit Insulin in Betracht gezogen werden sollte.

    Eben.

    Aber aus dem obigen Video und meiner "Story" siehst du, dass es eben nicht so ist in der wirklichen Welt - und Riedl begründet das damit, dass (moderne) Medikamente oft Regress seitens der Kranken Kassen gegenüber den Ärzten bedeutet. Insulin kann aber unbegrenzt verschrieben werden.


    Und, wie mir eine AOK-Beratungsärztin sagte: Viele Ärzte haben einfach Angst. Vertrauen dem Patienten nicht, was die Ernährungsumstellung und Sport angeht.

    Sascha, Du hattest vor einem knappen Monat geschrieben unter 2.000 mg Metformin und nach Umstellung deiner Ernährung:

    Nüchternblutzucker bei 117 + Langzeitzucker (also HbA1c) bei 8,3 bzw. 8,3%.

    Da der HbA1c ein Langzeitwert ist, müsste der Wert unter Metformin jetzt weiter sinken.

    Korrekt. Aber das Wichtigste ist, dass meine Werte schon vorher - o h n e Medikamente - ordentlich gesunken waren. Nur mit Low Carb und Bewegung.

    Und ich mit Metformin dann das Ziel schon einen Monat früher erreicht habe.

    Bitte bring meine Aussage jetzt nicht durcheinander!

    Darüber zu diskutieren, wie man sich unter anfänglicher Verweigerung einer Insulintherapie mit einem Diabetes unter Einnahme der angebotenen verfügbaren Diabetesmedikamente arrangieren kann, ist eigentlich kein Ziel der Naturheilkunde.

    Auch falsch X( .

    Aber ich bin ja nicht hier, um ständig von dir verdrehte Aussagen wieder richtig zu stellen.

    Also lassen wir das.


    bermibs: ich würde gerne meine Werte der Vollständigkeit halber noch im ersten Beitrag einfügen. Er läßt sich aber nicht bearbeiten...bitte um Hilfe ;) .

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Wie auch immer hat Dr. Hallberg einen Blog, der auch weitergeführt werden soll und viele Seiten berufen sich auf sie und leiten zu der von ihr empfohlenen Ernährung an oder zeigen ihre Videos.

    Es dürfte viel schwieriger sein, sich mit der Gerson Diät auseinanderzusetzen, zumal auch Informationen und Gruppen abseits des Buches schwieriger zu finden sind. Zudem ist es eine grundlegend andere Ernährung, um die es bei beiden geht.

    Seltsam ist nur, dass offenbar beides funktioniert.


    Das Andenken an Dr. Hallberg wird durch Reversing T2: A Dr. Sarah Hallberg Legacy Projectˍ weiterleben, ein Versuch, ihre Mission fortzusetzen, die Art und Weise zu revolutionieren, wie die Öffentlichkeit und die medizinische Gemeinschaft über Diabetes, Insulinresistenz und Stoffwechselfunktion denken. Mit dem Erlös werden zwei Bildungsprojekte finanziert: die Einrichtung eines Vorlesungskurses über T2D-Umkehrung, der auf Dr. Hallbergs Videos und Lehren basiert; und einen Podcast mit Spitzenforschung zum gleichen Thema zu starten.
    Ihre Familie und die Organisatoren des Projekts hoffen, dass sich diese Bemühungen zu einer gemeinnützigen Organisation entwickeln, die die Arbeit, die sie so leidenschaftlich verfolgt hat, fortsetzen wird.

    Gedenken an Dr. Sarah Hallberg | Kongress für kardiometabolische Gesundheit (cardiometabolichealth.org)ˍ

    Im Anhang der Seite sind noch weitere Seiten aufgeführt.


    Es ist vielleicht ein bisschen verrückt, denn bei Dr. Hallberg gibt es wie erwartet auch reichlich tierische Produkte und ich selbst habe nicht den Eindruck, man müsste sich selbst irgendwie kasteien, wie bei Gerson. :/

    Eine Unze (oz) ist eine Maßeinheit im US-amerikanischen und britischen Maßsystem und entspricht etwa 28,349523125 Gramm.

    7-Tage-Low-Carb-Ernährungsplan von Dr. Sarah Hallberg - Low-Carb Action Network (lowcarbaction.org)ˍ


    Dr. Sarah Hallberg ist war medizinische Leiterin von Virta Health, der ersten klinisch erprobten Behandlung zur sicheren und nachhaltigen Umkehrung von Typ-2-Diabetes ohne Medikamente oder Operation.

    Reversing Diabetes 101 with Dr. Sarah Hallberg: The Truth About Carbs, Blood Sugar and Reversing Type 2 Diabetes (virtahealth.com)ˍ


    Da muss ich unwillkürlich an einen bekannten deutschen Spruch denken.

    In der allergrößten Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot. ^^

    Und ich meine den nicht böse.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber