Das Einmachen von Nahrung in Gläsern sehe ich kritisch, seit es meinen Sohn beinahe das Leben gekostet hat, und der sich nach einem halben Jahr mühsam ins normale Leben zurück kämpft. Er hatte Kichererbsen auf Vorrat eingekocht und sich dadurch Botulismus eingefangen. Saure Lebensmittel sind unbedenklich. Selbst eingekochtes Fleisch und Hülsenfrüchte sollten auf jeden Fall gründlich durcherhitzt werden vor dem Verzehr, da Hitze das Botulinus-Toxin zerstört. Gekaufte Konserven werden zweimal erhitzt, vor der Verpackung und danach.
Gesunde und schmackhafte Ernährung - Erfahrungen, Rezepte, Wissenswertes
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Das Einmachen von Nahrung in Gläsern sehe ich kritisch,
Wenn man sich an Zeiten und Temperaturen hält, die für das jeweilige Lebensmittel vorgegeben sind, kann nichts passieren, auch kein Botulismus. Aber man kann nicht einfach alles irgendwie erhitzen, nach dem Motto "Hauptsache, das Glas ist zu" und sich dann wundern, wenn man krank wird. Das hat nichts mit einer gesundheitlichen Gefahr durch Einwecken/Einkochen zu tun, sondern mit Fehlern, die beim Konservieren gemacht wurden.
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Botulismus ist sehr selten, 10-20 Fälle pro Jahr in Deutschland. Fast alle Fälle sind auf selbst eingekochte Speisen zurückzuführen, vor allem durch Hülsenfrüchte und Fleisch/Fisch. Man kann das wegen der Seltenheit vernachlässigen, aber für den, den es betrifft, ist es heftig bis tödlich.
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Ich habe vor Hülsenfrüchten einen heiden Respekt, seit ich mich über die Giftigkeit der Blätter und auch Fehler beim Einwecken belesen hatte.
Ich hatte einmal das Zuviel an Bohnen laienhaft eingeweckt, zum Glück aber bemerkt, daß etwas damit nicht stimmte. Es schäumte irgenwann, beim Öffnen entstand ein riesen Puff, und der Gestank war gräßlich.
Seitdem friere ich Hülsenfrüchte die zu viel und zu schnell gewachsen sind, lieber ein.
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Normalerweise ist es nicht zu übersehen, wenn eine Konserve nicht einwandfrei ist. Dann lieber wegwerfen, anstatt zu riskieren! Bei Vergiftungen mit Salmonellen und anderen Bakterien, aber auch gegen Pilzbefall und Darmparasiten hilft die Grüne-Walnuss-Tinktur, entweder selbst gemacht oder im Handel erhältlich. Und Achtung!: die grünen, unreifen Walnüsse enthalten Stoffe, die sogar Clostridium-Botulinum-Bakterien abtöten können, an erster Stelle viel Jod, aber auch andere wirksame Stoffe.
Also im Verdachtsfall Grüne-Wallnuss-Tinktur sofort einnehmen und dann trotzdem den Notarzt anrufen! Die Grüne-Walnuss-Tinktur hat meiner Oma vor Jahren das Leben gerettet, wo sogar die Ärzte es nicht geschafft haben, ihren Zustand zu bessern.
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Bohnen koche ich nicht ein, warum auch, die sind doch trocken super lang haltbar, Kichererbsen und sonstiges auch
trocknen, einlagern und gut ist es
wenns gekocht werden soll am Vorabend einweichen
wer einen Holzofen hat oder sonst Feuer machen kann ist klar im Vorteil
kostet nix und kann in Ruhe köcheln
beim Öffnen von irgendwas hilft der Geruchstest.... und für Ambitionierte der Instinkt- Test:
wenn mich was abstösst ess ich es nicht
auch so um die 12 Jahre junge Gläser mit Karobpaste oder Feigenmarmelade aus Eigenproduktion waren einwandfrei
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............... und ich habe nur einen Kartoffel-Stampfer zum pürieren.
Mache Muskeltraining eben.Habe ich früher auch benutzt, aber mein Mann hat schon vor vielen Jahren eine Kartoffelpresse geholt, die auch nur mit Muskelkraft funktioniert, aber eben sofort für eine sehr gleichmäßige Konsistenz sorgt.
Die liefert meiner Ansicht nach ein viel besseres Ergebnis, ohne sich damit rumquälen zu müssen, dass irgendwo noch Brocken sind, die man nicht erwischt hat, und man den Kartoffelbrei mehrfach durchstampfen muss.
Sorgt also schnell für ein perfektes Ergebnis und ist auch nur eine alte manuelle Küchenhilfe.Manchmal mache ich auch selbstgemachtes Sauerkraut im Glas, .............
Die Herstellung von Sauerkraut im Glas, das dafür notwendige Foltern des Weißkohls, und was man dabei Beachten muss, zeigt sie genau.
: https://www.youtube.com/watch?v=xVGHtfeGlCoDas Einmachen von Nahrung in Gläsern sehe ich kritisch,................
Das Einmachen ist eigentlich eine Form der Konservierung, die heute bei uns gar nicht mehr nötig ist. Ich bevorzuge Einfrieren. Obwohl ich z.B. kleine Gläser Brühe zum Kochen schon schick finde.
Denke, dein Sohn hatte dabei wahrscheinlich einen Fehler gemacht. Deshalb finde ich Videos wie Kochen mit Mutti so wichtig, damit man zu dem was man als neues Rezept probiert, von mit einem mit dem Herstellungsverfahren Vertrauten gezeigt bekommt, was dabei wichtig ist und worauf man achten muss. Denn das minimiert das Fehlerrisiko.
: https://www.youtube.com/watch?v=3fgYn5QPcJoHeute musste ich meinen Mann davon überzeugen, dass es sich nicht lohnt eine wirklich alte saure Sahne aus dem Kühlschrank noch zu verwenden, die letztes Jahr irgendwann übergeblieben ist und mir dann zu alt war.
Denn jetzt brauche ich ja zwingend wieder einmal saure Sahne für den Matjes.
Da habe ich diesmal die KI gefragt, die überzeugend erklärte, dass sich saure Sahne problemlos viele Wochen bis einige Monate nach Ablauf halten kann, aber die Gefahr pathogener Keime und sogar von Botulismus bei einem so alten Becher saure Sahne relativ hoch ist und das Risiko in keinem Verhältnis zum Preis für einen neuen Becher saure Sahne steht.
Dabei habe ich auch deinen Sohn erwähnt, denn was ihm passiert ist, ist zweifellos auch eine Warnung, dass es sich nicht lohnt für ein günstiges Lebensmittel derartige Risiken einzugehen.
Obwohl klar sein sollte, dass Botulismus nach früheren BfR-Berichten meist durch den Verzehr gekaufter Konserven ausgelöst wird.
Wenn man etwas nach dem obigen Video 30 Minuten lang bei 150°C erhitzt, kann sich nachher kein Botulismus entwickeln.
: https://www.apotheke-adhoc.de/rubriken/detai…gen-darm-tipps/Aber auch meine Mutter hat einmal in meiner Kindheit etwas gegessen, was zu alt war, weil sie nichts entsorgen konnte, und nachher hatte sie eine Infektion und Besuch vom Gesundheitsamt. Braucht kein Mensch.
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Ich hatte einmal das Zuviel an Bohnen laienhaft eingeweckt, zum Glück aber bemerkt, daß etwas damit nicht stimmte. Es schäumte irgenwann, beim Öffnen entstand ein riesen Puff, und der Gestank war gräßlich.
Das Einkochen sollte man schon beherrschen. Und das richtige Equipment dafür haben.
Dafür habe ich mir einen Einkochtopf von Weck kommen lassen. Und zwar einen Vollautomaten. Da stellt man die Gläser rein, stellt Temperatur und Zeit ein, und den Rest macht der Topf von alleine. Da muss man nicht im Backofen oder im Schnellkochtopf einkochen, wo man die Zeiten nur ungefähr abschätzen kann.
Gerichte mit Fleisch sollte man grundsätzlich 120 Minuten lang einzukochen. Danach lässt man die Gläser 48 Stunden im Topf stehen. Nach dieser Zeit kocht man sie noch ein zweites Mal ein. Da reichen dann aber 30 Minuten.
Beim Einkochen werden die Bakterien und Pilze abgetötet. Aber manchmal nicht deren Sporen. Die brauchen dann dieses 48 Stunden, um zu "keimen". Beim 2. Einkochen tötet man sie dann ab.
Und nach dem Öffnen sollte man die Gerichte mindestens 10 Minuten lang gut erhitzen. Damit tötet man die Botulismusbakterien ab und zerstört das Toxin. Das sollte man übrigens auch bei gekauften Dosen machen.
Den Inhalt von Gläsern, die aufgegangen sind, darf man auf gar keinen Fall mehr essen. Die sind verdorben. Ebenso der Inhalt von Dosen, die ausgebeult sind ( sogenannte Bombagen ).
Ich sehe auch keinen Sinn darin, Bohnen, Linsen oder Erbsen einzukochen. Die lagert man viel besser trocken in gegen Ungeziefer gesicherten Gefäßen.
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Dafür habe ich mir einen Einkochtopf von Weck kommen lassen.
Deshalb hat man früher immer von Einwecken gesprochen.

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Habe ich früher auch benutzt, aber mein Mann hat schon vor vielen Jahren eine Kartoffelpresse geholt, die auch nur mit Muskelkraft funktioniert, aber eben sofort für eine sehr gleichmäßige Konsistenz sorgt.
Die liefert meiner Ansicht nach ein viel besseres Ergebnis, ohne sich damit rumquälen zu müssen, dass irgendwo noch Brocken sind, die man nicht erwischt hat, und man den Kartoffelbrei mehrfach durchstampfen muss.Also doch mehr Muskeltraining mit dem Stampfer.
Ich stampfe gerne.
Und nehme auch den linken Arm dafür, obwohl ich kein Linkshänder bin, um beide Arme gleichmäßig zu trainieren. Tut gut. Und man spart Zeit, weil das Kochen und das Fitness-Training gleichzeitig vonstatten gehen.
Und die Brocken sind ja zum Glück keine harten Brocken.
Spass muss sein! 
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Du kannst ja kochen wie Du willst.
Wie mein erster Chef immer zu den Kunden sagte: Alles Geschmackssache sagte der Igel und sprang auf die Bürste. -
Ich muss ja mit dem Kartoffelstampfer kochen, was bleibt mir anderes übrig, wenn mein Mann keine Kartoffelpresse gekauft hat wie Dein Mann.
Ich benutze auch meistens kein Schneidebrett, schneide alles einfach so, unkompliziert, sogar Fleisch.
Mein Mann benutzt im Gegenteil zu mir gerne für fast alles ein Brett zum Schneiden. Ist natürlich besser mit Brett, aber das ist mir zu umständlich. Außerdem habe ich so weniger Abwasch, spare also Wasser, Seife und Zeit.
Kleiner Scherz!Heute wird nicht gekocht, keine Zeit und keine Lust. Heute gibt es bei uns nur Rohkost. Nüsse, Früchte, auch getrocknete, dann frisches Gemüse, Salat, heute wird roh geknabbert. Auch Joghurt mit Honig, Weizenkeimen und Walnüssen. Natur pur.
Gestern gab es gekochte, gefüllte Paprikaschoten. Hackfleisch in Olivenöl im Kochtopf leicht anbraten, klein geschnittene Zwiebeln dazugeben, kurz mitbraten, ein wenig Reiskörner dazu geben, kurz mitbraten, Oregano, Thymian, Rosmarin, gemahlenes Fenchel-Gewürz und Natursalz, Meer- oder Steinsalz, in den Topf schmeissen, umrühren und in etwas Wasser kochen, bis alles halb gar ist, dann etwas Tomatenmark und eventuell, nach Belieben, ein wenig scharfe türkische Paprikapaste, Biber Salcasi Aci, hinzufügen und kurz mitkochen, alles gut umrühren.
Mit dieser Füllung werden die ganzen, nicht zerkleinerten, Paprikaschoten, rote und eventuell grüne, die vorher von den Kernen und den Stielen befreit wurden, gefüllt und in der im Kochtopf übrig gebliebenen, schon vorher, wie oben beschrieben, gewürzten Flüssigkeit gekocht. Wenn diese inzwischen zu wenig geworden ist, sollte man etwas Wasser nachfüllen, aber nur so viel, dass es nicht anbrennt, und so wenig, damit der Geschmack nicht reduziert und das Gericht nicht zu wässrig wird. Dann so lange kochen bis die Paprikaschoten gar sind, nicht zu weich kochen. Man kann sie aber auch alternativ im Backofen überbacken.
Anschließend, vor dem Servieren, wird die Kochflüssigkeit/Sauce mit Joghurt oder Creme fraiche oder saurer Sahne verfeinert. Manche nehmen lieber süße Sahne oder Kaffesahne. Dazu gibt es gekochte und geschälte Pellkartoffeln, die man in der Soße zerkleinern und zerquetschen kann.
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Ich muss ja mit dem Kartoffelstampfer kochen, was bleibt mir anderes übrig, wenn mein Mann keine Kartoffelpresse gekauft hat wie Dein Mann.

Meine Güte.
Mein Mann war Hausmann und ist es im Prinzip noch, da er sich ja weiterhin für die Küche verantwortlich fühlt und sie aufräumt.
Wenn ihm früher ein Arbeitsgerät gefehlt hat, hat er es sich geholt und als Edelstahlfreak war es meist aus Edelstahl und unkaputtbar.
Seine Mutter hatte früher eine große Kartoffelpresse für mehrere Kartoffeln und hat damit immer den Kartoffelbrei gemacht, wie ich erst seit Kurzem weiß. Meine Mutter hatte sowas nicht in ihrer Küche.
Deshalb hat ihm eine Kartoffelpresse gefehlt und mir nicht, da ich sie gar nicht kannte.
Deshalb haben wir schon lange eine Kartoffelpresse mit diversen Einsätzen, mit der man auch noch andere Sachen, wie z.B. verschiedene Spätzle, Spagettieis usw. machen kann.
Tatsächlich hatte ich irgendwann Kartoffelbrei mit dem Stampfer gemacht und war gar nicht zufrieden mit der Konsistenz. Da sagte mein Mann, warum nimmst Du eigentlich nicht die Kartoffelpresse. Dann wird der Brei gleich so, wie Du ihn willst. Und das stimmte auch.
Auch im Restaurant bei unserer Tochter wird der Kartoffelbrei übrigens mit der Presse gemacht, damit er eine perfekte Konsistenz hat.
Ich habe aber auch schon Spätzle vom Brett gerieben, ohne zu realisieren, dass ich die Kartoffelpresse da hängen hab und auch als Spätzlepresse nutzen kann.
Damit hätte ich wohl auch meinen letzten Nudelteig einfach durchdrücken können.
So viel zum Thema, was der Bauer nicht kennt....... Gilt offenbar nicht nur für Speisen, sondern auch für Küchenutensilien.
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Normalerweise ist es nicht zu übersehen, wenn eine Konserve nicht einwandfrei ist. Dann lieber wegwerfen, anstatt zu riskieren!
Bei Botulismus-Toxin ist das Tückische, dass sie keine Gase bilden, die Dose oder der Deckel nicht gewölbt ist.
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Ich sag nur, nie mehr wieder Matjes. Igitt.

Allerdings war das auch nicht der Fisch den ich wollte, sondern irgendein in Öl eingelegter Matjes von der Frischetheke.Unsere Tochter hatte erzählt, sie hat einmal in einem Lokal Tartar gegessen und es hätte sogar superlecker geschmeckt, doch nachher hatte sie eine Lebensmittelvergiftung.
Bei Botulismus-Toxin ist das Tückische, dass sie keine Gase bilden, die Dose oder der Deckel nicht gewölbt ist.
Das Botulismus-Toxin ist nicht zuverlässig erkennbar, da es geruchlos, geschmacklos und unsichtbar ist.
- Keine sicheren Anzeichen: Weder ein ungewöhnlicher Geruch noch ein verändertes Aussehen oder Geschmack des Lebensmittels deuten sicher auf das Toxin hin. Auch keine Gasbildung (kein gewölbter Deckel) ist kein sicheres Zeichen für Unbedenklichkeit.
- Besonders gefährlich: Einige Stämme des Erregers Clostridium botulinum bilden Toxine, ohne Gas zu produzieren, wodurch die Gefahr völlig unauffällig bleibt.
- Sichere Vorgehensweise: Öffnen Sie keine Konserven mit gewölbtem Deckel („Bombage“). Bei Verdacht auf Kontamination (z. B. beschädigte Verpackung, ungewöhnlicher Geruch nach Öffnen) probieren Sie nichts und entsorgen Sie den Inhalt sicher. Das einzige sichere Mittel ist die Prävention durch korrekte Verarbeitung (Sterilisation über 121 °C) und das Erhitzen von Eingemachtem auf 100 °C vor dem Verzehr, wodurch das Toxin zerstört wird.
Das Botulismus-Toxin selbst ist nicht sichtbar, riechbar oder schmeckbar.
Wenn die Dose oder das Glas nicht gewölbt ist, gibt es kein sicheres äußeres Erkennungsmerkmal für das Toxin. Selbst wenn Lebensmittel normal aussehen, riechen und schmecken, können sie tödlich sein.
Die einzige Möglichkeit, eine Vergiftung zu erkennen, ist das Auftreten spezifischer Symptome („4 Ds“) 12–36 Stunden nach dem Verzehr:
- Doppeltes Sehen (Diplopie)
- Schluckbeschwerden (Dysphagie)
- Sprechstörungen (Dysphonie, Dysarthrie)
- Atemnot (Dyspnoe)
- Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen
Bei Verdacht sofort ärztliche Hilfe suchen – es ist ein lebensbedrohlicher Notfall.
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Ich hab mich jetzt doch mal kundig gemacht, was ein Kartoffelstampfer ist.
Ach du liebe Zeit! Ein Gerät aus dem vorvorigen Jahrhundert!
Natürlich könnte ich auch mit dem Pferdewagen zum einkaufen fahren. Aber ich nehme dann doch lieber das Auto.

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Das ist jetzt aber auch völlig übertrieben.

Immerhin benutzen sehr viele Menschen einen Kartoffelstampfer und es gibt sogar etliche aktuelle Testseiten mit den besten Kartoffelstampfern aus 6/26.
faz.net/kaufkompass/test/der-beste-kartoffelstampfer/
(Ich hab diese Seite nur gewählt, weil man da die Cookies ablehnen kann.) -
Aber ich nehme dann doch lieber das Auto.

Klar ist das Auto besser, solange es fährt. Wenn es aber aus irgendwelchen Gründen nicht fahren kann, und sogar auch keine Pferde zur Verfügung stehen, dann bist Du auf Deine eigenen Hände und Füße angewiesen. Deshalb immer schön trainieren und fit halten, und zwar sowohl im körperlichen als auch im geistigen und praktischen Sinne, denn Du weißt nie, wann Du das brauchen wirst. Mein Großvater war Handwerker und konnte fast alles reparieren. Auch wenn er keine Ersatzteile hatte, ließ er sich etwas einfallen und bastelte selber, um etwas wieder funktionsfähig zu bekommen., was ihn mehr oder weniger unabhängig von den jeweiligen Umständen machte. Übung macht den Meister.
Übrigens gekochte Kartoffeln kannst Du auch mit der Hand leicht zerdrücken:
: https://www.youtube.com/watch?v=2SjrPk2LfBA
: https://www.youtube.com/watch?v=3bUI1WHMhkk



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Ihr habt Vergleiche.

Derweil hab ich mich etwas mit der Kartoffelbreiherstellung in der gehobene Restaurantküche beschäftigt.
Habe gelesen manche US-Sterneköche nutzen geschälte Kartoffeln, die sie in einer Mischung aus Milch, Sahne und Butter kochen. Auch One-Pot-Methode genannt. Dabei sollen die Kartoffeln schon beim Kochen zerfallen.
Grundsätzlich werden in Europa für einen intensiven Kartoffelgeschmack Pellkartoffeln verwendet.
Aber nicht jeder kocht sie in Salzwasser und lässt sie ausdampfen.
Lafer z.B. hält das Kochen in Salzwasser für einen Fehler und empfiehlt die Kartoffeln im Dampfgarer zu dämpfen oder im Backofen auf einem Salzbett zu garen.
Für die Backofen-Variante legt er ungeschälte Kartoffeln auf grobes Meersalz und gart sie bei 160 Grad etwa 45 bis 60 Minuten – je nach Größe. Das Salz entzieht den Kartoffeln Wasser und sorgt für eine kompakte, feste Kartoffelmasse mit intensivem Geschmack.Hier wird der Kartoffelstampfer nicht gebraucht und die Herstellung mit einem elektrischen Gerät gilt als absolutes NoGo, da die Stärke dabei zerstört wird.
Benutzt werden Kartoffelpresse, Flotte Lotte (manuelle Passiermühle) oder ein Passiertuch. Bei manchen Sterneköchen wird der Brei sogar noch ein 2. Mal durch ein Feinsieb passiert.
Hier kennt die Verwendung von Sahne und Butter natürlich keine Grenzen.
Milch und Sahne (besser Creme double oder eine Mischung aus Mascarpone und Sahne) müssen heiß sein. Die verwendete Butter wird in Stücken kalt dazu gegeben. Menge z.B. je 125gr. auf 1 kg Kartoffeln.
Warm gehalten wird im heißen Wasserbad.
Joël Robuchon (1945–2018) war ein französischer Koch, auch oft als der "Koch des Jahrhunderts" (Chef of the Century) bezeichnet.
Sein dekadentes Rezept verwendet ein Verhältnis von ca. 2:1 – für 1 kg Kartoffeln werden bis zu 500 g Butter verwendet.
Dieses Püree, von seinen Anhängern oft als "das beste der Welt" bezeichnet, wird durch eine Flotte Lotte oder ein Feinsieb passiert und mit kalter Butter und warmer Milch cremig gerührt.Man kann zweifellos aus allem eine hohe Wissenschaft machen.

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Linsenbraten
250 g Linsen (roh)
500 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
100 bis 150 g Paniermehl
250 g geriebener Käse
gehackte Petersilie nach Gusto
1 Stange Lauch in feinen Ringen
125 g Champignons fein gehackt
2 Eier
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Die Linsen in der Brühe garen. Abkühlen lassen.
Käse, Lauch, Pilze, Petersilie und Paniermehl unter die Linsen rühren und würzen. Die Eier dazugeben und verkneten.
Die Kastenform buttern und bröseln und die Linsenmasse einfüllen.
Im Backofen ca. 1 Stunde bei 200° backen bis die Oberfläche goldgelb ist.
Diese Menge reicht für 2 Kastenformen.
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