Ich kenne die "Jubelberichte" zum Metformin - auch die Empfehlung mancher Protagonisten bezgl. Anti-Aging usw.
Wie das Rapamycin, so ahmt auch das Metformin bestimmte Formen der Kalorienrestriktionˍ nach. Es hemmt aber nicht das TOR, sondern es schränkt tatsächlich die Leistung der Mitochondrien ein. Dadurch wird einfach nur der Prozess verlangsamt mit dem die Mitochondrien die Energie aus den Nährstoffen ziehen. Das führt in der Folge zur Aktivierung des Enzyms AMPK, welches auf das niedrige Energieniveau "anspringt" und die Funktion der Mitochondrien wieder "herstellt". Und es wird das SIRT1 aktiviert. Und wenn das AMPK aktiviert wird, wird auch mehr NAD produziert. Und was das Zeug kann hatte ich schon mal hier skiziert:
: https://www.vitalstoffmedizin.com/nadh/
Das NAD ist ja gewissermaßen ein Treibstoff für die Sirtuine...
Es gibt einige Studien zu Metformin bei Krebs die absolut überzeugend sind, vor allem bei Lungenkrebs, Dickdarmkrebs, Bauchspeichedrüsenkrebs und Brustkrebs. Wenig Einfluss scheint es zu haben bei Protatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs.
Fazit: Wenn man nur auf "Schulmedizin" (und deren Medikamente) setzen will, dann ist das Metformin sicher mit die erste Wahl. Die Nebenwirkungen sind auch "nur" minimal (leichte Magenbeschwerden).
Was aber immer mehr ans Tageslicht kommt sind "Folgeprobleme":
Nitrosamine auch in Metformin: https://naturheilt.com/blog/metformin-verunreinigt/
Metformn senkt den B12 Spiegel: https://www.yamedo.de/blog/metformin-senkt-vitamin-b12/▪![]()
Metformin und die Darmflora: https://www.diabetiker-experte.de/metformin-diskussion/
Die oben angeführten "positiven" Mechanismen des Metformin sind aber auch anders herbeizuführen! Und zwar durch die Maßnahmen der Naturheilkunde und Vitalstoffmedizin, allen voran Kalorienrestriktion, Intervallfasten, Vollfasten, Nährstoff-Optimierung. Alles Dinge die wir hier ja auch immer wieder diskutieren.