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Eva Mst

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1

Dienstag, 14. Juni 2016, 20:58

Demenz und Wissenswertes dazu

Meine Mutter (kürzlich 99 Jahre alt geworden) leidet seit geraumer Zeit an Demenz (oder Alzheimer?), die so gut wie von den ersten Anzeichen an nicht mit üblichen pharmazeutischen Produkten behandelt wurde.
Vor etwa 5 Jahren wurde ein Homöopath als Therapeut hinzugezogen, der etliche Mittel verschrieben hatte, repertorisiert wurden sie nach körperlichen und geistig-seelischen Symptomen bzw. Arzneimittelbild. Der geistige Verfall wurde vielleicht etwas verlangsamt, aber nicht aufgehalten, und letztendlich wurden nur noch die Symptome behandelt.
Der Homöopath, zu dem Mutter viel Vertrauen hatte, hat seine Praxis altershalber geschlossen, ohne einen Nachfolger zu haben und nun wird für mich (Tochter und Betreuende) die weitere Behandlung sehr schwierig. Eine andre Homöopathin in der Nähe lehnt die Behandlung ab mit der Begründung, daß sie keinerlei Erfahrung bzw. Erfolge in der Behandlung Demenzkranker hat.

Was aus meinem eigenen Antrieb insgesamt im Haushalt meiner Mutter seit meinem Hiersein verändert wurde, ist, daß Umweltgifte so weit wie möglich verbannt wurden (Körperpflege und -hygiene, Putzmittel, Waschmittel) und Umstellung auf ausschließlich Lebensmittel vom Bioladen. Daß das auch nicht ohne Belastung ist, ist mir klar, in der verdreckten Umwelt kann das ja leider garnicht mehr sein. Doch die Belastung hält sich so weit in Grenzen, wie es wohl möglich ist.
Absolut verbannt sind sämtliche künstlichen Duftstoffe und Aromen, übliche Desinfektionsmittel, Klosteine, Duftöle (außer Biomyrthe) und ähnliche belastende Umweltgifte.

Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, was diese Krankheit wohl ausgelöst hat und in diesem Zusammenhang natürlich auch, womit man den Verlauf günstig beeinflussen kann. Kleine Volksweisheiten wie 'Der Tod sitzt im Darm', 'Deine Speise sei deine Medizin' und 'Ein guter Koch ist ein guter Arzt' habe ich mir zu eigen gemacht und die gesamte Ernährung dementsprechend umgestellt.
Kurkuma, Ingwer, Pfeffer, Chili sind Gewürze, die ich überall da verwende, wo sie passen. Kräuter frisch - Kresse, Liebstöckel, Giersch, Zitronenmelisse, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, Thymian - habe ich selber zur Verfügung, Viel Zwiebeln, mehr als reichlich Knoblauch, gute native Speiseöle (Olive, Leinöl, Kürbiskern-, Leindotter-, Nuß-, bisweilen Mandel- Erdnuß-, Distelöl, sehr viel gemahlene Walnüsse (eigene Ernte), gehören zu den Grundlebensmitteln. Kokosöl hatte ich sparsam verwendet, das kommt nun reichlicher an die Speisen.

Mit dem Trinken hapert es gewaltig, auch kleine Tricks wie abends etwas Suppe gleichen dieses Manko leider nicht aus. Sprudel mag sie nicht, viele Fruchtsäfte lehnt sie ab, letztendlich gibts verdünnten Kirschensaft, ab und zu Ingwermix und ca. 2-3 Tassen Kaffee täglich. Alkohol verträgt sie garnix mehr. Ein Piffchen verdünnten Sekt zum Mittagessen hat sie immer gern genommen, aber das ist nun auch nicht mehr.

Grundlagen der Ernährung sind ca 2 Scheiben Brot täglich, zum Frühstück mit Manukahonig, zum Abendbrot mit Käse oder hin und wieder etwas Schinken oder Salami, Fleisch ist sowieso sehr selten geworden. Sie mags zwar meistens, aber ich bin Vegetarier und kann einfach Fleisch nicht gut zubereiten. Kohlehydrate von hauptsächlich Kartoffeln, Reis, Quinoa, Nudeln, täglich Gemüse nach Saison, viel Salat (Tomate, Gurke, Chicorée bevorzugt), zum Nachmittagskaffee Vollkornkekse.

Als Naschwerk Kekse, Schokolade, Fruchtschnitten, und jetzt grad zur Saison Erdbeeren satt, bis dann die Kirschen kommen, die Himbeeren, die frischen Johannisbeeren, Pfirsische und Aprikosen. Im Winter Mandarinen und Kiwi, Äpfel mag sie leider nicht und kann sie auch nimmer gut beißen (genau wie Blattsalate, leider).

An 'Medizin' gibts täglich Vitamin D, B, Folsäure 2mal wöchentlich, Removare, Q 10, seit neuesten Thromboflow, Stozzon, manchmal nimmt sie auch Basis-Mental, 1 Löffel Heilhonig, bei Bedarf Propolis ('Improlis'). Dazu die unterschiedlichen Homöopathika, als wichtigste zwei LM-Zubereitungen gegen die schweren Wutausbrüche (hilft sehr, sehr gut), Cuprum gegen die Schwatzsucht, für die innere Ruhe Belladonna, Zincum valerianicum, Barium. Als Einschlafhilfe stehen Noxtran und Pascoflair zur Verfügung, was aber leider nicht immer wirkt. Wird sie nachts zwischen Mitternacht und drei Uhr wach, gibts 10 Tropfen Carduus marianus Urtinktur.

Außer Blutbild und 'händischer' Untersuchung gab es nur wenig andre ärztliche Untersuchungen, lediglich 1 mal mußte sie am Rücken geröntgt werden nach einem Sturz. Die Fahrt in die Klinik zum Röntgen war eine Tortour!
Das Blutbild ist in Ordnung, lediglich leichte Niereninsuffiezienz wurde festgestellt. Körperlich ist sie kaum beeinträchtigt, für ihr hohes Alter noch erstaunlich 'gut drauf'. Sie läuft noch Treppen, geht alleine zur Toilette (was ich aber überwache und notfalls die Pants wechsel), ist hin und wieder inkontinent, ißt am Tisch und wenn sie unruhig ist, läuft sie durchs ganze Haus, auch die Treppe (15 Stufen) ohne weiteres rauf und runter. Ihre Brille braucht sie immer seltner, das Gebiß paßt ganz und gar nicht mehr, seit sie abgenommen hat. Lesen kann sie noch, aber leider nimmer den Zusammenhang oder gar Sinn erkennen. Ihren jetzt 12 Jahre alten kleinen Hund erkennt sie fast immer, nur der Name von ihm fällt ihr nicht immer ein. Sie liebt ihn und er hängt an ihr, ich bin froh, daß wir ihn vor 5 Jahren ausm Tierheim (Tötungsstation) geholt haben. Witzigerweise ist sie meistens ruhig in der Zeit, wenn ich mit ihm spazieren gehe, zumal auch ein Schild immer hingestellt wird 'Wir sind spazieren - Caro und Eva'. Seinen Bewegungsdrang kann Caro im Garten austoben.

2012 hat sie Patientenverfügung und Vollmachten für ihre weitere Versorgung erstellt. Die Notarin bescheinigte ihr damals die erforderlichen geistigen Fähigkeiten, um solche Dokomente noch zu unterschreiben.

Sie braucht eigentlich rund um die Uhr Betreuung, Pflege so gut wie garkeine. Das macht es sehr schwierig, jemanden zur Hilfe zu finden, die ja üblicherweise immer zu festgesetzten Zeiten kommen. Es ist nie vorherzusehen, wann sie munter ist und Ansprache braucht oder wann sie schläft. Und genau diese Unregelmäßigkeit ist das, was mir zu schaffen macht, die stete Präsenz.
Etwas Abhilfe verspreche ich mir davon, daß die geistigen Verfallserscheinungen gemildert werden (Kokosöl?, R-Alpha-Liponsäure?, Astaxanthin?), das sogar der Tages-Nachtrhythmus wieder geregelter wird?

Natürlich möchte ich fur Mutter nur das Beste, aber das ist meistens sehr schwierig zu eruieren, weil man überall eigentlich nur den Rat bekommt 'Nimm doch die bekannten Mittel gegen Alzheimer + Demenz' - oh nein, ich möchte Mutter nicht zu einem Zombie machen, der mehr vegetiert als lebt.


Eva
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kokosfan

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2

Dienstag, 14. Juni 2016, 23:14

Etwas Abhilfe verspreche ich mir davon, daß die geistigen Verfallserscheinungen gemildert werden (Kokosöl?, R-Alpha-Liponsäure?, Astaxanthin?), das sogar der Tages-Nachtrhythmus wieder geregelter wird?


Hallo Eva

mit Kokosöl gibt es Erfolge lt. Mary Newport
Link

allerdings erfordert das eine massive Ernährungsumstellung , damit sich das Gehirn über das Kokosfett ernährt , Astaxanthin hemmt Entzündungen , das wäre zumindest in der Vorbeugung gegen Alzheimer hilfreich , bei bereits bestehender Erkrankung kenne ich keine Berichte dass es hilft

mfG Manfred
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Eva Mst

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3

Mittwoch, 15. Juni 2016, 03:14

Diese Stoffwechselumstellung auf Keton ist wohl eher als Krankheitssymptom zu sehen? Ketonurie als Symptom eines unerkannten Diabetes Typ 1?

Es liest sich natürlich sehr intressant, mit dieser einseitigen Ernährungsweise (kohlehydratarm = Atkinsdiät) auch Demenz günstig beeinflussen zu können, ist aber in dem Alter von meiner Mutter eher indiskutabel. Sie ist ihr Leben lang gewöhnt, sich nach hiesiger mitteleurpäischer Art zu ernähren, und eine Umstellung dürfte ihr gesamter Metabolismus nicht mehr mitmachen.

Aber ich erkenne sehr wohl, daß das Keton nicht aus körpereigenem Fett gebildet wird wie bei der üblichen Ketonurie sondern in Form von Kokosöl zugeführt wird, also m.E. nicht ganz so 'krank' ist, aber trotzdem... Sie wird auf Kohlehydrate aus Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Obst nicht verzichten wollen bzw. können. Allein schon die Einseitigkeit ihrer Getränke (so gut wie nur Obstsaft und Kaffee) wäre ein starkes Argument gegen eine Umstellung auf diese Kokosöl-Diät. Sie mag nun mal keinen Tee, nicht mehr, in keiner Form.

Wie sieht es bei dieser Diät mit der Verdauung aus, wenn man nur sehr wenig Bewegung hat, führt das nicht zu Obstipation?


Eva
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Avalonis

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4

Mittwoch, 15. Juni 2016, 08:28

Demenz so wie sämtliche degerative Erkrankungen haben mit den Umweltgiften zu tun, die sich u.a. im Gehirn ablagern. Mit Chlorella und Koriander bekommt man sie raus. Bitte nur mit fachkundiger Begleitung.
Liebe Grüße
Avalonis

Eva Mst

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Mittwoch, 15. Juni 2016, 09:04

Hallo Avalonis,

wie finde ich fachkundige Begleitung?


Eva
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kokosfan

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6

Mittwoch, 15. Juni 2016, 09:45

Wie sieht es bei dieser Diät mit der Verdauung aus, wenn man nur sehr wenig Bewegung hat, führt das nicht zu Obstipation?


ich habe das Buch von Dr. Mary Newport nicht gelesen, ich weiss nur dass sich die Erkrankung bei ihrem Mann deutlich zurück gebildet hat, und dass Kokosöl sehr gut als Energie für die Gehirnzellen verwertet werden kann

die Zelltherapien (z.B. nach Kremer oder Kuklinski usw.) verwenden eine fettreiche Ernährung (um 50% Fettanteil) immer als Hauptsäule (neben Entgiftung und Zufuhr von bestimmten Vitaminen und Mineralien) dabei wird sehr oft Olivenöl und Kokosöl eingesetzt, das kenne ich auch aus der aktuellen Sporternährung nach der Dr. Feil Forschung so ähnlich, es werden hier die ungünstigen industriell verarbeiteten KH vermieden (wenig Getreideprodukte, Nudeln, Kekse, Kuchen, Zucker usw.) und auch Fette mit viel Omega 6 werden vermieden

dass man mit sehr hohem Alter keine solchen Therapien und Ernährungsumstellungen machen will, ist mir auch verständlich, aber ev. lässt sich doch mit einer moderaten Umstellung etwas bewirken indem man die ärgsten entzündungsfördernden Faktoren minimiert und etwas mehr günstige Fette dazu nimmt

die Ernährung ist die Basis für die Zellgesundheit, wenn man nichts ändert, wird sich auch nichts verbessern

mfG Manfred
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Eva Mst

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Mittwoch, 15. Juni 2016, 10:26

Hallo Kokosfan,

dazu müßte ich detaillierter Wissen, welches die ärgsten Risikofaktoren sind. Weißer Zucker ist schon lange verbannt, als Süße gibts aufgelösten Honig, Teigwaren sind nicht mehr aus Weizen sondern Dinkel, übliche Schokolade oder sonstige Süßigkeiten sind für uns alle 'bäh'.

Speiseöle, Essig etc. sind von der besten Qualität, die ich kriegen kann, die meisten Produkte hier von Ölmühlen ausm Umland. Natürlich außer Olivenöl, da bevorzuge ich kretisches, sofern es in Bioqualiät angeboten wird.

Brot ist hier vom heimischen Bäcker, ohne Weizen. Wecken kauf ich keine mehr, Mutter kann die knusprige Kruste nimmer beißen. Butter kauf ich vom Biohof in der Nähe, ebenso nur Biosahne und -joghurt und -käse. Milch verdirbt mir zu schnell, gibts leider nur in Literflaschen und soviel verbrauche ich nicht für zwei Personen.

Sämtliche Medikamente sind entweder Homöopathie oder von Bioproduzenten, z.B. Heel, Hevert, Dr. Wolz usw.

Reinigungsmittel und ähnliches sind aromenfrei, die meisten auf natürlicher Basis ohne Stellmittel oder sonstige Zusätze. Ich verwende sehr viel effektive Mikroorganismen im Haushalt, das macht jegliche andren Desinfektionsmittel überflüssig.

Neue Heimtextilien werden äußerst sparsam besorgt, Teppiche, Polstermöbel, überhaupt Möbel grad wegen der Ausgasung überhaupt nicht mehr. Renovierung wäre nötig, doch solange Mutter noch im Haus ist, sind die Wände gut genug, zumindest besser als belastende Farben oder Tapeten.

Wo also könnten sich noch unsichtbare Belastungen verstecken, die man zusätzlich entfernen könnte? ?(



Eva
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kokosfan

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8

Mittwoch, 15. Juni 2016, 11:47

Wo also könnten sich noch unsichtbare Belastungen verstecken, die man zusätzlich entfernen könnte? ?(


Hallo Eva

du machst ja schon sehr viel, wenn man z.B. die Ernährung umstellen will (z.B kombiniert mit Zelltherapie) dann geht das mit hochgradigen KH nicht , auch wenn du bereits etwas bessere KH verwendest, Zucker , Brot, Kartoffel, Obstsaft sind alles hochgradige konzentrierte KH , egal ob du jetzt braunen Zucker, Honig oder ein anderes Mehl verwendest, wenn man auf 20-30% KH Anteil zurück fahren will, geht das mit diesen Zutaten nicht

wir haben den Zucker fast komplett gestrichen , statt Fruchsaft lieber Obst verwenden, statt Brot vom Bäcker verwenden wir selbst gebackenes Brot ohne Getreide (Buchweizen, Nüsse, Leinsamen, Kokosöl, Hanfsamen, Flohsamenschalen, Biobrotgewürz)
siehe im Link bei unseren Rezepten, bei den Ölen kommt es darauf an wie die Zusammensetzung Omega 3/6 ist (wir verwenden Kokosöl, Olivenöl, Hanföl)

wenn keine größere Umstellung gewollt ist (bei 99J verständlich) und auch die Zelltherapie kein Thema ist welche ja dieselben Umstellungen erfordert, wird es halt schwierig, da die Erkrankung ja schon besteht , ev. schreibt Bernd noch etwas dazu , der kennt sich sehr gut mit Zelltherapie und Ernährung aus

mfG Manfred
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bermibs

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9

Mittwoch, 15. Juni 2016, 21:51

Hallo Eva,

du fragst nach Therapeuten für die Ausleitung. Das macht jeder CST-Therapeut.

Fettreiche Ernährung ist für uns durch die Evolution bestimmt. Die Verschiebung zu Kohlenhydraten (Getreide) ist menschengemacht und äußerst problematisch.
Bei den ganzen Fetten unbedingt Schwerpunkt auf Omega 3 legen. Kokosfett als Energieträger (mehrfach gesättigt) ist wichtig, Olivenöl ist einfach ungesättigt.
Zuviel Omega 6 als Entzündungsförderer ist nachteilig bei Alzheimer.

Die beiden Werte Vitamin-D-Blutspiegel und Omega-3-Index unbedingt labormäßig überprüfen lassen und in den oberen Referenzbereich anheben. D3: 80 - 100 ng/ml und O3: 10 - 11 %
Die Wirkung von Curcumin bei Demenz wurde ja auch schon genannt.

Du kannst nur versuchen, deine Mutter behutsam an diese Umstellung heranzuführen.
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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10

Mittwoch, 15. Juni 2016, 22:36

Brot ist hier vom heimischen Bäcker, ohne Weizen.


ich hab noch eine Anmerkung, wir dachten auch immer dass wir ein gesundes Brot essen (mit Walnüsse) , meine Frau hatte immer sehr hohe Zuckerwerte wenn sie das Brot gegessen hat, irgendwann hat sie mal nach den Zutaten gefragt und diese ausdrucken lassen, das Brot hatte Zucker enthalten, weiteres ist nicht nur Weizen ungünstig (auch Roggen und andere), und auch Dinkel sollte man nicht zuviel essen, vor allem wenn schon schwerwiegende Erkrankungen vorhanden sind , Getreidekonsum senkt auch den Vitamin D Spiegel (siehe Link)

Link von der Feil Forschung

ein befreundeter ehemaliger gelernter Bäcker hält nichts von den derzeitigen Broten, sehr viele Bäcker bekommen den Teig zugeliefert

mfG Manfred
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Eva Mst

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Donnerstag, 16. Juni 2016, 10:05

'Unser' Bäcker kriegt sein Mehl von einer Mühle in der Nähe, die bevorzugt Getreide verarbeitet, das in dieser Region, die als Biosphäre ausgewiesen ist, gedeiht.
Brot gibts eh nicht viel, höchstens 2 Scheiben täglich.(Ich werde mal wiegen, wieviel das an Brot pro Tag ist.) Das Honigbrot ist für Mutter sehr wichtig, ein guter Tagesbeginn. Aber zum Frühstück gibts dann noch Müsli: frisches Obst mit Honigwasser gesüßt bei Bedarf, ein Klecks Naturjoghurt, viel gemahlne Nüsse, ab und zu gemahlne Mandeln oder Erdmandel noch dazu. Dann ein tüchtiger Tupfer Schlagsahne, geziert mit gemahlner Vanille oder Zimt.

Honig ist ausschließlich Manukahonig ('Sonnentor'), der hervorragend als natürliches Antibiotikum geeignet ist, leichte Anflüge von Schnupfen, Husten kommen kaum noch, Blasenentzündungen sind Vergangenheit.

Gottseidank hat sie weder Zuckerentgleisungen, noch Probleme mit der Schilddrüse, die Laborwerte Leber und Bauchspeicheldrüse sind im mittleren Referenzbereich; lediglich die Nierenwerte sind leicht erhöht, aber was will man da in diesem hohen Alter noch viel machen, außer immer wieder zum Trinken zu animieren?

Sicherlich wäre es höchst intressant und auch angemessen, den Hirnstoffwechsel samt Entgiftung mehr auf Vordermann zu bringen, aber ich möchte nicht jetzt noch mit einer kompletten Ernährungsumstellung einsetzen, zumal das die gesamte Lebensqualität gefährden könnte, weil die Lust am Essen verloren gehen könnte. Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern soll gleichermaßen ein sinnliches Vergnügen sein, gepaart mit der sozialen Komponente, was nun mal eine gemeinsame Mahlzeit am schön gedeckten Tisch auch sein kann.


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Franz-Anton

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12

Donnerstag, 16. Juni 2016, 16:46

Hallo Eva

Bei Nieren Probleme ist täglich ein Glas leicht gekühltes Kokoswasser das beste was es gibt. Leider kann die Kokosnüsse von Supermärkte vergessen. Eine gute Alternative ist da Kokoswasser von Dr Georg wo man bei Amazon bestellen kann. Auch ist Bambus Blättertee bestens geeignet für die Nieren und besonders für Menschen mit empfindlichen Magen und auch für Kleinkinder.
Mehr darüber kann man in Beitrag zur gesunden Ernährung und Profilseite nachlesen.
Viele Grüße
Eugen
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

13

Donnerstag, 16. Juni 2016, 18:29

..oder wirklich reines, weiches und sauberes Wasser in der Zeit in welcher die Nieren besonders gut arbeiten, "zweckmäßig"-(je nach Krankheitsbild) getrunken. ;)
Weshalb wird gesundes Leben denn immer so verkompliziert....:?:
MfG


„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

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Eva Mst

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14

Freitag, 17. Juni 2016, 00:24

Ich habe einen entsprechenden Therapeuten hier in der Nähe gefunden (danke für den Namenslink!), werde ihn dieser Tage anrufen und über weitere Schritte mit ihm sprechen.

Kokoswasser (http://buesch.abo-kiste.com/Dr.-Antonio-…ung-552828.html) findet Mutter bäh, sie hat gleich den ersten Schluck wieder ausgespuckt. Ich werds aber noch öfter probieren, um sie an den Geschmack zu gewöhnen.

Kokosöl wird jetzt wieder vermehrt in der Küche verwendet. Irgendwie habe ich mich fastgar blenden lassen von den doch reichlichen gesättigten Fettsäuren, die mir ja bisher als nicht so günstig bekannt waren. Aber ich lerne gern dazu. Leinöl und Kürbiskernöl gibts sowies schon angemessen.

Wieviel Curcuma braucht es, um therapeutisch wirksam zu werden? Ich würze damit schon so gut wie alles außer Frühstücksobst und Quarkauflauf :D

Hab die Brotportion jetzt gewogen, gibt übern Tag etwa zwischen 15 - 20 g davon. Kartoffeln nimmt Mutter etwa 2 kleine oder eine große, Quinoa etwas mehr. Kartoffeln eigentlich immer rohgebraten mit viel, viel Zwiebeln und Knoblauch, Kräuter (auch Schwarzkümmel) und bevorzugt Liebstock, als Garnitur reichlich Kresse. Kartoffelbrei mit Mineralwasser, eine Möhre mitkochen und zerquetschen. Beim Rühren noch Öl, meistens Leinöl. Dazu Gemüse der Saison, immer im eigenen Saft und ohne Verdickungsmittel.

Tomatensalat (geschälte Tomaten), etwas Pfeffer, Maggi, Kräuterwürze, Knoblauch, Kresse, Petersilie, Weinessig, Olivenöl, Leinöl, Hanföl, Kürbiskernöl, obendrauf reichlich frische Kresse. Mutter mag Tomaten für ihr Leben gern und das nutze ich.

So also im großen und ganzen der Speiseplan, und natürlich gibts auch andre Speisen, aber die o.a. bevorzugt und immer frisch zubereitet.


Dann also beim nächsten Blutbild die wichtigen Werte Vitamin-D-Blutspiegel und Omega-3-Index testen lassen, geht in Ordnung.

Ich möchte wirklich nur das Beste für meine Mutter!



Zitat Talisman: Weshalb wird gesundes Leben denn immer so verkompliziert....

...
weil es heutzutage so schwierig ist, auch nur annähernd gesund zu leben und das ist das Komplizerte!




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15

Freitag, 17. Juni 2016, 00:43

Wieviel Curcuma braucht es, um therapeutisch wirksam zu werden? Ich würze damit schon so gut wie alles außer Frühstücksobst und Quarkauflauf :D


Hallo Eva

hab dir mal was per PN dazu geschickt


LG Manfred
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16

Freitag, 17. Juni 2016, 02:33

Danke!

Ist angekommen, ich habs gespeichert und werd mich so bald wie möglich ans Lesen machen.


Eva
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17

Freitag, 17. Juni 2016, 10:43

Ich bin erfreut über dein Engagement, Willensstärke und sehe natürlich deine ernsthaften Bemühungen euch gesund zu ernähren.
Du möchtest nur das Beste für deine Mutter, nur wie kann etwas das Beste sein, wenn es aufgezwungen wird?
Bei stark salzhaltige /bittere Speisen und Nahrungsmittel wäre es durchaus nachvollziehbar, wenn sie diese wieder ausspuckt.
Ich nehme mal an, dass deine Mutter nicht erst seit gestern von dir so liebevoll mit "gesunder“ Kost und Herzenswärme umsorgt wird? Deshalb ist davon auszugehen, dass Ihre Geschmacksnerven nicht "betäubt“ sind.
Nieren die eh schon belastet sind, sollten so sanft wie möglich "gereinigt" werden, jeder zusätzliche Stoff stellt eine weitere Belastung da.

Ich fand Kokosprodukte schon immer bäh. Was bringen all die Analysen bis ins kleinste Detail, wenn die Kokosfrucht für mich gar nicht verträglich ist, ich sie meiden soll.
Heute weiß ich es besser und folge meinen natürlichen Instinkten.

Für den einen sein Heilmittel für den anderen ein Gift.

MfG


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18

Freitag, 17. Juni 2016, 12:14

Für den einen sein Heilmittel für den anderen ein Gift.


das schaut eher nach Heilmittel aus (siehe Zitat aus dem Link eines Homöopaten)

Zitat

Durch Ernährung unter Zusatz von Kokosöl werden geringe Mengen Ketokörper gebildet, welche bereits ausreichen um bei DEMENZ-Patienten eine rasche Linderung (in Wochen) ihrer Beschwerden bringen.

Dies ist eigentlich der Beweiss, dass beim Alzheimer das Gehirn verhungert, durch ein Zuviel an Zucker und eine nachfolgende Zuckerverwertungs-Störung, also eine Art Diabetes. Desswegen bezeichnen Wissenschaftler den Alzheimer mittlerweile als DIABETS TYP 3.


siehe Link

in wieweit ihre Mutter Kokosöl zu sich nehmen mag ist halt eine andere Frage, wir verwenden es generell sehr viel in der Küche

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kokosfan

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19

Freitag, 17. Juni 2016, 12:58

Zitat

Durch Ernährung unter Zusatz von Kokosöl werden geringe Mengen Ketokörper gebildet, welche bereits ausreichen um bei DEMENZ-Patienten eine rasche Linderung (in Wochen) ihrer Beschwerden bringen.


diese Angabe von Dr. Retzek kann ich auch bestättigen, als ich mit Kokosöl abgenommen habe (mehr Kokosöl weniger Kohlehydrate) hab ich das mit Ketonmessstreifen fest gestellt (Urin) allerdings kann ich jetzt nicht beurteilen ob sich mein Gehirn davon tlw. ernährt hat, es arbeitet auf jeden Fall noch ;)

mfG Manfred
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Eva Mst

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20

Freitag, 17. Juni 2016, 13:10

Ausgerechnet Bitterstoffe mag sie sehr gern, die bitteren Salate wie Chicoré und Löwenzahn werden noch bitterer gemacht mit Leindotteröl. Es ist nur schade, daß es so wenig Bitteres gibt.
Es gibt ausgesprochen bittere Tinkturen, die man als Verdauungshilfe nehmen kann, man könnte sie sicher auch als Würze einsetzen, werd mich mal wieder drum kümmern.

Kokosprodukte hat sie immer geliebt, und da ganz besonders die Kokosmarkonen, die sie jahrelang genascht hat, die rosafarbenen und weißen Hütchen, die leider nur viel zu süß waren. Allein wegen des Zuckergehaltes habe ich sie nimmer gekauft. Kokosnüsse haben wir oft gekauft, die Schale mit viel Sorgfalt aufgesägt und den süßen Kern geknuspert. Das kann sie nimmer, sie hat ja keine Zähne mehr und an den reinen Flocken verschluckt sie sich ganz böse.

Jetzt also her mit dem Kokosöl, werde es jetzt allmählich einschleichen und zulasten von Olivenöl den Verbrauch erhöhen.


Eva
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