Corona-Tests im Abwasser im Jahr 2026
Unlängst las ich einen Zeitungsartikel über Virentests im Abwasser von Kaiserslautern. Gemessen wurden bzw. werden dort Corona, Grippe und RSV (Respiratorische Synzytial-Viren). Natürlich interessierte ich mich sofort, mit welcher Testmethode hier gemessen wird. Etwa mit der inzwischen berüchtigten PCR? Darüber hüllte sich die Autorin in Schweigen, während sie die Säuberungsstufen der Kläranlage deutlich genauer unter die Lupe nahm.
Dafür scheint jetzt die Virenlastbestimmung im Klärwasser für den virologischen „Ernst der Lage“ (= mögliche Pandemie oder Plandemie) in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Denn die Zeitung schreibt:
„Sie (die Messungen) sind Teil des Projekts ‚Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung‘.“
Betreiber des Projekts sind die gleichen Institutionen, die uns seinerzeit Lockdowns, Masken, ungetestete Gen-Injektionen und viel Leid beschert hatten; RKI und UBA (Umweltbundesamt).
Begründet wird das Interesse am Klärwasser so:
„Diese Daten sind momentan um einiges verlässlicher als etwa die Ergebnisse von Corona-Schnelltests, da sich momentan ja nur noch wenige Menschen testen lassen.“
Verlässlicher? Wirklich? Es wird noch nicht einmal preisgegeben, mit welcher Methode die Tests auf Viren durchgeführt werden. Vielleicht doch durch PCR?
Selbst wenn der Test per PCR duchgeführt wird, was sagt das aus? Im Juni 2020 wurde bekannt, dass PCR-Tests im Abwasser von Barcelona SARS-CoV-2 gefunden hatte – aber nicht im Juni 2020, sondern schon im März 2019, wo es offiziell dieses Virus noch gar nicht gab. [1]
Spain’s top researchers discover coronavirus in waste water collected on March 12, 2019 – Times of India
(https://timesofindia.indiatimes.com/world/europe/spains-top-researchers-discover-coronavirus-in-waste-water-collected-on-march-12-2019/articleshow/76663343.cm)
Das stellt nicht nur die Behauptung (Lüge?) infrage, dass dieses Virus auf dem Markt von Wuhan von einem Tier auf den Menschen übergesprungen ist, was viel später als März 2019 stattgefunden haben soll. Es stellt auch die Annahme infrage, ob diese Messungen etwas über Infektionsverläufe und damit zukünftige Plandemien aussagen können. Denn in der ersten Jahreshälfte von 2019 gab es keine Probleme mit Vireninfekten in Barcelona, soweit ich mich erinnern kann, trotz SARS-CoV-2 Nachweis im Abwasser.
So kommt der Zeitungsartikel zu dem Schluss, zu dem er kommen muss, weshalb er geschrieben und veröffentlicht wurde:
„Laut UBA sind die Ergebnisse eine wichtige Ergänzung zur Einschätzung der aktuellen epidemiologischen Lage. Sie könnten zu einem besseren Verständnis der Verbreitung von Infektionskrankheiten beitragen, wodurch beispielsweise Teststrategien angepasst werden können. Auf diese Weise liefere das Verfahren auch der Politik wichtige Grundlagen für die Vorbereitung auf weitere mögliche Pandemien.“
Das heißt also: Vorbereitung auf weitere mögliche Pandemien durch Abwassermessungen per PCR. In Barcelona wurde 2019 gemessen und nichts wurde daraus abgeleitet, nichts wurde unternommen. Aber es geht auch genau andersherum. Und das ist, was der Zeitungsartikel im Auge hat: Messen, messen, messen und dann ggf. Pandemien starten – basierend auf den Messergebnissen natürlich.
Wenn man dann die Zahl der Zyklen, mit denen die PCRs durchgeführt werden, genau so hoch schraubt, wie es in der Anleitung von Herrn Drosten 2020 gefordert wird, dann ist sichergestellt, dass Unmengen an positiven Ergebnissen dabei herauskommen, die eine neue Pandemie und „Maßnahmen“ notwendig werden lassen.
Was es mit den PCR-“Tests“ (die keine Tests sind) auf sich hat, hatte ich zur Genüge beschrieben:
- Der Corona-PCR-Test von Herrn Drosten: Mehr Fehler als Test?
- Die Corona Tests – es wird immer absurder! Man fragt sich: WAS wird hier eigentlich getestet?
- Portugiesisches Gericht bezweifelt Zuverlässigkeit der PCR-Tests
- Festhalten! Die Corona-Pandemie kann endlos weiterlaufen… Hier die Begründung
- Universität Duisburg-Essen: PCR-Tests taugen nicht zur Einschätzung der Pandemie-Situation
Es gab wenigstens etliche Nutznießer der PCR-Testwut, wenn auch nicht immer legal:
Doch es bleibt die Frage, ob wirklich PCR-“Tests“ zum Einsatz kommen, ganz wie in den Testzentren, um Viren im Abwasser zu bestimmen?
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Kläranlagen-Abwasser-Analysen in Luxemburg
Auf meiner Suche nach der Frage, wie denn jetzt die Abwässer auf Viren untersucht werden – der Zeitungsartikel schwieg sich dazu ja aus – bin ich auf folgenden Beitrag gestoßen: Kläranlagen-Abwasser-Analyse: Wie Forscher das Virus im Abwasser detektieren
Der Beitrag stammt vom 4. November 2020, also mitten in der Pandemie. Auch in Luxemburg schien man sich besonders auf das SARS-CoV-2 und dessen Nachweis konzentriert zu haben. Warum wohl?
Wir erfahren zuerst, dass rund 80 % aller luxemburgischen Abwässer getestet werden, da die „Proben des Abwassers am Zulauf von 13 Kläranlagen aus ganz Luxemburg“ genommen werden.
Die Ergebnisse sollen denen von großflächig durchgeführten klinischen Tests entsprechen, was man als exzellente Ergänzung zu den Abwassertests einstuft. Für mich war an dieser Stelle bereits so gut wie sicher, dass es sich bei den Abwassertests um PCR-“Tests“ handeln muss. Denn die gute Vergleichbarkeit der Abwassertests mit den klinischen Tests, die durch die Bank per PCR durchgeführt wurden, lässt kaum eine andere Möglichkeit zu.
Und dann kommt auch die Bestätigung, dass es sich hier um PCR-Tests handelte:
„Die Coronastep-Messungen erlauben jedoch, einen Trend zur Entwicklung der Pandemie in Luxemburg in der Regel früher als die großangelegten PCR-Tests zu erkennen. Eine Zunahme der Zahl der mit SARS-CoV 2 infizierten Menschen manifestiert sich ein oder zwei Tage früher in den Abwasserdaten als in den medizinischen Diagnosen von Erkrankungen.“
Und:
„Zum Nachweis wird anschließend eine weit verbreitete molekularbiologische Methode eingesetzt, die sich in der Mikroben-Analytik seit Langem bewährt hat: die so genannte Polymerase-Kettenreaktion, kurz PCR. Dabei handelt es sich um genau die gleiche Methode, mit der Mund-Rachen-Abstrichproben in diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 untersucht werden.“
Was wollen die Tester aus ihren Tests erfahren?
Angeblich soll sich eine Steigerung der Infektionszahlen ein oder zwei Tage früher in den Abwasserdaten als im Labor mit humanen Abstrichen manifestieren. Wie das gehen soll, ist mir schleierhaft.
Trinken die Leute das Abwasser, um sich dann zu infizieren, was ein oder zwei Tage später auch beim Test im Testzentrum nachweisbar wird? Woher kommen die Viren im Abwasser, wenn die Leute erst später erkranken oder testpositiv werden? Es könnte Infizierte geben, die schon vorher Viren abgeben. Aber ist das genug und sind das genug Leute, um eine Abwasserkontrolle auffällig werden zu lassen, und zwar in einem Rahmen, mit dem man eine Pandemie antizipieren kann?
Leider mündet diese Unsicherheit oder verkehrte Logik in der Feststellung, dass im Gegensatz zur PCR am Menschen die Abwassermessungen keine Aussagen zur Identifikation von infizierten Menschen erlauben. PCR-Tests erlauben das zwar auch nicht, wie in meinen zitierten Beiträgen zur PCR ausgeführt wird. Aber bis heute wird noch immer geglaubt, dass sie das doch leisten kann.
Der Beitrag aus Luxemburg bedauert dann sehr deutlich, dass diese Abwasserprüfungen keine „anschließende Isolations- und Quarantänemassnahmen, (um) mögliche Infektionsketten zu durchbrechen“, zulassen. Schade. Denn genau das brauchen wir in einer neuen Plandemie, gell?
Der Beitrag aus Luxemburg bedauert auch, dass es zur Zeit nicht möglich sei, Rückschlüsse auf die Zahl der infizierten Menschen zu ziehen. Leider, wie es heißt! Wo ist das Problem?
Hier natürlich:
„Denn bis jetzt fehlen uns noch entscheidende Informationen: Wir wissen nicht, wie viele Viren ein Infizierter in der Regel mit dem Stuhl ausscheidet – mit anderen Worten: die Zahl der Viren pro Gramm Stuhl. Ebenso wenig wissen wir Bescheid über die Zeit zwischen der Verbreitung des Virus durch den Menschen, seinem Weg in die Kanalisation und der Ankunft in der Kläranlage. Und wir wissen nicht, ob ein Teil der Viren eventuell verschwindet.“
Oder mit anderen Worten: Man weiß überhaupt nichts über den Zustand der Viren, die man in den Tests angeblich nachgewiesen haben will. Aber man bemüht sich, diesen Zustand zu ändern. Dann kann man angeblich auch abschätzen, bei wie vielen Viren wie viele Menschen infiziert sein sollen.
Wer glaubt, wird selig. Wer Kartoffeln frisst, wird mehlig…
Und bei den als bislang „gesichert“ angesehenen Daten glauben die Autoren, dass die Abwasser-PCR „im Verlauf der Zeit die Veränderungen in der Zahl der Infizierten deutlich widergibt“.
So soll die Korrelation von Abwasser-PCR und Testzentren-PCR auffallend gut sein:
„Wir vergleichen die Ergebnisse unserer Analysen auch regelmäßig mit den neuesten Ergebnissen der Neuinfektionen, die wir durch großangelegte Tests an der Bevölkerung erhalten haben. Wir sehen dabei deutlich, dass sich beide Testarten sehr gut ergänzen und die gleichen Trends offenbaren.“
Das glaube ich sofort. Denn die Fehler, die bei den PCR-Tests bei der Bevölkerung gemacht werden, wiederholen sich demzufolge auch bei den PCR-Tests im Abwasser. Und das ließ die Autoren dann doch zu der Frage gelangen, wie zuverlässig die Ergebnisse seien.
Fehlmessungen?
Ja, da gibt es eine Möglichkeit. Aber keinesfalls die Möglichkeit von falsch-positiven Ergebnissen, die die Mücke zum Elefanten aufbläst. Nein, im Gegenteil:
„Dennoch ist es möglich, dass äußere Einflüsse die Messungen beeinträchtigen – zum Beispiel extreme Wetterereignisse wie starke Regenfälle. Diese führen zu einer Zunahme der Abwassermenge in der Kanalisation und am Eingang von Kläranlagen, was zu einer Verdünnung der Viruslast führen könnte.“
Dass diese externen Einflüsse auch Viren aus anderen Quellen ins Abwasser einführen könnten, kommt den Experten nicht in den Sinn. Dafür gibt es „Modellrechnungen“, die die Viruslast geschätzt erhöhen, wenn es draußen regnet. So wird sichergestellt, dass man die alarmierenden Ergebnisse erhält, die man bei einer neuen Plandemie bzw. für die Aufrechterhaltung einer Bestehenden wie in 2020 benötigt.
Und diese alarmierenden Ergebnisse gibt es, wie wir lesen können:
„Die Daten zeigen, dass die Konzentration des genetischen Materials von SARS-CoV -2 im Abwasser aller betrachteten Kläranlagen seit etwa Mitte Oktober dramatisch angestiegen ist. Das ist ein klarer Hinweis auf den Trend in ganz Luxemburg. Darüber hinaus sind die nachgewiesenen Viruskonzentrationen viel höher als die, die wir im März und April – auf dem Höhepunkt der ersten Pandemiewelle – gemessen haben.“
Wenn das der echte und zuverlässige Ausdruck für eine Zunahme der Infektion in der Bevölkerung ist, wozu hat man dann Masken, Abstände, Lockdowns und den ganzen anderen Theater veranstaltet?
„Die zweite Welle der Pandemie rollt“, schrieb der Autor. Stimmt – nach der PCR-Pandemie in den Testzentren jetzt auch noch eine PCR-Pandemie in der Kläranlage. Glückwunsch.
Wird die Gefährdung der Menschen gemessen?
Nach der hellen Aufregung, wie man die zweite Welle hat messen können und rette sich, wer kann, kommt die Ernüchterung, die die Autoren selbst nicht zu bemerken scheinen:
„ Es scheint, dass die Viren im Abwasser nicht infektiös sind. Das ist auf die Struktur dieser Art von Viren zurückzuführen. Coronaviren sind umhüllte Viren, von denen bekannt ist, dass sie sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse reagieren. Das führt unter anderem dazu, dass die Viren im Wasser schnell ihre Handlungsfähigkeit verlieren und schließlich deaktiviert werden. Danach sind sie nicht mehr in der Lage, Menschen, die mit Wasser in Kontakt kommen, zu infizieren.“
Da wird also etwas mit falschen Mitteln gemessen, was vollkommen harmlos ist, was aber als „zweite Welle der Pandemie“ verkauft wird. Gleichzeitig wird zugegeben, dass Maßnahmen, wie Abstandhalten, Oberflächen desinfizieren, Masken etc. vollkommen nutzlos sein müssen. Denn Coronaviren reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse. Wozu sollen dann die erwähnten Maßnahmen gut sein, wenn die Viren schnell deaktiviert werden durch diese Einflüsse? Sollen die Masken uns vor dem Inhalieren von toten Viren schützen? Tote Viren infizieren nicht.
Dann folgt ein weiteres Bekenntnis, das man bis heute ignoriert hat:
„Denn um infektiöse Viren für Experimente zu kultivieren, ist ein biologisches Labor mit der höchsten Sicherheitsstufe 3 erforderlich.“
Das heißt, dass das, was wir per PCR messen, vielleicht gar keine infektiösen Viren sind, sondern nur totes Material? Die Vorbereitung der Proben jedenfalls zerstört „lebende“, infektiöse und tote Viren gleichermaßen, um das genetische Material freizulegen. Damit kann eine PCR nie feststellen, ob die Probe aus einem infektiösen Virus stammt. Um das festzustellen, benötigt man ein Labor, in dem man kultivieren kann, was mit einer Sicherheitsstufe 3 einhergehen muss. Und das macht auch klar, dass Kultivierungen keinen Platz bei der Massentestung haben können.
Da nimmt man dann ein Laborverfahren, befördert es zum „Test“ und erklärt seine Ergebnisse als „Infektion“, wenn der Test positiv ausfällt, obwohl das nachgewiesene genetische Material aus einem kaputten Virusfragment stammt, das auf der Abschussliste des Immunsystems stand.
Fazit
Der PCR-Trick, den wir von den üblichen Testzentren kennen, ist seinerzeit auch von einigen Kläranlagen übernommen worden. Um deren Bedeutung aufzuhübschen, erklärte man, dass die Ergebnisse ein oder zwei Tage früher relevant sind als die Ergebnisse aus den Testzentren.
Da kann ich nur lachen. Die Ergebnisse werden viel, viel früher relevant, wie die Universität Barcelona bewiesen hatte. Die hatte SARS-CoV-2 schon im März 2019 im Abwasser nachgewiesen. Dann hatte sich das Virus ein Jahr Zeit gelassen, um relevant die Pandemie auszulösen.
Wieso hatte es die nicht schon früher gegeben, wo doch Abwasser und Testzentren so eng miteinander korrelieren? Antwort: Weil man vergessen hatte, schon März 2019 Testzentren aufzubauen und zu testen. Ohne die Tests hätte ein Jahr später niemand eine Plandemie bemerkt.
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