• Ein weites Thema.


    Früher war der Grenzwert des "bösen" Cholesterins auf 250, dann wurde er auf 200 runter gesetzt.
    Was tun, wenn er trotz Medikamente nicht auf diese Werte runter zu bringen ist, weil das erhöhte Cholesterin genetisch bedingt ist?

    Liebe Grüße
    Avalonis

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Bei genetisch bedingten Hypercholesterinämien liegen in der Regel extrem hohe Cholesterinwerte vor, die weit über 400 liegen. Besonders das LDL ist hier signifikant überhöht. Aber diese Erkrankungen sind sehr selten. Und hier können Statine gute Dienste leisten. Für diese seltenen Fälle sind sie indiziert, was aber kein großes finanzielles Potential für die Hersteller abwirft, würde man den Einsatz hierauf beschränken.

    Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse

  • Dass die Werte für das Gesamtcholesterin immer weiter runtergesetzt wurden, ist nicht überraschend. In einigen Beiträgen habe ich dazu ja schon etwas geschrieben:


    https://www.naturheilt.com/cho…piegel-senken-natuerlich/


    https://vitalstoffmedizin.com/blog/das-cholesterin-maerchen/


    Das ganze Thema ist derart umfangreich, dass ich schließlich ein Buch daraus gemacht habe:


    https://www.renegraeber.de/Cholesterin-Report.html


    Wenn ich das bei Dir richtig verstanden hatte (in unseren Nachrichten), ging es ja auch um "unmessbare hohe Werte" bei Patienten. Und das ist wirklich nicht so häufig, um nicht zu sagen sehr selten. In solchen Fällen würde ich gerne wissen, "was" der Patient noch so hat?


    Diese exorbitanten Werte wären schon eine Situation in der Statine etc. angebracht sein könnten. Ich würde dazu aber auch die "Familiengeschichte" (Krankheiten etc.) wissen wollen. Das gäbe weitere Hinweise, für eine Entscheidung.


    Wenn da tatsächlich nichts weiter ist, lasse ich die Patienten auch erst einmal zwei Wochen Fasten (nach meiner Anleitung), um zu sehen ob der Wert fällt. Tut er das nämlich, ist das durch entsprechende Maßnahmen zu beeinflussen. Wenn nein, wird es etwas "schwieriger". Und dann kann man immer noch über Statine und Co. nachdenken.


    Aber bitte: Ich sprach gerade von "nicht mehr messbaren Werten". Werte von 250 interessieren mich gar nicht. Mit einem solchen Wert würde ich die gängigen Cholesterinsenker nicht mal mit der Kneiffzange anfassen.

    4 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Danke, Gandolon und René.


    Nicht mehr messbar bedeutet, dass nach der ersten Blutuntersuchung (nicht messbar) Cholesterinsenker gegeben wurden um dann einmal einen Wert von über 700 zu haben.
    Diesen - wie die Ärzte sagen genetisch bedingte - hohen Werte haben Vater und Großvater (mütterl.seits).
    Zusätzl. Krankheiten sind Migräne, die durch Entgiftung auf 10% der ursprünglichen Heftig- und Häufigkeit zurück gegangen sind (der Weg ist noch nicht zu Ende), hatte Ablagerungen im Auge (Beginn Grauer Star), die wir mit Schüßlersalzen weg bekommen haben und Fehlsichtigkeit, die sich sehr positiv mittels Blütenessenzen beeinflussen läßt.
    Testet kinesiologisch auf Lebertee (Salbei, Schafgarbe, Johanniskraut Gelbwurz, Löwenzahn, Pfefferminze).

    Liebe Grüße
    Avalonis

  • Hallo!
    Ich hätte eine frage. Wie kann man das HDL auf natürliche weise erhöhen.
    Habe lt. Blutbefund cholesterin 195 HDL 43 LDL 122
    bin dankbar für jede anregung. lg. mary

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • An dieser Stelle möchte ich einmal die Frage aufwerfen, ob wir das HDL Cholesterin überhaupt beeinflussen sollten?


    Im Beitrag https://www.cholesterin-lexikon.de/hdl-cholesterin.html versuche ich darauf einzugehen:



    Wenn ich von diesen Annahmen ausgehe, würde ich mich um diesen isolierten Wert gar nicht kümmern, sondern um eine allgemein "gesunde" Lebensführung.


    Aber ganz ohne Tipps will ich diesen Beitrag natürlich nicht schließen:


    https://www.naturheilt.com/cho…piegel-senken-natuerlich/


    Da erwähne ich einige Heilpflanzen ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Hallo Mary,
    es gibt ein hervorragendes Fett!!!, dass den Cholesterinspiegel natürlich und gesund reguliert. Das sind die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Dieses Fett kommt leider bei unserer gängigen Ernährung viel zu kurz. Ich nehme jetzt schon einige Jahre diese Fettsäuren als Supplemente (Fischölkapseln) zu mir. Anfangs ein Gramm, jetzt aber auf Grund er immensen Bedeutung für den Körper (einschließlich Mitochondrien) zwei Gramm der beiden Säuren. Das sind umgerechnet 6,5 bis 7 Gramm Fischölkapseln.


    Meine Cholesterinwerte vom 01.10. sind ausgezeichnet: Gesamt 170, LDL 85, HDL 82, Verhältnis 1,2
    Natürlich lege ich dabei auch auf gesunde Ernährung Wert: Überwiegend vegan (80 - 90 %) und viel naturbelassen (frisches Obst und Gemüse).


    Selbst Butter als einfach gesättigte Fettsäure hat positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel. Sie wird ja nicht umsonst als Ghee-Butter in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Die tierischen Fette, wie Schweineschmalz und Geflügelfett sollten auf Grund ihres hohen Anteils an Arachidonsäure (Omega 6) gemieden werden, auch reine Omega-6-Vertreter im Pflanzenbereich wie das Sonnenblumenöl. Dagegen ist kalt gepresstes Rapsöl ideal (Verhältnis O3 : O6 von 1 :2).


    Für mich sind Statine "Teufelszeug", die auf Grund ihrer Mitochondrientoxizität Krebs verursachen können.


    Übrigens, dein HDL-Wert liegt im Referenzbereich meines Labors: 40 - 50 ;o) Auch der LDL-Wert ist im grünen Bereich: 80 - 155
    Da solltest du dir keine übertriebenen Sorgen machen. Da es insgesamt sehr wichtig ist, kannst du ja mal über das Fischöl nachdenken. Es ist mit der beste Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Übergewicht, chronischen Entzündungen und mehr.
    LG bermibs

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • dankeschön bermibs für deine anregung.
    ja mein vater hat in meiner kindheit schon gesagt lebertran ist was gutes. nur hat er grässlich geschmeckt. gg ja rapsöl verwende ich ohnehin zur zeit.... wechsle gern die öle.
    lg mary

  • Zitat von mary

    dankeschön bermibs für deine anregung.
    ja mein vater hat in meiner kindheit schon gesagt lebertran ist was gutes. nur hat er grässlich geschmeckt. gg ja rapsöl verwende ich ohnehin zur zeit.... wechsle gern die öle.
    lg mary

    ICH will wissen was man von fermentierten roten Reis zu halten hat, da er ja auch das Cholesterin sinkt??

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Hallo Mary,
    in Lebertran ist zwar auch Omega 3 enthalten, aber die weit wichtigeren Bestandteile sind die Vitamine A und D. Zu meinen Kindheitszeiten gab es ihn auch als Vitamin-D-Sonnenersatz ;o) An den Geschmack kann ich mich nicht mehr erinnern.
    Nach Möglichkeit keine Pflanzenöle (z.B. Rapsöl) zum Braten (Erhitzen) verwenden, da dabei ungesunde Transfettsäuren entstehen. Am besten sind dazu die gesättigten Fette Butter und Kokosfett geeignet. Die sind aber auch nicht jedermanns Geschmacksrichtung ;o)
    Ich esse jeden Tag zwei Esslöffel Kokosfett pur und auf das Vollkornbrot kommt Butter mit 30 % Rapsölanteil. Der Salat auf Arbeit (Mittagessen) wird kräftig mit Olivenöl eingeölt ;o)
    LG bermibs

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Hallo Stregabella,
    es geht doch bestimmt auch etwas freundlicher :wacko:
    Ich "möchte" dir zu deiner Frage ein paar Informationen geben. Der rote fermentierte Reis (Red Yeast Rice) hemmt ein Enzym in der Leber, dass für die Synthese von Cholesterin zuständig ist. Damit wird der Gesamtcholesterinspiegel gesenkt. Er sollte aber nicht ins bodenlose gesenkt werden, da der Körper für viele Stoffwechselvorgänge Cholesterin essentiell benötigt. Ohne Cholesterin wären wir nicht lebensfähig. Deshalb sollte man diesen Reis behutsam einsetzen. Er darf auf keinen Fall ein Ersatz für ungesunde Ernährung sein. Er beseitigt ja auch nicht die Ursachen der verstärkten Cholesterinproduktion in der Leber, die oft in einem Mikronährstoffmangel bestehen (z.B. Vitamin C, E, Niacin, Selen, Omega 3, Coenzym Q10 u.a.).
    Diese hier genannten Gefahren bestehen bei Omega-3-Fettsäuren nicht, da sie dieses Enzym in der Leber nicht hemmen.
    Hier kannst du noch etwas nachlesen: Roter fermentierter Reis
    LG bermibs :)

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

    5 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Hallo an alle!
    Ich bin weiblich und 45 Jahre alt.
    Zufällig wurde bei mir vor einem Jahr ein überhöhter Lipoprotein-A-Wert festgestellt. Normal ist wohl ein Wert von <30 mg/dl und mein Wert liegt bei 205.65! Das Lipoprotein A ist wohl für Arteriosklerose ein viel gefährlicherer Marker als das Cholesterin und kann zu Herzinfarkt/Schlaganfall führen. In der Uniklinik Heidelberg erklärte man mir, dass es sich hierbei um einen genetisch bedingten Wert handelt, der durch keinerlei Änderung der Lebensumstände zu beeinflussen sei.
    Da ich sehr viel Wert auf meine Ernährung lege, nehme ich ohnehin kaum tierisches Eiweiss, nur selten gehärtete Fette und im Gegenzug viel Gemüse und Obst, gesunde Öle, Vollkorngetreide etc. zu mir. Sport betreibe ich auch regelmässig und bin schlank, so dass ich auch selbst keine Idee habe, was sich hier verbessern liesse.
    Der Professor der Uniklinik empfahl mir, zur Vorbeugung einen Cholesterinsenker zu nehmen, was ich aber abgelehnt habe, da ich gar keinen zu hohen Cholesterin-Wert habe. Lediglig das gute HDL-Cholesterin ist bei mir mit 41 mg/dl etwas zu niedrig, es müsste über 50 liegen.
    Ich habe im Internet gegoogelt und festgestellt, dass die Ursach wohl wirklich genetisch ist. Jedoch frage ich mich, ob es nicht doch irgendeine Möglichkeit gibt, diesen Wert ohne schwere Medikamente mit Nebenwirkungen auf ein Normalmass zu senken.


    Hat jemand damit Erfahrungen?


    Ich freue mich über jede Antwort.


    Herzliche Grüße, Elisabeth1930

  • das ist wieder typisch Schulmedizin: Das ist genetisch bedingt, da kann man nichts machen!
    Die Herren haben noch nichts von Epigenetik gehört. Gene sind nicht starr und steif, sie sind im Laufe eines Lebens veränderbar. Dazu benötigt der Körper aber Signalstoffe in Form von sekundären Pflanzenstoffen, Vitamin D als Basishormon unseres Körpers und eine Reihe weiterer Mikronährstoffe.
    Cholesterinsenker sind pures Gift für den Körper, zerstören Mitochondrien und sind damit potentiell krebsauslösend. Deine Entscheidung war vollkommen richtig.


    Was dein Körper braucht, um die Lipoproteine in Schach zu halten bzw. auf ein gesundes Maß zu senken, sind Mikronährstoffe und pflanzliche Sekundärstoffe. Hier spielt auch mein "Lieblingsfett" eine ganz wichtige Rolle - Omega 3 mit den Säuren Alpha-Linolensäure, EPA und DHA. Am besten mit reichlich Kaltwasserfisch oder Fischöl und kalt gepresstes Leinöl.


    Hier ein Auszug aus "Burgerstein Handbuch Nährstoffe" zu den Lipoproteinen:
    "Lipoprotein (a) gilt seit der Publikation der Framingham-Studie (eine der weltweit größten epidemiologischen Studien) als wichtiger Arteriosklerose-Risikofaktor. Bei erhöhten Plasmaspiegeln (> 30 mg/dl) werden vermehrt Ablagerungen in Gefäßwänden und eine
    Verstärkung der entzündlichen arteriosklerotischen Prozesse beobachtet. Lipoprotein (a) wurde zunächst in Spezies gefunden, die die Fähigkeit zur endogenen Vitamin-C-Synthese verloren hatten. Es ist nicht klar, ob Statine den Lipoprotein(a)-Spiegel senken können. Die Studien zeigen uneinheitliche Ergebnisse.

    Niacin und Vitamin C können den Lipoprotein-(a)-Spiegel senken. Niacingaben von 2–4 g/Tag (Achtung: Flush; nur unter ärztlicher Kontrolle) vermindern den Lipoprotein-(a)-Spiegel um über 30%. Ebenso vermögen folgende Mikronährstoffe den Lipoprotein-(a)-Spiegel zu senken: Carnitin (2–3 g/Tag), Omega-3-Fettsäuren (2–3 g EPA/DHA/Tag), Coenzym Q10 (100–150 mg/Tag), L-Lysin (2–4 g/Tag) sowie auch Vitamin C verhindern zudem die Ablagerung von Lipoprotein (a) an der Gefäßwand."


    Therapeutisch kannst du orthomolekulare Supplemente einsetzen. Langfristig sollte der größte Teil jedoch über eine überwiegend vegane und reichlich naturbelassene Ernährung realisiert werden.
    Vitamin D wurde hier nicht genannt, ist aber insgesamt sehr wichtig. Hier solltest du ebenfalls mit Supplementen (bei D obligatorisch) einen Blutspiegel bei 25D von mindestens 40 (besser 60) ng/ml anstreben.


    Hier noch eine orthomolekulare Übersicht zu Cholesterin, in der auch Lipoprotein (a) aufgeführt ist.
    Ich nehme täglich 2 Gramm der beiden Omega-3-Fettsäuren EPA/DHA als Fischölkapseln und habe damit super Cholesterinwerte: HDL 82 (Ref. 40 - 50), LDL 85 (Ref. 80 - 155), Verhältnis 1,04 (Ref. bis 3)
    [Link zu Cholesterin bei Wunsch per PN]


    Stichwort gesunde Öle: Ich hoffe, in deiner Küche steht kein Sonnenblumenöl ;)
    Sonnenblumenöl ist quasi ein reines Omega-6-Öl. Von diesen Fetten essen wir in der Regel zu viel. Das ideale Verhältnis zwischen Omega 3 und 6 ist 1 : 2 bis 1 : 4. Gängig sind aber 1 : 10 bis 1 : 20. Deshalb wert auf Öle legen, die viel Omega 3 enthalten, wie Leinöl, Rapsöl, Chiaöl und Perillaöl. Natürlich auch Olivenöl als einfach ungesättigt, aber auch Butter als einfach gesättigt sowie Kokos- und Palmfett als mehrfach gesättigt.
    Dafür mit Sonnenblumen-, Distel- und Sojaöl sparsam umgehen.


    Mit diesem Weg kannst du die Theorien und Empfehlungen deines Arzt ad acta legen.
    LG bermibs

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

    3 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Danke Dir vielmals für die Tips und die Mühe, mir so ausführlich zu antworten. Ich werde die Hinweise umsetzen und berichten, wie es sich entwickelt hat. Einen schönen Tag noch! Elisabeth1930

  • Nur mal so erwähnt: Cholesterinwerte losgelöst von Triglyseridwerten betrachtet haben eine sehr sehr geringe Aussagekraft bezogen auf koronare Herzerkrankungen, somit immer in Verbindung betrachten.
    Bei (genetischer) Cholesterinämie ist zumindest darauf zu achten keinen Zucker mehr zu futtern. An Stelle von Statinen ist der Einsatz von Rotem Reis (Red Rice) vorzuziehen.

    Ehrlichkeit ist hart, aber dafür unbeliebt. :D

  • Hallo Fred,
    den Roten Reis würde ich aber vorsichtig einsetzen, da er im Wesentlichen "nur" die körpereigene Cholesterinproduktion in der Leber senkt. Das geschieht durch Hemmung eines Enzyms in der Leber, dass für die Cholesterinproduktion zuständig ist.
    Meines Erachtens werden damit nicht die Ursachen für die erhöhte Produktion beseitigt, "nur" die Produktion gedrosselt. Die eigentlichen Ursachen sehe ich in falscher (tierlastiger, raffinierter) Ernährung und chronischem Mikronährstoffmangel.


    Wesentliche Mikronährstoffe sind für mich Vitamin C, D, Magnesium und die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.
    Wenn Roter Reis, dann sollte er immer mit gesunder Ernährung und gegebenenfalls auch mit orthomolekularen Supplementen kombiniert werden.


    Die Aussage "genetisch bedingt" sehe ich auch sehr kritisch, da unsere Gene durchaus "beweglich" sind. Das belegt die Epigenetik. Solche "Gendefekte" lassen sich auch im Laufe des Lebens abstellen. Dazu benötigt der Körper aber entsprechende Signalstoffe, wie das Basishormon Vitamin D, photonenaktive sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Polyphenole) und auch Mikronährstoffe.
    Diese o.g. Aussage wird durch die Schulmedizin viel zu starr gepredigt und gehandhabt und meistens mit den verheerenden Statinen beantwortet.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Ja Bernd,
    an etwa 80% der Erkrankungen ist unsere Ernährung schuld. Dennoch ist eine symptomatische Therapie manchmal notwendig und wenn ich einen natürlichen Stoff (red rice) nehmen kann, ziehe ich den einem Gift (Statine) in der Behandlung vor. Was häufig übersehen wird bei natürlichen symptomatischen Therapien ist der positive Aspekt auf die Psyche des Klienten/ Patienten und damit verbunden eine größere Akzeptanz gegenüber einer möglichen nachfolgenden teureren Ursachenbeseitigung (Diagnostik, Supplemente, evtl. Beratung - alles IGE Leistung, leider).
    Natürlich ist der Mikronährstoffstatus bei jeder Dekompensation von höchster Wichtigkeit. Da das mitlerweile Routinie bei mir ist, erwähne ich es schon gar nicht mehr, dazu gehöhren auch meine drei Grundsätze der Orthomolekularen Medizin:


    1. Erfolg in der orthomolekularen Medizin bedarf einer ungehinderten Aufnahmefähigkeit durch den Darm. Da durch Antibiotika kontaminierte Lebensmittel/ Nahrung und/ auch Medikamente der Darm fast jedes Menschen leichte bis schwerere Aufnahmeprobleme aufweist, ist Dieser vorrangig in die Behandlung mit einzubeziehen


    2. Ein weiterer wichtiger Behandlungsgrundsatz ist die ausreichende Gabe von Vitamin C. Allgemeiner Auffassung entgegen ist Vit. C nicht das Antioxidants zum fangen von freien Radikalen, sondern eher ein Grundbaustein unseres Körpers. Bei fast jedem metabolischen Prozess benötigt unserer Körper Vit.C zum Zellaufbau und somit zum Aufbau des gesamten Organismus. Weit höhere Dosen als die von der DGE propagierten sind in der Lage, nicht nur bestehende Probleme zu lindern, sondern auch gänzlich zu beseitigen. Die dabei zu verwendende orale Maximaldosierung hängt von der individuellen Darmverträglichkeit ab.


    3. Bei jeglichen Erkrankungen müssen alle oxidativen Vorgänge ausgeglichen werden.


    Viele Grüße
    Fred

    Ehrlichkeit ist hart, aber dafür unbeliebt. :D

  • Darf ich mal was dummes Fragen?


    Wenn erhöhte Cholesterinwerte genetisch bedingt sein können, kann es das dann auch für niedrige Werte geben?
    Ich habe mein ganzes Leben viel Wurst und Fleisch gegessen, vor allem viel Schwein, aber ich hatte NIE mit Cholesterin Probleme ?(

    Nette Grüße
    Kerstin

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier