Die Schilddrüse verstehen

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  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Außerdem bekämpft L-Thyroxin nur die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion durch Hashimoto, wirkt der Erkrankung aber nicht entgegen. L-Thyroxin ersetzt das T4 und muss dadurch erst zum aktiven T3 konvertiert werden.

    Mich konnte man mit L-Thyroxin leider nicht einstellen, woran das lag weiß ich bis heute nicht.:/

    Das war mit den Werten ein ständiges rauf und runter und echt zum Verzweifeln.

    Hat übrigens fast 2 Jahre gedauert diese Tortour der schlechten Einstellung und landete damit in einer mittel-gradigen Depression vom feinsten.

    Erst ein wechsel auf ein anderes Medikament T3/T4 brachte mir dann ganz schnell Besserung.

    Zusätzlich auch hochdosiert Vitamin D

    Ich fuhr dann zur psychosomatischen Kur und lernte dort mit meiner Erkrankung besser umzugehen.

    War die beste Erfahrung die ich während meiner Erkrankung machen durfte.

    Da war ich dann 6 Wochen und war für mich ausreichend.

    Als ich wieder Zuhause war, habe ich mich dann strikt an den Ernährungsplan und die Kontrolluntersuchungen gehalten.

    Nach 3 Jahren dann endlich ging es wieder bergauf.


    Habe dann allerdings Frührente beantragt, weil der stressige Job mit meinem Leben nicht mehr überein stimmte und vereinbar war.

    War eine der schlimmsten Entscheidung meines Lebens, denn ich liebte meinen Job.:wacko:

    Gesundheit geht vor Erfolg und das muss der Mensch erstmal schnallen.

    Was ein SD erkrankter braucht ist viel Ruhe und sich möglichst Stress vom Hals halten.

    Stress ist wie eine Todsünde und kann nur jedem hier weiter vermitteln, sich Entspannung und Ruhephasen gönnen, wer in so einer Geschichte der eigentlich geknebelte ist.:)

    Aber da muss man erstmal hinkommen.


    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Es muss aber auch gesagt sein, dass L-Thyroxin manchmal unabdingbar ist.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Für jegliche von mir gegebene medizinische Fachliteratur an Dritte, die aus Pro- und Kontrastudien oder aus Überzeugung basieren. Ebenso distanziere ich mich vom Konsum, Verkauf oder Vermittlungen illegaler Substanzen. Beiträge und PN-Nachrichten unter Vorbehalt und ohne Gewähr im Hinblick auf Dritte.


    Gesunde Grüße

    Medico

  • Ganzheitlich arbeiten, bedeutet für mich , bei jedem Organ alle drei Anteile- Körper, Geist und Seele- mit in die Behandlung einzubeziehen.

    Darum finde ich euch beide, Lebenskraft Lebenskraft+ DrMedico, NICHT gegensätzlich.


    -Eigenes , aktuelles Praxis- Bespiel-

    57 - jähriger, männlicher Patient mit COPD ;50% Lungenleistung.

    NATÜRLICH Raucher, also klassischer COPD- Grund. Morgens Cortison- Spray ( UNW: trocknet Schkeimhäute aus, was dem Lungenepithel sicherlich nicht guttut.)

    Ist in den letzten 12 Jahre von 30 Zigaretten/d auf immer noch 8 runtergekommen.

    Weniger geht aber gar nicht!

    Frage: Warum?

    Braucht die Zigarette als Entstressor.

    Wenn ich ihm AT- oder Yoga-Unterricht anbiete oder, noch schlimmer!, Bachblüten zur Entspannung, reagiert er unwirsch.

    Erzählt dann aber im gleichen Atemzug, wie erschöpft ( NNR- Belastung durchs Cortison!?) ef sei von seinen tiefen seelischen Wunden ( in 4 Ehe verheiratet!), die ihm - O- Ton:"..den Atem rauben..."

    -->Da frage ich mich doch:

    ¿Wo fange ich als ganzheitlich arbeitendeTherapeutin an?

    ¿Körperlich oder Seelisch?

    Klar, bekomme ich mit Hypnose, Familienaufstellung , Bachblüten, Chakra- ArbeiT nicht die COPD in den Griff.. aber seinen Streß und vielleicht seine seelischen Verwundungen.


    Wir haben uns auf Hypnose geeinigt.

  • Wo fange ich als ganzheitlich arbeitendeTherapeutin an?

    Moin,

    beides Gabriele wäre mein Vorschlag.:)

    Ich kann ja nur von mir sprechen wie ich es gemacht habe und weiter empfehlen.

    Als bei die Diagnose SD kam, hatte ich einen tollen Arzt an der Seite, der mir erzählte, dass gerade bei der SD oft ein ganz kleiner Auslöser sein kann, um das Immunsystem aus den Fugen zu bringen.

    Der Arzt fragte mich was vielleicht vor der Diagnose passiert sei und ich brauchte nicht lange zu überlegen.

    Es war die Trennung von meinem Partner!

    Um diesen Rosenkrieg zu vergessen, habe ich mehr gearbeitet bis zu 230 Std im Monat:huh: und brachte zusätzlich Stress.

    Und dann hat das Immunsystem mir den Mittelfinger gezeigt und STOP gesagt.

    Es muss aber auch gesagt sein, dass L-Thyroxin manchmal unabdingbar ist.

    auf jeden Fall DrMedico;)

    ich wollte auch nur mal einen anderen Blickwinkel zeigen der mich persönlich motivierte, seelisch mehr mit mir wieder ins reine zu kommen.

    Das ist psychologisch sehr harte Arbeit an sich selbst:wacko:

    Ist mir jedenfalls sehr gut damit gelungen, zu hinterfragen wie es weiter geht?

    Da muss man schon mal in die Tiefe abtauchen.

    Ärztlich wurde ich ja bestens von einem tollen Endo betreut.

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Habe da jemanden momentan der wieder mit L-Thyrox angefangen hat. Gesunde Schilddrüsen hat er, aber eben erhöhte TSH Werte. Schwankend von 4-9. Nun kam er auf mich zu, weil das synthetische L-Thyrox (T4 Ersatz) seinen Blutzuckerspiegel anhebt. Kommt wohl davon weil es zugleich Cortisol produziert. Er möchte das nicht und fühlt sich nicht wohl. Der Ferritin-Wert (ein direkter Gegenspieler des TSH) liegt bei 80. Ich habe geplant für ihn,


    -Schilddrüsenkomplex aus Eisen, Selen, Folsäure und Kaliumiodid, dazu die ersten Monate Lactoferrin,

    -B-Vitamine-Komplex mit Cofaktoren,

    -Vitamin D3 mit Magnesium und Omega-3 reicher Ernährung.


    B-Vitamine haben (vorallem B3, B6, B12) eine positive Affinität zu den Dopaminrezeptoren die ebenso das sog. TSH reduzieren können. Vitamin D3 lädt er auf mit 10 Tropfen a 10 Tage, dazu nimmt er eine Kombination aus Magnesium- und Kaliumcitrat.


    Mal sehen ob er Erfolge verbuchen kann.

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    Gesunde Grüße

    Medico

    2 Mal editiert, zuletzt von DrMedico ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Gibt es viele die durch die Süßungszutaten Durchfall, Magenprobleme kriegen. Lactoferrin nimmt er nur Anfangs um schnell Eisenspeicherwerte aufzuladen. Es gibt auch gut bekömmliches Eisenchelat z.B. von Vitabay. Man darf aber die tägliche Dosis einer Kapsel nicht überschreiten.


    Ich sehe gerade Floradix bietet auch Lactoferrin an, leider mit bedenklichen Zutaten.

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    Gesunde Grüße

    Medico

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Lactoferrin dient dabei dass parallel die Einnahme eines Eisenpräparats, über den Darm richtig Eisen binden kann. Gibt welche die Probleme mit Eisenspeicher haben und dadurch eine eigl. Ursprünglich gesunde Schilddrüse nicht richtig arbeiten kann, der TSH-Level sich im zu hohen Bereich befindet. Man sollte also Lactoferrin mit z.B. Eisenbysglicinat kombinieren.

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    Gesunde Grüße

    Medico

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  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Hallo alle Miteinander,



    Eisen hat wie ich bereits erläuterte einen direkten Einfluss auf das TSH als Gegenspieler. Siehe da, https://www.endocrine-abstracts.org/ea/0012/ea0012p123


    Also viele Schilddrüsenerkrankungen (Unterfunktion) gehen daher mit Eisenmangel oder Eisenspeicherproblemen umher & nicht wie so oft von Allgemeinärzten gemeint von nur Jodmangel oder andere irrelevanten Thesen. Natürlich sollte man Eisen, Transferritin und Serumferritin, Selen, Jod, Zink, Kupfer, Homocystein (=B-VITAMINE) im Blut messen - um die Ursache zu finden. Für die Absorption sollte man Vitamin C und oder B-Vitamine dazu kombinieren, damit das Eisen aufgenommen werden kann. Von Lactoferrin halte ich hier aber auch sehr viel, wenn eine Darmentzündung die Eisenspeicher-Aufnahme behindert.


    Die Einnahme von L-Thyroxin für bis zum Lebensende ist daher wie von der Schuldmedizin gewollt, nicht ganz wahr.

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    Gesunde Grüße

    Medico

    3 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Kann man das Meteoreisen Injekt auch subkutan injizieren oder nur i.m.??

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    Gesunde Grüße

    Medico

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  • Danke Medico für die Infos;)

    wenn ich das alles vor 20 Jahren gewusst hätte bevor die RJT gestartet wurde, wäre meine Entscheidung anders ausgefallen bei den Radiologen.Da hatte ich noch keinen Endokrinologen und wurde erst später fündig.


    Ein großes Problem ist bei Schilddrüsen Erkrankungen unter anderem, nicht so lange den eigenen Hausarzt daran herumwurschteln zu lassen und sich gleich einen guten Endokrinologen zu suchen der sich damit auskennt.

    Die meisten Hausärzte nehmen leider immer nur den TSH Wert ab und das war es dann auch.

    Das kann unter Umständen fatale Folgen haben, weil die Hausärzte die Schilddrüse nicht weiter interessiert und diese während ihrer Ausbildung so am Rande mit läuft.

    Hat mir mein alter Hausarzt mal so erzählt, weil er das Prothyrid nicht berechnen konnte.


    Habe ich auch gerade gesehen bei meiner Rheumatologin die meinte, der hohe TSH Wert sei nicht bedenklich.<X

    Die Ärzte fokussieren sich eben nur auf ihr Fachgebiet und der Rest ist undiskutabel.

    Nur wie Gabriele schon sagte, ist das Finden eines sehr guten Endokrinologen, wie die Steck-Nadel im Heuhaufen suchen.

    schöne Woche allseits

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





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  • Gibt es eigentlich nicht. Ich kenne keinen einzigen guten Endo.

    Auch die letzte, bei der ich war, in Leipzig, machte zwar gnädigerweise t3 und t4, aber mehr war auch nicht drin.

    Hormone wurden im Blut bestimmt was Unsinn ist. Bei der Prozentrechnung, wie hoch mein t4 sei, wurde sich verrechnet und ich wurde mit dem Befund, ihre Schilddrüse ist einwandfrei eingestellt, mehr gehe nicht, das gäbe eine Überfunktion, nach Hause geschickt.


    Bei so viel Ignoranz habe ich keine weiteren Fragen.

    Komischerweise habe ich alle Symptome einer SD-Unterfunktion. Davon will aber kein Arzt was wissen. Das ist dann alles "psychisch", deshalb rede ich da auch gar nicht mehr drüber. Hat ja eh keinen Zweck.


    Ich habe dann letzten Winter (im Winter ist es besonders schlimm wegen Lichtmangel) angefangen, eine Viertel L-Thyroxin jeden dritten Tag mehr zu nehmen. Komischerweise (IRONIE) ging es mir damit besser.

    Das fällt ja auch gar nicht auf, am Tablettenverbrauch.

    So werde ich das auch weiter handhaben.


    Im Sommer geht es mir sowieso immer besser.

    Es ist allerdings auch besser geworden seitdem ich meine Vit-D-Substitution erhöht habe. Aber vermutlich ist diese neue Vitamin-D-Studie ja hier bekannt.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier