Multiple Probleme/Symptome: Kindheitstrauma, Autismus, Chronisches Erschöpfungssyndrom, Epileptische Anfälle - Erfahrungen und Tipps

  • so sehe ich das auch und es sollte immer auch eine Krankheit aus esoterischer und spiritueller Sichtweise über den Tellerrand aus betrachtet

    werden.

    Epilepsie aus esoterischer Sicht:

    gyenno.ch/blog/epilepsie-aus-esoterischer-sicht

    Danke, hab's gelesen!

    Erst nach vielen Jahren war ich zu einem Rückblick auf mein Leben in der Lage, der das Wesentliche überschauen konnte. Dabei fiel mir in Verbindung mit meinen biblischen Studien der Aspekt der Heimatlosigkeit auf, was mir in dieser Inkarnation an Aufgabe offenbar zuteil kommt. Das heißt aber nicht, in ihr zu verzweifeln, sondern aus dem Leid etwas Konstruktives zu machen.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (9. Mai 2026 um 10:41)

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Es gibt für mich keine Heimatlosigkeit. Mein Geist ist immer und überall zu Hause und gleichzeitig auf Reisen. Ich lerne alles kennen und beteilige mich im Rahmen meiner Möglichkeiten am Geschehen. Dabei lerne ich immer und ewig und kann sowohl mir als auch den anderen etwas Positives , Schönes , Gutes, Hilfreiches geben. Das macht mich liebevoll und glücklich und stark, und das Leid ist dabei Mittel zum Zweck. Ohne Leid, ohne Schwierigkeiten, ohne Probleme gibt es keine Erkenntnis und keine Entwicklung. <3:saint::thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (9. Mai 2026 um 10:49)

  • Dabei fiel mir in Verbindung mit meinen biblischen Studien der Aspekt der Heimatlosigkeit auf, was mir in dieser Inkarnation an Aufgabe offenbar zuteil kommt. Das heißt aber nicht, in ihr zu verzweifeln, sondern aus dem Leid etwas Konstruktives zu machen.

    Die esoterische Sehnsucht nach Zuhause ist ein tiefes Gefühl des Heimwehs nach einer nicht-physischen Heimat, oft interpretiert als Wunsch nach Rückverbindung mit dem Göttlichen, der Quelle oder einer höheren Dimension. Sie beschreibt ein Gefühl des "Nicht-angekommen-Seins" in der Welt, das als spiritueller Antrieb zur Suche nach innerem Frieden, wahrer Liebe und Selbstverwirklichung verstanden wird.

    Esoterische Ansätze wie die Traumaheilung betonen, dass der Schlüssel zum Ankommen im Finden der Heimat im eigenen Körper liegt, um dort wieder Lebendigkeit zu spüren.

    Esoterische Ansätze wie die Traumaheilung betonen, dass der Schlüssel zum Ankommen im Finden der Heimat im eigenen Körper liegt, um dort wieder Lebendigkeit zu spüren und spirituell Kraft zu finden und dort weitermachen.
    Eigentlich kann man dich beglückwünschen an dem Punkt angekommen zu sein und kenne diese Gefühle sehr gut.
    Wer vor dieser Leere zurückschreckt gelangt eben nicht zur Schatztruhe der Selbsterkenntnis, die allerdings nur auf dem Meeresgrund liegen und auf ihre Befreiung warten
    Schöne Geschichte dazu hier:

    : https://ashram.de/de/spirituelle…ndlich-ankommen

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.
    Dort treffen wir uns.
    "(Rumi)"

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (9. Mai 2026 um 13:42)

  • Ich bin männlich, Jahrgang 1962, und mein Grundproblem ist ein Kindheitstrauma, denn in einem anderen Land geboren, wurde ich zweijährig von dort entwurzelt

    Entschuldige bitte. Aber ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, daß ein zweijähriges Kind durch einen Umzug derart traumatisiert werden kann.

    In diesem Alter ein Gefühl der Entwurzelung zu verspüren ist äusserst unwahrscheinlich. Da müssen andere Dinge passiert sein.

    Natürlich kann ich nur von mir selber ausgehen, aber ich wurde in meiner Kindheit und Jugend sehr oft "entwurzelt", zog von einem Land ins andere. All das hat mich kein bisschen traumatisiert.

    Dabei fiel mir in Verbindung mit meinen biblischen Studien der Aspekt der Heimatlosigkeit auf

    Auch später, als ich erwachsen war, war ich immer dort zuhause, wo ich meinen Rucksack abstellte und einen Karton mit mir wichtigen Dingen auspackte.

    Meiner Erfahrung nach ist Heimat etwas, das man sich schafft. Wenn ich dort, wo ich gerade lebe, zufrieden bin und mich aufgehoben fühle, dann bin ich zuhause. Wenn ich mich dort, wo ich geboren wurde, unwohl und falsch fühle, ist es auch nicht meine Heimat.

    So äußert sich die kalte materialistische Medizin aus ihrer eingeschränkten Sicht, die gar nicht weiß, was Seele bedeutet, sie tut so, als ob der Mensch ein biologisch funktionierender Automat ohne Seele wäre.

    Ich bin wahrlich kein Freund der Schulmedizin. Aber sie können durchaus feststellen, ob eine Krankheit phyischen oder psychischen Ursprung hat.

    Zuerst werden die physischen Ursachen untersucht. Finden sie da nichts, muss/kann es psychische Ursachen haben.

    Ich kann es zwar nicht behaupten, vermute aber, daß du dich noch nie hast untersuchen lassen, woher deine Anfälle kommen. Es gibt nämlich nicht nur Epilepsie, sonder auch noch andere Ursachen dafür, daß man einfach zusammenklappt und/oder besinnungslos wird. Nicht wenige davon sind körperlichen Ursprungs. Denn unsere Körper sind leider nicht perfekt. Viele weisen Defekte auf. Die einen kann man heilen oder zumindest lindern. Andere nicht. Aber sobald man weiß, was nicht stimmt, kann man entweder etwas dagegen tun, oder man weiß zumindest, woher es kommt. Auch das gibt oft schon ein Trost. Es sei denn, man will lieber in Selbstmitleid versinken, anstatt sein Schicksal anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Aber ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, daß ein zweijähriges Kind durch einen Umzug derart traumatisiert werden kann.

    Das war ja nicht bloß ein Umzug, sondern der Verlust der Heimat und der Sprache, worin das kleine Kind sich einlebte. So eben sind die Menschen verschieden, indem sie Verschiedenes an Begabungen und Anlagen in die Welt mitbringen. Manche bringen eine höhere Sensibilität oder Störanfälligkeit mit für das, was Heimat und Sprache bedeuten.

    Natürlich kann ich nur von mir selber ausgehen, aber ich wurde in meiner Kindheit und Jugend sehr oft "entwurzelt", zog von einem Land ins andere. All das hat mich kein bisschen traumatisiert.

    So eben sind die Menschen verschieden. Eine bewusste Erinnerung habe ich nicht, aber das Gefühl, nicht zu Hause zu sein, wo ich bin. Da ich von meiner Familie hörte, was geschehen war, wurde mir als Jugendlicher allmählich bewusst, dass mein Gefühl auf einer Entwurzelung beruhte. Seltsamerweise hörte ich als Jugendlicher im Radio abends immer die wöchentliche Sendung "Blues at Night" und wartete sehnsüchtig Woche für Woche danach. Es war gerade der Blues, der mich so anzog mit seinem ewig alten "Back 'ome!".

    Meiner Erfahrung nach ist Heimat etwas, das man sich schafft.

    Ich trug den Impuls in mir, meine als fremd wirkende Umgebung kennenzulernen und war früher viel auf Fahrt, was heute mehr ins Detail der Erkundung geht.

    Wenn ich dort, wo ich gerade lebe, zufrieden bin und mich aufgehoben fühle, dann bin ich zuhause.

    Unter solchen Umständen bin ich heute quasi erst Recht zu Hause!

    Zuerst werden die physischen Ursachen untersucht. Finden sie da nichts, muss/kann es psychische Ursachen haben.

    Das polarisiert sehr, denn wenn bei dem einen etwas festgestellt wird, kann beim anderen nichts sein und vice versa.

    Ich kann es zwar nicht behaupten, vermute aber, daß du dich noch nie hast untersuchen lassen, woher deine Anfälle kommen.

    Das kann niemand besser als ich, denn niemand kann besser in mich hineinhorchen als ich selber. Diese kommen allein aus meiner Seele, auch wenn sie für die materialistische Medizin körperliche "Ursachen" zeigen sollten.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (10. Mai 2026 um 09:34)

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Mit 15 Jahren hatte ich bereits 10 Umzüge hinter mir, 2 davon in Frankreich. Was beständig blieb, war die Familie. Sie bot Geborgenheit. Das ist wichtiger als die geographische und örtliche Umgebung. Nach Frankreich kam ich mit 9 Jahren, in eine fremde Kultur, mit fremder Sprache. Die Eltern und die 3 älteren Geschwister boten den Rückhalt, durch den ich mich in der Fremde einleben konnte. Hast du in deiner Familie Geborgenheit und Rückhalt erlebt?

  • Das kann niemand besser als ich, denn niemand kann besser in mich hineinhorchen als ich selber. Diese kommen allein aus meiner Seele, auch wenn sie für die materialistische Medizin körperliche "Ursachen" zeigen sollten.

    Nun gut.

    Wenn du der Ansicht bist, daß du dir nicht helfen lassen willst, weil du der festen Überzeugung bist, daß du, und nur du, weißt, woher dein Leiden kommt, dann ist das halt so. Und du wirst weiterhin damit leben müssen. Und wenn du denkst, daß du viel feinfühliger bist als andere Menschen, die eben zu unsensibel sind, um so zu leiden wie du, dann ist das deine Einstellung.

    Es war nur ein Rat von mir, dich vielleicht einmal untersuchen zu lassen, ob deine Anfälle eventuell körperliche Ursachen haben. Wenn du nicht willst, dann willst du nicht. Auch gut.

    Mit 15 Jahren hatte ich bereits 10 Umzüge hinter mir, 2 davon in Frankreich. Was beständig blieb, war die Familie. Sie bot Geborgenheit. Das ist wichtiger als die geographische und örtliche Umgebung. Nach Frankreich kam ich mit 9 Jahren, in eine fremde Kultur, mit fremder Sprache. Die Eltern und die 3 älteren Geschwister boten den Rückhalt, durch den ich mich in der Fremde einleben konnte. Hast du in deiner Familie Geborgenheit und Rückhalt erlebt?

    Genau das wollte ich mit meinem Beitrag sagen. Heimal ist da, wo man sich geborgen und aufgehoben fühlt. Es muss nicht zwingend das Geburtsland sein. Idealerweise in einer liebevollen Familie, die einen hält und im Notfall auffängt.

    Auch ich bin unzählige Male umgezogen. Fast jedes Mal in ein fremdes Land mit fremder Sprache und Kultur. Davon erlitt ich weder ein Trauma noch das Gefühl der Entwurzelung. Aber wahrscheinlich bin ich einfach zu unsensibel, weil es mir nicht schadete. *Ironie aus*

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Eine bewusste Erinnerung habe ich nicht, aber das Gefühl, nicht zu Hause zu sein, wo ich bin. Da ich von meiner Familie hörte, was geschehen war, wurde mir als Jugendlicher allmählich bewusst, dass mein Gefühl ........

    Das Einzige, an was ich mich in dem jungen Alter erinnere, ist, dass ich das Fenster öffnete und mich in ca. 8 Metern Höhe auf das sehr breite Fensterbrett setzte, da sehr dicke Wand. Da waren vorne 2 Bretter quer genagelt und Blumenkästen. Ich fand das toll.
    Meine Mutter war im Hof und hat mich gesehen. Dann muss es extrem viel Aufregung gegeben haben.
    Danach erinnere ich erst wieder an Dinge, als ich 3 Jahre alt war.
    Für mich liest sich das etwas, als hättest Du Dir im Nachhinein eine Begründung zusammengebastelt.

    Wir sind einmal umgezogen, da war unser Sohn 2 1/2 und völlig stubenrein. Danach hat er für einige Monate wieder eine Windel gebraucht.
    Es ist nicht so, dass es keine Reaktion gegeben hätte.

    Ein Umzug ist nicht unbedingt der so große Einschnitt, da die Eltern die Gleichen sind und zuhause, wo immer das ist, immer noch die gleiche Sprache gesprochen wird, und sich nur die Umgebung geändert hat. 1964 gab es auch noch keine Kindergärten in der BRD für 2-jährige und die Kinder sind noch mit 3 Jahren stubenrein (wie sich das gehörte) in den Kindergarten gekommen.

    Wenn ein Kind nach einem Umzug ein Jahr nicht mehr spricht, nachdem es wahrscheinlich erst kurz davor damit angefangen hatte, denke ich, das etwas anderes der Grund war.

    In den 60er Jahren gab es z.B. eine große Menge Arbeitsmigranten aus Europa nach Deutschland aus Ländern wie Italien, Spanien und der Türkei. Die Bundesrepublik hatte bereits Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien (1955), der Türkei (1961) und Portugal (1964) geschlossen.
    1964 wurde der millionste Gastarbeiter, Armando Rodrigues aus Portugal, in Deutschland begrüßt.
    Die Ausländerfeindlichkeit war in manchen Gegenden leider sehr hoch. <X Bei uns zum Glück nicht.
    Oft haben die Menschen bei uns Bruchbuden zur Verfügung gestellt bekommen, in denen kein Deutscher gewohnt hätte. Übel. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Aber sie wollten auch günstig wohnen und sparen. Dafür haben viele Arbeitsmigranten es später geschafft in ihrer Heimat ein Haus zu bauen.

    Diese Migration war damit verbunden, dass ein Paar seine Heimat und seine ganze Familie verlassen musste, um ein völlig neues Leben zu beginnen.
    Die Menschen, die ich aus meiner Kernfamilie als Kind am Meisten geliebt habe und zu denen ich immer wollte, waren meine Großeltern. War ja nur ein Stück die Straße runter. Meine Kinder kannten sowas nicht.
    Ich kann mir vorstellen, dass man ein Jahr nicht reden will, wenn die Großeltern, bei denen man vielleicht ständig war, plötzlich nicht mehr da sind.

    Aber es stimmt. Viele Kinder von Arbeitsmigranten fühlen sich meines Wissen innerlich zerrissen. Kein richtiger Deutscher, kein richtiger Italiener, Türke, Portugiese......

    Dieses Phänomen wird in der Sozialforschung als „Zwischen zwei Kulturen“ oder hybride Identität beschrieben.
    Die Menschen wachsen in der deutschen Gesellschaft auf, sprechen fließend Deutsch, fühlen sich aber durch Fragen wie „Woher kommst du wirklich?“, ihren Namen, usw. ständig als „anders“ markiert.
    Gleichzeitig können sie sich von ihrer Herkunftskultur entfremden, besonders wenn sie in ihrem Heimatland, wie z.B. der Türkei, als „Almanci“ (Deutschländer) abgewertet werden.

    Ich fürchte, mit diesem Problem müssen Millionen Menschen in D leben.
    Ich kann mir nur immer noch nicht vorstellen, wie das der Ursprung deiner heutigen Probleme sein könnte.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Die Menschen wachsen in der deutschen Gesellschaft auf, sprechen fließend Deutsch, fühlen sich aber durch Fragen wie „Woher kommst du wirklich?“, ihren Namen, usw. ständig als „anders“ markiert.

    Naja. Soooo schlimm ist das nun auch wieder nicht. Ich fand solche Fragen nicht abwertend, denn es war eigentlich immer so, daß die Menschen neugierig waren und sich wirklich für die Antworten interessierten. Das konnte ich gut aushalten. Natürlich gab es auch mal Beschimpfungen oder sonstigen Streit. Wer ist denn schon in die Schule gegangen, ohne das erleben zu müssen? Und auch wenn man in seiner Heimalt aufwächst und lebt, ist dort nicht alles eitel Freude und Sonnenschein, oder?

    Leider habe ich von den vielen Sprachen nur drei einigermaßen gelernt. Englisch, Castellano und Deutsch. Von all den anderen blieben einige Floskeln und Wörter im Gedächtnis hängen. Die Schulen, die ich besuchte, unterrichteten in einer der drei von mir gelernten Sprachen. Wenn es keine gab, musste es halt Fernunterricht sein.

    Für mich liest sich das etwas, als hättest Du Dir im Nachhinein eine Begründung zusammengebastelt.

    So sehe ich das auch. Vor allem deshalb, weil du dich strikt weigerst, eine andere Begründung auch nur in Betracht zu ziehen.

    Die Beduinen sagen; Wer keinen Rat annehmen will, muss mit Sand in den Schuhen weiterlaufen.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Zitat

    „Das Schlimmste ist, es kommt überhaupt nichts. Keine Idee, kein Funke, gar nichts.“ Eine endlose Leere täte sich in ihm auf, und die sei unerträglich. Und er wüsste nicht, was mit ihr anfangen.

    Quelle: Endlich Ankommen | Durgamayi Ma Ashramˍ

    In der Erzählung finde ich mich gut wieder, denn immer, wenn ich glaubte, angekommen zu sein, kam die Enttäuschung. Nur kam es bei mir dann doch ein wenig anders, nachdem ich wie eine Zitrone ausgepresst worden bin, denn mein Schicksal führte mich als junger Erwachsener unter ganz seltsamen Zufällen zu der Entdeckung meines künstlerischen Talents und dadurch wieder unter ganz eigenartigen Umständen zur Anthroposophie - das Schicksal ließ das eine auf das andere in aufbauender, sich gegenseitig bereichernder Weise folgen. Das bedeutet zwar ein Ankommen, aber keinen Abschluss, es ist eher das Gegenteil, nämlich über die schier endlose Straße und über ihre tiefere Bedeutung mit ihren Stationen zu wissen - auch wenn sie ausbleiben mögen.

    Als Freund des Blues und des Beat, der in den 60ern buddhistisch-hinduistische Einflüsse aufnahm und musikalisch in beeindruckender Weise bearbeitete, findet sich das Thema u.a. bei Canned Heat mit "On the Road again" wieder - ich versinke förmlich darin.

    Hier bei einem Auftritt:

    Canned Heat - On The Road Again (1968)ˍ

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (12. Mai 2026 um 08:21)

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Das bedeutet zwar ein Ankommen, aber keinen Abschluss, es ist eher das Gegenteil, nämlich über die schier endlose Straße und über ihre tiefere Bedeutung mit ihren Stationen zu wissen - auch wenn sie ausbleiben mögen.

    Wo steht denn geschrieben das man im Leben einen Abschluss haben soll? Ich habe für mich in Krisenzeiten herausgefunden, dass das Ende immer ein neuer Lebensabschnitt bedeutet und wenn sich ein Tor schließt, öffnet sich ein neues.

    Erinnert mich an Herrmann Hesse und das Gedicht Stufen

    Hesses Eltern waren christliche Missionare, der Religion stand Hesse aber nicht sonderlich nah. Als Jugendlicher unternahm er sogar Selbstmordversuche. Er fühlte sich von Gott, den Eltern und der Welt verlassen und sah hinter den starren pietistisch-religiösen Traditionen der Familie nur noch Scheinheiligkeit. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen hat sein Gedicht „Stufen“ viel von einem Gebet und ist höchst philosophisch. In dem Gedicht beschreibt Hermann Hesse den Lauf des Lebens, die Notwendigkeit, sich weiterzuentwickeln, und nimmt den Augenblick des Endes allen irdischen Wirkens vorweg.

    .
    Stufen
    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

    Herrmann Hesse

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.
    Dort treffen wir uns.
    "(Rumi)"

  • Das klingt so, als ob ich ein kleines Kind wäre.

    im Ganzen bist du das nicht

    jedoch tragen wir alle kindliche Anteile in uns

    enttäuschte Kinder, verlassene Kinder, misshandelte Kinder......

    und diese Anteile wollen gesehen, geliebt, geheilt werden

    das können wir tun, als Erwachsene, die wir jetzt sind

    Selbstfürsorge heisst das Schlüsselwort

    manchmal brauchts dafür Impulse von anderen Menschen, die uns liebevoll sehen, wo unsere Eltern oder sonstige Leute uns früher nicht gesehen haben

    uns nicht gesehen haben

    in unserer vollen Schönheit, in unserer vollen Weisheit, in unserer vollen Heil-ig-Keit.........

    dann ist es Zeit, endlich uns selbst die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken

    auch wenn wir vielleicht meinen das ginge nicht.................

    nur mal so für 6 Prozent oder so, das ist schon mal richtig toll

    und nächste Woche gehen dann vielleicht schon so 9 Prozent........................ :love::love::love:

  • Warum mich bei Beitrag #30 nur wieder an Steiner und die Hexe denken.:/

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Warum mich bei Beitrag #30 nur wieder an Steiner und die Hexe denken. :/

    schwelgst du in vorgefertigten Mustern?

    naja, vielleicht, anstatt dieses procedere auf andere Leute anzuwenden, nimm es mal für dich, falls du es so sehr magst......

    ........................................ was fällt dir zu dir selbst ein?

    Die Schneekönigin? Oder was auch immer....

    (ja, ich provoziere hier.... ich weiss.... )

    ´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´

    ich steh allerdings mehr drauf, einfach wahrzunehmen was ist, bei mir und anderen

    und zu fühlen was da ist (FÜHLEN, nicht darüber rumkopfen mit einer Menge Urteilen und Wertungen) !!!!

    (ich versteh dich aber, ich hab das auch manchmal kolossal drauf)

    das Wahrnehmen jedoch, nicht eben das Rumkopfen und Urteilen

    das baut Brücken

    ohne andere ständig in irgendwelche Schubladen stecken zu wollen

    und dich natürlich auch

    du selbst bist in der guten Schublade, andere in der komischen.....

    oder so

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber