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Beausoleil

Anfänger

  • »Beausoleil« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 12. März 2015, 11:23

Ischias-Schmerzen und Darm

Also ich werde mich kurz fassen, um niemanden zu überfordern. Es fing an mit Hexenschuss und zwei Bandscheibenvorfällen,
2005. Die Schmerzen im linken Gesäß (mag das Wort nicht!) wurden mit der Zeit immer schlimmer, vor allem beim Gehen und Stehen. Habe alles durch exerziert, was es auf dem Therapie-Markt gibt. Nichts half. Diagnosen wie Piriformis-Syndrom, Verkürzung des Iliopsoas-Muskels, CMD, Mitochondriopathie, Fußfehlstellungen und viele andere habe ich im Lauf der Jahre bekommen.
Seit längerer Zeit habe ich jedoch wieder meinen Fokus auf den Darm gelegt, habe ich doch beim Aufräumen alte Röntgenaufnahmen von 1996 entdeckt. Dort lese ich, was ich lange Zeit verdrängt hatte, "ausgeprägte Quercolonptose, Sigma elongatum, starke Irritation des Dickdarms im Descendens., hochstehender Dünndarm, Zwerchfellhochstand. Damals hatte ich deswegen meine ersten Colon-Hydro-Therapien, habe aber anschließend die Sache nicht so ernst genommen und gedacht damit wäre der Fall erledigt.
Das heisst, mein abgesenkter Darm zieht den Schwerpunkt des Körpers nach unten, Dickdarm drückt auf Blase, Unterleib und Adern im Becken. Die Nahrung wird auch deshalb nicht mehr richtig verdaut, Nährstoffe werden nicht vom Darm verwertet.
Deshalb werde ich im Juni eine Mayr - Kur machen, weil das die einzige Therapie ist, die hier helfen kann. Wenn es im Dünndarm zum sog. Radixödem kommt, ein Lymphstau im Gekröse, dann kann es zu persistenten Rücken-und Ischias-Schmerzen kommen.
Nochmal ausführlich nachzulesen, wen es interessiert unter "Die darmbedingte Katastrophe"
http://www.dr-geissler.at/texte/darmbedkatastrofe.htm
Sollte jemand damit Erfahrung haben, lese ich gern noch weitere Infos dazu.

bermibs

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2

Donnerstag, 12. März 2015, 20:31

Hallo Beausoleil,

deine Eingangsbeschreibung kommt mir sehr bekannt vor:
Die Schmerzen im linken Gesäß (mag das Wort nicht!) wurden mit der Zeit immer schlimmer, vor allem beim Gehen und Stehen. Habe alles durch exerziert, was es auf dem Therapie-Markt gibt. Nichts half. Diagnosen wie Piriformis-Syndrom

Von 2007 - 2009 habe ich ähnliches durchgemacht. Offizielle Diagnose war Bandscheibenvorfall/Vorwölbung mit perkutaner OP an der Scheibe L4/L5. Meine Eigendiagnose ging auch in Richtung Piriformissyndrom.
Die Beschwerden beim langsamen Gehen und Stehen habe ich heute noch, mit Ausstrahlung in den Unterschenkel und Fuß. Aber erst der 7. Orthopäde nach Beginn der Schmerzen hat die richtige Diagnose 2009 gestellt: Spinalkanalstenose im LWS-Bereich.
Das solltest du unbedingt mal mit einem MRT checken lassen.

Ich habe ja nun beginnend seit 2007 meine Ernährung umgestellt, mache regelmäßig Sport (Rücken, Kraftausdauer, Kondition) und nehme verschiedene Mikronährstoffe zusätzlich als Supplement. Aber bei einer Spinalkanalstenose sind die eigenen Möglichkeiten sehr begrenzt. Außer die Stützmuskulatur kräftigen und richtig bewegen ist kaum etwas drin.
Wenn mich beim Gehen/Stehen die Beschwerden zu sehr plagen, kippe ich mein Becken nach hinten ("Rundrücken"). Das bringt meistens Besserung. Sitzen ist dabei bei mir kein Problem.
Zusätzlich gehe ich regelmäßig (wöchentlich) zur Physiotherapie/manuelle Therapie.

Soweit zu meiner Geschichte. Vielleicht hilft es dir weiter.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

mary

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3

Donnerstag, 12. März 2015, 22:31

Hallo Bernd!
Ein guter Bekannter von mir hat das gleiche Spinalkanalstenose verknöchert. Hatte auch dieselben Probleme. Konnte weder gehen noch sitzen. Musste ins KH weil er die schmerzen nicht mehr ertragen konnte. Im KH hat er dann , in Abständen, 3 mal eine Spritze unter Ct bekommen.
Die 3. hat ihm dann geholfen. Aber 7 Ärzte 7 Meinungen............. immer wurde ihm eine op angeraten. Aber kein arzt konnte sagen ob er hinterher schmerzfrei ist, oder es noch schlimmer.
Hat sich gweigert gegen eine Op. Mit physiotherapie und Schonung ( nichts schweres heben etc.) ist es zur zeit erträglich.
lg. mary

Franz -Anton

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4

Freitag, 13. März 2015, 03:45

Diagnose Bandscheibenvorfall

Hallo Bernd,

Als ich im Jahre 2007 vor Schmerzen nicht mehr laufen konnte wurde ich von meinen Hausarzt zum Orthopäden überwiesen.Meine alte Borreliose von 1997 wurde von meinen damaligen Hausarzt nicht mehr in betracht gezogen und für angeblich geheilt erklärt.

Meine Hautveränderungen am Bauch und Brustbereich wurden völlig übersehen , sowie meine Nahrungsunverträglichkeiten.
Der Orthopäde diagnostizierte nach der Röntgenaufnahme mir ebenso einen Bandscheiben Vorfall der sofort operiert werden müsste.

Darauf hin habe ich nach 25 Jahren endlich meinen Hausarzt gewechselt und diese OP. verweigert. Bei meinen neuen Hausarzt wurde anhand meiner Hautveränderungen eine unbehandelte und durchgemachte Gürtelrose bestätigt. Durch weitere Untersuchungen bei einem Neurologen noch Herpes Zoster sowie eine aktive Neuroborreliose bestätigt.

Deswegen ist es ratsam sich immer mehrere Meinungen einzuholen!
Danach hatte das Kind endlich einen Namen, und hatte mir eine unnötige Bandscheiben Operation erspart.
Mehr darunter in der Rubrik Borreliose nachzulesen.
Viele Grüße
Franz - Anton
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (13. März 2015, 14:15) aus folgendem Grund: Link zu Borreliose eingefügt


Beausoleil

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5

Freitag, 13. März 2015, 13:45

Hallo Bernd,


eine Spinal-Kanalstenose ist bei mir auch, nicht im LWS - sondern HWK-Bereich festgestellt worden. Mein HP sagte immer nur zu den ganzen Diagnosen, das ist alles eine Folge von, von, von..........Also gilt es doch letztendlich die eigentliche Ursache aufzuspüren und wenn man dann noch das Glück hat, auf einen Therapeuten zu stossen, der über den beliebten Tellerrand hinaus blicken kann, dann steht der Heilung nichts mehr im Weg.
Ja und natürlich ganz viel "gesundes Denken" :)
"Ob du glaubst, du kannst es, oder ob du glaubst, du kannst es nicht: Du hast auf alle Fälle Recht" ( Zitat von ?)

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