Mastjahr der Fichten: enorme Pollenmengen machen Allergikern zu schaffen

Man sieht es immer noch: Pollen überall. Zeitweise lohnte es sich noch nicht einmal das Auto waschen zu lasen:

Hauptgrund für diesen „Pollensturm“: Die Fichten

Fichten blühen alle 4 bis 7 Jahre extrem stark. Und dann so heftig, dass sie regelrechte Pollenwolken produzieren, die weithin sichtbar sind. Im Frühjahr 2018 verstärkte sich der Effekt noch durch das ungewöhnliche Wetter. Der meteorologische Winter endete in den letzten Märztagen mit einer starken Temperaturerhöhung.

Dadurch beschleunigten sich Wachstums-Prozesse dermaßen stark, dass die Fichtenmast nur wenige Tage anhielt und dadurch viel intensiver ausfiel als sonst. Die vorherrschende Trockenheit und starke Winde förderten den Effekt zusätzlich. Außerdem können sich Pollen mit Feinstaub verbinden und dann vom Wind noch weiter getragen werden als sonst.

Fichtenallergiker können nun zwar aufatmen, nachdem die Tortur für sie vorbei ist. Anfang Mai leiden die Allergiker am meisten, denen Birkenpollen zu schaffen machen. Danach blühen die Gräser. Da viele Allergiker auf nur mehr als eine Pollenart reagieren, ist das Frühjahr für sie die schlimmste Jahreszeit.

René Gräber

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