Osteoporose

  • Ich leide an Osteoporose. Am Mittwoch habe ich einen Termin bei der Hausärztin und nun hätte ich gerne gewußt, welche Blutwerte oder sonstigen diagnostischen Verfahren nötig sind, um den genauen Status der Osteoporose festzustellen, bzw. als Basiswerte erfaßt werden können, um diesem Leiden auf mehr oder weniger alternativem Weg Einhalt zu gebieten.


    Vom Orthopäden wurde mir die konventionelle Behandlung mit Biphosphonaten empfohlen, das die Osteoklasten 'stilllegen' soll, aber werden auch damit die zum Knochenaufbau nötigen Osteoblasten behindert?



    Vitamin D 3 dürfte bei ca 80n/ml sein, Omega insgesamt ist nicht bekannt. Wie mißt man K 2 und wie den Calciumbedarf, wie Magnesium und Phosphor? Homocystein ist grad noch in der Norm.



    Eva

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  • Hallo Bernard,


    ich bin Dir von Herzen dankbar!


    Dieses Buch habe ich mir gekauft, schon viel draus übernommen "Osteoporose erfolgreich stoppen"


    Zu meiner Ernährung: Seit ca. Mitte der 90er Jahre bin ich Vegetarier, und noch vorher habe ich den Bio-Weg eingeschlagen, sozusagen als Diät = Lebensführung.

    Seit neuestem achte ich auch auf den pH-Wert vom Harn, leider geht er immer wieder in den sauren Bereich, besonders über Nacht. Milchprodukte meide ich nicht vollkommen, werde es aber zukünftig tun. Eier nur sehr wenig. Fastfood kommt ganz selten vor, mal einen vorgefertigten Backkäse, mal eine kleine Pizza, werde ich nun auch besser weglassen? Brot esse ist seit ca 3 Monaten garnicht mehr, ich mag es einfach nicht mehr.

    Kartoffeln bevorzuge ich vor Getreide oder Getreideersatz (Quinoa besonders, schmeckt so zu gut Bohnen). Gemüse esse ich i.d.R. gekocht, Obst roh, vor allem Bananen, Äpfel, ab und zu Kiwi, gefrostete Himbeeren zur Zeit. Viel Nüsse gemahlen im Obst, ungemahlen als Leckerei zwischendrin mit Trockenobst, jetzt grad bevorzuge ich Aprikosen, Feigen und Pflaumen. Weißen Zucker kaufe ich schon seit mehr als 30 Jahren nicht mehr, ebenso ist weißes Mehl nicht mehr in der Küch' zu finden. Wenn Mehl, dann Dinkel, Mandel, Leinsamen, Erdmandel.

    Gemüse generell das, was Saison und Umland anbieten, also im Winter Kraut und Kohl, Möhren, auch Sauerkraut, im Sommer wieder mehr Gurken und Tomaten dabei, ab und zu Paprika in allen Farben. Jetzt fängt bald die heimische Spargelernte an, ich freue mich drauf! Das Gemüse wird sanft gedünstet mit Kokosöl, nach dem Garen kommt noch reichlich Leinöl und ein paar frische Kräuter dran, z.Zt. Giersch und Knoblauchrauke, das wächst im Garten wild vor sich hin. Jetzt gibts auch wieder frischen Liebstock, ich mag das sehr!


    Medikamente an 'Pharma' ausschließlich Schmerztropfen (Novalgin sulfon), die aber mit sehr viel Bedacht und immer nur soviel, wie nötig sind. In den letzten drei Jahren warens ca 50 ml, auch wegen eines Wirbelbruchs (und ich mußte meine demente Mutter versorgen ohne Hilfe). Mutter ist im Februar verstorben, nun habe ich mehr Zeit, wieder auf mich zu achten, wenn auch die Trauer und fast innere Starre noch sehr groß sind.


    Ich war im November bei einer Osteoporose-Knochendichte messen, der behandelndes Arzt meinte, es sei schon fortgeschrittenes Stadum. Er empfahl mir täglich ca 1000 Einheiten Vitamin D3 zu nehmen, auf meine Frage nach K2 begleitend, meinte er, "Ja, davon habe ich auch schon gehört" .


    Eine Zeitlang habe ich den sauren Harn (als leicht meßbare Größe) mit Basenprodukten entsäueren wollen, aber es nutzt garnix, ich kriege DF davon. Die Mittel sind Dr. Jacobs Basenpulver und Osiba Basenkolloid. Auch die geringste Gabe von Magnesium löst DF aus.

    Als 'Ersatz' nehme ich jetzt täglich im Tee oder auch Kokoswasser den Saft von zwei Zitronen, dazu noch Dr. Wolz Vitalkomplex, Kaffee max. 0,5 ltr am Tag, ich trinke ihn einfach zu gerne (Schonkaffee von Gepa). Mein Hauptgetränk ist Hagebutte-Malven-Tee, aber auch mal ein Glas Orangen- oder Kirschsaft, Ingwermix noch dazu. Könnte Apfelessig den pH auch basischer machen?


    Meine Nems: Astaxantin, Sodium-R-Lipoate, Quinomit, Chlorophyll (Stozzon), als Schmerzmittel PEA, Ginkgo, Weißdorn und bisweilen Herztropfen Diacard, Vitamin D 3 (pro Woche ca 40.000 Einheiten), Vitamin K 2 100 mg täglich, Vitamin B (Komplex von Hevert), Folsäure, Nicotinamid, Mariendistel; und zum Schlafen L-Tryptophan + 5-HTP + Melatonin tr. Wenns garnicht klappt mit dem Einschlafen noch 2 Calmvalera.

    Um nicht im Melancholie zu versinken nehme ich Serenity (Vitaminexpress), Nervoregin und Dystologes.


    Ich führe den Haushalt jetzt für mich alleine, seit Mutter von uns gegangen ist, dazu kommt noch die Gartenarbeit, kann ich aber nimmer viel machen aufgrund der Osteoporose und meiner ständigen Sorge, ja nicht hinzufallen oder zu schwer zu heben, was sicher Knochenbruch zur Folge hätte. Dann wäre meine 'Karriere' Operation, die schwer verheilt, Rollstuhl, Pflegeheim. DAS möchte ich doch noch weit rausschieben!


    Mutters 15 Jahre altes Hundle ist da, selbstverständlich wird er täglich noch spazieren geführt, je nach Wetter 1 oder 2 mal täglich, ca 2000 Schritte. Das heißt, ich komme täglich auf min. 5000 Schritte, aber bleibe leider immer unter 10.000.

    Einkaufen ist mir kein Vergnügen, eher eine Last.


    Letztes Jahr im März hatte ich eine Herzuntersuchung, dabei kam raus, daß ich leichte Aortenklappenfehler habe wegen Verkalkung. Darauf nahm ich viel Vitamin D 3 und K 2, habe das Gefühl, daß ich diese Herzbeschwerden nicht mehr habe.


    Für Ende Juni habe ich wieder einen Termin bei der Kardiologin (Ärztin nach 'ich zahle mein Essen selber'), mit Sicherheit auch bald beim Orthopäden, und eben diese Woche noch bei der Hausärztin. Was also soll ich testen lassen vor allem im Blut?


    Ich bin 72 Jahre alt, hab in den letzten Jahren immer wieder abgenommen und wiege jetzt bei ca 1,40 m ca 36 kg. Dürr bin ich nicht, ist wohl die Knochenmasse, die zu dem Gewichtsverlust geführt hat: Ausgangs war ich 1,46 m und wog so um die 40 - 42 kg.



    Eva

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  • Beitrag von Emmi ()

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  • Danke für die vielen guten Hinweise, jetzt werde ich erst mal sortieren.


    Keinen Kaffee??? Das wäre für mich eine starke Lebensqualitätsminderung. Dem Alkohol hab ich bereits vor mehr als 30 Jahren entsagt, Zucker gabs/gibts es lediglich in Form von süßem Obst und Manukahonig.


    Frühmorgens liegt der Urin-pH bisweilen im starksauren Bereich... Wie kann man das etwas auffangen?


    Ich werde mir so schnell wie möglich AAR OS besorgen, wieviele Kapseln nimmt man davon am Tag?


    Ich kann essen soviel nur reingeht, ich nehme einfach nicht zu.



    Ich habe Basenausgleichstee, aber der schmeckt mir nun mal grad garnicht, wie kann man ihn aufpeppen? Ich guck immer drauf, daß ich mindestens 1,5 - 2 ltr täglich trinke, mehr geht auch mit viel Gewalt nicht mehr rein.


    Streß - ja der Streß! Ich habe knapp 6 Jahre lang meine demente Mutter gepflegt und rund um die Uhr umsorgt, aus dieser Zeit kommen auch meine Schlafprobleme, die ich mit den o.a. Mitteln einigermaßen im Griff habe. Diese Zeit war insgesamt wahrlich nicht einfach, sozusagen Streß pur. In dieser Zeit wurde auch meine Schwester beinamputiert und die geplante Hilfe bei Mutter ist nun selber ein Pflegefall. Mittlerweile ist auch mein Mann krank geworden (wir leben wg. der äußeren Umstände getrennt) und liegt zur Zeit im KH mit einer fast nicht zu diagnostizierenden Beule am Oberarm, die letzte Woche aufgeschnitten wurde. Hoffentlich ist es nix Bösartiges, heute abend werde ich darüber informiert.


    Und nun ist Mutter gestorben, der Verlust hat mich in tiefste Trauer gestürzt und ich bin dabei, das zu bewältigen mit nicht allzuviel Ablenkung. Ich habe mich ganz bewußt in die Trauer fallen gelassen und mit der Gewöhnung an die ungeheure Lücke versuche ich, das zu er- und auszuleben, damit ich aus dem Dunkel wieder ans Licht kommen kann. Aber das braucht seine Zeit.



    Bioresonanz werde ich nochmal machen lassen, und dabei ganz spezifisch auf Verdauung und Osteoporose testen lassen? Vieleicht auch nochmal das Blut testen lassen auf Säuregrad und z.B. 'Geldrollen'?


    Natron werde ich mir schnellstmöglich besorgen.




    Eva

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  • Ich habe die Mikrowelle schon jahrzehntelang verbannt. Fertigprodukte gibts höchst selten, aber davon werde ich jetzt auch die Finger lassen. Wenn, dann wars mal Pizza, oder Bio-Spinattaschen, weil Mutter die so gern gegessen hatte.


    D 3 + K 2 nehme ich, Calcium jetzt auch, Magnesium geht nur mit Schüßlersalz oder Magensium phosphoricum Pentarkan - alle andren Magnesiumprodukte führen unweigerlich zu DF.


    Liebe Emmi, ich lebe ja nicht sooo ungesund, schon wie lange Vegetarier, kein Alkohol, kein Fastfood der schrecklichen Art, keine Süßgetränke ausm SM, Bio-ernährung mit Blick auch auf Zusatzstoffe, Bewegung an der frischen Luft, Wohnung nicht überhitzt und weitestgehend frei von belastenden Stoffen, Plastik als Aufbewahrungsbehälter wird jetzt total aussortiert zugunsten von Glas und Emaille...


    Bleibt nur noch Kaffee, Nikotin und gelegentlich Schokolade im Sündenregister. Aber irgendwo möchte ich auch noch etwas Lebensqualität. Jo, Kaffee und Süßigkeiten kann ich weiter reduzieren, Nikotin auch, aber ganz lassen? Hmmm, ich werde mich mal damit vertraut machen :(


    Eva


    PS: Das gute Buch werde ich mir nicht leisten können bei meiner kargen Rente.

  • Beitrag von Emmi ()

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  • Hallo Eva

    Als basischen Tee kann ich bestens Bambusblättertee empfehlen. Dieser sollte mit kochenden Wasser aufgebrüht werden. Der Tee ist frei von Coffein und Gerbsäure und hat einen sehr hohen Gehalt an Silizium (Kieselsäure ). Täglich mindestens einen Liter oder mehr davon trinken.

    Und als Beilage zu allen Gemüse und Salatgerichte empfehle ich täglich Süsskartoffeln als Pellkartoffeln gekocht zu verzehren. Nebenbei regulieren diese den Blutzuckerspiegel und sind eines der gesündesten Kohlehydrate. Nudelgerichte sollte man vollkommen vermeiden wegen zuviel Omega 6 . Gelegentlich kann man zur Abwechselung auch mal Nudeln aus Buchweizen essen.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Beitrag von Emmi ()

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  • Franz,


    bei einer Osteoporose Therapie sind Süsskartoffel, Spinat oder Rhabarber zu meiden. Hier handelt sich um Produkte mit sehr hoher Oxalsäure, die verhindern die Calciumeinlagerung in die Knochen, schwächen das Bindegewebe. Es wurden auch negative Effekte bei der Resorption von Eisen und Magnesium beobachtet und Oxalate hemmen auch die Zinkaufnahme. Bei Linsen haben wir die Phytinsäure, die verhindert auch die Kalziumaufnahme.


    Für Kleinkinder sehr schädlich als auch bei starker Osteoporose, Eva hat wahrscheinlich um die 0,55g, das ist schon sehr besorgniserregend, wahrscheinlich müssen schon die Ärzte mit den gefährlichen Bisphosphonaten eingreifen.

  • Hallo Bernard,

    Die Oxalsäure findet sich nahe zu in Jeden Gemüse mal mehr und weniger. Oxalate sind auch nicht gut für Nieren und Galle. Viele Roh Veganer verzehren Blattgemüse in rauen Mengen. Nur Obst essen ist auch nicht gut auf langer Sicht, weil zu viel Fructose die Leber verfettet, Getreide hat zu viel Omega 6 und fördert Entzündungen. Grüner Tee enthält sehr viel Oxalsäure und noch Nikotin das während der Fermentierung entsteht.

    Deswegen trinke ich nur noch Bambusblättertee aus eigenen Anbau, sowie Papayakerne täglich 15 Stück zur Darmsanierung . Trinke täglich einen Liter Kokoswasser sowie 2 liter Reinstwasser und abends noch 2 Tassen Papayablättertee zum Entgiften.

    Man muss halt immer einen Mittelweg finden. Ab einen gewissen Punkt wird dann Ernährung zur Wissenschaft.

    Viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )