Baldrian bei genereller Angststörung?

  • Hallo,


    ich bin seit ca 3 Jahren wegen einer Angststörung und Panikattacken in Behandlung. Meine Medikamente werden nun gerade abgesetzt und ich versuche mich mit den Tipps aus der Verhaltenstherapie zu aragieren. Allerdings bin ich immer noch sehr unsicher, und kämpfe gegen die Angst vor der Angst. Weil ich im Web las, dass Baldrian beruhigend wirkt, spiele ich nun mit dem Gedanken, vorrübergehend - oder um das Absetzen der Medis zu erleichtern - Baldrian einzunehmen. Damit ich generell etwas ruhiger und weniger beklemmt bin. Weiß jemand ob das in solchen Fällen helfen kann?


    LG

  • Bei meiner Depri-Freundin hat Baldrian, besonders nach Psychopharmaka-auch Tavor u.ä.?- nur mittelbar geholfen.

    Alternativen:

    ●Kava-kava d4 von Hevert ,

    ● P-sta von Pekana

    ● Cbd-öl 15%.


    Solltest du Frau sein:( manchmal trifft dies allerdings auch auf Männer zu!)

    In den Wechseljahren kommen Angststörungen sehr häufig durch Östrogendominanz wegen Wegfall vom Gelbkörperhormon (Progesteron), zusätzlich dann auch als Anzeichen SD-Überfunktion.

    Mit Gyno sprechen, ob Progesteron-Therapie möglich ist.

    Gruß Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    2 Mal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Auch ausreichend Omega 3 ist wichtig bei Angststörungen, sowie Magnesium, Vitamin D3 /K2. Hochdosierte Präparate aus Johanneskraut und Passionsblume (Synergie-Wirkung) und harmonisierende Gedanken. Alles Beängstigende vermeiden und viel Tageslicht und frische Luft in den Körper lassen wäre gut.

    Ah ja, ein guter Vitamin B-Komplex mit extra viel B12!- den gäbe es z.B. bei Sunday Natural.de.

    Beste Grüße und alles Gute!

  • Komisch. Davon hält ihr Psychotherapeut überhaupt nichts..Der ist schon ziemlich alt und äußerst erfahren.

    O-ton: ich wecke keine Vampire!

    Fand ich einleuchtend.

    Lehnt auch EMDR ab ....aus Erfahrung.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Vermutlich sind die Ursachen so verschieden dass es die EINE Therapie nicht gibt. Ich habe bereits Erfolge mit diesen Mitteln beobachtet- eine Ernährungsumstellung spielt auch hier eine Rolle bzw. Vergiftungen- ohnehin steht der Frühling vor der Tür und bietet eine Entgiftung an. Gemeinsam mit oben genannten NEMs sollte sich in vielen Fällen Besserung zeigen.

  • Vorsicht mit Entgiftung bei Depressionenund Angstattacken:

    Nach Gabe von Psychopharmaka kocht das Ganze über.


    Sloan

    Lass deinen Vit.D- und Omega3- Spiegel testen.

    Selber mit Testkits von Cerascreen.

    Dann zuführen. Verhindert auch Entgleisungen durch Vergiftung.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Entgiftung lässt sich ganz und gar nicht vermeiden auf längere Sicht- und je länger desto schlimmer. In diesem Falle eine längere milde Entgiftung wählen. Erst einmal wenig mobilisieren und mehr Ausleiten. Danach schrittweise vorgehen. Ein begleitender Therapeut oder Berater ist bei Unerfahrenen unbedingt notwendig.

  • Diese Tropfen kenne ich nicht. Eine Entgiftung sollte der Person angepasst werden je nach Werdegang und Beschwerdebild.

    Grundsätzlich kann man in Phasen entgiften: Aktivierung des Stoffwechsels/ Ausleitung der Gifte/ Aufbau und Stärkung. Dazu benötigt man in erster Linie div. Kräuter (Je nachdem z. B. Bärlauch, Koriander, Chlorella bzw. z.B. Brennessel, Löwenzahn, etc.), Heilerde und Ballaststoffe (Flohsamen) sowie Einläufe und eine stärkende Aufbauende Komponente (Säfte, NEMs).

    Die Ernährung sollte länger davor schon angepasst werden indem man z.B. auf Industrieverarbeitete Nahrungsmittel, Lebensmittelzusatzstoffe, isolierte Kohlenhydrate, Kaffee, Milch, Schweinefleisch, Zigaretten etc. verzichtet und z.B mehr Rohkost einbaut. Um die Herxheimer Reaktion zu vermeiden muß man sehr vorsichtig darangehen, daher wäre ein begleitender Therapeut wichtig bei Unerfahrenen.

    Rene Gräber hat in seinem Buch "Heilfasten nach Rene Gräber" seine Entgiftungskur durch Heilfasten beschrieben und bietet vielleicht auch begleitetes Heilfasten an, da müsste man Nachfragen.

  • Komisch. Davon hält ihr Psychotherapeut überhaupt nichts..Der ist schon ziemlich alt und äußerst erfahren.

    O-ton: ich wecke keine Vampire!

    Fand ich einleuchtend.

    Lehnt auch EMDR ab ....aus Erfahrung.

    Ich finde das handeln von Psychotherapeuten leider zu 99% bescheiden, weil nie nach Mikronährstoffmangel geschaut wird.

    Selbst das checken vom Hormonstatus habe ich im Bekanntenkreis nie erlebt.

    Gespräche, um festgefahrene Glaubenssätze aufzulösen halte ich natürlich für notwendig, aber wenn der Körper "voller" Mängel ist, kann er nicht richtig funktionieren, Medikamente dämpfen nur die Symptome, beheben aber nicht die Ursachen... :(

  • Das sehe ich auch so. Habe das bei meinem Mann hautnah miterleben können. Da wurde erstmal schön mit Medikamenten versucht die Krankheit "einzudämmen".

    Klar sind Gespräche und Analysen auch wichtig, aber die organischen Ursachen oder Mängel wurden gar nicht beleuchtet, obwohl sie denke ich eine sehr große Rolle spielen.

  • Eigentlich komisch, dass sich Sloan nicht mehr gemeldet hat. Und dass Bernd in seinem Posting einen Werbe-Link entfernt hat.


    Aber wie dem auch sei - dass was ich hier im Forum immer wieder lese, sind Hinweise auf Vit.D, Zink, Magnesium, Omega 3 usw.

    Was aber immer vergessen wird, ist das Aminogramm.

    Die angesprochenen Mikronährstoffe sind auf jeden Fall wichtig, keine Frage. Bringen letztlich aber nur etwas mehr Energie, vielleicht auch etwas Lebensfreude. Eine Angststörung wird man damit allein aber selten beseitigen.

    Aminosäuren sind neben den Mikronährstoffen das Wichtigste, was wir für´s Leben brauchen, praktisch alles besteht aus Aminosäuren. Sind die nicht komplett, gibt´s Probleme. Bis hin zu psychischen Störungen.

    Blöd ist daran leider, dass sich hier in Deutschland kaum ein Arzt mit dem Aminogramm beschäftigt, weil er während seiner Ausbildung so gut wie nichts davon gehört hat.


    Und regelmäßiges, längeres Joggen an der frischen Luft kann bei Depressionen / Angststörungen Wunder bewirken. Der Körper wird mit mehr Sauerstoff versorgt und das Laufen macht den Kopf frei.

  • Dirk, führt ein unausgeglichenes Aminosäurenverhältnis glaubst Du tatsächlich zu den Eiweißspeicherkrankheiten wie z.B. Schnitzer das beschreibt? Welches Buch ist Deine Quelle dazu? Müsste in diesem Fall nicht ein Lebensmittel das alle essentiellen AS enthält (Bsw. Weizengras, Chlorella,...) da Abhilfe schaffen?


    Bei Angststörungen kann auch ein hormonelles Ungleichgewicht eine Rolle spielen. Das dürfte, gemeinsam mit Stress und Nährstoffmangel eine der häufigsten Ursachen sein. (Hormone im Trinkwasser, Pille, WJ- Hormontherapie)

  • Bei meiner Depri- Freundin kann das AS-Profil auch nicht ausschlaggebend gewesen sein, sondern die Hormonlage.

    Da musste ich jetzt aber doch mal schmunzeln - woraus bestehen denn Hormone? :P Aus Aminosäuren.


    Nehmen wir mal als Beispiel das Serotonin. Das Glückshomon kennt fast jeder. Woraus wird Serotonin gebildet? Aus einer Aminosäure, nämlich Tryptophan. Zu wenig Tryptophan, zu wenig Serotonin, zu wenig Glücksgefühle.

    Zugegeben - fehlt Zink, wird´s nichts mit der Bildung von Serotonin, da Zink als Katalysator bei der Umwandlung von Tryptophan benötigt wird..

    Soll also im Umkehrschluss heißen, dass ich mir Zink reinhauen kann, bis es zu den Ohren wieder herauskommt. Fehlt das Tryptophan, kann sich kein Serotonin bilden. Und schon ist´s vorbei mit dem Glücklichsein. Mal platt ausgedrückt.

    Und wenn nicht genügend Serotonin vorhanden ist, bildet sich eben auch kein Melatonin, ohne dieses Schlafhormon kann es dann zu Schlafstörungen kommen mit den Folgen von depressiven Verstimmungen bis hin zu Angstzuständen.

    (Glücklicherweise gibt´s dafür ja die Pharma mit ihren Mittelchen wie Nitrazepam, Diazepam oder auch Flurazepam. Ein einfaches Aminogramm wäre hier sicherlich die bessere Alternative.)


    Ein noch besseres Beispiel ist das Hormon Ghrelin, das die Nahrungsaufnahme reguliert. Dieses Peptidhormon besteht sogar aus 28 verschiedenen Aminosäuren. Fehlt auch hier nur eine einzige, bildet sich kein Ghrelin.


    Ich wiederhole mich, aber solch ein Wissen ist eben Mangelware an deutschen Unis. Und in fast allen Arztpraxen. Eiweiße sind dort oftmals terra incognita. Und werden deshalb auch selten über das Aminogramm gemessen.

  • Wie stellst du sicher, dass das im Körper gebildetes Serotonin die Blut-Hirn-Schranke überwindet?


    Ich meinte die Hormonlage in den WJ: völlig chaotisch! Da ist Zuführung von Aminosäuren häufig schwierig, weil man nicht genau weiß, welcher Mangel ausgeglichen und welches Übermass abgeschwächt werden soll.


    Ich finde darum die Hormon-Globuli der Greiff-Apotheke gut, die auch Hormonvorstufen berücksichtigen.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Interessant ist halt auch, dass Tryptophan wohl den kürzeren zieht bei der Verwertung im Körper.

    Sollte man das dann eher generell ergänzen?


    Auch wird doch gerne zu 5-HTP geraten und selbst da kann die Verwertung wohl schwierig sein, obwohl schon eine Umwandlungsstufe von Tryptophan "übersprungen".


    Deshalb die Frage, wenn man das ergänzen will: Tryptophan oder 5-HTP?

  • Mit was entgiftet ihr? Kennt ihr die Tropfen von Meta Fackler?

    Meinst du metabiarex? Ich finde Metafackler-Produkte recht wirkungsvoll.

    Aber hier waren mir schon immer zuviele Nosoden auf einmal enthalten.

    Und Sulfur+Vaccinium (Heidelbeere noch relativ unbekanntes homöopathisches Mittel!) sind beide regelrechte Seelenputzer. Würde ich nur einzeln geben, obwohl ich sonst auch gerne Komplexmittel verabreiche.

    Alternativ die Kur von Phönix: berücksichtigt alle Entgiftungsorgane!!

    Gruß Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()