Hormone schuld an Erschöpfung?

  • Sorry, aber ich spreche dir jetzt schlicht und einfach, auch als Mann, die Kompetenz ab!

    Dirk rät zumindest zu Aminosäuren und anderen NEM's . Aber diese Gerede von dir über ausschiesslich gesundes Essen hier, möglichst noch vegan in diesem Fall, ist für mich unbegreiflich.


    Man sollte auch merken, wenn man seinen Horizont erweitern muss!!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Sorry, aber ich spreche dir jetzt schlicht und einfach, auch als Mann, die Kompetenz ab!

    Dirk rät zumindest zu Aminosäuren und anderen NEM's . Aber diese Gerede von dir über ausschiesslich gesundes Essen hier, möglichst noch vegan in diesem Fall, ist für mich unbegreiflich.


    Man sollte auch merken, wenn man seinen Horizont erweitern muss!!

    Nun gut ich bin zwar keine Frau aber ich habe seit 44 Jahren eine, an der ich viele Dinge auch beobachte.

    Sie hatte das Prämenstruelle Syndrom und war während der Regel immer fix und fertig.

    Tja heute weiß ich das war die Milch!!!


    Weiterhin habe ich Freundschaften, wo die Frauen sich die Gebärmutter entfernen lassen und danach ist der

    Testosteron Spiegel erhöht und viele der Frauen leiden dann an Depressionen.

    Meines jüngeren Bruders Freundin, war danach wie Dr. Jekyll und Mrs. Hyde!

    Das hat mir meine Psychiaterin auf meine Frage hin bestätigt!


    Weiterhin hatte hier eine Frau die die Spirale Mirena mit Hormonpräparat eingesetzt bekommen und hatte so

    ähnliche Symptome, wie der folgende Erfahrungsbericht:


    Erfahrungsbericht:

    Leider erlebe ich jetzt einige sehr störende Nebenwirkungen. Als schlimmste Nebenwirkung empfinde ich die depressiven Verstimmungen. Ich bin fast beruhigt, dass es auch anderen Frauen so ergeht, da ich schon dachte, dass diese Verstimmungen auf meine evtl. „Überforderung mit 3 Kindern“ zurückzuführen sind. Was gar nicht sein kann!

    Es gibt Tage an denen ich nur aufstehe, weil die Kinder mich brauchen, aber es kostet mich Überwindung und ich hab zu nichts mehr Lust. Ich bin mittlerweile (nach Lektüre diverser Erfahrungsberichte) überzeugt, dass daran diese Spirale Schuld ist und habe mir für nächste Woche einen Termin (bei einer anderen, hoffentlich erfahrenen Ärztin) zur Entfernung der Mirena geben lassen.

    Weitere Nebenwirkungen: Kopf- und Rückenschmerzen, neuerdings heftige Gewichtszunahme (4 kg in 3 Monaten), ätzend!!, Übelkeit (Schwangerschaft ausgeschlossen!)


    Bericht einer Frau an das Frauengesundheitszentrum, April 2005


    Das ist ein Bericht aus dem Newsletter der Psychiaterin Dr. med. Kelly Brogan aus den USA:


    Eine 17-jährige dänische Studie, die 2017 veröffentlicht wurde, ergab einen überraschenden Zusammenhang zwischen hormoneller Kontrazeption und dem Risiko von Selbstmordversuchen und Selbstmordversuchen bei Frauen im Alter von 15 bis 33 Jahren (Skovlund, 2017). Diese zuvor psychisch gesunden Frauen hatten in der Vergangenheit keine Suizidversuche, psychiatrischen Diagnosen oder Antidepressiva.


    Ich muss erst immer ein wenig suchen, jedoch ich habe fast jedes Thema schon irgendwann einmal gesehen,

    oder gespeichert , oder dazu recherchiert!



    Denke bitte doch wenigstens einmal am Tag, der in der Woche an Hippokrates,

    denn falsches Essen und heute künstliche Präparate, statt Heilkräuter, sind die

    Hauptverursacher fast aller Krankheiten und deren nicht Heilung ! Bitte, bitte , bitte!!!


    Gruß AS

  • Östrogendominanz bei Frauen durch eine reine Östrogenpille kann zu psychischen Veränderungen führen .Ist hinreichend belegt, wird seit mind.25 Jahren hier im Westen auch berücksichtigt. Es sei denn, man hat einen alten, vernagelten Arzt/ärztin.


    Bei der Hysterektomie wir seit mind.10 Jahren nur teilweise entfernt, damit die Eierstöcke noch ein Zielorgan haben. Diese OP wird unter sehr enger Diagnostik durchgeführt.. Meist , wenn die Gebärmutter durch Organverlagerung ein anderes Organ stört.

    Nicht mehr wie in den 80er, als der Babyboom aufhörte und als " Ersatz" für die fallenden Praxiseinahmen jeder Frau ab 40 eine " Totale" empfohlen wurde.. hinterher natürlich mit HET.!(Mein Operateur wollte erst bei Mir auch nicht entfernen.Hinterher stellte sich allerdings heraus , das es dringend notwendig gewesen war.- )

    Der Testosteronspiegel wird durch diese neue Form der Hysterektomie nicht gepuscht. Eher durch den sinkenden Estradiolspiegel.

    Die Erfahrungen mit der alten " Mirena" sind wohl annähernd so..nicht mit der neuen.


    Warum aber, übernimmt Mann nach Beendigung der Familienphase nicht die Initiative und lässt sich sterilisieren? Total harmloser Eingriff! Aber die männliche Angst vor Verlust der Libido!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Hallo,


    Die Hälfte des Threads scheinst du nicht gelesen zu haben.

  • Warum aber, übernimmt Mann nach Beendigung der Familienphase nicht die Initiative und lässt sich sterilisieren? Total harmloser Eingriff! Aber die männliche Angst vor Verlust der Libido!

    Hat mein kleiner Bruder gemacht und dann hat sich das Mädel von ihm getrennt.

    Ich mache das anders, ich mache wieder Kraftsport und will stärkster Opa werden!

    Dabei braucht man keine Libido und da fließen Körper eigene Endorphine,

    das ist besser als das bisschen Serotonin auf dem Höhepunkt!!!


    Gruß AS

  • Was schliesst du jetzt daraus ?

    Am wahrscheinlichsten ist ein Vit.B- Mangel , verstärkt bei Veganismus oder Vegetarismus

    Die Hormone werden sich nach 4 Jahren in diesem Alter erholt haben.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Wenn man soviele Jahre Hormone zugeführt hat, kann das auch Folgen haben.

    Aber natürlich kommen auch andere Gründe in Frage.

    Es kann an der Schilddrüse liegen, auch wenn man keine Diagnose dazu hat, Werte werden oft z.B. durch Rauchen verfälscht (Nikotin kurbelt das T3 an).

    Müdigkeit kann auch von der Leber oder von den Nebennieren kommen.


    Falsche Ernährung, Umweltgifte, Stress, Einnahme von Hormonen (auch in der Vergangenheit) haben Auswirkungen auf Hormone wie Östrogen, Progesteron, Testosteron, Schilddrüsenhormone, Adrenalin, Cortison, Melatonin ...

    Am wahrscheinlichsten ist ein Vit.B- Mangel , verstärkt bei Veganismus oder Vegetarismus

    diese Aussage ist sehr einseitig, denn gerade Veganer ernähren sich oft sehr bewusst, während z.B. Normalköstler sich oft von Fertigprodukten und Produkten aus Massentierhaltung ernähren.

    Unter Vegetariern gibt es auch die Milchprodukte/Zuckerfraktion, weshalb man sie nicht in einen Topf mit Veganern werfen kann. Da Milch eben von Natur aus Wachstumshomone enthält, unterscheiden sich Veganer und Vegetarier immens.

  • Wie bereits in anderen Threads nachgewiesen, erzeugen beide Ernährungsformen eine Unterversorgung mit B12 und anderen B- Vitaminen.

    Darum bewirbt ja auch die 'Vegan Society' die Zuführung von Vit.B12! und hat selbst ein Pridukt dazu entwickelt.


    Mischköstler als Verzehrer von überwiegend Fertigprodukten und Produkten aus Massentierhaltung zu bezeichnen, ist sehr einfach und darum Blödsinn . Ich kenne viele bewusst essende Normal-köstler.


    Freie Ernährungsberater ( ohne Zertifizierung durch die DGE!) empfehlen wieder verstärkt Mischkost mit Einschränkung von Fleisch (und Milch bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen.).

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Hallo,


    ich hoffe, ich darf mich hier mal kurz einmischen. Habe die erste Seite des Threads gelesen und bin jetzt gleich ans Ende gehüpft, als ich die Einnahmeempfehlung gelesen habe.


    Der Heilpraktiker behandelt mehr oder weniger auf Nebennierenschwäche. Mehr oder weniger, weil er 20.000 iE Vitamin-D zuführt ohne die Zusätze K2 und Magnesium. Auch ich fülle Vitamin-D auf, aber wenn man mit diesen Mengen auffüllt und Vitamin K2 und Magnesium (und eigentlich auch Calcium) missachtet, kommt Vitamin D nicht da an wo es hin soll und kann sich schlimmstenfalls zur koronaren Herzerkrankung oder Osteoporose führen.

    Pulsitella (Küchenschelle) k a n n ein Ansatz sein, wenn man denn den Patienten gut genug kennt. Nehme ich derzeit sogar in flüssiger form L30.


    Ich habe mich auch bei Rüdiger Dahlke bedient und seine Ausführungen zu den Nebennieren belesen. Und ich muss sagen, ich glaube den Schlüssel gefunden zu haben.


    Nebennieren produzieren Hormone - in erster Linie Stress- und Anti-Stresshormone. Warum also kommt die Nebenniere aus dem Gleichgewicht? Einfachste Antwort zu viel Stress - und ja, ich kann das bei mir sogar eindeutig zuordnen.

    Diesen heißt es nun zunächst anzugehen und dann erst kann man real an die Heilung gehen. Natürlich kommt man nicht einfach immer so aus einer Stress-Situation raus. Aber man kann sich Hilfe suchen.


    Alles Liebe

    Andrea

  • "Der Heilpraktiker behandelt mehr oder weniger auf Nebennierenschwäche. Mehr oder weniger, weil er 20.000 iE Vitamin-D zuführt ohne die Zusätze K2 und Magnesium."

    Das ist richtig, weiß man aber erst seit KurzemAuf welche Thread-Nr. beziehst du dich?



    Es gibt bisher keine Studie, dass Vit. D eine NebenNieren-(Rinden)-Schwäche beseitigt.


    Die Nebenniere setzt sich aus 2 Drüsen zusammen: Rinde und Mark.

    a)Die NNRinde hat 3 Schichten mit unterschiedlichen Aufgaben:
    außen die Mineralokortikoide, mittig die Glucocortikoide= Cortison u.innen die Androgene , zb. DHEA- sind Steroid-Hormone.
    Ihr ihr Grundbaustein ist Cholesterin.. entweder zugeführt oder in der Leber selbst produziert.

    Wenn die Leber schwächelt, wird schon dieser Baustein zum Problem mit entsprechenden Folgen.

    Zudem spielen bei der Hormonproduktion noch Hypothalamus und Hypophyse eine Rolle, als Steuermann.


    b) Im Nebennierenmark werden, 2 NEURO-Hormone = Neurotransmitter, Adrenalin und Noadrenalin aus Aminosäuren gebildet.


    Allgemein von einer Nebennierenschwäche zu sprechen ist also schwierig. Meistens ist aber das Cortisol ( nicht Cortison) unten, unser allgemeines Antriebshormonphysiologisch den Spiegel an. Hier kann man mit unterschiedlichsten Stützen anfangen...und Pusatilla ist eine davon...hebt aber nicht den physiologischen Spiegel an, weil meist noch die Hypophyse und der Hypothalamus mitbeteiligt sind.

    Ich habe eine genetisch bedingte Erkrankung, wodurch ich zuwenig Cortison produziere (AGS Stufe IV)). Diese Krankheit gibt es in mehreren Schweregraden: Neugeborene mit Stufe I leben ohne entscheidende Intervention meist nur 2 Tage. Viele müsssen lebenslang Cortison nehmen (Cortisol kann /wird nicht erstellt werden!)

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Hallo Ragusa,


    ja, Du hast recht, was das Vitamin-D betrifft, und dass es keine Studien dazu gibt, dass es bei einer NebenNierenschwäche hilft.


    Ich habe ja auch nur erwähnt, dass der Heilpraktiker mit dieser Zusammenstellung diese NebenNierenschwäche behandeln will - und eigentlich finde ich es eher fahrlässig, wenn Vitamin D in dieser Konzentration verabreicht wird ohne die Co-Faktoren zu berücksichtigen. Wie lange diese Infos schon auf dem Markt sind, weiß ich nicht, aber mir sind sie mindestens seit Herbst 2017 bekannt - wobei sich in dem von mir gelesenen Bericht auf Studien aus 2011 und noch älter bezogen wurde.


    Ich beziehe mich übrigens auf den diesen Thread - auf Seite 1.


    Jetzt verstehe ich auch, warum Du Dich in diesem Thema so gut auskennst. Musstest Dich ausführlich damit auseinandersetzen. Hier bin ich gerade dabei zu lernen - allerdings nicht wegen einer Nebennierenschwäche, sondern einer (vermutlich Hormon produzierenden) Zyste an der Nebenniere..., und ich bin auf Informationssuche um eine OP zu umgehen ;)