Was tun bei Motten in Kleidung?

  • Moin:)

    wie kriegt man effektiv und ganz schnell Motten aus Wäsche und Kleidung ?

    Habe heute beim aufräumen und entrümpeln ( auf dem Speicher) wo die Sommersachen sind Motten entdeckt.

    Und selbst gute Sachen sind leider schon angefressen und Löcher drin.=O

    Ist mir noch nie passiert.


    Lavendel scheinen diese Tiere mittlerweile zu mögen und sind wohl schon resistent dagegen, denn die hatte ich im Schrank mit deponiert.

    Kann mich erinnern meine Oma hatte immer Mottenkugel und habe den Geruch heute noch in der Nase.

    Das war ekelig und diese möchte ich auf keinen Fall.

    Mit Chemie möchte ich auch nicht dran und im Netz gibt es sooooo viele Mittel.

    Help........welches ist schnell wirksam?

    LG

    Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

  • Wenn Deine Kleidung jetzt gerade erst befallen ist, hast Du ein Problem, da man die Larven noch nicht sieht. Erst wenn sich diese entwickeln, ernähren sie sich vom Stoff und auch erst dann gibt es die Löcher.

    Ein patentes Mittel wäre beispielsweise die Kleidung in Plastiktüten verpackt über Nacht in den Gefrierschrank legen. Das verkraften die Larven nicht.

  • Gute Idee , Dirk, braucht nur einen riesigen Kühlschrank;)!.

    Lebenskraft

    Wir hatten die vor 3 Jahren bei meiner Tochter in den Spalten unserer alten Dielen im Dachgeschoss und in den echten Teppichen

    Alle Kleiderschränke leer gemacht, ausgewaschen und mit dem speziellen Mottenspray aus der DROGERIE (NICHT rossmann& Co!!) ausgesprüht. Wir haben in HB 2 alten Dämchen, die betreiben eine richtige Drogerie. Angeblich mögen die Motten inzwischen Zedern, Lavendel, Teebaumöl ....und 4 Teppiche reinigen lassen. ..teuer!

    War alles auch ziemlich doof, weil mein Mann teure Kleidung aus beruflichen Gründen trägt.

    Und teilweise waren meine reinen Wollpullis angefressen!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Ich finde es ehrlich gesagt sehr ominös. Ich hatte noch nie Läuse, Zecken geschweige denn Klamottenmotten.

    Irgendwie mögen mich diese Viecher wohl überhaupt nicht. Zum Glück aber auch.


    Naja, dafür habe ich Lebensmittelmotten, die ich dann ständig für die Vögel raustrage.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Motten in Klamotten“ zu „Was tun bei Motten in Kleidung?“ geändert.
  • z.B. im Mottenshop:

    Lieben Dank für eure Antworten und den tollen Link vom Mottenshop.:)

    Kleidermotten-Paket: Tricho-XL ist das richtige für mich:pinch:

    Und ich habe schon Sachen vom Speicher in den Schlafzimmerschrank getan,

    Au Backe.

    Naja, dafür habe ich Lebensmittelmotten, die ich dann ständig für die Vögel raustrage.


    An Lebensmittel-motten kann ich mich auch mal sehr gut erinnern und meine Küche war jeden Morgen voller Larven an den Wänden oder sie hingen in den Ecken.

    Keiner wusste wo die herkommen und war ein grauenhaftes Szenario.

    Habe dann alles durchforstet und alle Lebensmittel entsorgt, Schränke ausgewaschen...etc.

    Aber weiterhin ....."Larven"


    Bis wir dann den alten Oma-schrank abrückten und dahinter war wohl mal eine Tüte Müsli gefallen die da festgeklemmte.

    Diese Tüte war voller Larven, wackelte und lebte.

    Dann war zum Glück der Spuk vorbei.

    Aber das möchte ich auch nicht noch mal erleben.

    LG

    Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

  • Bei mir fühlen die sich regelmäßig in den Nüssen und Hanfsamen wohl, obwohl die im Schraubglas drin sind.

    Aber wie gesagt, meine Vögelchen im Garten freuen sich über die Larven.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Bei allen Hauslästlingen hilft zuverlässig Neem-Öl, nach Anleitung verdünnen und überall sprühen, wo sich die Biester aufhalten, bzw. wo Larven sein könnten.


    Alle guten Stücke in Plastiksäcke verpacken, darin einsprühen, evtl noch Kieselgur in den Säcken leicht reinpudern, bei Gelegenheit alles frosten lassen.


    Neem alle 14 Tage neu versprühen (geht mit Drucksprüher sehr einfach), um nachfolgende Bruten und neu geschlüpften Motten wieder anzugehen.


    Neem gibts bei Amansi




    Eva

    "Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
    (Hippokrates)

  • Man kann auch Neemrinde kaufen und wie Tee aufbrühen, zum Versprühen. So hatte ich es letztes Jahr bei meinem Stachelbeersträuchlein gemacht, weil der voller Blattläuse war, und die Brennesselsachen alle nicht mehr halfen.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Kieselgur ja, aber Neemöl? Viel Vergnügen.

    schlimmer als Mottenkugeln von damals kann es ja wohl kaum sein oder?<X

    Gibt es die überhaupt noch?

    Aus was bestehen diese Kugeln eigentlich?

    Das wäre die allerletzte Option wenn es nix anderes mehr gäbe.

    Den Geruch rieche ich heute noch und war fürchterlich bei meinen Eltern im Schrank.

    LG

    Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.


  • Ich finde den Geruch von Neemöl nicht so abstoßend, daß ich das Öl nicht auch auf Bettsachen oder im Kleiderschrank versprühen würde und da ist es ja hochverdünnt. Schon mal die üblichen Fogger gerochen? Außer dem beißenden Geruch sind die Dinger sehr belastend - dann lieber Neem. Und wenn mich der Geruch davon plagen würde, dann würde ich hochverdünntes Myrteöl versprühen, nimmt alle schlechten Gerüche (beseitigt, nicht nur überdeckt!)


    Mottenkugeln waren und sind aus Kampfer, man nimmt sie heute noch als Mittel gegen Maus-, Wühlmaus- und Rattenplage in Haus und Garten.

    Kampfer ist für Homöopathie das allerwichtigste Antidot. Manche Homöopathen verwahren ihre Camphoramittel nicht zusammen mit allen andern Homöopathika auf.



    Eva

    "Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
    (Hippokrates)

  • Schon mal die üblichen Fogger gerochen? Außer dem beißenden Geruch sind die Dinger sehr belastend

    Oha sind alle giftig oder?


    Ich hatte mal eine Begegnung der besonderen Art und das waren Hundeflöhe von dem Hund meiner alten Mutter.

    Sowas habe ich überhaupt noch nicht gesehen und ich habe dann den Kammerjäger holen müssen weil nichts mehr ging.

    Überall hat das da gekrabbelt und ich musste zum Pflegen in diese Wohnung.

    Wir haben dann Oma in die Kurzzeitpflege gegeben und dann kam die Giftkeule.:huh:

    Tagelang durfte ich die Wohnung nicht betreten und wenn dann nur mit Mundschutz.

    Es hat dort sehr lange nach dem Gift gerochen und hat garantiert zusätzlichen Schaden bei mir angerichtet.

    Soll ja auch ein Nervengift sein.

    LG

    Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.