Merkwürdige Studien zu Gebärmutterkrebs und Pille

  • In Anbetracht des Problems der neuen Nutzerin japanworm, habe ich mich einmal mit dem Thema "Pille schützt vor Gebärmutterkrebs" befaßt, und ich komme nur auf solche Seiten, wie diese hier

    https://www.tagesspiegel.de/wi…mutterkrebs/12157244.html


    Wie geht ihr mit so etwas um?


    Mir stellen sich ehrlich gesagt nur die Nackenhaare auf, und ich muß immerzu an das Beispiel eines Kabarettisten denken, der die Statistiken ad absurdum führte, indem er eine eigene Statistik aufführte, wo 62% der Menschen die blaue Socken trugen früher starben, als Menschen die weiße Socken trugen.


    Woher will man wissen, daß diese 400 Tausend Frauen überhaupt irgendwann erkrankt wären?


    "Ende der 60er Jahre hatten amerikanische Forscher gezeigt, dass Nonnen häufiger unter Krebs der Brust, der Eierstöcke und der Gebärmutter leiden"


    Woher will man wissen, ob die Nonnen nicht den Krebs bekamen, weil sie ihre natürliche Sexualität unterdrücken?


    Ach, ich muß jetzt etwas für meine Entspannung tun.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Nelli

    Hat den Titel des Themas von „Erschreckende Studien“ zu „Merkwürdige Studien“ geändert.
  • "400 000 Fälle von Gebärmutterkrebs könnten in den Jahren zwischen 1965 und 2014 durch sie verhindert worden sein."

    Könnten verhindert worden sein. Hätte, könnte, wäre. Jounalistengeschmiere. Der ganze Artikel ist doch nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben wurde.


    Die Forscher haben 36 Studien analysiert? Und was, wenn diese 36 Studien an sich schon Schrottstudien gewesen sind? Dann kann letztlich auch nur wieder Schrott herauskommen.


    Die Lachnummer des gesamten Artikels ist aber doch wohl der letzte Satz: "Als ein wichtiger beeinflussbarer Risikofaktor gilt starkes Übergewicht."

    Hätte die Journalistin den Satz als ersten gebracht, wäre der Artikel damit schon beendet gewesen.

  • Ein Großteil der Studien egal zu welchem Thema sind nicht das Papier wert auf dem sie niedergeschrieben wurden.


    Die Studiengläubigkeit ist ja inzwischen beängstigend und nimmt zum Teil groteske Züge an.


    My 2 cents.


    Hannah

  • Könnten verhindert worden sein. Hätte, könnte, wäre. Jounalistengeschmiere. Der ganze Artikel ist doch nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben wurde.


    Leider aber dienen solche Studien oft dazu, daß Ärzte den Patienten so richtig Angst machen können. Als ich mal zu meinem Arzt sagte, ich denke Angst ist der größte Krankmacher überhaupt, war endlich Ruhe.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Ich hatte mal gelesen, dass Steroide im Gehirn verstärkt Mangan binden und zu bestimmten neurodegenerativen Krankheiten führen. Ich weiß nicht wie das bei Östrogen aussieht. Ich könnte mir vorstellen, dass ähnliche Effekte auftreten. Vielleicht wissen die anderen darüber etwas. Hiermit meine ich natürlich zusätzliche eingeführte externe Quellen.

  • @Nellia

    Zu deinem Artikel fällt mir nur ein, was W. Churchill gesagt hat:"Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast."


    Ähnliches findest du bei den Zahlen, die beweisen sollen, wieviel Frauen vor Mammakarzinom durchs Röntgen geschützt wurden. Wenn man sich mit kritischen Gynos unterhält , könnte man zur Auffassung gelangen, dass die Mammographie erst den Krebs und auch noch die Metastasen lostreten könnte.

    Ich kenne hier im Bremer Umfeld 5 Gynäkologen, die "ihre" Frauen lieber schallen, als sie zur Mammografie zu schicken.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • René Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Merkwürdige Studien“ zu „Merkwürdige Studien zu Gebärmutterkrebs und Pille“ geändert.
  • Moin Rene! Deine Aussagen im Blog sind ja durchaus berechtigt. Nur... wie sehen die Alternativen aus?

    Kondom ist uncool. Ausserdem erwarten Männer überwiegend , daß Frau verhütet.

    Diaphragma ist zwar sicher (Pearl-index annähernd so hoch wie bei der Pille!), lässt aber kaum Spontaneität zu ( One-night-stands kannste voll vergessen!), Kupferkette erzeugt angeblich Reizungen im Bauchraum wegen der Verankerung und der Kupferspiegel, auch bei der Kupferspirale, sollte kontrolliert und evtl.Zink supplementiert werden.

    Hormonspirale? Mit Progesteron! Wird überwiegend bei jungen Ftauen ohne Geburt abgelehnt, obwohl viiiiel

    preiswerter als die Pille. "Meine"jungen Frauen, die eine haben , sind voll zufriefen auch mit Haut und Gewicht. Manchmal zu Beginn etwas mehr Mens-Schmerzen!

    Es wäre eigentlich eine Diskussion unter Fachpersonal wert, ob es nicht reichen würde, den Progesteronspiegel dauerhaft

    zu erhöhen ( macht ja auch die Hormonspirale!). John Lee soll damit experimentiert haben, bis die Pharma-Pharma-lobby ihn stoppte. ..welch Wunder.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Meine Oma hat immer gesagt "Die beste Verhütung ist die große Pille, die rollt man vor die Schlafzimmertür" :D

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."